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  • Im Namen des Rechts : Der Oberste Gerichtshof

    JCB Mohr (Paul Siebeck) Im Namen des Rechts : Der Oberste Gerichtshof

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    Book SynopsisIn der juristischen Fachwelt gilt der im Oktober 1950 gegründete Bundesgerichtshof als Nachfolgeinstitution des im Frühjahr 1945 aufgelösten Reichsgerichts. Auf dem Gebiet der Britischen Besatzungszone existierte jedoch mit dem Obersten Gerichtshof für die Britische Zone (1948-1950) zwischenzeitlich ein Gericht, das als Revisionsinstanz der ordentlichen Gerichtsbarkeit funktional die gleichen Aufgaben wie das Reichsgericht übernahm und das in vielerlei Hinsicht den Grundstein für den Bundesgerichtshof legte. Martin Grieß zeichnet ein Porträt des Obersten Gerichtshofs für die Britische Zone. Dabei legt er, anders als die bisherige Forschung zu diesem Gericht, den Schwerpunkt der Betrachtung auf den Bereich des Zivilrechts. Der Autor untersucht das Gericht, seine rechtlichen Grundlagen, sein Personal und seine zivilrechtliche Rechtsprechung von dessen Gründung bis zu seiner Auflösung. Er zeigt, dass die Geschichte der höchstgerichtlichen Rechtsprechung in Deutschland nicht ohne den Obersten Gerichtshof für die Britische Zone erzählt werden kann.

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  • JCB Mohr (Paul Siebeck) Der Verfall des Eigentums: Ersitzung und

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    Book SynopsisDas (besitzlose) Eigentum ist kein ewiges Recht. Es kann sich mannigfach verflüchtigen, für den ursprünglichen Eigentümer verloren gehen. Wenn es nicht schon vorher zum Erwerb eines Dritten vom Nichtberechtigten gekommen ist (§§ 932 ff. BGB), findet der Verfall als Vorgang in der Zeit statt. Dem nicht besitzenden Eigentümer rinnt sein Eigentum durch die Finger. Die Zeit kann akquisitiv wirken. Der Zerfall geschieht rückstandslos, wenn ein Dritter durch Ersitzung eigenes Eigentum geriert. Aber auch wo es nicht zur Ersitzung kommt, erodiert das Eigentum. Denn die Zeit wirkt extinktiv. Der Herausgabeanspruch aus dem Eigentum verjährt. Andreas Bergmann spürt diesen, teils äußerst komplizierten Zusammenhängen am Beispiel von NS-Raubkunst und sogenannter "Entarteter Kunst" nach.

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  • JCB Mohr (Paul Siebeck) Gerichte, Terror und Verfahren: Eine

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    Book SynopsisDie Neujustierung des Verhältnisses von Freiheit und Sicherheit in einem von Terrorismus bedrohten demokratischen Gemeinwesen geht in der Regel zulasten justizieller Rechte - auf Zugang zu einem Gericht sowie auf ein faires Verfahren, das die Stellung des Einzelnen als Prozesssubjekt wahrt. Inwiefern sind Gerichte in der Lage, diesen für einen Rechtsstaat so eminenten Verfahrensgrundrechten auch in Zeiten der Krise Gehör zu verschaffen? Unter Einbeziehung des jeweiligen (sicherheits-) kulturellen Kontexts analysiert Max Putzer rechtsvergleichend Entscheidungen des Bundesverfassungsgerichts und des israelischen Obersten Gerichtshofs. Er untersucht dabei, in welchem Umfang die beschriebenen Konflikte mittels Abwägung zwischen Sicherheitsinteressen und individuellen Grundrechten gelöst, wie diese Prozesse gestaltet und strukturiert, welche Argumente in sie integriert und sodann die jeweils konfligierenden Positionen gewichtet werden.

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  • JCB Mohr (Paul Siebeck) Höchstrichterliche Rechtsprechung in der frühen

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    Book SynopsisDie heutige Bundesrepublik zeichnet sich durch hochgradige Juridifizierung von Staat und Gesellschaft aus. Ein maßgeblicher Faktor hierfür liegt in der Neuerrichtung der Bundesgerichte. Trotz personeller Kontinuitäten zum Justizapparat des NS-Systems entwickelte sich in kurzer Zeit eine rechtsstaatlich arbeitende Judikative, die einen klaren inhaltlichen Bruch mit der NS-Vergangenheit bewerkstelligte.Die hier dokumentierte Ringvorlesung an der Friedrich-Schiller-Universität Jena im Sommersemester 2014 wagt erstmalig einen umfassenden Blick auf die komplexe Justizgeschichte der jungen Bundesrepublik. In exemplarischen Zugriffen werden die Bundesgerichte und das Bundesverfassungsgericht im Hinblick auf personelle Kontinuitäten, institutionell veränderte Vorgaben sowie ihre Anknüpfung an Gerichts- und Rechtsprechungstraditionen untersucht.

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  • Aufsätze zur Reformations- und Reichsgeschichte

    JCB Mohr (Paul Siebeck) Aufsätze zur Reformations- und Reichsgeschichte

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    Book SynopsisDie Aufsatzsammlung von Eike Wolgast enthält den Wiederabdruck von Arbeiten zu wichtigen Themen der Geschichte der Reformation und des Heiligen Römischen Reiches Deutscher Nation im 16. Jahrhundert. Untersucht wird die Einführung der Reformation in deutschen Territorialstaaten, beispielhaft dargestellt am Herzogtum Mecklenburg, die Behandlung der Religionsfrage auf den Reichstagen Karls V., gipfelnd im Interim und im Augsburger Religionsfrieden, ferner die Reaktion der Reichskirche auf die neuen Herausforderungen sowie das Schicksal von Minderheiten (Juden, Täufer) und konfessionellen Gegnern im Diskurs des 16. Jahrhunderts. Theorie und Praxis des Friedensschlusses in der Neuzeit (bis ins 20. Jahrhundert) werden ebenso erörtert wie der Religionsfrieden im europäischen Vergleich. Mehrere Aufsätze beschäftigen sich mit den politischen Vorstellungen führender Reformatoren sowie der Täufer.

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  • JCB Mohr (Paul Siebeck) Martin Luthers Reformation und das Recht: Die

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    Book SynopsisDas hier vorgestellte Werk wird zeitgleich als Broschurausgabe ohne Reihenzugehörigkeit erscheinen.Die Entwicklung des evangelischen Kirchenrechts und des Staatskirchenrechts in Deutschland seit Beginn der Reformation ist nur aus der steten Wechselwirkung der juristischen Probleme und Dynamik mit ihren theologischen und politischen Ursachen und Folgen zu erfassen. Erst durch ihre Umsetzung in Rechtsformen führen die geistigen und gesellschaftlichen Kräfte und Bewegungen zur umwälzenden Veränderung oder beharrlichen Verfestigung ihrer Epoche.Durch seine rechtshistorischen Aspekte und Analysen will dieses Werk auch den theologischen und historischen Nachbardisziplinen dienen, auf deren Vorarbeiten es fußt. Es ist problemgeschichtlich ausgerichtet. Es sucht die Entstehung und Wandlung der rechtlichen Institutionen aus den geistlichen und weltlichen Ursprüngen, die dem modernen Empfinden fremd geworden sind, verständlich zu machen und zugleich das Bewußtsein der Kontinuität zu stärken, die unsere pluralistische Geisteswelt und Rechtsordnung mit ihren geschichtlichen Wurzeln verbindet und bis heute prägt und bedingt. Es erstrebt keine handbuchartige Vollständigkeit. Manche Phänomene werden daher detailliert in Nahsicht, andere distanziert im Überblick behandelt. Im Aufbau wechselt es zwischen der chronologischen Schilderung des Geschehens und der systematischen Darstellung der Probleme und Institutionen, um weder auf narrative Anschaulichkeit noch auf systematische Exaktheit zu verzichten. Zeitliche Vorgriffe und Rückblenden, auch Wiederholungen, sind deshalb unvermeidlich. Querverweise wollen die abschnittsweise Lektüre erleichtern. Ausblicke auf die Gegenwart wurden nicht gescheut. Die Individualität geschichtlicher Erscheinungen gewinnt durch historische Rechtsvergleichung ohne Nivellierung an Profil. In diesem Buch kommt Luther selbst zu Wort. Mit ausführlichen Zitaten seiner Schriften will es den Theologen, Historikern und Juristen als einschlägiges Luther-Lesebuch dienen.(Aus dem Vorwort)

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  • Gesammelte Schriften

    JCB Mohr (Paul Siebeck) Gesammelte Schriften

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    Book SynopsisDer Band versammelt grundlegende Aufsätze Ulrich Hubers, die teilweise an entlegener Stelle veröffentlicht wurden und nur schwer zugänglich sind.Zum Bürgerlichen Recht sind in die Auswahl aufgenommen worden: Fahrlässigkeit und Voraussehbarkeit (1972); Verschulden, Gefährdung und Adäquanz (1973); Zivilrechtliche Fahrlässigkeit (1973); Die Haftung des Verkäufers nach dem Kaufrechtsübereinkommen der Vereinten Nationen und nach deutschem Recht (1991); Savignys Lehre von der Auslegung der Gesetze in heutiger Sicht (2003); Savigny und das sachenrechtliche Abstraktionsprinzip (2007).Zum Handels- und Insolvenzrecht gehören die Arbeiten: Die Schuldenhaftung beim Unternehmenserwerb und das Prinzip der Privatautonomie (1995) sowie Das für die anfechtbare Rechtshandlung maßgebende Recht (2005).Aus dem Aktien- und Konzernrecht sind die folgenden Stücke ausgewählt worden: Zum Aktienerwerb durch ausländische Tochtergesellschaften (1977); Entstehungsgeschichte und aktuelle Auslegungsprobleme des § 241 Nr. 3 AktG (1982); Betriebsführungsverträge zwischen selbständigen Unternehmen (1988) sowie Betriebsführungsverträge zwischen konzernverbundenen Unternehmen (1988).

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    £129.24

  • Erich Kotte (1886-1961): Kirchen- und

    JCB Mohr (Paul Siebeck) Erich Kotte (1886-1961): Kirchen- und

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    Book SynopsisAndreas P. Seidel untersucht das Wirken des Kirchenjuristen Erich Kotte, der Anfang der Zwanziger Jahre des 20. Jahrhunderts in das sächsische Landeskonsistorium eintrat und dort von 1945 bis 1957 als Präsident arbeitete.Auf diese Weise erschließt er die kirchenrechtlichen und staatskirchenrechtlichen Entwicklungen in der Evangelisch-Lutherischen Landeskirche Sachsens im genannten Zeitraum und im Kontext der deutschlandweiten Entwicklungen.Welche kirchenrechtlichen Positionen vertrat Kotte, welche Erfahrungen machte er im Kirchenkampf und wie wirkten sich diese auf sein Schaffen aus? Andreas P. Seidel untersucht insbesondere die Prozesse der Landeskirche mit dem Freistaat Sachsen über die Staatsleistungen in der Weimarer Republik, den Kirchenkampf im Nationalsozialismus und den sogenannten "Zweiten Kirchenkampf" in der DDR sowie die Verfassungsreform der Landeskirche im Jahre 1950, welche maßgeblich von Erich Kotte mitgestaltet wurde.

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  • JCB Mohr (Paul Siebeck) Obligatio re contracta: Ein Beitrag zur

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    Book SynopsisGegenstand dieser Untersuchung ist die Kategorie der Realverträge im römischen Recht, deren Elemente nach herrschender Meinung das Darlehen ( mutuum), die Leihe ( commodatum), die Verwahrung ( depositum) und das Faustpfand ( pignus) sind. Sie wurzelt in der mittelalterlichen Rechtswissenschaft (sog. contractus re). Die römische Jurisprudenz kannte jedoch nur einen Entstehungsgrund einer obligatio re contracta, nämlich das mutuum, da für die römischen Juristen das re contrahere durch eine Eigentumsübertragung an einer Sache ( datio rei) charakterisiert war, nicht durch eine bloße Sachhingabe. Unsere Quellen sprechen maßgeblich dafür, dass die intellektuelle Heimat der Realvertraglichkeitvon commodatum, depositum und pignus nicht im klassischen römischen Recht zu finden ist. Die römische Kategorie der Realverträge, so wie wir sie uns vorstellen, stellt ein falsches retrospektives Konstrukt dar.

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  • JCB Mohr (Paul Siebeck) Die evangelischen Kirchenordnungen des XVI. Jahrhunderts: Siebenter Band: Niedersachsen. II. Hälfte: Die außerwelfischen Lande. 2. Halbband: 2. Teil: Grafschaft Schaumburg, Goslar, Bremen

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    Book SynopsisMit der Einführung der Reformation in einem Territorium oder einer Reichsstadt waren die Landesherren und Magistrate gezwungen, ihren Gemeinwesen für zahlreiche Bereiche des kirchlichen Lebens neue Ordnungen zu geben. Vielfach wirkten die erlassenen Ordnungen aber weit über den Rahmen des kirchlichen Lebens hinaus auch auf das politische und rechtliche Geschehen in den jeweiligen Gebieten. Zu den kirchenordnenden Texten zählen Agenden, Vorschriften zur Anstellung von Pfarrern und Vikaren sowie Richtlinien für ihre Tätigkeit, Instruktionen für die Visitationen, aber auch Armen-, Ehe- und Zuchtordnungen.Mit dem vorliegenden Band, der die Kirchenordnungen der Grafschaft Schaumburg und der beiden Städte Goslar und Bremen enthält, findet die in den fünfziger Jahren des letzten Jahrhunderts begonnene Bearbeitung der Ordnungen des Landes Niedersachsen ihren Abschluss. Während die Reformation in der Grafschaft Schaumburg erst nach dem Augsburger Religionsfrieden von 1555 eingeführt wurde, konnte sie in den beiden Städten bereits in den zwanziger Jahren des 16. Jahrhunderts Fuß fassen. Im Unterschied zu Goslar, das am Luthertum festhielt und sich auch dem Konkordienwerk anschloss, kam es in Bremen zu einem Übergang der Stadt zur reformierten Konfession.

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    £223.00

  • JCB Mohr (Paul Siebeck) Kriegsfolgenbewältigung in der Rechtsprechung:

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    Book SynopsisEin Großteil der in der Zivilrechtsjudikatur der letzten Reichsmarkzeit bis zur Währungsreform zu bewältigenden Kriegsfolgen resultierte aus den bis zuletzt durch die gestaute Inflation gekennzeichneten Wirtschaftsverhältnissen und dem dadurch bedingten Auseinanderfallen von Gesetz und Wirklichkeit. Gleichzeitig fehlten ein richtungsweisendes oberstes Revisionsgericht und eine die Nachkriegsbedingungen berücksichtigende Rechtsetzung.Durch eine Analyse der Rechtsprechung des Landgerichts Bonn aus den drei unmittelbaren Nachkriegsjahren und die Berücksichtigung vergleichender Aspekte zeigt Kristina Busam, dass die Richter nicht nur inter-, sondern auch intragerichtlich zu unterschiedlichen Ergebnissen bei der Bewältigung der kriegsbedingt veränderten Umstände gelangten. Die Autorin weist nach, dass die Richter hierbei insbesondere bereits gefestigte Rechtsinstitute sowie vertraute Argumentationsmuster und Auslegungsmethoden heranzogen, aber auch eine grundsätzliche Bereitschaft zum Beschreiten neuer dogmatischer Wege bestand.

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  • JCB Mohr (Paul Siebeck) Anton Friedrich Justus Thibaut (1772-1840):

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    Book SynopsisAnton Friedrich Justus Thibaut war in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts einer der führenden Rechtswissenschaftler Deutschlands und als begnadeter akademischer Lehrer die prägende Persönlichkeit der Heidelberger Juristischen Fakultät. Er bewahrte eine eigenständige Position gegenüber der dominierenden Historischen Schule Gustav Hugos und Friedrich Carl von Savignys. Deren kodifikationsfeindliche Haltung und Ausrichtung auf das antike römische Recht blieben dem auch der juristischen Praxis und dem späten Vernunftrecht verbundenen Thibaut fremd. Thibauts politisch ohnehin chancenlose Forderung nach einer deutschen Kodifikation des Bürgerlichen Rechts wies von Savigny scharf zurück und nutzte die Gelegenheit, das Programm der Historischen Schule publikumswirksam vorzustellen. Bis heute gilt Thibaut daher verbreitet vor allem als 'Verlierer' dieses 'Kodifikationsstreits' von 1814. 200 Jahre nach diesen Ereignissen waren Persönlichkeit und Werk Thibauts umfassend neu zu würdigen.

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  • JCB Mohr (Paul Siebeck) Die evangelischen Kirchenordnungen des XVI.

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    Book SynopsisEvangelische Kirchenordnungen entstanden im 16. Jahrhundert vor dem Hintergrund des reformatorischen Umbruchs. Sie trugen ordnende Strukturen in die Kirche ein, indem sie Ämter, Liturgie, Predigt und Gottesdienst gemäß der evangelischen Lehre neu definierten. Viele Kirchenordnungen wirkten auch in das gesellschaftliche Leben hinein, auf die öffentliche Fürsorge und die soziale Ordnung sowie in den Bereich von Haus und Familie mit Regelungen zur Ehe und zum Zusammenleben der Partner.Der rheinisch-westfälische Raum stellt hinsichtlich der Reformationseinführung eine heterogene Landschaft dar. Er war nicht nur territorial stark zersplittert, sondern auch konfessionell vielgestaltig. Nachdem zahlreiche Territorialherren und städtischen Magistrate in den 1530er Jahren die Reformation lutherischer Prägung eingeführt hatten, leiteten einige Fürsten in der zweiten Hälfte des Jahrhunderts den Wechsel zum reformierten, an der Theologie Johannes Calvins ausgerichteten, Bekenntnis ein.

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  • Demokratische Inklusion durch Recht:

    JCB Mohr (Paul Siebeck) Demokratische Inklusion durch Recht:

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    Book SynopsisMit dem Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetz (AGG) ist 2006 erstmals kategorialer Diskriminierungsschutz in das deutsche Privatrecht eingeführt worden - für die einen bedeutet dies einen Frontalangriff auf die Privatautonomie, für die anderen den lang erhofften Rechtsschutz gegen Diskriminierung. Der vermeintlich fundamentale Widerspruch zwischen Privatautonomie einerseits und verfassungsrechtlichem Gleichheitsversprechen andererseits wirft die Frage nach Voraussetzungen und Implikationen von Antidiskriminierungsrecht auf. Aus verfassungstheoretischer Perspektive untersucht Anna Katharina Mangold dessen Legitimation. Ihre These lautet: Antidiskriminierungsrecht, auch privatrechtlicher Schutz vor Diskriminierung, dient der Sicherung demokratischer Inklusion. Verbote von diskriminierendem Verhalten im Privatrecht sind Ermöglichungsbedingung der demokratischen Begegnung von Freien und Gleichen auf Augenhöhe.

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    £145.74

  • Kriegsrecht im frühneuzeitlichen Protestantismus:

    JCB Mohr (Paul Siebeck) Kriegsrecht im frühneuzeitlichen Protestantismus:

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    Book SynopsisDas 16. und 17. Jahrhundert ist für die Völkerrechtsgeschichte von besonderer Bedeutung. Aufgrund der spanischen Expansion in der Neuen Welt und der konfessionellen Konflikte in Europa wurden völkerrechtliche Fragen kontrovers diskutiert. Während der römisch-katholische Anteil des Völkerrechtsdiskurses bereits Gegenstand zahlreicher Untersuchungen wurde, ist der protestantische Beitrag zur Genese und Ausdifferenzierung des frühneuzeitlichen Völkerrechts weitgehend unbekannt. Michael Becker befasst sich daher mit den Werken protestantischer Theologen, Juristen und anderer Gelehrter, die sich zu Fragen des Völkerrechts geäußert haben. Anhand von spezifischen Problemstellungen aus dem Bereich des Kriegs- und Bündnisrechts (religiöse Offensiv- und Verteidigungskriege, Bündnisse zwischen unterschiedlichen Konfessionen) zeigt er, dass protestantische Gelehrte den Völkerrechtsdiskurs mitgeprägt haben.Die Arbeit wurde mit einem Preis des wissenschsftlichen Beirats zum Reformationsjubiläum ausgezeichnet.

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    £118.15

  • JCB Mohr (Paul Siebeck) Clive M. Schmitthoffs Konzeption eines

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    Book SynopsisHendrike Wulfert-Markert widmet sich dem Leben und Werk des Juristen Clive M. Schmitthoff. Den thematischen Fokus richtet sie auf Schmitthoffs Konzeption eines transnationalen Welthandelsrechts, die den Theorien der modernen lex mercatoria zugeordnet wird. Was hat Schmitthoff zu der Ausbildung seiner Kernthesen eines transnationalen Welthandelsrechts bewegt? Anhand von Schmitthoffs Biographie und seiner juristischen Arbeiten untersucht die Autorin die Entwicklung seiner Überlegungen zu einem neuen Welthandelsrecht. Sie formuliert dabei die These, dass kein singuläres Ereignis, sondern verschiedene Kontexte Schmitthoff zu den Kernthesen seiner Konzeption inspiriert hat; als wesentlich für das Heranreifen von Schmitthofs Grundüberlegungen wird vor allem auch Schmitthoffs rechtsvergleichender, internationaler Blickwinkel eines im civil law und common law ausgebildeten Juristen betrachtet.Die Arbeit wurde mit dem Preis der Kieler Doctores Iuris e.V. 2018 für herausragende Promotionen ausgezeichnet.

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  • JCB Mohr (Paul Siebeck) Islamische und westliche Jurisprudenz des

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    Book SynopsisDer vorliegende Band vereinigt zwölf Aufsätze, deren Ausarbeitung ursprünglich auf ein im April 2015 an der Münchner Carl Friedrich von Siemens Stiftung abgehaltenes Werkstattgespräch zurückgeht. Zu ihren Verfassern zählen jeweils sechs Experten der islamischen und der westlichen Rechtswissenschaft des Mittelalters. Ihre Beiträge setzen sich nicht zuletzt mit der Frage auseinander, ob anstelle älterer Forschungsansätze, denen zufolge die islamische Scharia vor allem als unterentwickeltes Gegenstück zur westlichen Jurisprudenz (hier in Gestalt des Ius commune) aufzufassen wäre, nicht eher von auffälligen Ähnlichkeiten die Rede sein müsste, die die Entwicklung beider Jurisprudenzen in vormoderner Zeit geprägt haben.

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  • Scaevola noster: Schulgut in den 'libri

    JCB Mohr (Paul Siebeck) Scaevola noster: Schulgut in den 'libri

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    Book SynopsisSebastian Stepan widmet sich der Lehrer-Schüler-Beziehung zweier Juristen der zweiten Hälfte des 2. Jh. und der ersten Hälfte des 3. Jh. nach Christus. Er geht dabei der Frage nach, wie man überhaupt Erkenntnisse über die Qualität einer solchen Beziehung gewinnen kann. Anders als bei den Angehörigen der Rechtsschulen der Sabinianer und Proculianer fehlt es an Quellen, die über die Juristen dieser Zeit berichten. Ausgangspunkt können daher nur die Quellen der zu untersuchenden Juristen selbst sein. Das Ergebnis ist eine Methode, die anhand zahlreicher Vergleichsstellen aus den Themengebieten des peculium castrense, der Mitgift (dos), des Begriffes des debitum, der Umstoßung von (Soldaten-) Testamenten, der Kürzung von Vermächtnissen nach der lex Falcidia sowie der Ersitzung zugunsten des Kriegsgefangenen oder dessen Erben einen Einfluss des Q. Cervidius Scaevola auf seinen Schüler Claudius Tryphoninus plausibel macht.

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    £90.88

  • JCB Mohr (Paul Siebeck) Die Diskussion über den Büchernachdruck in

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    Book SynopsisUlrike Andersch unternimmt eine umfassende Analyse der im 18. Jahrhundert geführten Diskussion über die Frage, ob der Büchernachdruck ohne Zustimmung des Erstverlegers oder Autors rechtmäßig sei. In deren Rahmen gelang es den Zeitgenossen allmählich, eine Theorie eines geistigen Eigentums zu entwickeln. Dafür untersucht die Autorin knapp 500 juristische, philosophische, kameralistische und literarische Quellen und berücksichtigt nicht nur rechtshistorische Fragen, sondern auch buchhandels-, wirtschafts-, sozial-, mentalitäts- und literaturgeschichtliche Aspekte. Hierdurch gelingt es ihr, eine weitere Entwicklungsstufe auf dem Weg zum modernen Urheberrecht herauszuarbeiten, welche bisher bestehende Schwierigkeiten einer befriedigenden Einordnung zahlreicher zeitgenössischer Quellen beseitigt. Damit entwirft sie ein überzeugendes Gesamtbild der Urheberrechtsgeschichte im 18. Jahrhundert.

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  • Die evangelischen Kirchenordnungen des XVI.

    JCB Mohr (Paul Siebeck) Die evangelischen Kirchenordnungen des XVI.

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    Book SynopsisMit der Einführung der Reformation in einem Territorium oder einer Reichsstadt waren die Landesherren und Magistrate gezwungen, ihren Gemeinwesen für zahlreiche Bereiche des kirchlichen Lebens neue Ordnungen zu geben. Vielfach wirkten die erlassenen Ordnungen dabei über den Rahmen des kirchlichen Lebens hinaus auch auf das politische und rechtliche Geschehen in den jeweiligen Gebieten. Zu den kirchenordnenden Texten zählen Agenden, Vorschriften zur Anstellung und zur Tätigkeit von Pfarrern und Vikaren, Instruktionen für Visitationen, Mandate zur Bekämpfung devianter Gruppen (Täufer etc.), aber auch Armen-, Ehe- und Zuchtordnungen.Mit dem vorliegenden Band, der die Kirchenordnungen der beiden Herzogtümer Schleswig und Holstein sowie des Landes Dithmarschen umfasst, findet das 1902 von dem Erlanger Juristen Emil Sehling begonnene Projekt "Die evangelischen Kirchenordnungen des XVI. Jahrhunderts" seinen Abschluss. Die Reformation, die früh in Schleswig-Holstein Einzug hielt, ist stark durch das Luthertum geprägt worden. Dem lutherischen Konkordienwerk schlossen sich die Herzogtümer jedoch nicht an. Enge Verbindungen ergeben sich zur Reformation in Dänemark und in den benachbarten Städten Hamburg und Lübeck.

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    £223.00

  • JCB Mohr (Paul Siebeck) Imperium: Die Rechtsnatur der Europäischen Union

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    Book SynopsisDie Europäische Union gilt in der staats- und völkerrechtlichen Forschung weder als Staatenbund noch als Bundesstaat, sondern als historisch einzigartige und unvergleichbare Ordnung "sui generis". Mit Blick auf die Geschichte imperialer Ordnungen ist der Diskurs über das Wesen der Europäischen Union aber stets unvollständig geblieben, obwohl diese wesentliche gemeinsame Merkmale haben. Dazu gehören neben ihrer Supranationalität und der Ausübung von Macht über andere Staaten die Ausdehnung und Entgrenzung ihrer Ordnung, ihr Universalismus und ihre innere kulturelle Vielfalt sowie die damit einhergehenden Differenzierungen der Verfassungen, Verträge und Rechtsordnungen zwischen Zentrum und Peripherie. Der vergleichende Blick auf das Römische und Britische Reich, daneben auch das Heilige Römische Reich und andere imperiale Gebilde offenbart mitunter erstaunlich aktuelle Parallelen zum Prozess der Europäischen Integration.

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  • Das subjektive System der Geschäftsführung ohne

    JCB Mohr (Paul Siebeck) Das subjektive System der Geschäftsführung ohne

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    Book SynopsisDie Doktrin der echten Geschäftsführung ohne Auftrag (§§ 677-686 BGB) beschäftigt die deutsche Zivilrechtswissenschaft seit mehr als hundert Jahren. Unzählige Arbeiten wurden diesem Thema gewidmet und vermochten es nicht, gänzlich Ruhe und Rechtsfrieden in dieses Institut des Bürgerlichen Rechts zu bringen. Sein Anwendungsbereich wird bis heute als zu weitgehend, zu konturlos empfunden. Dies ermöglichte der Rechtsprechung seit jeher auf die Geschäftsführung ohne Auftrag immer dann zu verweisen, wenn ein vermögensrechtlicher Ausgleich nach anderen Abwicklungssystemen nicht gelang. Zum Überlaufen brachte das Maß schließlich die von der Rechtsprechung propagierte Auffassung, die nach §§ 134, 138 BGB nichtigen Verträge grundsätzlich auch den Bestimmungen der §§ 677 ff. BGB zu unterwerfen. Johannes Meier versucht einen Neustart, indem er die maßgebenden Momente bei der Geschäftsbesorgung durch den Geschäftsherrn in den Blick nimmt und die §§ 677-686 BGB im Verhältnis zu anderen gesetzlichen Schuldverhältnissen (§§ 812 ff., 985 ff., 823 ff. BGB) abstimmt.

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    £126.00

  • JCB Mohr (Paul Siebeck) Gleichberechtigung in erster Instanz: Deutsche

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    Book SynopsisDie Rechtsprechung der ersten Instanz prägt das Rechtserleben der Bürger in besonderer Weise. Wie sehr wird dieser - justizorganisatorisch gesehen - "unterste" Funktionsträger durch politische und weltanschauliche Vorfragen geprägt? Raphaela Etzold geht dieser Frage durch einen Vergleich zweier Aktenbestände nach: Sie untersucht erstinstanzliche Scheidungsurteile der 1950er Jahre aus Ost- und Westdeutschland auf Unterschiede und Gemeinsamkeiten im Umgang mit offenen Rechtsfragen. Das Familienrecht kurz nach Gründung beider Teilstaaten bietet sich für eine solche Untersuchung an, denn die Gleichberechtigung von Mann und Frau führte bei auf Wortlautebene gleichen Rechtsgrundlagen in DDR und BRD zu Reformbestrebungen und ungelösten Rechtsproblemen. Die Autorin rekonstruiert, wie die Richter sich diesen stellten und inwieweit sich in den Urteilen jeweils politische und gesellschaftliche Großwetterlagen wiederfinden.Die Arbeit wurde mit dem Fakultätspreis 2018 der rechtswissenschaftlichen Fakultät Regensburg (juratisbona-Preis) ausgezeichnet.

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  • JCB Mohr (Paul Siebeck) Die ptolemäische Organisationsform politeuma: Ein

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    Book SynopsisWelche Strategien entwickelten die Ptolemäer, um ihre Herrschaft abzusichern, als sich ihr Reich ab dem Ende des 3. Jahrhunderts v. Chr. innen- und außenpolitischen Krisen gegenübersah? Patrick Sänger nähert sich diesem Aspekt anhand der Organisationsform politeuma - einer Art von Vereinigung, die bislang nur im ptolemäischen Herrschaftsbereich nachgewiesen und im Zusammenhang mit jüdischen und anderen als auswärtig gekennzeichneten, ethnisch kategorisierten Gemeinschaften dokumentiert ist.Inwiefern die als politeumata konstituierten Gruppen besondere Charakteristika aufwiesen, ob und in welcher Hinsicht der Organisationsform politeuma - wie von der Forschung oftmals vertreten - unter den anderen Vereinigungen ein hervorgehobener Stellenwert einzuräumen ist, und warum mit dieser Thematik ein hybrides Merkmal ptolemäischer Herrschaftspraxis auf eine neuerliche Bewertung wartet, soll auf Basis der vorliegenden literarischen, epigraphischen und papyrologischen Quellen thematisiert werden. Die Untersuchung läßt nicht nur ein Spezifikum ptolemäischer Sozial-, Rechts- und Verwaltungspolitik hervortreten, sondern wirft auch ein Licht auf eine historische Situation, in der Juden Träger und Profiteure eines politischen Regimes waren.

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  • JCB Mohr (Paul Siebeck) Rechts- und Staatsphilosophie bei G.W. Leibniz

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    Book SynopsisDer Band beleuchtet Leibniz' Rechts- und Staatsphilosophie im Kontext seiner Metaphysik, Logik, Erkenntnistheorie und Moralphilosophie. Auch die Rezeption seiner Rechts- und Staatsphilosophie wird in den Beiträgen reflektiert. Gerade im Hinblick auf die aktuelle Diskussion um die politische Gestaltung Europas und die kosmopolitische Gestaltung der Globalisierung verdient seine Philosophie Aufmerksamkeit - nicht zuletzt auch auf Grund interner Spannungen, die das politische Selbstverständnis Europas bis heute kennzeichnen.

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  • JCB Mohr (Paul Siebeck) Die dreifache Schadensberechnung: Entstehung -

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    Book SynopsisDie dreifache Schadensberechnung findet im deutschen Immaterialgüterrecht bereits seit über 100 Jahren Anwendung und wird aufgrund ihrer Widersprüche zur Haftungssystematik des BGB in der deutschen Rechtswissenschaft seit jeher kontrovers diskutiert. Katharina Ernicke widmet sich der Frage, wie dieses Rechtsinstitut ursprünglich Eingang ins deutsche Recht fand und sich dort trotz seiner Widersprüche dauerhaft etablieren konnte. Dazu untersucht sie die Entstehung der dreifachen Schadensberechnung Ende des 19. Jahrhunderts, ihre darauffolgende Ausweitung auf die verschiedenen Rechtsgebiete des Immaterialgüterrechts und ihre dauerhafte Etablierung im deutschen Recht in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts.

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  • JCB Mohr (Paul Siebeck) Konjunktursteuerung durch Deficit Spending ?:

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    Book SynopsisGegenstand der Untersuchung ist die Reform des Haushaltsrechts in den späten 1960er Jahren. Diese Reform bedeutete eine Kodifizierung der Politik der sogenannten "Globalsteuerung", welche einen Paradigmenwechsel in der bundesdeutschen Finanzpolitik einläutete. Der Gesetzgeber wies dem Bundeshaushalt damit erstmals eine konjunktursteuernde Funktion zu. Aus juristischer Perspektive gelten die Ökonomen John Maynard Keynes und Karl Schiller als geistige Urheber des im Zuge der Reform geschaffenen Stabilitätsgesetzes. Neben der Genese der entsprechenden Gesetzesentwürfe untersucht Alexander Kustermann daher auch die dogmenhistorischen Grundlagen antizyklischer Finanzpolitik und zeichnet die Rezeption keynesianischer Wirtschaftstheorie durch führende Ökonomen, Wirtschaftspolitiker und Rechtswissenschaftler in Deutschland nach. Damit beleuchtet er instruktiv die gesetzgeberischen Herausforderungen bei der Transformation ökonomischer Handlungsanweisungen zu Normen des geltenden Rechts.

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  • JCB Mohr (Paul Siebeck) Konrad Hesses normative Kraft der Verfassung

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    Book SynopsisWas der Verfassung unter sich stetig wandelnden Rahmenbedingungen ihre rechtliche Wirkung sichert, ist seit jeher eine Frage verfassungsrechtlichen Denkens. Konrad Hesse legte 1958 mit seiner Freiburger Antrittsvorlesung unter dem Titel "Die normative Kraft der Verfassung" einen klassischen Text zu diesem zentralen Thema der Verfassungstheorie vor. Der Band macht den Originaltext Hesses wieder verfügbar und stellt aus Anlass des 60. Jubiläums des Textes im Jahr 2018 und des 100. Geburtstags Konrad Hesses im Jahr 2019 die Frage nach der Normativität von Verfassung neu. Die Beiträge ermessen die Bedeutung des Textes als Klassikertext der Rechtswissenschaft, analysieren die Normativitätsdiskurse der verschiedenen Verfassungswissenschaften und untersuchen die Normativität des geltenden deutschen wie europäischen Verfassungsrechts.

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    £999.99

  • Causa contractus: Auf der Suche nach den

    JCB Mohr (Paul Siebeck) Causa contractus: Auf der Suche nach den

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    Book SynopsisDie europäische Tradition verbindet in der Rede von der causa die Frage nach dem Zweck eines konkreten Vertrages mit der Suche nach dem Grund für seine Geltung. In Frankreich wurde die Doktrin nicht einmal dadurch erledigt, dass man 2016 das Wort aus dem Code Civil strich. Umso weniger ist man in Italien geneigt, diesem Beispiel zu folgen; im Gegenteil blüht dort die causa -Lehre. Deutschen und englischen Juristen hingegen bleibt die causa als Erfordernis des Vertrages fremd, obgleich auch sie Zwecke in vielfältiger Weise berücksichtigen (insbesondere bei der Bewältigung von Störungen der Vertragsdurchführung). Das vorliegende Buch soll zur europäischen Verständigung beitragen. Dabei sind auch klaffende Unterschiede zwischen der französischen und der italienischen Lehre zu überbrücken. Aufbauend auf Dogmengeschichte und Rechtsvergleich wirft der Band Schlaglichter auf die Zukunft der causa in Europa. Er enthält Beiträge in deutscher, französischer, italienischer und englischer Sprache, die durch englische Einführungskapitel zusammengefasst werden.

    2 in stock

    £180.95

  • JCB Mohr (Paul Siebeck) Weimar international: Kontext und Rezeption der

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    Book SynopsisDer Band ist dem internationalen Kontext und der internationalen Rezeption der Weimarer Reichsverfassung gewidmet. Juristen, Politikwissenschaftler und Historiker nehmen eine international vergleichende Einordnung der Verfassung von 1919 und der auf sie bezugnehmenden Diskurse vor. Ihre Beiträge arbeiten sowohl die zeitgenössischen Querbezüge als auch ihre internationale Rezeption auf der historischen Längsachse heraus. Im Sinne eines Quervergleichs wird der internationale Kontext der Weimarer Verfassung untersucht. Welchen geistigen Einflüssen war sie ausgesetzt? Welche ausländischen Vorbilder wurden genutzt, welche bewusst abgelehnt? Einen zweiten Schwerpunkt bildet die internationale Rezeptionsgeschichte der Weimarer Verfassung. Welche unmittelbar zeitgenössische Ausstrahlungswirkung hatte sie? Wo war "Weimar" wann ein Argument? Welche Lehren wurden andernorts in Verfassungsberatungen gezogen? Welche langfristigen Wirkungen zeigen sich international in juristischen und intellektuellen Diskursen?

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  • Eine gewaltige Erscheinung des positiven Rechts

    JCB Mohr (Paul Siebeck) Eine gewaltige Erscheinung des positiven Rechts

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    Book SynopsisKarl Binding (1841-1920) zählt zu den bedeutendsten und gleichzeitig umstrittensten Denkern der deutschen Strafrechtswissenschaft. Sein mehrbändiges Werk Die Normen und ihre Übertretung war ein entscheidender Impuls für die Etablierung der Rechtstheorie als eigenständige wissenschaftliche Disziplin. Zudem hat die normentheoretische Fundierung der dogmatischen Arbeiten Bindings diesen zu einer eindrucksvollen systematischen Geschlossenheit verholfen. Die lange als Ausfluss eines etatistischen und positivistischen Denkens abgelehnte Normentheorie ist seit einiger Zeit wieder in den Fokus der Strafrechtswissenschaft gerückt. Auch viele von Bindings dogmatischen Positionen werden heute, wenn auch teils in anderer Einkleidung, wieder mit Gewinn diskutiert. Der Band analysiert das monumentale Werk Bindings sowie seine ideengeschichtlichen Hintergründe und fragt nach der Bedeutung von Bindings Denken für die Gegenwart.

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    £126.00

  • In causis vero dissentiamus: Exegese eines

    JCB Mohr (Paul Siebeck) In causis vero dissentiamus: Exegese eines

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    Book SynopsisHans-Michael Empell untersucht ein Fragment des klassischen römischen Juristen Julian (zweites Jahrhundert n. Chr.), das in der Wissenschaft vom römischen Recht seit Jahrhunderten umstritten, jedoch heute noch von praktischer Bedeutung ist. Julian geht einer Frage nach, die sich auf die Voraussetzungen einer wirksamen Übereignung bezieht. Eine häufig vertretene Interpretation des Textes hat die Regelung der Übereignung im Bürgerlichen Gesetzbuch beeinflusst (Abstraktionsprinzip). Dadurch unterscheidet sich das deutsche Zivilrecht von fast allen anderen Rechtsordnungen. Hans-Michael Empell entwickelt eine neue Deutung des Textes. Zudem versucht er, die bisher ungeklärte Frage zu beantworten, aus welchem Grund die berühmte Antinomie zwischen Julian und Ulpian entstanden ist: Die beiden Juristen waren unterschiedlicher Auffassung darüber, in welchem Umfang das Recht in Freundschaftsverhältnissen maßgeblich ist.

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    £102.00

  • Das Verhältnis von Eltern und Kindern in der

    JCB Mohr (Paul Siebeck) Das Verhältnis von Eltern und Kindern in der

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    Book SynopsisÜber mehrere Jahrtausende war das Verhältnis von Eltern und Kindern in China durch eine strikte Unterordnung der Kinder geprägt. Abgesichert wurde die starke Stellung der Eltern durch verschiedene Faktoren: wirtschaftliche, religiöse, ideologische, aber nicht zuletzt auch rechtliche. Durch diverse Reformvorhaben zu Beginn des 20. Jahrhunderts geriet dieser Pfeiler chinesischer Kultur jedoch noch in der Endphase der Qing-Dynastie ins Wanken und wurde in der Republik China schließlich mit Erlass des neuen Zivilgesetzbuchs (1929-1931) durch ein Rechtsregime abgelöst, das von weitgehender Emanzipation der Kinder von ihren Eltern geprägt war. Simon Dewes zeichnet die Abwendung von dem tradierten Eltern-Kind-Verhältnis des Qing-Kodex, die über mehrere Familienrechtsentwürfe andauernde Suche nach neuem Recht sowie die Lösung des Zivilgesetzbuchs mitsamt ihren Beweggründen an den Quellen nach.

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    £131.00

  • JCB Mohr (Paul Siebeck) Eine andere Geschichte der Begründungspflicht:

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    Book SynopsisBei der Entscheidungsbegründung handelt es sich um eine rechtshistorisch junge Errungenschaft des ausgehenden 18. und frühen 19. Jahrhunderts. Erst in dieser Zeit schrieben Gesetze im deutschsprachigen Raum eine schriftliche Begründung gegenüber den Parteien vor. Clara Günzl rekonstruiert die Normengeschichte der Begründungspflicht, Reformvorschläge und heute fast vergessene Alternativen. In exegetischer Textauslegung untersucht sie zudem die damalige wissenschaftliche Reflexion und zeigt auf, dass die Einführung einer Begründungspflicht mit zentralen Fragen der Justizgeschichte verknüpft war, etwa nach der Öffentlichkeit des Verfahrens, nach der Reichweite der Rechtskraft von Urteilen und nach dem Stellenwert von Wissenschaft und Praxis. So entsteht ein vielschichtiges Bild einer heutigen Selbstverständlichkeit, die auf einen verzweigten und langwierigen Wandlungsprozess zurückgeht.

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    £999.99

  • Hermann Kantorowicz' Begriff des Rechts und der

    JCB Mohr (Paul Siebeck) Hermann Kantorowicz' Begriff des Rechts und der

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    Book SynopsisHermann Kantorowicz ist einer der bedeutendsten und vielseitigsten Rechtswissenschaftler des 20. Jahrhunderts. Die Beiträge des Bandes heben die vielfältigen Facetten seines Werks hervor. Sie zeigen anhand von Kantorowicz' ebenso gelehrten wie äußerst originellen Beiträgen zu Rechtsgeschichte und Rechtstheorie, aber auch bereits zu einer speziellen Wissenschaftstheorie der Jurisprudenz, wie viel die gegenwärtige Rechtswissenschaft von Kantorowicz lernen und in seinen Schriften wiederentdecken kann.

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    £90.19

  • Der gesetzliche Rückforderungsanspruch: Leistung

    JCB Mohr (Paul Siebeck) Der gesetzliche Rückforderungsanspruch: Leistung

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    Book SynopsisDer Rückforderungsanspruch erfüllt im Privatrecht eine zentrale Aufgabe: Er greift korrigierend ein, wann immer jemand ein Gut innehat, das die Rechtsordnung einem vormaligen Inhaber zuweist. Die Rechtsordnung stellt für diese Fälle mit dem Rücktrittsfolgenrecht, den Kondiktionen und der Vindikation drei Rückforderungsansprüche bereit, die zwar in ihrer generellen Stoßrichtung übereinstimmen, in ihren konkreten Rechtsfolgen aber tiefgreifende Unterschiede aufweisen. Für die Beteiligten ist deshalb entscheidend, welchem der genannten Regime ihre Rückforderungsbeziehung unterliegt. Anton S. Zimmermann widmet sich den damit einhergehenden Koordinationsfragen, indem er den Unterschieden zwischen den Anspruchsregimen nachgeht und herausarbeitet, auf welche Fallgruppen sie ihrem Wesen nach jeweils zugeschnitten sind. Auf Grundlage dieser Zuschnittsanalyse schlägt er ein System vor, das die Natur des Erwerbsvorgangs in den Mittelpunkt stellt.

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    £134.23

  • JCB Mohr (Paul Siebeck) Carl Joseph Anton Mittermaier und der reformierte

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    Book SynopsisCarl Joseph Anton Mittermaier (1787-1867) hat das Strafprozessrecht und seine Entwicklung zwischen 1809 und 1866 in zahllosen Beiträgen behandelt. Sie decken den gesamten Zeitraum ab, der für die Entstehung des reformierten Strafprozesses relevant ist und erfassen den Strafprozess in all seinen Details. Mittermaier maß der "Erfahrung" und den neuen Disziplinen der Gerichtsmedizin, Strafrechtsvergleichung, Kriminalpolitik und Gefängniskunde weitaus größere Bedeutung zu als der vormaligen strafrechtlichen Leitwissenschaft, der Philosophie. Unbestritten ist die Rolle, die Mittermaier als Vermittler von Kenntnissen über das für den Reformprozess als Regelungsmuster bedeutsame ausländische (Strafprozess-)Recht wahrgenommen hat. Seine Bedeutung als Strafprozessrechtsdogmatiker wird dagegen durchaus kritisch gesehen. Die Beiträge des vorliegenden Bandes gehen der Frage nach, ob und inwieweit die strafprozessualen Arbeiten Mittermaiers aus heutiger Sicht bleibenden Stellenwert haben.

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    £999.99

  • 100 Jahre Kirchenverfassung der Evangelischen

    JCB Mohr (Paul Siebeck) 100 Jahre Kirchenverfassung der Evangelischen

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    Book SynopsisDieser Band stellt das 100jährige Bestehen der Kirchenverfassung der Evangelischen Landeskirche in Württemberg auf einer breitgefächerten wissenschaftlichen Grundlage dar. Aus historischer, religions-verfassungsrechtlicher, theologischer und kirchenrechtlicher Perspektive untersuchen die Beitragenden Entstehung und Entwicklung des rechtlichen Fundamentes der Landeskirche. Der Wiederabdruck des Beitrages von Arthur Benno Schmidt über den Verfassungsgebungsprozess aus dem Jahr 1919 ermöglicht dabei eine zeithistorische Perspektive auf die Entstehung des Verfassungswerkes. Abgerundet wird der Band durch eine synoptische Gegenüberstellung von Urfassung und geltendem Kirchenverfassungsgesetz.

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    £106.83

  • Itinera hereditatis: Strukturen der

    JCB Mohr (Paul Siebeck) Itinera hereditatis: Strukturen der

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    Book SynopsisWie gelangen die Vermögenswerte eines verstorbenen Menschen in die Hände der auserkorenen Empfänger? Das deutsche Erbrecht bedient sich hierzu eines hochkomplexen Vollzugsapparats, der sich mit den Begriffen "Universalsukzession", "Vonselbsterwerb" und "Erbenhaftung" immer nur in Ausschnitten erfassen lässt. Auf der Grundlage einer eigens entwickelten Taxonomie der Nachlassabwicklung stellt Jan Peter Schmidt die BGB-Lösung in einen breiten historischen und rechtsvergleichenden Kontext und legt hierdurch die unter den nationalen Regeln und Begrifflichkeiten verborgenen Strukturelemente frei. Er zeigt, wieso sich die vielfältigen Interessenkonflikte nur in begrenztem Maße auflösen lassen, ermöglicht eine neue Sichtweise insbesondere auf das Thema der Erbenhaftung und leuchtet Spielräume für eine Reform der seit langem als unbefriedigend empfundenen deutschen Regelung aus.

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    £158.51

  • JCB Mohr (Paul Siebeck) Ein anderes Gericht in Oberschlesien:

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    Book SynopsisDas Sondergericht Kattowitz war ein deutsches Strafgericht, das nach dem Angriff auf Polen 1939 errichtet wurde und bis Januar 1945 tätig war. Es befasste sich mit kriminellen, wirtschaftlichen und politischen Delikten. In seiner Rechtsprechung wandte das Sondergericht das Kriegsstrafrecht des "Dritten Reiches" an. In Oberschlesien kamen besondere Verhältnisse hinzu, wie etwa die Deutsche Volksliste sowie die Eingliederung Oberschlesiens in das Deutsche Reich. Konrad Graczyk hat alle Tätigkeitsbereiche des Sondergerichts Kattowitz erforscht. Die Quellenbasis bildeten Archivalien aus deutschen sowie polnischen Archiven.

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    £999.99

  • JCB Mohr (Paul Siebeck) Technik - Recht - Raum: Der Cyberspace als

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    Book SynopsisDie Ubiquität des Kommunikationsraums "Cyberspace" erschwert bis heute dessen raumordnungsrechtliche Einordnung und einheitliche Regulierung. Das Recht tut sich schwer mit der Normierung des technisch konstituierten "virtuellen Raums". Aber warum? Am Beispiel des Cyberspace analysiert Camilla S. Haake Dynamiken der Entwicklung von Recht und Technik und konzentriert sich dabei v.a. auf die grenzüberschreitende Dimension und das Verhältnis von Völkerrecht und Technik. Die Autorin zeigt Ansätze einer völkerrechtlichen Regulierung von Aktivitäten im Cyberspace de lege lata und de lege ferenda auf und identifiziert Veränderungen, denen die bekannten völkerrechtlichen Werkzeuge und Prozesse der Normsetzung und -durchsetzung aufgrund des Einflusses des technischen Wandels unterworfen sind. Umgekehrt analysiert sie jedoch ebenso die innovationshemmende bzw. -fördernde Wirkung unterschiedlicher Regelungsmechanismen.

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  • JCB Mohr (Paul Siebeck) Die Grenzen der Testierfreiheit: Eine

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    Book SynopsisDie Testierfreiheit wird gemeinhin als das individuellste und in seiner Ausübung am wenigsten gemeinschaftsgebundene Recht charakterisiert, welches von der Verfassung geschützt wird. Gleichwohl unterliegt die Testierfreiheit zahlreichen Begrenzungen. Die Bestimmung der Reichweite solcher Grenzen kann durch fehlerhafte Annahmen des Gesetzgebers, der Rechtsprechung und der Literatur zu einer Gefahr für den individualschützenden Charakter der Testierfreiheit werden. Noel Schröder unternimmt eine systematische und umfassende Analyse der Beschränkungen des zentralen Freiheitsrechtes des Erblassers. Er untersucht, an welchen Stellen die Testierfreiheit unzulässigen Beeinträchtigungen ausgesetzt ist, und widerlegt dabei eine Reihe von Grundannahmen, die vielfach zur Begrenzung der grundrechtlich garantierten Handlungsmacht des Erblassers herangezogen werden.

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  • JCB Mohr (Paul Siebeck) Das Sondervotum beim Bundesverfassungsgericht

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    Book SynopsisRichterinnen und Richter können seit Dezember 1970 abweichende Meinungen zu Senatsentscheidungen des Bundesverfassungsgerichts abgeben. Nach einer sehr langen, bis in das Jahr 1877 zurückreichenden, politischen und akademischen Diskussion um die Einführung dieses Instruments, ist das Sondervotum nunmehr seit über 50 Jahren etabliert. Matthias K. Klatt bietet eine empirische Analyse der Praxis des Gerichts an und bestimmt die Funktionen des Sondervotums.

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  • JCB Mohr (Paul Siebeck) Herrschaft als Auftrag: Der Verfassungsbegriff

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    Book SynopsisSeit geraumer Zeit wird den politisch-juristischen Kategorien "Souveränität", "Staat" und "Verfassung", die in den vergangenen Jahrhunderten weitgehend unangefochten als Beschreibungsraster der modernen Herrschaftsarchitektur fungierten, in Bezug auf das vereinte Europa der Erklärungswert abgesprochen. Doch sind bis heute keine leistungsfähigeren begrifflichen Kategorien erschlossen worden. Über Art und Form jener präzedenzlosen politischen Einheit, welche unter der Bezeichnung "Europäische Union" firmiert, herrscht deshalb zunehmend Verunsicherung. Benjamin Straßburger nimmt dies zum Anlass, die Tiefenstrukturen politischer Macht im integrierten Europa der Gegenwart zu durchleuchten. Im Zentrum steht dabei die Bestimmung des Verhältnisses zwischen den rechtlichen Grundordnungen der Bundesrepublik Deutschland (Grundgesetz) und der Europäischen Union (EU-Primärrecht) unter besonderer Berücksichtigung ihrer jeweiligen Fähigkeit, Herrschaft zu begründen und zu begrenzen.

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    £999.99

  • Verwaltung und Recht in antiken

    JCB Mohr (Paul Siebeck) Verwaltung und Recht in antiken

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    Book SynopsisWie waren antike "Staaten" organisiert und wie sicherten sie sowohl die Legitimation ihrer Ordnung als auch die Erfüllung der alltäglichen öffentlichen Aufgaben? Zur Beantwortung dieser Fragen analysiert und vergleicht die vorliegende Studie die frühen Herrschaftsordnungen in Mesopotamien und Ägypten, in Athen und in Rom aus einer juristisch-verwaltungswissenschaftlichen Perspektive und bedient sich dabei unter anderem der Methoden des Rechtsvergleichs. So gewinnen insbesondere die Unterschiede aber auch typische Ähnlichkeiten der Rechts- und Verwaltungsmechanismen an Kontur jenseits der Alternative von Monarchie, Aristokratie und Demokratie. Die Darstellung schließt mit einem exemplarischen Ausblick auf die Wirkungsgeschichte der antiken Herrschaftsformen.

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    £90.88

  • Gesammelte Schriften: Band VII: Staat - Kirche -

    JCB Mohr (Paul Siebeck) Gesammelte Schriften: Band VII: Staat - Kirche -

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    Book SynopsisDer vorliegende Band enthält die aus Anlass des 500-jährigen Reformationsjubiläums 2017 gehaltenen und zu Abhandlungen erweiterten Vorträge Martin Heckels. Sie suchen jeweils den Gesamtzusammenhang des damaligen Geschehens in der historischen und systematischen Behandlung ihrer Themen deutlich zu machen. Sie zeigen die erstaunlich starke Situationsbedingtheit vieler Äußerungen Martin Luthers und betonen ebenso die systematische Stringenz und Konsequenz seiner theologischen Grundposition. Darüber hinaus zeigt Martin Heckel die Auswirkungen und Fernwirkungen der Reformation auf: Seit der Weimarer Reichsverfassung von 1919 entwickelten sich die Formen und Institutionen des deutschen Staatskirchenrechts zur offenen säkularen, pluralistischen und religiös neutralen Rahmenordnung, die allen divergenten Religionen und Weltanschauungen Raum gewährt und sie vor Übergriffen schützt.

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    £80.54

  • Evangelische Kirchen und Politik in Deutschland:

    JCB Mohr (Paul Siebeck) Evangelische Kirchen und Politik in Deutschland:

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    Book SynopsisWie reagierten individuelle oder institutionelle Repräsentantinnen und Repräsentanten evangelischer Kirchen auf aktuelle politische oder soziale Herausforderungen? In diesem Sammelband sind Beispiele aus dem 20. Jahrhundert zusammengestellt, die die Rahmenbedingungen in Deutschland untersuchen, indem nach spezifischen Konstellationen gefragt wird. Der zeitliche Rahmen reicht vom frühen 20. Jahrhundert bis in die Gegenwart. Berücksichtigt werden Ereignisse oder Entwicklungen des Kaiserreichs, der Weimarer Republik, des Nationalsozialismus, der Parallelwelten der DDR und der BRD sowie Aspekte der jüngeren öffentlichen Erinnerungskultur.

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    £115.56

  • Ehen mit Hindernissen: Verwandtschaft, Recht und

    JCB Mohr (Paul Siebeck) Ehen mit Hindernissen: Verwandtschaft, Recht und

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    Book SynopsisIn der vorliegenden Studie widmet sich Jasmin Hauck Gesuchen um Dispense von Ehehindernissen aus der Erzdiözese Florenz (ca. 1455-1540), die mehrheitlich Fälle von zu naher Verwandtschaft betrafen. Erstmals untersucht die Autorin hierbei ein regionales Korpus dieser speziellen päpstlich delegierten Verfahren für die vortridentinische Zeit auf breiter lokaler und römisch-zentraler Quellenbasis in monographischer Breite. Dabei beleuchtet sie die einzelnen Stationen des Verfahrens und seine Akteure multiperspektivisch, nimmt Norm, Doktrin und Praxis zugleich in den Blick, verquickt quantitative und qualitative Analyseebene und wählt zuletzt einen interdisziplinären Zugang, der von rechtsgeschichtlichen bis hin zu historisch-anthropologischen Fragen und Methoden reicht. So erweist sich das Verfahren zur Exekution von Ehedispensen als Feld konkurrierender sozialer und rechtlicher Normen, das neben dem römisch-kanonischen Prozessrecht von lokalem Recht und Vorstellungen von Geschlecht und Verwandtschaft, wie der agnatischen Prägung des familiären Bewusstseins, geprägt wird.

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