Company, commercial and competition law: general Books
West Academic Business Organizations Law Hornbook Series
Book SynopsisOffers clear, succinct, descriptions of the reasoning and policy issues underlying corporate law that is accessible to law students with no business or economic background. This 2016 edition is thoroughly updated to include recent US Supreme Court, Delaware and other leading decisions and regulatory developments that impact the fiduciary obligations and duties in corporate transactions, governance, and management of corporations and LLCs.
£99.51
West Academic Publishing Corporations, Other Limited Liability Entities
Book Synopsis
£47.60
Thorogood Retention of Title
Book Synopsis
£216.00
Ilead Academy Workforce Diversity Management: Inclusion and
Book Synopsis
£68.40
JCB Mohr (Paul Siebeck) Gesellschafterdarlehen und Haftungsdurchgriff:
Book SynopsisDie Sonderbehandlung von Gesellschafterdarlehen (Kapitalersatzrecht) und der Haftungsdurchgriff wegen Unterkapitalisierung gehören seit Langem zu den meistuntersuchten Gegenständen im deutschen Kapitalgesellschaftsrecht. Die Diskussion verliert sich dabei allzu oft in Einzelaspekten. Über die normativen Grundlagen und ökonomischen Zusammenhänge liegt nach wie vor noch kein gesicherter Kenntnisstand vor. Daniel Halmer versucht diese Grundlagenarbeit zu leisten. Er ordnet Kapitalersatzrecht und Haftungsdurchgriff als wirtschaftliche Durchbrechungen des Prinzips der Haftungsbeschränkung ein und entwickelt die Ökonomik der Haftungsbeschränkung entlang des Anwendungsbereichs dieser Rechtsinstitute hin zu einer Rechtsökonomik der Unterkapitalisierung. Daraus leitet er eine konkrete funktionale Rechtskritik mit abschließenden Reformvorschlägen ab.
£999.99
JCB Mohr (Paul Siebeck) Regulation between Legal Norms and Economic
Book SynopsisCurrently, the terms regulation and deregulation are on everyone's lips. However, historical attempts to solve the problem of natural monopolies ranged between two extremes. On the one hand there was the government regulation of private companies in the U.S., and on the other hand there was government provision or nationalization of companies in Germany and most of continental Europe. At the interface between legal and economic history, this volume, the result of a German-American conference, focuses on the regulation of natural monopolies in network industries such as railways, energy or telecommunications. It analyzes constitutional and legal frameworks and investigates the development of markets and the political influence exerted by market participants. All historical moments lead to broader questions about regulation in its cultural-historical context, including the general principles underlying public regulatory policy in law, economics and society - as well as existing path dependences. Hence, the volume provides a transnational and intercultural dialogue about the different characteristics and cultural interpretations of markets and market economies as well as their roles in society.
£90.39
JCB Mohr (Paul Siebeck) Die Rechtskontrolle von Netzentgelten im
Book SynopsisDas Verlangen nach prohibitiv hohen Netzentgelten stellt eine große Gefahr für den Wettbewerb dar, denn dadurch kann der Anspruch der Konkurrenten auf diskriminierungsfreien Netzzugang leicht zu einem "zahnlosen Tiger" werden. Nur in dem Fall der Gewährung des Netzzugangs zu angemessenen Bedingungen ist die effektive Durchsetzung des Netzzugangsanspruchs und damit der erwünschte Leitungswettbewerb gewährleistet. Die Regulierung der Netzentgelte ist durch das Ziel der Verhinderung von Monopolgewinnen der Netzbetreiber gerechtfertigt. Michael Kling erörtert zunächst die energierechtlichen Grundlagen des Netzzugangs und der Bestimmung der Netzzugangsentgelte unter besonderer Berücksichtigung des Systems der Anreizregulierung. Sodann untersucht er nacheinander die kartellrechtliche und die energierechtliche Missbrauchskontrolle, bevor er der Frage nach der bereicherungsrechtlichen Rückforderung überhöhter Entgelte und dem Problem der richterlichen Entgeltbestimmung gemäß § 315 Abs. 3 Satz 2 BGB nachgeht. Abschließend werden die wesentlichen Ergebnisse in 30 Thesen zusammengefasst.
£999.99
JCB Mohr (Paul Siebeck) Gesellschafterkonflikte in geschlossenen
Book SynopsisGesellschafterkonflikte begründen rund um den Globus ein Kardinalproblem geschlossener Kapitalgesellschaften. National wie international kommt der Optimierung der Prävention und Lösung solcher Streitigkeiten daher herausragende Bedeutung zu. Frauke Wedemann arbeitet auf Grundlage detaillierter rechtsvergleichender Untersuchungen (Frankreich, Schweiz, Vereinigtes Königreich, USA), umfangreicher rechtstatsächlicher Erhebungen sowie moderner ökonomischer und soziologischer Erkenntnisse heraus, wie das Konfliktmanagement in geschlossenen Kapitalgesellschaften, insbesondere der deutschen GmbH, systematisch und im Detail ausgestaltet werden sollte. Umfassend eruiert sie die kautelarjuristischen und gesetzgeberischen Gestaltungsmöglichkeiten und unterzieht sie einer kritischen Überprüfung. Die Optimierungsmöglichkeiten, die sich bei der Konfliktlösung im Rahmen staatlicher Gerichtsverfahren bieten, werden ausgelotet.
£999.99
JCB Mohr (Paul Siebeck) Lauterkeitsrechtliche Grenzen kommunikativer
Book SynopsisDie Entwicklung des Kommunikationsinstruments Sportsponsoring ist in den letzten Jahrzehnten rasant vorangeschritten. Bei der Konzeption ihrer werblichen Botschaften werden die sponsernden Unternehmen den Anforderungen an ein lauteres Marktverhalten unterworfen, da die Werbebotschaften auf die Marktgegenseite ausgerichtet sind. In Umsetzung der UGP-Richtlinie wird das Sponsoring nunmehr ausdrücklich im Irreführungstatbestand des UWG erwähnt. Martin John untersucht die lauterkeitsrechtlichen Grenzen werblicher Botschaften von Sponsoren im Bereich des Sports anhand verschiedener Tatbestände des UWG, von der Beeinträchtigung der Entscheidungsfreiheit über die Irreführung bis zur Verschleierung des Werbecharakters. Dabei werden sämtliche Tatbestände des UWG am Maßstab der UGP-Richtlinie ausgelegt. Der Autor bezieht zahlreiche Werbevorschriften außerhalb des UWG mit ein, die über den Rechtsbruchtatbestand § 4 Nr. 11 UWG Beachtung finden.
£107.00
JCB Mohr (Paul Siebeck) Das Recht der Geschäftsbesorgung beim Vertrieb
Book SynopsisDie allgemeine Lehre von der Geschäftsbesorgung ist eine juristische Entdeckung besonderer Art, die es bis heute schwer hat, sich vom historischen Ballast des gemeinrechtlichen Mandats zu befreien. Ihr angestammter Platz im bürgerlichen Recht ist nicht das ihr vom Gesetzgeber zugewiesene Auftragsrecht, sondern das Allgemeine Schuldrecht. Nicht nur Dienst- oder Werkverträge, sondern alle anderen Verträge kommen als Grundlage einer Geschäftsbesorgungstätigkeit in Betracht, für die wesentlich ist, dass sie im Rechtskreis und Interesse eines anderen erfolgt.Die sorgfaltswidrige (fahrlässige) Geschäftsbesorgung und nicht der Grundsatz von Treu und Glauben (Vertrauenshaftung) oder die Konstruktion eines selbständigen Beratungsvertrages bildet die Grundlage der Haftung für vertragsschlussbezogene Informationen. Rat und Empfehlung können bereits eine Geschäftsbesorgung sein. Das hat nicht nur Bedeutung für das große Feld der Vermittlung von Kapitalanlagen, sondern auch für das Pflichtenregime der das Investment finanzierenden Bank.
£106.57
JCB Mohr (Paul Siebeck) Zur Konkurrenz von Marken- und
Book SynopsisUm ihrem Ziel - der Förderung gesellschaftlichen Fortschritts - gerecht zu werden, müssen Immaterialgüterrechte an ihre rechtspolitische Aufgabe und ihre Schutzgegenstände angepasst sein. Ein Indiz fehlender Anpassung kann sein, dass verschiedene Schutzrechte um dieselben Gegenstände konkurrieren oder - anders gewendet - dass dieselben Schutzobjekte in die Anwendungsbereiche verschiedener Schutzrechte fallen, da es hierdurch zu einer Überprotektion Geistigen Eigentums kommen kann, die der Gesellschaft mehr schadet als nützt.Guido M. Becker untersucht mit dem 'Spannungsverhältnis' von Marken- und Geschmacksmusterschutz die aktuell wohl weitreichendste Überlappung wesensverschiedener Schutzrechte im europäischen und deutschen Recht. Er hat sich zum Ziel gesetzt hat, Wege für einen sachgerechten Umgang mit der Schutzrechtskonkurrenz aufzuzeigen.
£999.99
JCB Mohr (Paul Siebeck) Die Koordinierung zwischen Umweltschutz und
Book SynopsisDas Spannungsverhältnis zwischen dem Schutz der Umwelt und der Förderung des Freihandels ist komplex. Es lässt sich nicht einfach mit dem Vorrang des einen Gutes vor dem anderen lösen, sondern erfordert Koordinierung. Im Mehrebenenrechtsverbund, in dem Rechtspluralismus herrscht, müssen nicht nur die beiden Ziele Freihandel vs. Umweltschutz, sondern auch die verschiedenen Ebenen miteinander koordiniert werden. Rike U. Krämer stellt eine neue Perspektive für diese Koordinierung im Recht dar: das Kollisionenrecht. Dieses Kollisionenrecht bietet normative Maßstäbe zur Koordinierung dieser Zielkonflikte durch Gerichte/Streitbeilegungsgremien und die Administrative.Die theoretischen Grundlagen des Kollisionenrechts werden am Beispiel des europäischen und des welthandelsrechtlichen Vergaberechtsregimes entfaltet.
£89.99
JCB Mohr (Paul Siebeck) Wechselwirkungen von Aufsichtsrecht und
Book SynopsisEuroparechtlich determiniert finden sich im Wertpapierhandelsgesetz öffentlich-rechtliche Aufklärungs- und Beratungspflichten, die Wertpapierdienstleistungsunternehmen ihren Kunden gegenüber zu erfüllen haben. Unabhängig davon entwickelte sich seit den frühen 1990er Jahren eine parallel hierzu verlaufenden zivilgerichtliche Rechtsprechung, die ähnliche Pflichten aus (häufig stillschweigend) geschlossenen Auskunfts- und Beratungsverträgen zwischen Wertpapierdienstleistungsunternehmen und Kunden herleitet. Das Verhältnis dieser beiden Pflichtenkreise ist bisher nicht abschließend geklärt und von hoher praktischer Relevanz. Die Thematik wirft grundlegende Fragen zum Verhältnis von öffentlichem Aufsichtsrecht und Zivilrecht ebenso auf, wie zum Verhältnis von Europarecht und Recht der Nationalstaaten. Julius Forschner untersucht diese grundlegenden Fragen, um Systemdivergenzen zu vermeiden.
£102.00
JCB Mohr (Paul Siebeck) Was vom Wucher übrig bleibt: Zinsverbote im
Book SynopsisDas Persönlichkeitsideal hat sich durch die Massenkommunikation bereits im 20. Jahrhundert verändert. In der Rechtsordnung wurden entsprechende Konzepte des Persönlichkeitsschutzes entwickelt. Durch das Word Wide Web sind neue, netzbezogene Phänomene und Bedrohungen entstanden. Die im Zeitalter der (analogen) Massenmedien gebildeten Paradigmen des Persönlichkeitsschutzes sind daher auf ihre Netztauglichkeit zu überprüfen.
£84.56
JCB Mohr (Paul Siebeck) Die rechtliche Bedeutung der
Book SynopsisWährend bei anderen Registern des deutschen Rechtes weitestgehend Einmütigkeit über die rechtlichen Folgen der Eintragungen in sie herrscht, besteht im Patentrecht seit Schaffung des Patentgesetzes 1877 Streit über diese Frage. Julia Seiler nimmt sich des Konfliktes an und beleuchtet dafür zunächst intensiv den verfahrensrechtlichen Hintergrund der Patentregisterführung. Ebenso werden andere Register hinsichtlich ihres Verfahrens und der hervorgerufenen Rechtswirkungen vergleichend untersucht, angefangen mit den übrigen Registern der gewerblichen Schutzrechte bis hin zum Grundbuch. So erarbeitet die Autorin eine rechtliche Lösung, welche sich dogmatisch in das Gefüge des deutschen Registerrechts einfügt. Indem sie einen besonderen Schwerpunkt auf die Betrachtung der Auswirkungen auf das Patentverletzungsverfahren legt, stellt sie auch die Praktikabilität des erarbeiteten Ergebnisses sicher.
£106.47
JCB Mohr (Paul Siebeck) Die notwendige Streitgenossenschaft im
Book SynopsisDie in § 62 ZPO geregelte notwendige Streitgenossenschaft liegt im Schnittpunkt der Parteilehre und der Streitgegenstandslehre und berührt das Verhältnis von materiellem Recht und Zivilprozessrecht. Begrifflichkeiten wie "anspruchsgebundene" oder "materiellrechtlich notwendige Streitgenossenschaft" bringen dies unmissverständlich zum Ausdruck. Die Entwicklung der Parteilehre sowie der Streitgegenstandslehre ist allerdings eine Geschichte allmählicher Verselbständigung prozessualer Begriffe (formeller Parteibegriff, prozessualer Anspruch) von materiellrechtlichen Kategorien (materieller Parteibegriff, materieller Anspruch). Es ist deshalb erstaunlich, dass die Auslegung des § 62 ZPO von dieser Entwicklung nicht mitgerissen wurde. Dementsprechend entwickelt Ioannis Mantzouranis ein modernes und rein prozessuales Verständnis der notwendigen Streitgenossenschaft, das seit der "Emanzipation des Prozessrechts aus den Fesseln zivilistischen Denkens" überfällig ist.
£999.99
JCB Mohr (Paul Siebeck) Die Auktion als Wettbewerbsverfahren
Book SynopsisDie Versteigerung ist ein wettbewerbliches Verfahren zur Preisbildung. Zentrale Figur ist der Versteigerer, dem es im Interesse des Einlieferers obliegt, durch taktisch kluges Handeln und Schaffung einer geeigneten Atmosphäre einen möglichst hohen Zuschlagspreis zu erreichen. Dabei unterliegt der Versteigerer einer Interessenkollision, weil er rechtlich zu absoluter Neutralität zwischen Einlieferer und Bietern verpflichtet ist, das Interesse des Einlieferers an einem möglichst hohen Preis aber mit seinem eigenen wirtschaftlichen Interesse korreliert. Bernhard Kreße befasst sich mit den Rechtsbeziehungen zwischen den Beteiligten, dem Mechanismus des Vertragsschlusses bei der Auktion und mit der rechtlichen Bewertung verschiedener Verhaltensweisen des Versteigerers und der übrigen Beteiligten. Dabei macht er Erkenntnisse aus der Auktionstheorie fruchtbar. Behandelt werden auch Aspekte der umgekehrten Versteigerung, der Ausschreibung und der Internetauktion.
£134.52
JCB Mohr (Paul Siebeck) Die Heilung fehlerhafter Rechtsgeschäfte
Book SynopsisDie Frage nach einer möglichen Heilung eines fehlerhaften Rechtsgeschäfts wirft sogleich die Frage nach der Endgültigkeit von deren Fehlerhaftigkeit auf. Denn obwohl die Zivilrechtsordnung bei einer Fehlerhaftigkeit eines Rechtsgeschäfts jedenfalls im Grundsatz die fehlende Wirksamkeit oder die Möglichkeit einer Aufhebung des Rechtsverhältnisses vorsieht, werden diese Rechtsfolgen durch das Rechtsinstitut der Heilung teilweise erheblich eingeschränkt. Abgesehen von wenigen einzelnen Regelungen im allgemeinen Zivilrecht ist das Rechtsinstitut der Heilung nicht generell für die gesamte Zivilrechtsordnung kodifiziert, findet sich aber in nahezu jedem Teilgebiet des Zivilrechts. Sebastian Mock untersucht das Konzept der Heilung anhand dieser einzelnen (besonderen) Regelungen und entwickelt aus diesen allgemeine Grundsätze für die Heilung fehlerhafter Rechtsgeschäfte.
£170.08
JCB Mohr (Paul Siebeck) Vom Grundsatz der komplementärgleichen
Book SynopsisDas Haftungsrecht der Kommanditgesellschaft gilt als kompliziert und unausgewogen. Speziell die unbeschränkte Kommanditistenhaftung (§ 176 HGB) sieht sich seit über 150 Jahren fundamentaler Kritik ausgesetzt.Nachdem im Recht der GbR rechtsfortbildend die Akzessorietätstheorie anerkannt wurde, hat sich - zunächst unbemerkt - die Normsituation des § 176 HGB vollkommen gewandelt. Infolgedessen zeigen sich sukzessive weitere gravierende Systembrüche und schlechterdings unerträgliche Wertungswidersprüche.Christof Lehnen untersucht den vielschichtigen Problemkomplex erstmals in seiner vollen Breite. Eine eingehende Auswertung der Gesetzgebungsgeschichte legt dabei ein längst vergessenes Strukturprinzip offen, das es erlaubt, das Haftungsrecht der Kommanditgesellschaft auch im Verhältnis zum heutigen Haftungsrecht der GbR einfach und stimmig zu beschreiben, nämlich den Grundsatz der komplementärgleichen Kommanditistenhaftung.
£129.00
JCB Mohr (Paul Siebeck) Die anlehnende Markennutzung für nicht ähnliche
Book SynopsisMarkeninhaber investieren mitunter astronomische Summen in die Werbung und erwarten einen möglichst umfassenden Schutz ihrer Marken. Es sind vielfach Tendenzen zu erkennen, diesem Wunsch nachzukommen. Dabei wird aber zu selten danach gefragt, warum und in welchem Umfang der Markenschutz wirklich erforderlich ist.Daniel Görlich widmet sich der Beantwortung dieser Frage und zeigt auf, dass die Rechtfertigung für das Markenrecht nicht unzweifelhaft ist. Die ermittelten Begründungsdefizite offenbaren Schwächen des markenrechtlichen Schutzes gerade dann, wenn es um Markennutzungen durch branchenfremde Dritte geht. Um insbesondere solche Fälle einer angemessenen Lösung zuzuführen, wird eine umfassende Abwägung der betroffenen Interessen vorgeschlagen. Diese wird über einen Katalog verschiedener Kriterien realisiert, welche der Rechtfertigung und damit der Natur des Markenrechts Rechnung tragen.
£999.99
JCB Mohr (Paul Siebeck) Unternehmensmitbestimmung, Corporate Governance
Book SynopsisDie Unternehmensmitbestimmung, die gesetzlich vorgegebene Vertretung der Arbeitnehmer in den Aufsichtsräten großer Unternehmen, ist eine Besonderheit der deutschen Rechtsordnung. Sie ist Teil der Corporate Governance, das heißt des Systems guter Unternehmensführung und -kontrolle. Ziel des Deutschen Corporate Governance Kodex (DCGK) ist, wesentliche Regeln guter Unternehmensführung börsennotierter Unternehmen darzustellen und zu fördern. Nicole Gietzen untersucht erstmals umfassend das Verhältnis der Unternehmensmitbestimmung zu den Regeln des Kodex und legt dar, dass die für mitbestimmte Unternehmen geltenden Besonderheiten im DCGK nur unzureichend berücksichtigt werden. Es besteht eine Mitbestimmungslücke, die verhindert, dass der Kodex sein Ziel erreicht. Zudem bestehen Widersprüche zwischen den Mitbestimmungsgesetzen und dem Kodex. Anhand einzelner Vorschriften des Kodex wird dargestellt, welche Reformen des Kodex bzw. der Mitbestimmungsgesetze erforderlich sind, um diese Defizite zu beseitigen.
£107.12
JCB Mohr (Paul Siebeck) Der digitale Werkgenuss im Urheberrecht
Book SynopsisDas Urheberrecht ist im Informationszeitalter von grundlegenden rechtlichen Veränderungen betroffen. Dies zeigt der Werkgenuss, dessen Freiheit seit jeher als ein Grundprinzip des Urheberrechts gilt, der jedoch im digitalen Nutzungsumfeld unmittelbar verwertungsrechtlich erfasst wird. Reinhard Sucker greift diesen Paradigmenwechsel im Urheberrecht auf und untersucht erstmals grundlegend das urheberrechtliche Regelungsregime des digitalen Werkgenusses. Ausgehend von der Zweckbestimmung des urheberrechtlichen Schutzgegenstands entwickelt er den Begriff und die Bedeutung des Werkgenusses. Darauf aufbauend ordnet er sowohl den analogen als auch den digitalen Werkgenuss in das System der Verwertungsrechte ein und untersucht Art und Legitimation der jeweiligen verwertungsrechtlichen Erfassung. Eingehend widmet sich Reinhard Sucker den urheberrechtlichen Schrankenregelungen, wobei er anhand einer Systematisierung der relevanten Privilegierungsvorschriften die Regelungsstruktur und den Umfang der Freiheit des digitalen Werkgenusses im Urheberrecht herausarbeitet.
£90.01
JCB Mohr (Paul Siebeck) Markenfunktionen und referierende Benutzung
Book SynopsisWie weit geht der Markenschutz in der Europäischen Union? Diese Frage ist auch nach zwei Jahrzehnten noch nicht beantwortet. Im Jahr 2009 führte der EuGH mit dem L'Oréal -Urteil einen multifunktionalen Ansatz beim Identitätsschutz ein. Die wesentlichen Begriffe definierte er dort aber nur unzureichend; seine darauf aufbauende Rechtsprechung ist deswegen teilweise nicht vorhersehbar und lässt die nationalen Gerichte manchmal ratlos zurück. Dies möchte die Europäische Kommission durch die anstehende umfassende Reform des europäischen Markenrechts ändern.Maria Elena Paulus macht nach einer Analyse des europäischen Markenrechts, die auch die ökonomischen Grundlagen in den Blick nimmt, einen eigenen rechtspolitischen Vorschlag. Im Kern geht es ihr darum, den Identitätsschutz aufzuspalten in einen Verletzungstatbestand für klassische Pirateriefälle und einen für die grundsätzlich erlaubte referierende Benutzung.
£999.99
JCB Mohr (Paul Siebeck) Der Interessenkonflikt im Deutschen Privatrecht:
Book SynopsisInteressenkonflikte bei der Wahrnehmung fremder Interessen, z.B. durch Banken, Rechtsanwälte, Testamentsvollstrecker, Vormünder, Wirtschaftsprüfer oder Organe von Gesellschaften, gehören zu den fundamentalen Problemstellungen der modernen Dienstleistungsgesellschaft. In der rechtswissenschaftlichen Forschung werden sie bisher jedoch nur vereinzelt als einheitliches Regelungsproblem wahrgenommen. Christoph Kumpan untersucht rechtsgebietsübergreifend und funktional vergleichend sowie auf Grundlage ökonomischer und verhaltenstheoretischer Erkenntnisse die über das Privatrecht verstreuten Regelungen zur Konfliktoffenlegung, Konfliktvermeidung und Konfliktlösung sowie die daran anknüpfenden Sanktionen. Er arbeitet allgemeine Prinzipien heraus, entwickelt ein am Interessenkonflikt orientiertes Regelungssystem und ermittelt teleologisch sinnvolle Anpassungen der einschlägigen rechtlichen Regelungen.
£208.01
JCB Mohr (Paul Siebeck) Festschrift zu Ehren von Christian Kirchner:
Book SynopsisMit der Festschrift für Christian Kirchner sollte ein außergewöhnlicher akademischer Lehrer und Forscher zu seinem 70. Geburtstag geehrt werden, der in seiner die Rechts- und Wirtschaftswissenschaften umfassenden Laufbahn, zuletzt während seiner fast 20-jährigen Tätigkeit als Professor an der Humboldt-Universität zu Berlin, entscheidend zur Entwicklung des modernen Wirtschaftsrechts, insbesondere des Wettbewerbs- sowie des Regulierungsrechts, beigetragen hat. Er gilt als einer der führenden Vordenker der Ökonomischen Theorie des Rechts. Überraschend ist der zu Ehrende am 17. Januar 2014 verstorben. Das Werk ist daher seinem Andenken gewidmet.Für die Festschrift haben zahlreiche renommierte Autoren aus Deutschland sowie unter anderem der Schweiz, den USA und Asien als Freunde, Weggefährten, Schüler und Kollegen Beiträge verfasst, die sich mit Problemen aus den zentralen Arbeitsgebieten des zu Ehrenden wissenschaftlich auseinandersetzen. Schwerpunkte der Beiträge bilden das Wirtschafts- und Gesellschaftsrecht, Kartellrecht, Recht und Ökonomie der Regulierung sowie Institutionenökonomie. Dabei wird meist ein europäischer oder internationaler Bezug hergestellt und häufig eine wirtschaftswissenschaftliche Sichtweise gewählt.
£282.00
JCB Mohr (Paul Siebeck) Unternehmensprivatsphäre: Verfassungsrechtliche
Book SynopsisRegulierung hat Konjunktur in Europa, der Europäische Gesetzgeber hat Rückenwind. Er verpflichtet Unternehmen zur Offenlegung von immer mehr unternehmensbezogenen Informationen. Valentin Pfisterer analysiert mit einem vergleichenden Blick auf die Vereinigten Staaten von Amerika, welche Grenzen das Europäische Verfassungsrecht dem Europäischen Gesetzgeber dabei setzt. Hiervon ausgehend unternimmt er den Versuch, das Verhältnis von Pflichtpublizität und Vertraulichkeitsinteressen der Unternehmen im Lichte der Dichotomie Öffentlichkeit/Privatheit neu zu vermessen. Der Autor entwickelt ein plurales Konzept von 'Unternehmensprivatsphäre', verankert im Grundrecht auf Achtung des Privatlebens. Dieses Konzept bietet sich als ein potentiell wirkungsvolles Instrument an, um die verpflichtende Offenlegung - und andere Formen der Regulierung - verfassungsrechtlich zu domestizieren.
£128.79
JCB Mohr (Paul Siebeck) Der Schutz von Betriebs- und
Book SynopsisDer Schutz von Betriebs- und Geschäftsgeheimnissen ist nicht nur für das einzelne Unternehmen mit Blick auf seine Wettbewerbsposition zentral, sondern auch für den Erhalt von Wettbewerb schlechthin. Das deutsche Zivilverfahrensrecht bietet diesen Schutz kaum. Im Gegenteil: Der Gesetzgeber, die Rechtsprechung und die Wissenschaft formten seit Inkrafttreten der ZPO ein weitreichendes System der zivilprozessualen Informationsbeschaffung und bauen dieses bis heute beständig aus. Diese Rechtslage ebnet den Weg zu gleichsam legaler Industriespionage. Ausgehend von diesem Befund stellt Andreas Götz dem System der prozessualen Informationsbeschaffung ein System des prozessualen Geheimnisschutzes an die Seite. Er behandelt hierbei neben dem Erkenntnisverfahren in seinen verschiedenen Ausprägungen die praktisch bedeutsame vorprozessuale Informationsbeschaffung sowie das Vollstreckungsverfahren.
£179.31
JCB Mohr (Paul Siebeck) Evidenzbasierte Jurisprudenz: Methoden
Book SynopsisWie gewinnen Juristen ihr Wissen über die Lebenswelt, die sie regeln? Erfahrung ist eine wichtige Erkenntnisquelle, aber die komplex vernetzte Wissensgesellschaft erfordert zunehmend auch empirische Rechtsforschung. Dabei sind die Methoden empirischer Forschung gar nicht so leicht zu handhaben und ihre Ergebnisse nicht so einfach zu interpretieren, wie man annehmen möchte. Hanjo Hamann erörtert deshalb die Grundlagen quantitativ-empirischen Forschens und verbindet die kritische Reflexion empirischer Erkenntnismöglichkeiten mit spezifisch juristischen Erkenntnisinteressen. Daraus entsteht eine pragmatische Rezeptionslehre, die nach dem Vorbild der "evidenzbasierten Medizin" besonderen Wert auf sogenannten Metastudien legt. Deren praktischen Nutzen erprobt der Autor vor allem an den empirischen Grundannahmen des gesellschaftsrechtlichen "Kollegialprinzips", die sich aus dessen dogmatischer und rechtsvergleichender Analyse ergeben.Hanjo Hamann erhielt für seine Dissertation den Dissertationspreis der Esche Schümann Commichau Stiftung, den Telekom-Preis für Zivilrecht der Universität Bonn sowie die Otto-Hahn-Medaille der Max-Planck-Gesellschaft.
£129.03
JCB Mohr (Paul Siebeck) Sportveranstalterrecht - Ein neues
Book SynopsisIn der letzten Zeit häufen sich die Stimmen, die sich für die Einführung eines Sportveranstalterrechts in Deutschland aussprechen. Einige ausländische Rechtsordnungen sehen schon jetzt einen speziellen Schutz der Verwertungsbefugnis der Sportveranstalter an den von diesen organisierten und durchgeführten Sportveranstaltungen vor. Gegenstand dieser Untersuchung ist die Frage, welche rechtlichen Möglichkeiten es bereits nach derzeitiger Rechtslage zum Schutz der Sportveranstalter gibt und ob es aus rechtlicher, aber auch ökonomischer Sicht erforderlich ist, ein Sportveranstalterrecht einzuführen. Auch untersucht Isabel Kainer, wie ein solches Sportveranstalterrecht ausgestaltet werden könnte.
£999.99
JCB Mohr (Paul Siebeck) Emanzipation und Expansion des Markenrechts: Die
Book SynopsisZuweilen wird die Marke als "Schmuddelkind" in der Familie der Rechte des Geistigen Eigentums betrachtet. Weder erreicht die Marke die Erhabenheit der persönlichen geistigen Schöpfung (Urheberrecht), noch wird mit ihr die Hoffnung auf einen unumkehrbaren technischen Fortschritt (Patentrecht) verbunden. Die Analyse der Entstehungsgeschichte des geltenden Markengesetzes von 1995 zeigt jedoch, dass das Markenrecht unverzichtbarer Bestandteil einer auf Wettbewerb abzielenden Marktordnung ist.Ausgehend vom MSchG (1874) stehen die zwei omnipräsenten Entwicklungen der Emanzipation und Expansion des Markenrechts im Fokus. Die Emanzipation findet sowohl in der Verselbstständigung der Marke vom Geschäftsbetrieb als auch in der zunehmenden Abkoppelung vom Lauterkeitsrecht Ausdruck. Unter Einbeziehung der wirtschaftlichen, sozialen und politischen Rahmenbedingungen analysiert Andreas Sattler, welche Faktoren die kontinuierliche Ausweitung des markenrechtlichen Schutzes und die Entwicklung zu einem uneingeschränkt übertragbaren Immaterialgüterrecht gefördert haben.Für diese Arbeit wurde Andreas Sattler mit dem Carl-Gareis-Preis 2014 der Rechts- und Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät der Universität Bayreuth ausgezeichnet.
£123.93
JCB Mohr (Paul Siebeck) Senderecht und Recht der öffentlichen
Book SynopsisTechnologische Entwicklungen eröffnen ständig neuartige Auswertungsmöglichkeiten für urheberrechtlich geschützte Inhalte aller Werkarten, insbesondere der audiovisuellen Medien. Für den Normadressaten wird bei einigen dieser Nutzungsformen nicht hinreichend deutlich, mit welchen Angeboten er den Anwendungsbereich des Senderechts (§ 20 UrhG) verlässt und sich in den Bereich des Rechts der öffentlichen Zugänglichmachung (§ 19a UrhG) bewegt. Alexander Koof untersucht das Spannungsverhältnis zwischen den beiden Verwertungsrechten und geht der Frage nach, inwiefern das Realphänomen der Konvergenz der Medien Auswirkungen auf die verwertungsrechtliche Einordnung neuartiger Nutzungsformen hat. Er analysiert dabei die tradierte Auslegung des Öffentlichkeitsbegriffs gem. § 15 Abs. 3 UrhG und plädiert für eine mehr funktionale Betrachtung des Begriffs, um Regelungslücken im Bereich der unkörperlichen Verwertung zu vermeiden.
£134.34
JCB Mohr (Paul Siebeck) Rechtsunsicherheiten bei internationalen
Book SynopsisDie Globalisierung der Märkte und die Informatisierung von Transaktionen verändern die Anforderungen an die rechtlichen Rahmenbedingungen für Geschäfte zwischen Unternehmen. Markus Messinger analysiert und bewertet die deutschen, US-amerikanischen und internationalen Rechtsvorschriften für elektronische B2B-Verträge und entwickelt alternative Lösungen. Zunächst gibt er einen Überblick über die ökonomischen und technischen Merkmale elektronischer Handelsgeschäfte und die ökonomische Funktion rechtlicher Regelungen. Anschließend prüft er im Detail die Effizienz der bestehenden Rechtsregeln im IZVR, IPR und Vertragsrecht zur Reduktion von Rechtsunsicherheiten im internationalen elektronischen Handelsverkehr. Auf dieser Basis werden Vorschläge ökonomisch effizienter Regelungen unterbreitet, die der Bewertung des "United Nations Convention on the Use of Electronic Communications in International Contracts" dienen.Markus Messinger wurde für diese Arbeit der Fakultätspreis der Juristischen Fakultät der Leibniz Universität Hannover verliehen.
£129.40
JCB Mohr (Paul Siebeck) Die Kollision von gesellschaftsvertraglicher
Book SynopsisZwischen Personengesellschafts- und Erbrecht besteht ein Spannungsverhältnis. Unterschiedliche Prinzipien und Wertungen treffen aufeinander, wenn im Fall des Todes eines Gesellschafters dessen Mitgliedschaft aufgrund einer qualifizierten Nachfolgeklausel auf einen Erben übergeht. Pflichtteilsansprüche enterbter Angehöriger bestimmen sich auch nach dem Wert des Gesellschaftsanteils. Sieht der Gesellschaftsvertrag eine den Erben bindende Abfindungsbeschränkung vor, entsteht ein Interessenkonflikt. Die Frage, ob als Bemessungsgrundlage für die Höhe der Pflichtteilsansprüche auf den in dem vererbten Gesellschaftsanteil tatsächlich verkörperten Wert oder die niedrigere vertragliche Abfindungsvereinbarung abzustellen ist, wurde bisher nicht höchstrichterlich entschieden. Anncathrin Koch erörtert diese Frage im Rahmen einer Gesamtschau der gegenläufigen Wertungen des Erb- und des Gesellschaftsrechts und entwickelt Kriterien, ob und inwieweit diese dabei miteinander vereinbart werden können.
£107.00
JCB Mohr (Paul Siebeck) Der konkurrierende Bieter bei öffentlichen
Book SynopsisAngebote konkurrierender Bieter gelten als "das" Instrument zur Abwehr feindlicher Übernahmeangebote. Markus Martin analysiert erstmals und umfassend die Rechtsstellung des konkurrierenden Bieters bei öffentlichen Übernahmeangeboten. Ausgehend von der Darstellung der Bieterwettkämpfe der Vergangenheit folgt ein Überblick über den Regelungsrahmen im Wertpapiererwerbs- und Übernahmegesetz. Er untersucht die ökonomische Kritik an einem konkurrenzfördernden Regelungsansatz und versucht, den Begriff des konkurrierenden Bieters näher zu definieren. Der Autor behandelt chronologisch die verschiedenen Verhaltensanforderungen, denen sich ein konkurrierender Bieter innerhalb und außerhalb des WpÜG zu stellen hat. Neben der Frage der Notwendigkeit einer Due Diligence-Prüfung vor der Angebotsentscheidung finden dabei auch wertpapierhandelsrechtliche Verhaltensanforderungen Berücksichtigung. Der Schwerpunkt der Arbeit liegt auf den Rechtsfragen des Bieterwettkampfes selbst. Dazu werden innovative Reformvorschläge unterbreitet.
£128.49
JCB Mohr (Paul Siebeck) Das Urheberrecht der Bibliotheken im
Book SynopsisBibliotheken spielen als Informationsintermediäre traditionell eine bedeutende Rolle für die Wissenschaft. Während sie seit dem 19. Jahrhundert vorwiegend Bücher für Leser vor Ort bereithielten, entwickeln sie sich im Zeitalter moderner Informationstechnologien und Vernetzung zu Online-Dienstleistern. Damit ändert sich nicht nur die Rolle der Bibliothek, sondern es ändern sich auch ihre Beziehungen zu Nutzern, Urhebern, Verlagen und Telemedienanbietern. Folglich entstehen auch neue Herausforderungen für das Recht, um die richtige Balance zwischen dem Zugangsinteresse zu urheberrechtlich geschützten Werken und dem Schutz an produzierten Werken zu finden. Monika Duppelfeld erörtert die Balance, indem sie die Bibliothek ins Zentrum ihrer Überlegungen rückt und ihre rechtlichen Erwägungen auf eigene empirische Erhebungen und Analysen stützt.
£102.00
JCB Mohr (Paul Siebeck) Technologie statt Vertrag?: Sachmangelbegriff,
Book SynopsisVerwendungsbeschränkungen bezüglich einer Kaufsache können entweder im Wege einer schuldrechtlichen Abrede oder technologisch implementiert werden, indem etwa bei digitalen Gütern technische Schutzmaßnahmen des Urheberrechts verwendet werden. Bei übermäßigen schuldrechtlichen Beschränkungen erfolgt ein Schutz des Käufers etwa durch zwingendes Recht oder durch die AGB-Kontrolle. Damit ergibt sich die Forschungsfrage, ob bei der technologischen Implementierung von Verwendungsbeschränkungen - also bei der Verwendung einer Technologie statt eines Vertrages - die Rechtsordnung gleichwertige Schutzmechanismen zur Verfügung stellt - etwa in Gestalt der kaufrechtlichen Sachmangelhaftung - oder ob dem Verkäufer eine "Flucht aus der AGB-Kontrolle" möglich ist. Mark-Oliver Mackenrodt konzipiert unter Rückgriff auf grundlegende dogmatische und ökonomische Erkenntnisse ein Modell, das einen stärkeren Gleichlauf bei der Bewertung von Nutzungsbeschränkungen unabhängig davon ermöglicht, ob sie vertraglich oder technologisch implementiert worden sind. Er entwickelt dabei einen eigenständigen normativen Sachmangelbegriff, der bei neuartigen technologischen Produkten größere Rechtssicherheit ermöglicht.
£102.00
JCB Mohr (Paul Siebeck) Das Rating von CDOs
Book SynopsisDie Finanzkrise hat gezeigt, wie weit das Urteil der Ratingagenturen bei hochkomplexen Finanzprodukten wie Collateralized Debt Obligations (CDOs) von der Wirklichkeit entfernt sein kann. Erwartungsgemäß hat der europäische Gesetzgeber 2009 mit einer Regulierung dieser Finanzmarktakteure reagiert, die sich seitdem noch intensiviert und 2013 zu einer gemeinschaftsrechtlichen Haftungsnorm geführt hat. Der richtige Weg? Shiro Angelé unternimmt den Versuch, sich über eine Betrachtung der Ratingmethoden für CDOs der Natur von Ratings zu nähern, um daraus einen übergreifenden Bewertungsmaßstab abzuleiten. Mit dessen Hilfe werden die bisherigen Erkenntnisse zur Regulierung und Haftung von Ratingagenturen überprüft.
£128.50
JCB Mohr (Paul Siebeck) Die Kollision von Urheberrecht und
Book SynopsisAusschließlichkeitsrechte kontrollieren den Zugang zu immateriellen Gütern. Damit kollidieren sie mit dem Kommunikationsverhalten in sozialen Systemen. Deutlich sichtbar wird das in Abmahnfällen, die die Kommunikationsstrukturen der familiären Sphäre betreffen. Ähnliches gilt für Wissenschaft und Lehre, denen das Urheberrecht nicht immer adäquate Vorgaben macht. Verschärft wird dieses Problem, sollten technische Zugangskontrollen eine Renaissance erleben. Andererseits ermöglicht das Urheberrecht einen freien und freibleibenden Zugang zu Informationen (Open Source). Die in diesem Band versammelten Beiträge beleuchten die wechselseitigen Irritationen von Urheberrecht und seiner Umwelt. Sie untersuchen den Kollisionsfall aus politischer, ökonomischer und rechtstheoretischer Perspektive und versuchen die Frage zu beantworten, wie ein umweltsensibles Urheberrecht aussehen könnte.
£101.18
JCB Mohr (Paul Siebeck) Finanzmarktregulierung in der Krise:
Book SynopsisAnlässlich der 34. Tagung der Gesellschaft für Rechtsvergleichung in Marburg befassten sich die Fachgruppen für vergleichendes Handels- und Wirtschaftsrecht sowie Europarecht im Herbst 2013 mit der Regulierung der Finanzmärkte in der Krise. Gemeinsam mit dem ebenfalls in diesem Band abgedruckten Festvortrag von Thomas von Danwitz zur Rolle des EuGH behandeln die Referate unterschiedliche Aspekte der regulatorischen Reaktion auf die seit 2007 andauernde Finanzkrise in einer rechtsvergleichenden Perspektive. Emilios Avgouleas präsentiert eine ökonomische Analyse der staatlichen Regulierung im anglo-amerikanischen Raum. Phoebus Athanassiou beschäftigt sich mit der neuen Funktion der Zentralbanken in der Bankenaufsicht. Urs Zulauf schildert, wie sich die für die schweizerische Finanzmarktaufsicht typische Selbstregulierung zu einer Koregulierung entwickelt hat. Den Abschluss bildet das Referat von Adrian Glaesner zur Perspektive eines der Allfinanzaufsicht unterliegenden Unternehmens.
£73.11
JCB Mohr (Paul Siebeck) Die Haftung in Verletzermehrheit und
Book SynopsisEs wirkt alltäglich: Hersteller vertreiben Waren, die ein Markenrecht verletzen, über Zwischen- und Einzelhändler. Haftungsrechtlich aber bergen diese Konstellationen Zündstoff. Das weite Spektrum an Problemstellungen entzog sich bislang weitgehend der Diskussion. Vor allem fehlte eine übergreifende Auseinandersetzung, die auch die wechselseitige Abhängigkeit der Einzelprobleme berücksichtigt. Andreas Lohbeck untersucht solche Konstellationen, beleuchtet sie aus verschiedenen Perspektiven und leitet systematisierende Lösungen für die Ansprüche auf Unterlassung und Schadensersatz ab. Ihm geht es darum, die dogmatischen Grundlagen aufzuzeigen und so das bürgerliche Recht mit den Besonderheiten des geistigen Eigentums zusammenzuführen. Die am Beispiel des Markenrechts gefundenen Lösungen lassen sich dabei auf viele andere Rechtsgebiete übertragen - zum Beispiel das Wettbewerbs-, das Patent-, das Urheber- und das Kartellschadensersatzrecht.
£107.00
JCB Mohr (Paul Siebeck) Die Freiheit der Idee und der Schutz von
Book SynopsisDie Freiheit der Idee gehört zu den Grundpfeilern des deutschen Urheberrechts. Die Bedeutung frei verwendbaren Materials für nachfolgende Schöpfungen und Kreativität ist nicht zu unterschätzen. Zugleich stellen neue, ungewöhnliche Ideen häufig einen wichtigen Teil schöpferischer Arbeit dar. Obwohl die Ideen also elementar für kreatives Schaffen sind, fehlt es bis heute an einer positiven Definition dessen, was durch das Urheberrecht gerade nicht geschützt ist. Gegenstand dieser Untersuchung ist es, die Grundlagen des Ideenbegriffs aufzuarbeiten und dabei auch die europäischen Einflüsse auf das deutsche Urheberrecht mit in die Betrachtung aufzunehmen. Zugleich werden ausgehend vom Werkbegriff und den Legitimationstheorien des Urheberrechts Kriterien entwickelt, die die Abgrenzung von Idee und geschütztem Werk handhabbarer machen und dadurch der Interessenabwägung, die dem Schlagwort zugrunde liegt, Struktur verleihen sollen.
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JCB Mohr (Paul Siebeck) Rechtsformwahrende Sitzverlegung und Formwechsel
Book SynopsisDie Rechtsprechung des EuGH zur Niederlassungsfreiheit von Gesellschaften wird bislang vorwiegend aus einem kollisions- und aus einem gesellschaftsrechtlichen Blickwinkel analysiert. Im Vordergrund steht die Auslotung des praktischen Gestaltungsspielraums von Gesellschaften durch "Subsumtion" bestimmter Sachverhalte unter die in den Entscheidungen Daily Mail bis Vale getroffenen Aussagen des EuGH. Eher in den Hintergrund rückt dabei das Bestreben, das dahinter stehende Prinzip freizulegen und die Niederlassungsfreiheit von Gesellschaften in ein übergreifendes System der Grundfreiheitendogmatik einzuordnen. Eine solche Aufarbeitung aus dem Blickwinkel des Unionsrechts ist das Anliegen von Caspar Behme. Er zeigt auf, dass sich alle einschlägigen Judikate auf eine einheitliche Prämisse zurückführen lassen: die Auslegung der Grundfreiheiten im Sinne eines Prinzips der gegenseitigen Anerkennung. Dieses Prinzip ist zugleich der unionsrechtliche Maßstab für die Regulierung grenzüberschreitender Mobilität von Gesellschaften durch das mitgliedstaatliche Kollisions-, Gesellschafts- und Umwandlungsrecht.
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JCB Mohr (Paul Siebeck) Unterirdische Nutzungen: Systematisierung und
Book SynopsisDer Untergrund ist eine begrenzte natürliche Ressource, die mit einer stetig steigenden Anzahl an Nutzungsinteressen konfrontiert ist. Neben den "klassischen" Nutzungen - wie Bergbau, Abfallablagerung oder Erdverkabelung - treten neue Formen unterirdischer Nutzungen hinzu. Besonders Geothermie, Hydraulic Fracturing ("Fracking"), Kohlendioxid- oder Wasserstoffspeicherungen drängen verstärkt in den Untergrund. Die Realisierung der Nutzungen ist mit einer Vielzahl von rechtlichen, bisweilen sich widersprechenden Vorgaben verbunden; teilweise fehlen aber auch notwendige normative Steuerungsimpulse. Vor diesem Hintergrund will der vorliegende Band die gesetzlichen Rahmenbedingungen der untertägigen Nutzungen ermitteln, systematisieren und in einen Ausgleich bringen. Überdies widmen sich einzelne Beiträge herausstechenden Einzelfragen und liefern einen gesamtplanerischen Lösungsansatz für Konfliktlagen bei der unterirdischen Nutzung.
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JCB Mohr (Paul Siebeck) Rechtswettbewerb und Debt Governance bei
Book SynopsisMit der Modernisierung des Schuldverschreibungsgesetzes im Jahr 2009 beabsichtigte der Gesetzgeber, die Einbindung von Anleihegläubigern in Unternehmenssanierungen zu erleichtern und sich dem wahrgenommenen Rechtswettbewerb im außerinsolvenzlichen Restrukturierungs- und Schuldverschreibungsrecht zu stellen. Unter Anwendung eines ökonomischen und rechtsvergleichenden Referenzrahmens unterzieht Markus Reps den deutschen Rechtsrahmen einer "Belastungsprobe". Die Bilanz fällt ambivalent aus. Das deutsche Recht bleibt stark verbesserungsbedürftig. Das gilt insbesondere unter dem Blickwinkel einer sachgerechten Mindestorganisation der Anleihegläubiger und ihrer Finanzierungsbeziehung zum Emittenten (Debt Governance) sowie hinsichtlich des Bedürfnisses der Anleihepraxis nach Rechtssicherheit. Konkrete Reformperspektiven werden aufgezeigt, womit zugleich ein Beitrag zu der besseren Positionierung des deutschen Rechts im Rechtswettbewerb geleistet werden soll.
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JCB Mohr (Paul Siebeck) Der Gemeingebrauch des Namens
Book SynopsisAls wichtigstes Identifikationsmerkmal einer Person unterliegt der Name einerseits dem rechtlichen Schutz. Andererseits lässt sich aus der Funktion des Namens als Kennzeichen des Namensträgers ableiten, dass dessen Name in gewissem Umfang durch andere Personen für deren jeweilige Zwecke genutzt werden kann. Wäre dies nicht rechtlich zulässig, wäre der Name als Identifikationsmerkmal im sozialen Umgang sowie im Rechts- und Geschäftsverkehr obsolet. Die Nutzung eines Namens steht in einem Spannungsverhältnis zwischen dem Interesse des Namensträgers an einem möglichst umfassenden Schutz seines Namens und den Interessen der Gesellschaft und der Träger öffentlicher Gewalt an der freien Verfügbarkeit des Namens. Martina Bannasch untersucht unter dem Begriff "Gemeingebrauch" den Bereich, in dem der Name einer Person keinem rechtlichen Schutz unterliegt und deshalb die Verwendung des Namens erlaubnisfrei ist. Sie leistet damit einen Beitrag zur Diskussion um die Gemeinfreiheit von Persönlichkeitsmerkmalen.
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JCB Mohr (Paul Siebeck) Legalitätskontrolle im Kapitalgesellschafts- und
Book SynopsisDie Legalitätskontrolle innerhalb einer Aktiengesellschaft hat unter dem Schlagwort der Corporate Compliance innerhalb des letzten Jahrzehnts eine ausgesprochen weitreichende Neuordnung der deutschen Unternehmenspraxis bewirkt. Philipp Maximilian Holle stellt sich der Aufgabe, den dogmatischen Grundlagen einer Legalitätskontrollverpflichtung nachzugehen, die nicht nur im Aktienrecht, sondern auch im allgemeinen Zivil- sowie im Straf- und Ordnungswidrigkeitenrecht zu finden sind. Ein besonderes Augenmerk richtet der Autor auf die Frage der Corporate Compliance innerhalb eines Konzerns. Inwiefern kann der Vorstand der Obergesellschaft dazu verpflichtet sein, eine Legalitätskontrolle auch innerhalb anderer, rechtlich selbstständiger Unternehmenseinheiten durchzuführen? Bei rein wirtschaftlicher Betrachtung liegt ein solcher Kontrolldurchgriff durchaus nahe. Bei einer juristischen Betrachtung negiert ein Kontrolldurchgriff indes die rechtliche Eigenständigkeit der Tochtergesellschaft und ist deshalb in besonderem Maße begründungsbedürftig.Die Arbeit wurde mit dem SÜDWESTMETALL-Förderpreis 2015 für herausragende wissenschaftliche Leistungen ausgezeichnet.
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JCB Mohr (Paul Siebeck) Das Europäische Wirtschaftsrecht vor neuen
Book SynopsisDas Europäische Wirtschaftsrecht steht nach der Finanzkrise vor ganz neuen Herausforderungen. Seither ist ein "Tsunami" europäischer Rechtssetzungsvorschläge und Rechtssetzungsakte auf die Mitgliedstaaten herniedergeprasselt, denen sich die Praxis und Wissenschaft stellen müssen. Die Probleme und Auswirkungen sind in den Mitgliedstaaten teilweise gleich, teilweise unterschiedlich. Deshalb wird prototypisch Deutschland als ein eher "nördliches" Land und Griechenland als ein "südliches" Land unter dem Thema der Rechtsangleichung auf dem Gebiet des Wirtschaftsrechts untersucht. Dabei geht es konkret um die europäische Bankenunion, die Bankenrestrukturierung, das europäische Gesellschafts- und Kapitalmarktrecht, europäisches Privat- und Verbraucherschutzrecht, europäisches Prozessrecht, Wettbewerbs- und Kartellrecht bis hin zur europäischen Wettbewerbspolitik.
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JCB Mohr (Paul Siebeck) Gesellschafts- und Kapitalmarktrecht in
Book SynopsisDieser Band vereint die Referate und Diskussionsberichte einer rechtsvergleichenden Tagung an der Universität Zürich und macht sie damit einer breiteren Fachöffentlichkeit zugänglich. Er durchmisst zentrale Themen des deutschen, österreichischen und schweizerischen Gesellschafts- und Kapitalmarktrechts. Die rechtsvergleichende Aufbereitung der jeweiligen Themen lässt die Gemeinsamkeiten wie die Unterschiede in den drei deutschsprachigen Jurisdiktionen deutlich hervortreten. Sie vermittelt auf diese Weise zahlreiche Anregungen für Rechtsprechung und Gesetzgebung. Im Einzelnen werden folgende Themen behandelt: Die Satzungsstrenge im Aktienrecht, die Auslegung von Gesellschaftsverträgen, die Vertragsgestaltung von Joint-Venture Verträgen und die Liquidation von Personengesellschaften.
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