Private international law / Conflict of laws Books
JCB Mohr (Paul Siebeck) Collection of Essays
Book SynopsisThis collection contains a selection of essays by the late Professor Kurt Lipstein, who emigrated from Germany to Cambridge in 1934. It focuses on his central works on the general principles of private international law, which are characterized by his comparative approach and his attention to the many relationships between conflicts of law and questions of public international and European law. It includes Lipstein's first studies of the conflict of laws as well as his powerful Hague lecture on the basic principles of private international law and his influencing articles on the development of the conflict of laws through international courts and arbitral tribunals.
£201.45
JCB Mohr (Paul Siebeck) Sovereign Wealth Funds: Entwicklung eines
Book SynopsisStaatsfonds sind Investmentfonds, die abseits der klassischen Verwaltung der Währungsreserven durch Zentralbanken staatliches Kapital anlegen. Auch wenn diese Fonds erstmals in den 1950er Jahren die internationale Finanzbühne betraten, handelt es sich bei den gewaltigen Investitionen in westliche Märkte um ein jüngeres Phänomen, das auch die Finanzkrise überdauert. Vor diesem Hintergrund nimmt Maximilian Preisser zunächst eine Systematisierung der Fonds und eine Analyse der wirtschaftlichen und politischen Chancen und Risiken im Umgang mit ihren Investitionen in europäische Empfangsstaaten vor. Anschließend untersucht er die rechtlichen Rahmenbedingungen in Deutschland und Europa. Damit die langfristige Stabilität der europäischen Kapitalmärkte gewährleistet und an einer offenen Investitionspolitik gegenüber Drittstaaten festgehalten werden kann, schlägt der Autor eine Überarbeitung des deutschen Außenwirtschaftsrechts sowie eine europäische Verordnung für ausländische Staatsfondsinvestitionen vor.
£136.00
JCB Mohr (Paul Siebeck) Rechtswahlfreiheit im europäischen
Book SynopsisEine zentrale Weichenstellung der Zuständigkeitsermittlung gemäß der Europäischen Insolvenzverordnung wird durch den 'Mittelpunkt der hauptsächlichen Interessen', einen unbestimmten Rechtsbegriff, beherrscht. Den Verfahrensbeteiligten wird hierdurch in begrenztem Umfang die Möglichkeit vermittelt, Einfluss auf den Verfahrensort und damit auf das im Insolvenzverfahren zur Anwendung kommende mitgliedstaatliche Insolvenzrecht zu nehmen. Jan-Henning Wyen untersucht die im Spannungsfeld von Zuständigkeits- und Anerkennungsregeln entstehenden Einwirkungsmöglichkeiten der Verfahrensbeteiligten, die er als faktische Rechtswahlfreiheit begreift, und ihre gegenständliche Reichweite unter Berücksichtigung des deutschen Insolvenz- und Gesellschaftsrechts. Darüber hinaus analysiert er das Einflussnahmepotential und die damit verbundenen Anreizstrukturen unter Effizienzgesichtspunkten. Im Spiegel der gewonnenen Erkenntnisse setzt er sich abschließend mit den Vor- und Nachteilen alternativer Regelungsmodelle auseinander.
£107.25
JCB Mohr (Paul Siebeck) Probabilistische Proportionalhaftung und Haftung
Book SynopsisIm Schadensersatzrecht gilt gemeinhin das Alles-oder-Nichts-Prinzip, das für nachweislich verursachte Schäden vollständigen Ausgleich, für nicht verursachte Schäden hingegen keinerlei Ersatz vorsieht. Der Nachweis des Kausalzusammenhangs bereitet in der Praxis jedoch mitunter erhebliche Schwierigkeiten. Christopher Bolko Ehlgen untersucht für die Bereiche Arzt- und Anwaltshaftung zwei alternative Haftungskonzepte: Probabilistische Proportionalhaftung und Haftung für den Verlust von Chancen. Diese sehen bereits bei nur möglicher Verursachung eine anteilige Ersatzpflicht des potentiellen Schädigers vor, deren Umfang sich proportional nach der Wahrscheinlichkeit der Schadensverursachung bemisst. Der Autor legt dar, dass sich beide Ansätze kaum mit dem geltenden Recht vereinbaren lassen, und geht unter Einbeziehung ökonomischer und rechtsvergleichender Erwägungen der Frage nach, ob eine anteilige Haftung de lege ferenda ein vorzugswürdiges Haftungsmodell darstellt.
£136.00
JCB Mohr (Paul Siebeck) Die Streitsache im deutschen und englischen
Book SynopsisUm ein Zivilverfahren sinnvoll führen zu können, müssen die Parteien wissen, worüber sie genau streiten. Hendrik Albrecht untersucht, mit welchen Mechanismen englische Juristen den Inhalt ihres Rechtsstreits bestimmen und Klagen voneinander abgrenzen. Hierfür nutzt Hendrik Albrecht den dogmatisch unvorbelasteten Begriff der Streitsache. Er erklärt unterschiedliche Vorgehensweisen bei der Bestimmung der Streitsache aus der historischen Entwicklung des deutschen und englischen Rechts heraus und analysiert die Lösungen für das sich anschließende Problem, dass es keine mehrfachen Klagen über dieselbe Streitsache geben soll. Immer deutlicher zum Vorschein kommt dabei die Suche der Verfahrensordnungen nach einer Balance zwischen Parteiherrschaft und Verfahrensökonomie. Schließlich vergleicht und bewertet der Autor die deutsche und englische Herangehensweise an die Streitsache mit der europarechtlichen Rechtsprechung, um Impulse für die zukünftige Auslegung der Streitsache zu geben.
£85.14
JCB Mohr (Paul Siebeck) Der existenzvernichtende Eingriff: Eine
Book SynopsisMit den für das internationale Gesellschaftsrecht grundlegenden Entscheidungen des EuGH in Sachen 'Centros', 'Überseering' und 'Inspire Art' sind Gesellschaften innerhalb Europas grenzüberschreitend mobil. Was ausländische Gesellschaften im Rucksack ihres Gesellschaftsstatuts in Punkto Gläubigerschutz und insbesondere im Hinblick auf existenzvernichtende Eingriffe mit auf ihre Reise nach Deutschland nehmen, ist im Detail jedoch noch ebenso ungeklärt wie die spiegelbildliche Frage nach der Anwendbarkeit des deutschen Rechts auf ausländische Gesellschaften mit Sitz in Deutschland. Beide Fragen lassen sich nur mit einem detaillierten Blick auf die jeweiligen nationalen Regelungen klären. Ausgehend von der deutschen Rechtsprechung zu existenzvernichtenden Eingriffen geht Johanna Kroh daher der Frage nach, welche Lösungen die englische, französische und niederländische Rechtsordnung für insolvenzverursachende Eingriffe der Gesellschafter in das Gesellschaftsvermögen bieten.Die Dissertation wurde mit dem Förderpreis der Esche Schümann Commichau Stiftung ausgezeichnet.
£123.81
JCB Mohr (Paul Siebeck) Eingriffsnormen - Der unfertige Teil des
Book SynopsisMit Erlass der Verordnungen zum IPR der vertraglichen und außervertraglichen Schuldverhältnisse wurde der Problematik der sog. "Eingriffsnormen" eine europäischeDimension gegeben, die Andreas Köhler einer umfassenden und neue Wege beschreitenden Analyse unterzieht. Er kommt hierbei - entgegen der herkömmlichen Auffassung - zu dem Schluss, dass der auf in- und ausländische Eingriffsnormen bezogene kollisionsrechtliche Anwendungsbefehl nunmehr vollumfänglich europäischem Recht zu entnehmen ist. Auf dieser Grundlage errichtet er ein konsequentes System der Eingriffsnormen, welches eine kohärente kollisionsrechtliche Behandlung solcher Bestimmungen im europäischen IPR unter Beachtung des europäischen Entscheidungseinklangs ermöglicht. Wichtige Konsequenzen aus dem im Rahmen seiner Arbeit entwickelten Ansatz sind eine vollständigen Prüfungskompetenz des EuGH hinsichtlich des auf in- und ausländische Eingriffsnormen bezogenen kollisionsrechtlichen Anwendungsbefehls sowie eine umfassende Anwendungspflicht dritt- und mitgliedstaatlicher Eingriffsnormen.
£999.99
JCB Mohr (Paul Siebeck) Gesellschafterkonflikte in geschlossenen
Book SynopsisGesellschafterkonflikte begründen rund um den Globus ein Kardinalproblem geschlossener Kapitalgesellschaften. National wie international kommt der Optimierung der Prävention und Lösung solcher Streitigkeiten daher herausragende Bedeutung zu. Frauke Wedemann arbeitet auf Grundlage detaillierter rechtsvergleichender Untersuchungen (Frankreich, Schweiz, Vereinigtes Königreich, USA), umfangreicher rechtstatsächlicher Erhebungen sowie moderner ökonomischer und soziologischer Erkenntnisse heraus, wie das Konfliktmanagement in geschlossenen Kapitalgesellschaften, insbesondere der deutschen GmbH, systematisch und im Detail ausgestaltet werden sollte. Umfassend eruiert sie die kautelarjuristischen und gesetzgeberischen Gestaltungsmöglichkeiten und unterzieht sie einer kritischen Überprüfung. Die Optimierungsmöglichkeiten, die sich bei der Konfliktlösung im Rahmen staatlicher Gerichtsverfahren bieten, werden ausgelotet.
£999.99
JCB Mohr (Paul Siebeck) Weltanschauliche Neutralität, Meinungsfreiheit,
Book SynopsisDer Band präsentiert die Verhandlungen der 5. Tagung des Deutsch-Französischen Gesprächskreises für Öffentliches Recht 2010, in deren Mittelpunkt grundrechtliche Fragen des Verhältnisses von Individuum und demokratisch verfasster Gesellschaft standen. Dieses Verhältnis wurde anhand dreier kontroverser Fragestellungen näher beleuchtet.Die ersten zwei Beiträge behandeln den Grundsatz der staatlichen Neutralität. In den Abhandlungen wird die Tragweite des Begriffs der Laizität bzw. der religiösen Neutralität im Spannungsfeld individueller Gewissensfreiheit und staatlicher Werte näher beschrieben.Die beiden folgenden Beiträge behandeln die Meinungsfreiheit im Hinblick auf politischen Extremismus. Auch hier wird die Frage nach der Reichweite eines für die demokratische Ordnung grundlegenden Prinzips - der Meinungsfreiheit - gestellt und auf den Schutz sie begrenzender Rechtsgüter sowie die Frage der Wehrhaftigkeit der Demokratie eingegangen.Mit den letzten beiden Beiträgen wird aus französischer und deutscher Perspektive das Verhältnis der Sicherungsverwahrung zu den Grundrechten der betroffenen Strafgefangenen dargestellt.
£68.07
JCB Mohr (Paul Siebeck) Die Nacherfüllung als Rechtsbehelf des Käufers
Book SynopsisDer Kaufvertrag ist der Vertragstyp, der in der Praxis am häufigsten geschlossen wird. Im Fall der Leistungsstörung des Kaufvertrages konzentrieren sich die Interessen der Vertragsparteien auf ihre Rechtsbehelfe. Der Nacherfüllungsanspruch hat eine besondere Funktion unter den Rechtsbehelfen des Käufers, denn mit dessen Hilfe kann der Käufer verlangen, was er sich vom Kaufvertrag erwartet hat.Im CISG wurde der Nacherfüllungsanspruch von Anfang an als Rechtsbehelf konzipiert. Nach der Schuldrechtmodernisierung wurde der Nacherfüllungsanspruch im BGB allgemein geregelt, jedoch wird er nach überwiegender Auffassung lediglich als modifizierter Erfüllungsanspruch verstanden. Hwa Kim stellt die Frage nach dem tradierten Verständnis des Nacherfüllungsanspruchs und analysiert diesen insbesondere anhand der jüngsten EuGH-Urteile. Daraus ergibt sich, dass der Nacherfüllungsanspruch als ein echter Rechtsbehelf des Käufers zu betrachten ist. Überdies zeigt der Autor die Problematik des Nacherfüllungsanspruchs im koreanischen BGB.
£999.99
JCB Mohr (Paul Siebeck) Warum Erbrecht?: Das Vermögensrecht des
Book SynopsisDie Arbeit behandelt aus rechtsvergleichender und interdisziplinärer Perspektive die Frage nach dem Sinn und Zweck des Erbrechts und seiner Ausgestaltung. Anlass sind Vermögensbindungsmechanismen, die es dem Einzelnen zunehmend gestatten, sein Vermögen dem Erbrecht zu entziehen: Die privatnützige Stiftung in Deutschland, Österreich, Liechtenstein und in einer wachsenden Zahl weiterer kontinentaler Rechtsordnungen, aber auch der dynastic trust in den Vereinigten Staaten und zahlreichen offshore-Jurisdiktionen ermöglichen es dem Vermögensinhaber, sein Vermögen generationenübergreifend eigenen Regeln - einem privaten Erbrecht - zu unterwerfen. Diese Mechanismen unterscheiden sich im Ergebnis kaum von längst überwunden geglaubten Rechtsinstituten wie dem deutschen Familienfideikommiss oder dem entail bzw. strict settlement des common law. Anatol Dutta untersucht, ob das Erbrecht (einschließlich des Erbschaftsteuerrechts) heute noch Funktionen in Gesellschaft, Wirtschaft und Familie erfüllen kann, und auf welche Weise diese Funktionen durch Grenzen einer generationenübergreifenden Vermögensbindung geschützt werden können.Das Werk wurde als eines der 'Juristischen Bücher des Jahres' 2015 ausgewählt. "[…] scharfsinnige Analysen, die den Leser weit über den üblichen Verständnishorizont erbrechtlicher Zusammenhänge hinausführen. […] Ihr Autor schöpft aus einem reichen Fundus rechtsvergleichender, historischer und interdisziplinärer Kenntnisse. Er argumentiert mit Umsicht und Bedacht und dies in einer leicht zugänglichen, von üblichen juristischen Manierismen […] freien Sprache." (NJW 41/2105, 3015)
£999.99
JCB Mohr (Paul Siebeck) Religiöse Schiedsgerichtsbarkeit:
Book SynopsisDie Debatte um (islamische) "Friedensrichter" wirft die Frage auf, ob und in welchem Umfang sich die deutsche Rechtsordnung für die Anwendung religiösen Rechts öffnen darf oder sollte. Während hierzulande die Möglichkeit kaum diskutiert wird, Entscheidungen religiöser Spruchkörper etwa in familienrechtlichen Fragen im Rahmen staatlich anerkannter Schiedsverfahren für verbindlich zu erklären, existiert im angelsächsischen Raum eine reichhaltige religiöse Schiedspraxis, die zugleich von intensiven Debatten begleitet wird. Anhand von Beispielen stellt Franziska Hötte die Rechtslage und -praxis in den Vereinigten Staaten, Kanada und Großbritannien dar und zeichnet die dazugehörigen Debatten kritisch nach. Sie analysiert, wie religiöse Schiedsgerichte in säkularen Verfassungsstaaten arbeiten, welchen Verfahrensregeln sie folgen und welche verfassungsrechtlichen Bedenken bei der Durchsetzung ihrer Entscheidungen zu berücksichtigen sind, um schließlich der Frage der Übertragbarkeit auf die deutsche Rechtsordnung nachzugehen.
£101.89
JCB Mohr (Paul Siebeck) Übertragung und Belastung unkörperlicher
Book SynopsisStefan Enchelmaier untersucht Forderungen, Mitgliedschaftsrechte und Immaterialgüterrechte als Gegenstände des Rechtsverkehrs in Deutschland und England. Unkörperliche Gegenstände umfassen den größten Teil der Werte, die in modernen Volkswirtschaften geschaffen werden. Es ist englischen Juristen jedoch nicht immer leichtgefallen, die "neuen", unkörperlichen Gegenstände in ein Begriffssystem einzufügen, dessen mittelalterliche Ursprünge immer noch allgegenwärtig sind. Vor allem bei der Abtretung ist die Modernisierung des englischen Rechts an Grenzen gestoßen. Das BGB führte in Deutschland dagegen eine moderne Gesamtkonzeption ein. Gleichwohl ergibt sich auch zum deutschen Recht eine Fülle von Einzelfragen von teils grundsätzlicher Natur. Nicht die Anlage des englischen Rechts insgesamt, wohl aber seine Einzellösungen können Anregung für die Behandlung von Problemen im deutschen Recht liefern.
£158.03
JCB Mohr (Paul Siebeck) Unternehmensfinanzierung am Kapitalmarkt in den
Book SynopsisSeit der Privatisierung des öffentlichen Sektors und der Entstehung organisierter Kapitalmärkte im arabischen Raum unterliegen die Organisationsstrukturen und Finanzierungsformen vieler arabischer Gesellschaften einem tiefgreifenden Wandel. Während die Unternehmenslandschaft bis vor wenigen Jahren nur das Modell der geschlossenen Familiengesellschaft und des Einzelunternehmers kannte, bieten zunehmend mehr arabische Gesellschaften ihre Aktien einem breiten Anlegerpublikum an oder finanzieren sich über börsennotierte Anleihen. Vor diesem Hintergrund untersucht Carlo Pohlhausen die zivil-, gesellschafts- und kapitalmarktrechtlichen Grundlagen der Unternehmensfinanzierung am Kapitalmarkt in Ägypten, den Vereinigten Arabischen Emiraten, Saudi-Arabien und Jordanien, ordnet sie historisch ein und analysiert sie im Kontext ihres kulturellen Umfelds und der Erkenntnisse der modernen Kapitalmarktforschung. Mit diesem Ansatz erarbeitet der Autor eine Vielzahl von Spannungsverhältnissen zwischen rezipiertem Recht, regionalen Lösungen und den Einflüssen globaler Finanzmärkte und zeigt Möglichkeiten, sie im Einklang mit den rechtstatsächlichen Gegebenheiten durch effizientere Regulierung aufzulösen.
£148.29
JCB Mohr (Paul Siebeck) Pflichtenkollisionen im transnationalen
Book SynopsisDie Anzahl deutscher Unternehmen, die in den USA verklagt werden, hat in den vergangenen Jahrzehnten stetig zugenommen. Häufig befinden sich die Unternehmen in einem Dilemma: Das US-amerikanische Zivilprozessrecht verpflichtet sie, während einer pre-trial discovery Informationen zu offenbaren, die nach deutschem und europäischem Recht Offenbarungsverboten unterliegen.Andreas Bareiß stellt die Rechtslage nach deutschem, europäischem und US-amerikanischem Recht dar. Dabei konzentriert er sich auf Offenbarungspflichten, die sich aus den US Federal Rules of Civil Procedure ergeben und Offenbarungsverbote, die aus dem allgemeinen Datenschutz, dem Fernmeldegeheimnis und dem Bankgeheimnis resultieren. Er untersucht Abwehrstrategien und Schutzmaßnahmen, die betroffene Unternehmen in Deutschland und den USA ergreifen können. Schließlich erarbeitet der Autor einen eigenen Ansatz zur grundlegenden Lösung des rechtlichen Dilemmas.
£84.77
JCB Mohr (Paul Siebeck) Die Adoption minderjähriger Kinder durch den
Book SynopsisStiefkindadoptionen, die heutzutage mehr als die Hälfte aller jährlich beschlossenen Minderjährigenadoptionen in Deutschland ausmachen, stehen in einem Spannungsverhältnis zum Leitbild des Adoptionsrechts und sind nach sozialwissenschaftlichen Untersuchungen nicht selten problembelastet. Christine Wilke untersucht die Rechtsposition und Interessenlage der an einer solchen Adoption primär Beteiligten - Stiefelternteil, Stiefkind und außenstehender leiblicher Elternteil - unter Berücksichtigung psychosozialwissenschaftlicher Erkenntnisse und gesellschaftspolitischer Erwägungen. Vergleichend zieht sie hierbei die Rechtslage und Praxis in England heran, wo die intensive rechtspolitische Diskussion dieser Problematik bereits in den 70er Jahren gesetzgeberische Reaktionen nach sich gezogen hat. Basierend auf den aus dem Rechtsvergleich gewonnenen Erkenntnissen nimmt sie Stellung zu Lösungansätzen im Recht der Stieffamilie sowie im Adoptionsrecht.
£101.83
JCB Mohr (Paul Siebeck) Der Vertragsschluss: Ein Vergleich zwischen dem
Book SynopsisJessica Schmidt analysiert und vergleicht die allgemeinen Regeln zum Vertragsschluss in den drei "großen" europäischen Rechtsordnungen - dem deutschen, englischen und französischen Recht - sowie im Entwurf des Gemeinsamen Europäischen Kaufrechts (GEKR), dem Common European Sales Law (CESL). Im Fokus stehen zunächst das Grundprinzip des Konsensualvertrags und seine historische Entwicklung in den jeweiligen Rechtsordnungen, angefangen von den Wurzeln im römischen Recht bis hin zu den neuesten Reformen und Reformvorschlägen. Hieran anknüpfend erfolgt dann eine detaillierte und kritische Analyse der wichtigsten Probleme und Einzelfragen zu Angebot und Annahme, unter anderem zu Definition und Rechtsnatur; Abgrenzung zu Äußerungen ohne Rechtsbindungswille; Bestimmtheit; Kommunikation; Zeitpunkt und Ort der Wirksamkeit; Bindungswirkung, Widerruf und Erlöschen des Angebots; Problematik kollidierender AGB.
£180.28
JCB Mohr (Paul Siebeck) Die Patientenverfügung: Autonomie und
Book SynopsisDie Patientenverfügung ist ein vergleichsweise junges Rechtsinstitut. Viele europäische Gesetzgeber haben erst jüngst in dem Anliegen, die Selbstbestimmung im Alter und bei Krankheit zu stärken, Regelungen für private Vorsorge durch Patientenverfügung geschaffen. Die gewonnenen Regelungskonzepte differieren in ihrer Grundkonzeption wie auch im Detail. Obgleich aus dieser Rechtszersplitterung Unsicherheiten für den internationalen Rechtsverkehr erwachsen, haben sich die europäischen Gesetzgeber den kollisionsrechtlichen Fragen im Umgang mit Patientenverfügungen ganz überwiegend noch nicht angenommen. Anna-Luisa Lemmerz setzt an dieser Stelle an und entwickelt ausgehend von der grundlegenden Fragestellung, ob die internationalen Wirkungen der Patientenverfügung eher dem internationalen Strafrecht oder dem internationalen Privatrecht zuzuordnen sind, für das deutsche Recht rechtsfortbildend Anknüpfungsregeln für die Patientenverfügung.
£999.99
JCB Mohr (Paul Siebeck) Die deutsche Rechtsprechung auf dem Gebiete des
Book SynopsisDer neue Band stellt eine unverzichtbare Arbeitshilfe für Wissenschaft und Praxis dar. Er dokumentiert die Rechtsprechung der deutschen Gerichte zum Internationalen Privat- und Verfahrensrecht sowie zu ausländischem Recht und internationalem Einheitsrecht. Für das Jahr 2011 werden 332 veröffentlichte und auch bisher unveröffentlichte Entscheidungen systematisch geordnet erfasst. Außerdem ermöglicht eine dem Buch beigegebene inhaltsgleiche CD-ROM Recherchen im pdf-Format.Ein umfangreiches Gesetzesregister weist alle zitierten Rechtsvorschriften und Fundstellen nach. Sach- und Entscheidungsregister erleichtern das Auffinden von Entscheidungen, von denen nur das Datum oder nicht verfügbare Fundstellen bekannt sind."Für das Jahr 2010 werden 355, zum Teil bisher unveröffentlichte Entscheidungen erfasst, die im Volltext und systematisch geordnet abgedruckt sind. […] Der Band bietet den umfassenden Überblick über die deutsche IPR-Rechtsprechung."Praxis des internationalen Privat- und Verfahrensrechtsrechts 2013/1, 106
£320.00
JCB Mohr (Paul Siebeck) Die rechtsgeschäftliche Sukzession: Eine
Book SynopsisVor dem Hintergrund der anhaltenden Harmonisierungsbestrebungen auf europäischer Ebene unternimmt es Jan Lieder, die grundlegenden Struktur- und Wertungsprinzipien der rechtsgeschäftlichen Sukzession - exemplifiziert anhand der Forderungszession, Schuld- und Vertragsübernahme sowie der Übereignung von beweglichen und unbeweglichen Sachen - im deutschen Zivilrecht und Zivilprozessrecht sowie im Internationalen und Europäischen Privatrecht herauszuarbeiten und kritisch zu würdigen. Dabei bedient er sich eines methodenpluralistischen Ansatzes. Im Vordergrund steht die rechtsdogmatische Durchdringung des Sukzessionsrechts, die auch rechtsgeschichtliche, rechtsvergleichende und rechtstatsächliche Erkenntnisse in die Betrachtung einbezieht. Auf dieser Grundlage und unter Berücksichtigung der ökonomischen Theorie erarbeitet der Autor rechtspolitische Reformvorschläge.
£219.89
JCB Mohr (Paul Siebeck) Class Arbitration: Von der Gruppenklage zum
Book SynopsisDie Class Action ist das wohl prominenteste Beispiel einer Gruppenklage und weltweit ein Begriff - nicht nur für Juristen. Die Class Arbitration hingegen stellt eine relativ neue, aber nicht minder faszinierende Erscheinung des U.S.-amerikanischen Prozessrechts dar, die durch die Entscheidung des Supreme Court in Green Tree Fin. Corp. v. Bazzle schlagartig bekannt wurde. Marc Orgel stellt den Aufstieg - und möglicherweise bereits wieder: Fall - der Class Arbitration umfassend dar. Dabei erörtert der Autor nicht nur die in den USA vorherrschenden rechtlichen Rahmenbedingungen und die Entstehungsgeschichte der Class Arbitration im Beziehungsgeflecht zwischen Kautelarpraxis, staatlicher und schiedsgerichtlicher Judikatur. Zugleich gibt er auch eine präzise dogmatische Analyse der relevanten schiedsvertraglichen und schiedsverfahrensrechtlichen Aspekte und wirft einen Blick in die Zukunft des Gruppenschiedsverfahrens in den USA.
£102.00
JCB Mohr (Paul Siebeck) Gemeinnützige Rechtsträger in Japan und
Book SynopsisDer japanische Gesetzgeber hat die gesetzlichen Vorschriften für gemeinnützige Rechtsträger über hundert Jahre unverändert gelassen. Seit dem Jahr 1998 wurde die gesetzliche Dogmatik gemeinnütziger Rechtsträger jedoch schrittweise grundlegend reformiert. Dies geschah in Japan vor dem Hintergrund des Rückgangs sozialstaatlicher Leistung einerseits und der Stärkung privaten gesellschaftlichen Engagements andererseits. Sandra Schuh untersucht im Schwerpunkt die rechtliche Spannweite der Reform von japanischen Vereinen und Stiftungen in zivilrechtlicher und steuerrechtlicher Hinsicht sowie aus rechtsvergleichender Perspektive die deutschen Regelungen.
£90.29
JCB Mohr (Paul Siebeck) Gestaltung und Anpassung von Verträgen in
Book SynopsisIm vorliegenden Band wird das deutsch-griechische Symposium zum Vertragsrecht dokumentiert, das am 24./25.10.2013 an der Universität Athen stattfand. Das Thema des Symposiums war einerseits als wissenschaftliche Reaktion auf aktuelle Krisenerscheinungen gedacht, sollte aber andererseits auch breiter die Rolle des Vertrags und des Vertragsrechts in hochentwickelten Gesellschafts- und Wirtschaftsordnungen beleuchten. Zentraler Bestandteil der Reflektionen über das Vertragsrecht ist die Offenheit für jüngere methodische Ansätze, die zur Erhellung der beobachteten Phänomene beitragen können, wie die ökonomische Analyse des Rechts, aber auch relevante Ansätze in der Rechtssoziologie und den Politikwissenschaften. Das Erkenntnisinteresse zielt auch darauf ab, gesellschaftliche, ökonomische und politische Kräfte hinter beobachteten, rechtlichen Veränderungen zu identifizieren. Interdisziplinäre Einsichten können fundiertere Erkenntnisse darüber vermitteln, worin die Gründe für Verbindendes, aber auch Trennendes in den untersuchten Rechtsordnungen liegen.
£79.67
JCB Mohr (Paul Siebeck) Der interföderale Verwaltungsakt: Eine
Book SynopsisDie Durchlöcherung staatlicher Grenzen ist nicht weniger ein Phänomen der bundesstaatlichen als der internationalen Ebene. Dem Inneren des Bundesstaats wird im Zuge der Debatte um den "Transnationalismus" indes mitunter mit Desinteresse begegnet. Wider diesen Trend untersucht Paulina Starski den Landesverwaltungsakt als Moment grenzüberschreitenden Verwaltungshandelns im Bundesgebiet sowie rechtsvergleichend seine Pendants in den USA und der Schweiz. Vor dem Hintergrund seiner interföderalen Bindungsdimensionen richtet sie den Fokus insbesondere auf zwei Aspekte: zum einen den Zusammenhang zwischen den jeweilig vorherrschenden Narrativen zum Wesen des Bundesstaats mit der dogmatischen Erfassung interföderalen Handelns und zum anderen die dogmatisch-theoretischen Interdependenzen zwischen der Erfassung von Interföderalität und Transnationalität auf supranationaler und völkerrechtlicher Ebene.
£131.00
JCB Mohr (Paul Siebeck) Amicus Curiae: Richterliche
Book SynopsisVor allem die obersten Gerichte sind beauftragt, durch ihre Entscheidungen abstrakt-generelle Maßstäbe für ähnliche Fälle aufzustellen. Solche Entscheidungen erfordern neben der Kenntnis der verschiedenen Rechtsauffassungen vielfältige tatsächliche Hintergrundinformationen. Gleichzeitig vergrößert sich die Zahl der von der Entscheidung Betroffenen. Auf den Informationsbedarf und den Wunsch der Betroffenen nach Einflussnahme reagiert das U.S.-amerikanische Prozessrecht mit dem Institut des amicus curiae. Damit ist eine unbeteiligte Person oder Personenmehrheit gemeint, der es gestattet wird, ihre Ansicht zu Fragen des Rechtsstreits mitzuteilen. In den letzten Jahrzehnten hat dieses Institut weltweite Verbreitung gefunden. Ulrich Kühne beschreibt Funktion und Wirkungsweise der amicus curiae -Beteiligung und untersucht, ob das deutsche Recht Äquivalente kennt. Unter Berücksichtigung der Erkenntnisse in den untersuchten Rechtsordnungen entwickelt er Leitlinien für eine zurückhaltende Beteiligung von amici curiae in Verfahren von besonderer Breitenwirkung vor deutschen Gerichten.
£107.16
JCB Mohr (Paul Siebeck) Die Europäische Kontopfändung
Book SynopsisDie grenzüberschreitende Kontopfändung wird mit der weiteren Stärkung des europäischen Binnenmarktes zunehmend an Bedeutung gewinnen. Da jedoch bislang weder eine Regelung im deutschen internationalen Privat- und Zivilverfahrensrecht noch auf EU-Ebene existiert, widmet sich Julia Riebold der Frage, unter welchen Voraussetzungen ein deutsches Gericht bei einem Sachverhalt mit europäischem Auslandsbezug einen Pfändungs- und Überweisungsbeschluss erlässt. Eingehend werden die inländische Gerichtsbarkeit, die internationale Zuständigkeit, die Frage des anwendbaren Rechts, insbesondere bzgl. des Pfändungsschutzes und der Wirkungen des Pfändungsaktes, sowie die Frage der Anerkennung einer ausländischen Kontopfändung erörtert. Abschließend stellt die Autorin die Bestrebungen der Europäischen Kommission zur Vereinheitlichung der vorläufigen Kontopfändung dar und unterbreitet einen eigenen Verordnungsvorschlag zur endgültigen Kontopfändung.
£123.79
JCB Mohr (Paul Siebeck) Heimat als Rechtsbegriff?: Eine Untersuchung zu
Book SynopsisAb 17. 8.2015 wird die EU-Erbrechtsverordnung das internationale Verfahrens- und Kollisionsrecht für internationale Erbfälle in den EU-Mitgliedstaaten umfassend neu regeln. Schon vor diesem Datum muss die Verordnung von der rechtsberatenden Praxis auf Grund von Übergangsvorschriften berücksichtigt werden. Von zentraler Bedeutung wird für den Rechtsanwender künftig das Verständnis des neuen objektiven Anknüpfungspunktes des gewöhnlichen Aufenthalts werden. Michael Kränzle untersucht den Begriff des gewöhnlichen Aufenthalts im Kontext bisheriger EU-Rechtsakte und stellt ihn rechtsvergleichend dem in den Common-Law-Rechtsordnungen verbreiteten Anknüpfungspunkt des Domicile gegenüber. Ausgehend von den gewonnenen Erkenntnissen wird ein eigenständiges Begriffsverständnis für den spezifischen Kontext des internationalen Erbrechts entwickelt, anhand dessen sich zahlreiche problematische Fallgruppen überzeugend lösen lassen.
£90.50
JCB Mohr (Paul Siebeck) Europäische Diskriminierungsverbote und
Book SynopsisDer Einsatz der Europäischen Union auf dem Gebiet des privatrechtlichen Diskriminierungsschutzes hat in den letzten Jahren für viel Aufsehen gesorgt. Lassen sich Diskriminierungsverbote mit dem Grundsatz der Vertragsfreiheit vereinbaren oder ist der Unionsgesetzgeber zu weit gegangen? Moritz Zoppel nimmt die emotional geführte Diskussion zum Anlass um gesellschaftspolitische Diskriminierungsverbote im Privatrecht zu untersuchen. Die Arbeit gliedert sich dazu in vier Abschnitte.Zunächst überprüft der Autor die Verbote der rassistischen und sexistischen Diskriminierung auf ihre Systemverträglichkeit mit dem Grundsatz der Vertragsfreiheit. Nach einer Beleuchtung der kompetenzrechtlichen Dimension der - auf Art. 19 AEUV gestützten - Diskriminierungsverbote setzt er sich eingehend mit dem umstrittenen Problemkreis der Wirkung des Diskriminierungsverbots der Grundrechtecharta der Union auf das Privatrechtsverhältnis auseinander. Abschließend widmet sich Moritz Zoppel den unionsrechtlich gesollten Sanktionen bei verbotener Ungleichbehandlung. Er skizziert dazu die Voraussetzungen eines unionsrechtskonformen Sanktionsinstruments.
£84.84
JCB Mohr (Paul Siebeck) Klimahaftungsrecht: Die Haftung für die Emission
Book SynopsisHaften Treibhausgasemittenten für Schäden infolge des Klimawandels? Aus Anlass der jüngst entflammten climate change litigation vergleicht Erik Pöttker das (Klima-)Haftungsrecht Deutschlands und der Vereinigten Staaten von Amerika. Maßstäbe sind dabei die Gewährleistung maximalen Individualrechtsgüterschutzes und eine ökonomisch wie ökologisch sinnvolle Verhaltenssteuerung. Den Schwerpunkt der Untersuchung bilden die beiden Determinanten des Haftungsrechts, die Kausalität und das Pflichtwidrigkeitserfordernis. Geprüft wird dabei nicht zuletzt der Gerechtigkeitsgehalt des haftungsrechtlichen Normenbestandes bezüglich der Verantwortungszuweisung auch in komplexen Strukturen, wie sie für moderne Gesellschaften typisch sind. Die Analyse mündet in eine Stellungnahme dazu, ob ein haftungsrechtlicher Klimaschutz wünschenswert und praktikabel ist.
£123.88
JCB Mohr (Paul Siebeck) Rechtsunsicherheiten bei internationalen
Book SynopsisDie Globalisierung der Märkte und die Informatisierung von Transaktionen verändern die Anforderungen an die rechtlichen Rahmenbedingungen für Geschäfte zwischen Unternehmen. Markus Messinger analysiert und bewertet die deutschen, US-amerikanischen und internationalen Rechtsvorschriften für elektronische B2B-Verträge und entwickelt alternative Lösungen. Zunächst gibt er einen Überblick über die ökonomischen und technischen Merkmale elektronischer Handelsgeschäfte und die ökonomische Funktion rechtlicher Regelungen. Anschließend prüft er im Detail die Effizienz der bestehenden Rechtsregeln im IZVR, IPR und Vertragsrecht zur Reduktion von Rechtsunsicherheiten im internationalen elektronischen Handelsverkehr. Auf dieser Basis werden Vorschläge ökonomisch effizienter Regelungen unterbreitet, die der Bewertung des "United Nations Convention on the Use of Electronic Communications in International Contracts" dienen.Markus Messinger wurde für diese Arbeit der Fakultätspreis der Juristischen Fakultät der Leibniz Universität Hannover verliehen.
£129.40
JCB Mohr (Paul Siebeck) Beilegung individualarbeitsrechtlicher
Book SynopsisIndividualarbeitsrechtliche Streitigkeiten sind in Japan über einen langen Zeitraum hinweg nicht als bedeutsamer Konflikttypus wahrgenommen worden. Erst zu Beginn des neuen Jahrtausends wurden zwei Systeme eingeführt, die landesweit für ganz Japan einheitliche Regelungen speziell nur für die Beilegung individualarbeitsrechtlicher Konflikte vorsehen. Im Jahr 2001 ist ein Vermittlungsverfahren auf Verwaltungsebene und im Jahr 2006 das Verfahren über die Verständigung in Arbeitssachen vor den japanischen Distriktgerichten eingeführt worden. Japan gilt als Land, in dem Konflikte überwiegend mit Hilfe von Verfahren gelöst werden, deren Ziel die einvernehmliche Beilegung eines Streites ist. Das Verständigungsverfahren weist viele Gemeinsamkeiten mit solch alternativen Streitbeilegungsverfahren auf. Die Analyse und rechtliche Einordnung der beiden neu etablierten Verfahren ist das Ziel dieses Beitrags.
£101.84
JCB Mohr (Paul Siebeck) Internationales Gesellschaftsrecht in Japan: Im
Book SynopsisDas Internationale Gesellschaftsrecht steht im Fokus von Wissenschaft und Praxis in der EU. Auch der japanische Gesetzgeber hat sich mit der Kodifikation der herrschenden Gründungstheorie und mit der Neuregelung des Fremdenrechts zum Schutz vor Scheinauslandsgesellschaften befasst. Die Analyse der aktuellen japanischen Rechtslage ist insbesondere für das deutsche Internationale Gesellschaftsrecht aufschlussreich, das derzeit (teilweise) von der Sitz- zur Gründungstheorie übergeht. Der Rechtsvergleich mit Japan, das im Laufe seiner Geschichte verschiedenen Strömungen und ausländischen Einflüssen ausgesetzt war, ist besonders vielschichtig. Eva Schwittek analysiert das Internationale Gesellschaftsrecht Japans aus rechtsvergleichender Perspektive und bezieht die historischen, rechtspolitischen und wirtschaftlichen Zusammenhänge ein. Damit liegt erstmals eine umfassende Studie dieses Rechtsgebiets in einer westlichen Sprache vor.
£999.99
JCB Mohr (Paul Siebeck) Die fiducie-sûreté: Eine Untersuchung der
Book SynopsisIm deutschen Kreditsicherungsrecht kommt der Sicherungstreuhand in Form der Sicherungsübereignung und Sicherungsabtretung eine zentrale Rolle zu. Im Gegensatz dazu war in Frankreich, abgesehen von einigen wenigen Fällen gesetzlicher Normierung mit sehr begrenztem Anwendungsbereich, eine treuhänderische Sicherheit lange Zeit unbekannt. Diesem als unbefriedigend empfundenen Zustand wollte der französische Gesetzgeber im Jahr 2007 durch Einführung der fiducie Abhilfe schaffen, die in der Ausprägung als fiducie-sûreté einer Verwendung als Kreditsicherheit offensteht. Christian Fix unterzieht die neu geschaffene französische Sicherungstreuhand einer Untersuchung aus rechtsvergleichender Perspektive. Die Herausarbeitung der dogmatischen Grundlagen der fiducie-sûreté steht dabei im Vordergrund der Betrachtung. Zugleich liefern die gewonnenen Untersuchungsbefunde wichtige Hinweise für die praktische Verwendung der fiducie-sûreté als Kreditsicherheit.
£999.99
JCB Mohr (Paul Siebeck) Die gestörte Gesamtschuld im Internationalen
Book SynopsisDie gestörte Gesamtschuld stellt bereits nach deutschem Sachrecht ein sehr umstrittenes Problemfeld dar. Eine besondere Verschärfung erhält der Interessenkonflikt aber, wenn die Mitschuldner nach unterschiedlichen Rechtsordnungen verpflichtet sind. Es stellt sich hier die Frage, was es für die Auflösung des Mehrpersonenverhältnisses bedeutet, wenn der Gläubiger einen der Schuldner nicht in Anspruch nehmen kann, die betroffenen Rechtsordnungen die Auswirkungen dieser Privilegierung im Dreipersonenverhältnis aber unterschiedlich beurteilen.Anna-Lisa Kühn untersucht die Möglichkeit der Entstehung einer solchen "gestörten Gesamtschuld im Internationalen Privatrecht" durch exemplarische Gegenüberstellung der Auflösung des zugrundeliegenden Interessenkonflikts nach englischem und deutschem Sachrecht und entwickelt die kollisionsrechtliche Behandlung dieser Konstellation unter Geltung der Verordnungen Rom I und Rom II.
£90.22
JCB Mohr (Paul Siebeck) Verfahrenskonzentration durch compulsory
Book SynopsisVerfahrenskonzentration dient der wirtschaftlichen Streitbeilegung und liegt daher im Interesse aller Beteiligten. Im US-amerikanischen Zivilprozess werden die Parteien bereits durch die dem Common Law entstammende, äußerst facettenreiche Rechtskraftlehre zu einer umfassenden Prozessführung angehalten. Darüber hinaus trifft den Beklagten kraft Gesetzes eine präklusionsbewehrte Last zur Einführung konnexer Gegenansprüche als compulsory counterclaims in das Verfahren. Gerrit Cornelius Niehoff stellt die aufgrund der Rechtskraft bestehenden Konzentrationslasten der Parteien dar und untersucht im Anschluss die an den Beklagten gerichtete Widerklagelast durch compulsory counterclaims. Auf dieser Grundlage entwickelt der Autor einen angemessenen Interessenausgleich zwischen den Beteiligten, der insbesondere die schutzwürdigen Interessen des Beklagten an der Dispositionsfreiheit über seine Ansprüche berücksichtigt.
£999.99
JCB Mohr (Paul Siebeck) Die deutsche Rechtsprechung auf dem Gebiete des
Book SynopsisDer neue Band stellt eine unverzichtbare Arbeitshilfe für Wissenschaft und Praxis dar. Er dokumentiert die Rechtsprechung der deutschen Gerichte zum Internationalen Privat- und Verfahrensrecht sowie zu ausländischem Recht und internationalem Einheitsrecht. Für das Jahr 2012 werden 332 veröffentlichte und bisher unveröffentlichte Entscheidungen systematisch geordnet erfasst. Außerdem ermöglicht eine dem Buch beigegebene inhaltsgleiche CD-ROM Recherchen im pdf-Format. Ein umfangreiches Gesetzesregister weist alle zitierten Rechtsvorschriften und Fundstellen nach. Sach- und Entscheidungsregister erleichtern das Auffinden von Entscheidungen, von denen nur das Datum oder nicht verfügbare Fundstellen bekannt sind.
£296.00
JCB Mohr (Paul Siebeck) Globalisierung und Sozialstaatsprinzip: Ein
Book SynopsisDer Band enthält die Beiträge eines Symposiums, das entsprechend einer langen Tradition freundschaftlicher Verbundenheit der rechtswissenschaftlichen Fakultäten der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg und der Städtischen Universität Osaka vom 23.-26. März 2012 über das Thema "Globalisierung und Sozialstaatsprinzip" in Osaka stattgefunden hat. In der gegenwärtigen Welt umfassenden Austausches von Gütern und Ideen stellt sich die Frage nach dem Schicksal einer gesellschaftlichen Grundverfassung, die Japan und Deutschland in gewisser Weise gemeinsam ist. Beide Gesellschaftsmodelle bauen auf Leistungskraft durch Wettbewerb, pflegen aber gleichzeitig Elemente der Kooperation und Koordination stärker als viele andere Staaten, die am globalen Wettbewerb teilnehmen. Im Gefolge der Finanzkrise scheint der alte Gegensatz zwischen Arbeit und Kapital sowie Arm und Reich teilweise unter neuen Vorzeichen erneut wieder aufzuleben.
£141.00
JCB Mohr (Paul Siebeck) Die Rechtskraft des Schiedsspruchs im deutschen
Book SynopsisDas deutsche und US-amerikanische Recht verleihen einem Schiedsspruch urteilsgleiche Rechtskraftwirkungen, um seine Endgültigkeit und Verbindlichkeit in Gerichtsverfahren abzusichern. Welche Probleme entstehen, wenn einem privaten Schiedsspruch hoheitliche Wirkungen beigelegt werden? Wird dem Willen der Schiedsparteien über die Ausgestaltung des Schiedsverfahrens hinaus auch bei der Bestimmung der Schiedsspruchwirkungen Rechnung getragen? Und welche Folgen hat die Kollision eines Schiedsspruchs mit anderen rechtskräftigen Entscheidungen? Diesen und anderen Fragen zur dogmatischen Grundlage und zum Umfang der Schiedsspruchwirkungen geht Tobias B. Lühmann in seiner rechtsvergleichenden Arbeit nach. Dabei kommt er zu dem Ergebnis, dass der Schiedsgerichtsbarkeit auf Dauer am besten gedient ist, wenn die Entscheidung über die Schiedsspruchwirkungen den Schiedsparteien überantwortet wird.
£999.99
JCB Mohr (Paul Siebeck) Die Golfstaaten auf dem Weg zu einem modernen
Book SynopsisIslamisches Recht wird oftmals als starr und entwicklungsunfähig wahrgenommen. Die Reduktion des islamischen Rechts auf Religion und jahrhundertealte Tradition verfehlt jedoch dessen Dynamik und Wandelbarkeit. Wie ein modernes Recht für die Familie im islamischen Rechtskreis entstehen kann, untersucht Lena-Maria Möller am Beispiel der neuen Familiengesetzbücher Bahrains, Katars und der Vereinigten Arabischen Emirate. Interdisziplinär und rechtsvergleichend erörtert sie, inwieweit das neukodifizierte Ehe-, Scheidungs-, und Kindschaftsrecht den rasanten sozioökonomischen Wandel der arabischen Golfregion abbildet und aktuellen Regelungserfordernissen gerecht wird. Neben der Berücksichtigung der Rechtspraxis im Familienrecht werden die jüngsten Kodifikationen des arabischen Raums auch rechtshistorisch und rechtspolitisch kontextualisiert und ihr Entstehungsprozess eingehend beleuchtet.
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JCB Mohr (Paul Siebeck) Dingliche Rechtspositionen und Verkehrsschutz:
Book SynopsisDingliche Rechtspositionen an beweglichen Sachen können verschiedenen Zwecken dienen: der wirtschaftlichen Eigennutzung der Sache selbst, der Sicherung von Forderungen, der Verwaltung der Sache in fremdem Interesse. Vor dem Hintergrund eines jeden dieser drei Zwecke stellt sich die Frage, wie der gebotene Schutz des dinglich Berechtigten sowie des wirtschaftlich Begünstigten gewährleistet und zugleich ein effizienter Rechtsverkehr ermöglicht werden kann. Hier einen angemessenen Ausgleich zu finden, ist eine Aufgabe, mit der sich jede Rechtsordnung konfrontiert sieht. In den vergangenen Jahren haben verschiedene Rechtsordnungen auf diesem Gebiet einen enormen Entwicklungsprozess durchlaufen - teilweise in genau entgegengesetzte Richtungen; andere Rechtsordnungen sind durch Kontinuität geprägt. Der vorliegende Band analysiert Entwicklungen und Hintergründe.
£89.68
JCB Mohr (Paul Siebeck) Gesellschafts- und Kapitalmarktrecht in
Book SynopsisDieser Band vereint die Referate und Diskussionsberichte einer rechtsvergleichenden Tagung an der Universität Zürich und macht sie damit einer breiteren Fachöffentlichkeit zugänglich. Er durchmisst zentrale Themen des deutschen, österreichischen und schweizerischen Gesellschafts- und Kapitalmarktrechts. Die rechtsvergleichende Aufbereitung der jeweiligen Themen lässt die Gemeinsamkeiten wie die Unterschiede in den drei deutschsprachigen Jurisdiktionen deutlich hervortreten. Sie vermittelt auf diese Weise zahlreiche Anregungen für Rechtsprechung und Gesetzgebung. Im Einzelnen werden folgende Themen behandelt: Die Satzungsstrenge im Aktienrecht, die Auslegung von Gesellschaftsverträgen, die Vertragsgestaltung von Joint-Venture Verträgen und die Liquidation von Personengesellschaften.
£90.11
JCB Mohr (Paul Siebeck) Der Gerichtsstand der Streitgenossenschaft im
Book SynopsisDie Auslegung des Gerichtsstands der Streitgenossenschaft im europäischen Zivilprozessrecht wirft vor dem Hintergrund der kontroversen Rechtsprechung des EuGH zahlreiche ungeklärte Fragen auf. Was verbirgt sich hinter dem Tatbestandsmerkmal der Gefahr widersprechender Entscheidungen? Wie lässt sich die Vorschrift mit dem Gebot der Vorhersehbarkeit in Einklang bringen? Welche Mechanismen können die Erschleichung der Zuständigkeit durch den Kläger verhindern?Nils Lund entwickelt ein kohärentes Konzept zur einheitlichen und vorhersehbaren Interpretation des Gerichtsstands der Streitgenossenschaft. In Anwendung der aufgestellten Vorgaben geht er sodann der Verfahrenskonzentration im Patent- und Kartelldeliktsrecht auf den Grund, zwei Gebiete auf denen der Gerichtsstand der Streitgenossenschaft in jüngerer Zeit vermehrt praktische Bedeutung erlangt hat.
£107.09
JCB Mohr (Paul Siebeck) Die arbeitsrechtliche Stellung geschäftsführender
Book SynopsisDie Anwendung von Arbeitsrecht auf geschäftsführende Organmitglieder ist bereits im nationalen Recht Gegenstand kontroverser Diskussionen. Weist das Verhältnis zwischen Gesellschaft und Organmitglied einen Auslandsbezug auf, etwa durch den Sitz oder das Gründungsrecht der Gesellschaft, stellen sich ähnliche Fragen auf der Ebene des Internationalen Privatrechts. Hier zeigt sich, dass nicht jedem Sachverhalt von vornherein die deutsche Sichtweise einer strikten Trennung von arbeits-/dienstvertraglichem Anstellungs- und gesellschaftsrechtlichem Bestellungsverhältnis zugrunde gelegt werden kann. Ein Vergleich mit dem englischen und französischen Recht verdeutlicht die Notwendigkeit der Berücksichtigung anderer Rechtsordnungen. Neben allgemeinen kollisionsrechtlichen Aspekten werden bei der Untersuchung insbesondere die unionsrechtlichen Anforderungen an einen Individualarbeitsvertrag relevant.
£999.99
JCB Mohr (Paul Siebeck) Perspektiven des Verbrauchsgüterkaufs:
Book SynopsisIn der Tradition der Gesellschaft für Rechtsvergleichung (GfR) stehen bilaterale Juristentreffen zum Austausch wissenschaftlicher Erkenntnisse und zum Vergleich der Rechtstheorie und -praxis der jeweiligen Rechtssysteme. Der vorliegende Sammelband enthält die Beiträge der Vortragenden der Tagung "Perspektiven des Verbrauchsgüterkaufs - Richtlinienumsetzung und Gemeinsames Europäisches Kaufrecht in Deutschland und in Tschechien" an der Karls-Universität Prag am 11. Mai 2012, die von der GfR veranstaltet wurde. Die Tagungsbeiträge haben die aktuell diskutierten Neuerungen auf dem Gebiet der Verbrauchsgüterkaufrichtlinie aus dem Jahre 1999 zum Gegenstand, insbesondere die Richtlinie 2011/83/EU über die Rechte der Verbraucher und den am 11. Oktober 2011 veröffentlichten Vorschlag für eine Verordnung über ein Gemeinsames Europäisches Kaufrecht (GEKR). Hierbei steht die kritische Würdigung des GEKR aus einer vergleichenden Perspektive des deutschen und tschechischen Kaufrechts im Vordergrund, wobei sich die tschechischen Beiträge im Besonderen auf das neu gefasste tschechische Bürgerliche Gesetzbuch konzentrieren.
£999.99
JCB Mohr (Paul Siebeck) Rahmenbedingungen der Grundrechtsausübung:
Book SynopsisAus Anlass der sogenannten Fraport-Entscheidung des BVerfG vom 22.02.2011 (BVerfGE 128, 226) widmet sich Katharina Krisor-Wietfeld (Rahmen-)Bedingungen, die zur Ausübung grundrechtlicher Freiheit erforderlich sind. Am Beispiel öffentlicher Foren ordnet sie Rahmenbedingungen der Versammlungsfreiheit - die in der Regel nicht der Verfügungsbefugnis der Grundrechtsträger unterliegen - in die Grundrechtsdogmatik ein, wobei sie die insoweit einschlägige Rechtsprechung aus den USA und Kanada rechtsvergleichend hinzuzieht.Das Werk gibt auch eine Antwort auf die Frage, ob mit der Entstehung von Freiheitsvoraussetzungen in einem von privaten Rechtssubjekten beherrschten Bereich Freiheitsverluste einhergehen oder die Grundrechte ihre tatsächlichen Voraussetzungen sowohl gegenüber Einschränkungen aus der staatlichen als auch aus der privaten Sphäre schützen. Die Arbeit schließt mit einem konkreten Gesetzgebungsvorschlag ab.
£106.67
JCB Mohr (Paul Siebeck) Widerrufsrecht bei Internetauktionen in Europa?:
Book SynopsisDas BGH Urteil vom 3. 11. 2004 - VIII ZR 375/03, NJW 2005, 53 - "eBay" gibt dem erfolgreichen Bieter bei einer Internetauktion ein Widerrufsrecht. Alla Belakouzova sieht dies kritisch. Unter Heranziehung des deutschen, englischen, russischen und belarussischen Rechts erarbeitet sie rechtsvergleichend einen funktionalen Versteigerungsbegriff. Das führt zu der These, dass ein Widerrufsrecht das Rechtsinstitut der Versteigerung in seiner ökonomischen Funktionsfähigkeit und damit auch den Verbraucherschutz gefährde. Sodann zeigt die Autorin, dass auch nach den unionsrechtlichen Verbraucherschutzrichtlinien 2011/83/EU und 97/7/EG Internetauktionen (öffentliche) Versteigerungen sind. Das Einräumen des Widerrufsrechts bei der Verwendung von Online-Plattformen zu Versteigerungszwecken in ErwGr. 24 S. 4 der Richtlinie 2011/83/EU sei rechtstechnisch missglückt und revisionsbedürftig, gebiete jedoch eine differenzierende Betrachtungsweise bei der unionskonformen Auslegung des deutschen Rechts.
£90.59
JCB Mohr (Paul Siebeck) Gewinnausgleich: Vergleichende und
Book SynopsisWird unter Verletzung fremder Rechte ein Gewinn erzielt, so stellt sich die Frage, wem dieser zusteht: dem Rechtsinhaber, der zur Gewinnerzielung nicht beigetragen hat, oder dem Gewinnerzielenden, der ohne das fremde Recht den Gewinn nicht erzielt hätte. Kristin Boosfeld stellt die in Frankreich, den Niederlanden und England vertretenen Lösungsansätze gegenüber und stellt fest, dass nicht nur zwischen, sondern auch innerhalb der untersuchten Rechtsordnungen keine einheitlichen Argumentationsmuster bestehen. Je nachdem, welches Recht betroffen ist, sollen unterschiedliche Haftungsregimes greifen. Die hieraus folgenden Wertungswidersprüche sucht sie durch eine einheitliche Begründung des Gewinnausgleichs aufzulösen und geht der Frage nach, auf der Grundlage welcher Kriterien festgestellt werden kann, ob und in welcher Form ein Ausgleich in rechtswidriger Weise erzielten Gewinns zu erfolgen hat.
£90.52
JCB Mohr (Paul Siebeck) Schutzkumulationen: Angriff auf die
Book SynopsisArtur Geier analysiert die Möglichkeiten kumulativen Schutzes geistiger Leistungen mithilfe des Immaterialgüter- und des Lauterkeitsrechts. Nach einer Bestandsaufnahme der Rechtslage wird diese aus der Sicht potentieller Nachahmer ökonomisch analysiert. Die Analyse stützt sich auf das Rationalverhaltensmodell und wird durch Erkenntnisse der Behavioral Economics bestätigt. Der Autor zeigt, dass die Möglichkeiten der Schutzkumulation zu Rechtsunsicherheit auf Nachahmerseite führen. Die Konsequenz davon ist, dass in vielen Fällen kein Wettbewerbsmarkt entsteht, obwohl immaterialgüterrechtlicher Schutz nicht mehr besteht. Verglichen mit einer hypothetischen Rechtslage ohne die Möglichkeiten kumulativen Rechtsschutzes kommt es zu volkswirtschaftlichen Verlusten. Artur Geier schlägt vor, das Problem innerhalb des bestehenden Rechtssystems zu lösen, da das geltende Recht bereits genügend Instrumente dafür bereithält.
£999.99