Literary studies: ancient, classical Books
JCB Mohr (Paul Siebeck) Juda - Jehud - Israel: Studien zum
Book Synopsis
£110.20
JCB Mohr (Paul Siebeck) Judaica et Paulina: Kleine Schriften II
Book Synopsis
£999.99
JCB Mohr (Paul Siebeck) Die Psalmen
Book Synopsis
£126.21
JCB Mohr (Paul Siebeck) Bund und Tora: Zur theologischen
Book Synopsis
£145.00
JCB Mohr (Paul Siebeck) The Dead Sea Scrolls. Hebrew, Aramaic, and Greek
Book SynopsisThe Dead Sea Scrolls represent the remains of an ancient Jewish library which antedates 68 C.E. It is the most significant discovery of biblically related ancient manuscripts, and represents more than 600 ancient Jewish documents. The series presents an introduction, critical text, and literal English translation of all the Dead Sea Scrolls which are not copies of books in the Hebrew Bible. It is the definitive collection of the Dead Sea Scrolls. Fifty scholars from Canada, Germany, Isreal, the United States, and other countrys serve as subeditors in the series.Volume four, the third to appear in the series, contains improved Hebrew texts and literal translations of the Angelic Liturgy, for the first time with a critical apparatus and a composite text; also included are numerous prayers and non-canonical psalms. The series is prepared with the text on the left page and the translation on the right. Critical notes help the scholar to understand the text, variants, philological subtleties, and translation. An introduction with bibliography precedes each document.
£125.59
JCB Mohr (Paul Siebeck) Sexual Symbolism and Merkavah Speculation in
Book Synopsis
£999.99
JCB Mohr (Paul Siebeck) El'azar Ben Yehuda von Worms: Hilkhot ha-Kavod.
Book Synopsis
£999.99
JCB Mohr (Paul Siebeck) The Social Structure of the Rabbinic Movement in
Book Synopsis
£999.99
JCB Mohr (Paul Siebeck) Gemeinde ohne Tempel /Community without Temple:
Book SynopsisWie verarbeitete Israel beziehungsweise das antike Judentum die Herausforderung theologisch, daß der Tempel als kultisches Zentrum nicht mehr zur Verfügung stand, weil er zerstört war, als religiös disqualifiziert galt, oder - wie im Falle des Diasporajudentums - für eine konkrete Beteiligung am Kult zu weit entfernt lag? In diesem Sammelband gehen internationale Wissenschaftler dieser Frage nach. Dabei liegt der Schwerpunkt ihrer Forschungen in der Epoche des Zweiten Tempels. Analoge Problemstellungen und Entwicklungen in rabbinischer Zeit, im Neuen Testament und der frühen Kirche, im Alten Orient und in der griechisch-römischen Welt werden ebenfalls berücksichtigt.
£168.65
JCB Mohr (Paul Siebeck) Adonaj Warum Gott Herr Genannt Wird 29
Book SynopsisIm Gefolge der Septuaginta-UEbersetzung kyrios ('Herr') fur den JHWH-Namen und der entsprechenden masoretischen Ersatzlesung 'adonaj ist im judischen wie christlichen Denken die Benennung Gottes als 'Herr' weitgehend selbstverstandlich geworden. In der hebraischen Bibel selbst wird Gott jedoch nur in einigen Schriften als 'Herr' (hebraisch 'adon/'adonaj) bezeichnet. Martin Roesel erklart die Rolle des auf Gott bezogenen Herrentitels in der hebraischen Bibel. Dazu tragt er zunachst Belege fur die Benennung einer Gottheit als 'Herr' aus Nachbarreligionen zusammen und erlautert dann den ausserbiblisch belegten hebraisch-/aramaischen Befund. Einsetzend mit den mutmasslich altesten prophetischen Texten untersucht er die biblischen Belege fur auf Gott Bezogenes 'adon/'adonaj. Abschliessend macht er den Befund aus Qumran verstandlich und gibt einen Ausblick auf das Neue Testament. Martin Roesel zeigt, dass der Titel 'Herr' seit dem 8. Jahrhundert in bestimmten UEberlieferungskreisen verwendet
£95.38
JCB Mohr (Paul Siebeck) La Cité de Dieu / Die Stadt Gottes
Book SynopsisCe livre rassemble des contributions présentées par des professeurs des universités de Strasbourg, de Tübingen et d'Uppsala à un colloque qui eut lieu à Tübingen en 1998. Il fait suite à des volumes de colloques sur 'Le Trône de Dieu' (1993) et sur 'La Main de Dieu' (1997).Les articles traitent le sujet complexe de la 'Cité de Dieu' sous des aspects d'histoire des religions orientale, juive-hellénistique et islamique, d'exégèse biblique, de patristique et d'iconographies synagogale et chrétienne.Das Buch versammelt die Beiträge eines Tübinger Symposiums von Wissenschaftlern der Universitäten Straßburg, Tübingen und Uppsala im Jahre 1998. Dem Sammelwerk gingen die Symposionsbände 'Le Trone de Dieu/ Der Thron Gottes' (1993) und 'La Main de Dieu/Die Hand Gottes' (1997) voraus.Die Studien behandeln das komplexe Thema der 'Stadt Gottes' unter Aspekten der orientalischen, hellenistisch-jüdischen und islamischen Religionsgeschichte, der Bibelexegese und Patristik, der synagogalen und christlichen Ikonographie.
£145.62
JCB Mohr (Paul Siebeck) Gottesbewußtsein: Exegetische Studie zur
Book SynopsisChristian Noack legt seiner Studie die formgeschichtliche Beobachtung zugrunde, daß die drei großen exegetischen Schriftenreihen Philos jeweils einen anderen soziokulturellen 'Sitz im Leben' haben. Er interpretiert die 'Expositio Legis' als Dokument einer politischen Missionstheologie, die sich an die jüdische wie auch nichtjüdische Öffentlichkeit richtet und aus Synagogenvorträgen hervorgegangen ist. Die 'Quaestiones et Solutiones' versteht er als ein Werk, das zwischen unterschiedlichen weisheitlichen Schulmilieus vermittelt und für die mystische Allegorese wirbt. Den 'Allegorischen Kommentar' deutet er als Dokument einer esoterischen Schultradition, die anspruchsvolle exegetische und philosophische Kenntnisse voraussetzt und kritisch reflektiert.In drei exegetischen Analysen zeigt Christian Noack, daß jede Kommentarreihe ein besonderes soteriologisches Profil besitzt. Die soteriologische Funktion der 'Expositio Legis' liegt in der öffentlichen Werbung für ein monotheistisches Gottesbewußtsein. Mystische Erfahrungen werden mit einer synergistischen Tendenz dargestellt, um sie vor dem Forum der hellenistisch-römischen Öffentlichkeit als vernünftig erscheinen zu lassen. Die 'Quaestiones et Solutiones' haben die soteriologische Aufgabe, zu mystischen Allegoresen hinzuführen, in denen Philo ekstatische Erfahrungen beschreibt, die mit dem Begriff 'monadisches Gottesbewußtsein' charakterisiert werden können. Die soteriologische Funktion des 'Allegorischen Kommentars' besteht darin, in eine nichtekstatische Mystik der Gotteshingabe einzuüben, in der die geschöpfliche, auch leibliche Wirklichkeit ganz aus Gott heraus erfahren wird. Philo arbeitet dabei mit einem macht- und vernunftkritischen Bewußtseinsdualismus. In diesem Dualismus stehen sich ein sich selbst absolut setzendes Ichbewußtsein und ein von Gott gesetztes und auf Gott ausgerichtetes Gottesbewußtsein unversöhnlich gegenüber.
£80.03
JCB Mohr (Paul Siebeck) Priester und Leviten im achämenidischen Juda:
Book SynopsisDie Perserzeit wird zunehmend als einer der bedeutendsten Abschnitte der israelitisch-jüdischen Geschichte entdeckt. Das geschieht sowohl im Hinblick auf die institutionengeschichtliche Entwicklung in Juda und Jerusalem als auch hinsichtlich neuer theologischer Konzepte und Entwicklungen der Literaturproduktion dieser Gegend.Joachim Schaper liefert einen Beitrag zur Erforschung des perserzeitlichen Juda. Er wendet sich dabei gegen die bisher übliche Beschränkung auf rein traditionsgeschichtliche Fragestellungen und geht statt dessen konsequent historisch vor. Er rekonstruiert die Lebenswelt der Priester und Leviten jener Zeit. Dabei stellt er neue Fragen und bringt religions-, sozial- und wirtschaftsgeschichtliche Positionen miteinander ins Gespräch.Dieses Vorgehen ermöglicht ein vertieftes Verständnis der Geschichte des nachexilischen Priestertums in ihrer ganzen Vielfalt. Joachim Schaper greift vor allem die Fragestellungen und Methoden Albrecht Alts, Marc Blochs und Max Webers auf, die für die weitere Erforschung der Geschichte Israels richtungweisend sind.
£105.45
JCB Mohr (Paul Siebeck) Das Buch des Lebens
Book SynopsisDas 'Buch des Lebens' ( Sefer ha-Hayyim) wird seit Gershom Scholems Erforschung der jüdischen Mystik im europäischen Mittelalter dem Grenzbereich zwischen 'Ursprung und Anfängen der Kabbala' und dem Wirkungskreis des esoterischen Schrifttums der 'deutschen Frommen' ( haside ashkenaz) zugerechnet.Die vorliegende Ausgabe enthält neben der ersten vollständigen kritischen Edition auch eine kommentierte Übersetzung sowie eine Diskussion zu Fragen der Datierung und Autorschaft dieses anony- men Werkes. Dabei werden sowohl die Entstehungsbedingungen in der christlich geprägten Umwelt Nordfrankreichs als auch die un- mittelbare Wirkungsgeschichte des Sefer ha-Hayyim im jüdischen Kontext berücksichtigt. Gerold Necker analysiert das programmati- sche Inhaltsverzeichnis des Sefer ha-Hayyim, bei den haside ashkenaz prominente Themen wie die Lehre von der göttlichen Herrlichkeit ( torat ha-kavod) sowie ein für das Sefer ha-Hayyim typisches Gleichnis. Er zeigt, daß sich das 'Buch des Lebens' nicht nur durch die eigen- willige Behandlung zeitgenössischer religiöser Probleme, sondern insgesamt durch seine neuplatonischen Tendenzen nachdrücklich von anderen Schriften der haside ashkenaz abhebt. Die Zuordnung des Sefer ha-Hayyim zu nordfranzösischen Tosafisten-Kreisen des be- ginnenden 13. Jahrhunderts korrigiert schließlich die Vorstellung von einer den deutsch-nordfranzösischen Kulturraum dominieren- den Bewegung der haside ashkenaz.
£999.99
JCB Mohr (Paul Siebeck) Samaritan Scribes and Manuscripts
Book Synopsis"This book aims to provide the critical tools to help scholars in their use of Samaritan manuscripts. The basic codicological tools is a series of complementary data-bases compiled from typological studies of the physical properties of manuscripts. Each typology is in effect a diachronic profile created by painstaking comparison and analysis of the physical properties of manuscripts of known provenance and/or date. Using these typologies or diachronic profiles it is possible to evaluate the chronology of the physical characteristics of any manuscript - the quire or gathering structure, ink, ruling, spacing of the text on the folio, sewing of the sections ... Naturally, the more information available about the physical properties of any manuscript the better the chance of making correlations between the typologies of different properties.The basic rule in palaeography and codicology is that the researcher works on an inductive basis from as wide a sample as possible of dated manuscripts. It is hoped that in the studies in this volume, evidence has been provided which will serve as a guide both to the appearance and the nature of Samaritan manuscripts and to the evaluative process that one would employ in examining them for codicological purposes. The reader should be able to apply the criteria provided here to the evaluation of whatever data can be retrieved from any undated Samaritan manuscripts with which he is confronted." Alan D. Crown in the preface
£179.05
JCB Mohr (Paul Siebeck) Qaddish: Untersuchungen zur Entstehung und
Book SynopsisDas Qaddish-Gebet ist neben dem Shema' und dem Achtzehn-Bitten-Gebet eines der zentralen Gebete des rabbinischen Judentums. Andreas Lehnardt stellt die frühe Entwicklung und Rezeptionsgeschichte dieses in unterschiedlichen Versionen bekannten Gebets dar. Ein Schwerpunkt der Arbeit liegt auf der textlichen, sprachlichen und formalen Analyse des Gebetes, wobei sowohl die ältesten erreichbaren Textzeugen des Qaddish (u. a. aus der Kairoer Geniza), die frühesten Hinweise auf das Gebet in der rabbinischen Literatur (Targum, Talmud und Midrasch) als auch die Bezugnahmen auf das Qaddish in der Hekhalot-Literatur und in der weitverzweigten gaonäischen Responsenliteratur analysiert werden. Neben Fragen der Datierung und Lokalisierung sowie der Erörterung des Sitzes im Leben untersucht Andreas Lehnardt das in der Forschung bislang wenig beachtete Problem der Funktionen des Qaddish an unterschiedlichen Orten der Liturgie. Gilt das Qaddish seit den Arbeiten von David de Sola Pool und Joseph Heinemann als Gebet aus dem Lehrhaus ( bet ha-midrash), rekonstruiert Andreas Lehnardt ein differenzierteres Bild seiner Genese und Rezeption. Besonderes Augenmerk legt er dabei auf den Einfluß des Brauches (Minhag) auf die liturgischen Applikationen. Abschließend kommt die erst im Mittelalter eingeführte Verwendung des Qaddish als Gebet für die Verstorbenen in den Blick, das sogenannte Waisen-Qaddish. Der Band wird durch ein ausführliches Handschriften- und Literaturverzeichnis sowie Indices abgeschlossen.
£126.00
JCB Mohr (Paul Siebeck) Vom prophetischen Wort zur prophetischen
Book SynopsisWie konnte sich aus den innerprophetischen Konflikten der vorexilischen Zeit in nachexilischer Zeit eine Ablehnung aller gegenwärtigen und zukünftigen Prophetie zugunsten der Auslegung autoritativer Texte entwickeln? Oder, anders gesagt, was gab den Anlaß für die theologiegeschichtliche Bewegung vom prophetischen Wort zu seiner Auslegung? Armin Lange untersucht für diese Frage wichtige Bibelstellen aus den prophetischen Texten Amos, Micha, Jesaja, Zephanja, Jeremia, Ezechiel und Sacharja sowie aus den Klageliedern. Während aktuelle Prophetie und Tradentenprophetie in vorexilischer Zeit in einem In- und Miteinander existierten, wurde in nachexilischer Zeit die aktuelle Prophetie von der Tradentenprophetie in eine Randexistenz gedrängt. Armin Lange sieht den Grund für diesen Verdrängungsprozeß in den Erfahrungen der spätvorexilischen und frühnachexilischen Zeit. Die Beständigkeit der zionstheologischen Heilsverkündigung trug in den Augen deuteronomistisch geprägter Kreise (so etwa der deuteronomistischen Jeremiaredaktion) eine entscheidende Mitverantwortung für die Katastrophe von 587 v. Chr. Deshalb wurde die aktuelle Prophetie während des Neubaus des Jerusalemer Tempels 520-515 v. Chr. im ganzen in Frage gestellt und die prophetische Prophetenauslegung trat an ihre Stelle.
£96.90
JCB Mohr (Paul Siebeck) Das Buch des Gewandes und Das Buch des
Book SynopsisMit dieser Edition und Übersetzung macht Irina Wandrey erstmals zwei hebräische Texte zugänglich, die wichtige Zeugnisse für das Fortleben spätantiker magischer Traditionen im Mittelalter darstellen. Beide Texte stehen in einem komplexen Überlieferungszusammenhang mit dem berühmten magischen Handbuch Sefer Raziel ha-Malakh, das erstmals 1701 in Amsterdam gedruckt wurde. Das Buch des Aufrechten wird zusammen mit den prominenten Büchern das Schwert des Mose und das Große Geheimnis in einem Responsum des Hai Gaon und erstmals im 9. Jh. in einer kritischen Stellungnahme des Karäers Daniel al-Qumisi zu den rabbinischen Zauberbüchern genannt.Das im Buch des Gewandes beschriebene und im Buch des Aufrechten reflektierte Ritual der Ankleidung mit dem Namen Gottes ist vergleichbar mit den in den ersten Jahrhunderten n.Chr. verbreiteten Inititationsritualen, die der Vergöttlichung bzw. der Ausstattung mit göttlicher Macht eines Adepten dienten. Rituale zur systasis, zur Gewinnung eines himmlischen Beisitzers ( parhedros), Rituale, die der Initiation in Mysterien dienten, sowie die christliche Taufe auf den Namen Jesu können hier als Korrelative herangezogen werden.Im umfangreichen Kommentarteil wird der religionshistorische Zusammenhang, in dem diese beiden Texte entstanden und überliefert wurden, ausführlich herausgearbeitet.
£136.00
JCB Mohr (Paul Siebeck) Übersetzung des Talmud Yerushalmi: II. Seder
Book SynopsisAndreas Lehnardt legt die erste kommentierte Übersetzung des Traktates Pesahim (Pesahopfer) des Jerusalemer Talmud vor. Der Traktat Pesahim ist der dritte Traktat der zweiten Ordnung Mo´ed (Festzeiten). Er behandelt wie der gleichnamige Traktat der Mischna das Fest, das in der Tora (vgl. Ex 12; Num 9,1-14; Dtn 16,1-8) Pesah oder Fest der ungesäuerten Brote (Matzot) genannt wird und an den Auszug aus Ägypten erinnert. Wie die Mischna behandelt die Gemara vor allem die Themen Fortschaffen des Gesäuerten, Herstellung der Matzot-Brote, Zubereitung der Pesah-Opfer, Feier des Zweiten Pesah und Feier der Seder-Nacht. Neben langen Diskussionen der halakhischen Bestimmungen der Mischna finden sich in dem Traktat berühmte aggadische Stücke wie z.B. der Bericht über Hillels Aufstieg zur Macht (yPes 6,1 [33a]) und historisch relevante Nachrichten, wie z. B. die über Kontakte zwischen Samaritanern und Rabbinen (yPes 1,1[27b]).Die Übersetzung basiert auf der Edition Krotoszyn 1865/66, berücksichtigt werden jedoch auch die in der Synopse zum Talmud Yerushalmi edierten Handschriften und Drucke sowie einige indirekte Textzeugen und Geniza Fragmente. In einem ausführlichen Kommentar erläutert Andreas Lehnardt unter Berücksichtigung traditioneller Kommentare und Sekundärliteratur alle wichtigen Probleme der Interpretation und Übersetzung. Beigegeben sind eine Bibliographie und Erläuterungen zur Methodik. Ein Register der Bibelstellen, Parallelen in der rabbinischen Literatur, Rabbinennamen und Namen von sonstigen Personen und Orten schließt den Band ab.
£999.99
JCB Mohr (Paul Siebeck) Die Apokalypse des Mose: Text, Übersetzung,
Book SynopsisDie Apokalypse des Mose, eine Geschichte über das Leben Adams und Evas nach der Vertreibung aus dem Paradies mit erzählerischen Rückblenden auf die Verführung der Erzeltern, wird seit Ende des 19. Jahrhunderts als Text aus der Umwelt des Neuen Testaments angesehen und dementsprechend als Parallelstellenreservoir verwertet. In den letzten Jahrzehnten ist seine religionsgeschichtliche Verortung strittig geworden, mehrere Forscher weisen sie nicht mehr dem frühen Judentum, sondern dem Christentum zu, wobei in der Regel jeweils mit Parallelstellen argumentiert wird.In dieser Situation zeigt Jan Dochhorn einen neuen methodischen Zugang auf, der etwas mehr Sicherheit verspricht als die Arbeit mit religionsgeschichtlichen Parallelen. Ausgehend von einer eigenständigen Rekonstruktion des Textes untersucht die Kommentierung vor allem die Frage, welche exegetische Arbeit der Apc Mos zugrunde liegt. Der Autor weist nach, daß der Text fast durchgängig auf exegetischen Beobachtungen an hebräischer Bibelüberlieferung beruht, dabei jedoch zugleich auf Griechisch abgefaßt wurde. Ein solcher Text konnte am ehesten in einem griechischsprachigen jüdisch-palästinensischen Milieu des 1./2. Jh. n. Chr. entstehen.
£999.99
JCB Mohr (Paul Siebeck) Josephus Geographicus: The Classical Context of
Book SynopsisWhy did ancient historians include geographical descriptions in their historical works? How does the spatial description fulfill its goal? In this book, Yuval Shahar discusses these two questions, showing that the answers depend on the particular historian and the genre in which he is writing. He analyzes and compares the presentation of geographical space in the writings of Herodotus, Thucydides, Polybius and Strabo, with selected illustrations from early Latin historiography. It is clear from this that Flavius Josephus consciously and definitively follows the generic approach of Polybius and Strabo. Moreover, Josephus' descriptions of parts of the Land of Israel are structured in the same way as the descriptions in Strabo's Geography, and reflect a hidden dialogue between Josephus and Strabo.Awareness of these generic characteristics enables a new reading of some of Josephus' most famous descriptions, such as Jotapata, Gamala and Masada, and establishes his credibility.
£133.60
JCB Mohr (Paul Siebeck) Auferstehung - Resurrection: The Fourth
Book Synopsis
£90.81
JCB Mohr (Paul Siebeck) Übersetzung des Talmud Yerushalmi: II. Seder
Book SynopsisDer Traktat Schabbat ist der umfangreichste im Talmud Yerushalmi. Er behandelt die Vorschriften zur Beachtung des Schabbat, der höher steht als die Feiertage. Das Grundgebot der Ruhe wird für alle Bereiche des täglichen Lebens ausführlich behandelt. Ausgehend von den 39 Hauptarbeiten, die auf die beim Bau der Stiftshütte ausgeübten Arbeiten zurückgeführt werden, werden Themen wie Ackerbau, Speisezubereitung, Kleiderherstellung, Jagen, Schreiben, Bauen, Tragen etc. abgehandelt. Wichtig ist dabei die Unterscheidung zwischen privatem und öffentlichem Bereich sowie absichtlichem und versehentlichem Handeln.Der Traktat bietet eine Fülle an Material über das tägliche Leben wie kaum ein anderer. So wird bei den Vorschriften über das Weben der Webstuhl beschrieben, bei den Vorschriften über das Baden erfährt der Leser Einzelheiten über die Thermen bei Tiberias, bei den Vorschriften über das Kochen werden Aufbau und Funktionen eines Herdes beschrieben. Beim Verbot des Feueranzündens werden die verschiedenen Ölarten erwähnt, die in Benutzung waren, der Leser erfährt etwas über Kleidung und Schuhwerk, Schmuck und Haartrachten, Spielzeug, Prothesen und Zahnheilkunde, Beschneidung, Armenfürsorge, Reisen, Schiffahrt, etc. Auch das Verhältnis zu den Nichtjuden spielt eine wichtige Rolle, so z.B. bei der Frage, inwieweit Hilfestellungen durch oder für sie beim Ausbruch eines Feuers erlaubt sind.Die Übersetzung von Frowald Gil Hüttenmeister ist ausführlich kommentiert, wobei die moderne Sekundärliteratur ebenso wie die traditionellen Kommentare berücksichtigt werden. Register und Parallelstellenverzeichnis erleichtern die Benutzung.
£174.80
JCB Mohr (Paul Siebeck) Philo und das Neue Testament: Wechselseitige
Book SynopsisDer Band gibt die Ergebnisse eines internationalen Symposiums wieder, das im Rahmen des Projekts "Corpus Judaeo-Hellenisticum Novi Testamenti" im Mai 2003 in Eisenach und Jena stattfand. In übergreifenden Standortbestimmungen (u.a. durch Greg L. Sterling u. L. Hurtado) wird grundlegend das Verhältnis von Philo und dem Neuen Testament reflektiert.In den Einzelbeiträgen, die mehrheitlich die Form von Paar-Vorträgen aufweisen, nehmen Philo-Spezialisten und Neutestamentler aus wechselseitiger Perspektive heraus u.a. zu Fragen der Inspiration, Mystik, Logos-Theologie und Anthropologie im Werk Philos bzw. einzelner neutestamentlicher Schriften Stellung. Ein Schwerpunkt der Aufsätze liegt auf den paulinischen Briefen, daneben stehen Beiträge zur Apostelgeschichte, dem 1. Petrusbrief und dem Brief an die Hebräer. Eine dritte Gruppe von Aufsätzen präsentiert das Ergebnis von gemeinsamen Philo-Lektüren während der Tagung unter altphilologischer Leitung. Damit kommt ein weiterer Rezeptionshorizont in den Blick, der sowohl für Philo wie das Neue Testament relevant ist.In Zeiten zunehmender Spezialisierung zeigt dieser Sammelband die Notwendigkeit der interdisziplinären Beschäftigung mit dem komplexen Phänomen des Frühjudentums.
£134.43
JCB Mohr (Paul Siebeck) Gesammelte Studien zur Hebräischen Bibel
Book SynopsisDieser Band umfaßt grundlegende Aufsätze des Jerusalemer Bibelwissenschaftlers Isac Leo Seeligmann, eines der herausragenden Exegeten des vorigen Jahrhunderts. Die hier vorgelegten Studien präsentieren das breite Spektrum seiner Forschungen von der biblischen Geschichtsüberlieferung und dem biblischen Recht über Untersuchungen zu Prophetie und Psalmen bis hin zur Text- und Auslegungsgeschichte der jüdischen Bibel. Wegweisend sind unter anderem seine Arbeiten zu dem Phänomen der innerbiblischen Auslegung und seine meisterhafte Verbindung literarhistorischer Fragen und textgeschichtlicher Analysen. In singulärer Weise kommt in Seeligmanns Untersuchungen eine umfassende Kenntnis der jüdischen Traditionsliteratur, aber auch der klassisch-antiken Literatur zum Tragen. Unübertroffen ist die Intensität, in der traditionelle und neuzeitliche jüdische Auslegungen mit der modernen, im protestantischen Bereich entstandenen Bibelwissenschaft ins Gespräch gebracht werden.Der Sammelband enthält neben acht bisher deutsch bzw. englisch publizierten Arbeiten zehn hebräische Aufsätze in deutscher Übersetzung, die damit erstmals einer breiteren wissenschaftlichen und theologisch interessierten Öffentlichkeit zugänglich werden.Ein für diesen Band geschriebener Beitrag von Rudolf Smend stellt Person und Werk I.L. Seeligmanns vor.
£124.45
JCB Mohr (Paul Siebeck) Der Kaiserkult in Judäa unter den Herodiern und
Book SynopsisMonika Bernett untersucht Form und Wirkung des Kaiserkults in Judäa unter der herodischen Dynastie und den Römern (bis 66 n.Chr.). König Herodes etablierte den Kaiserkult nicht nur früh, sondern auch als Teil eines neuartigen jüdischen Herrschaftsstils. Er generalisierte das Handlungs- und Beziehungsfeld hellenistischer Euergesie und bezog den Kaiser und dessen Familie, die paganen und jüdischen Untertanen seines Reichs sowie Juden und Nicht-Juden außerhalb Judäas mit ein. Die kaiserkultbezogenen Baustiftungen und Stadtgründungen folgten dabei nicht Schmeichelei oder Hellenisierungsabsichten, sondern waren Teil eines multifunktionalen Beziehungsgeflechtes: öffentliche Antwort auf "Wohltaten" des princeps, Bekanntmachen der guten Beziehungen zu Rom sowie Agieren als herrscherlicher Euerget, der Wohlwollen erwarten darf. Unter Herodes' Nachfolgern bzw. Judäa unter direkter römischer Herrschaft kam es zur Fortsetzung und Aktualisierung des Kultes. Anhand literarischer, archäologischer, numismatischer und epigraphischer Zeugnisse ordnet die Autorin die einzelnen kultrelevanten Stiftungen und Handlungen in ihre politischen Zusammenhänge ein und analysiert deren widersprüchlichen Auswirkungen, insbesondere auf die Juden. Denn die mit dem Kult einhergehende "Bilderflut" und die sakrale Überhöhung des Kaiserbildnisses forderten das jüdische Bilderverbot in völlig neuer Weise seit dem Hellenismus heraus. Für Juden, die Judäa konkret als Land Jahwes begriffen, bedeutete der Kaiserkult eine torawidrige Konkurrenz zum Alleinverehrungsanspruch Jahwes. Deshalb wird man den Kaiserkult als einen Bezugspunkt der sich radikalisierenden Kritik an der römischen Herrschaft ansehen und in die Vorgeschichte des Jüdischen Aufstands miteinbeziehen müssen.
£136.00
JCB Mohr (Paul Siebeck) Das Volk Gottes: Zur Grundlegung der
Book Synopsis"(...) Kraus hat eine ausgezeichnete Studie vorgelegt, ein unverzichtbares Standardwerk für die Themen paulinische Theologie, Verhältnis Juden-Christen, Ekklesiologie und Rechtfertigungslehre. Zurecht mißt er dem Römerbrief die theologisch entscheidende Position zu. (...) Die exegetischen Ergebnisse werden ein neues Kapitel in der jüdisch-christlichen Religionstheologie aufschlagen. Ein ausführlicher Anmerkungsapparat und 53 Seiten (!) Literaturverzeichnis belegen die Gewissenhaftigkeit der Arbeit, Begriffs- und Stellenregister erleichtern die Handhabbarkeit."Ulrich Winkler in Salzburger Theologische Zeitschrift 1/3 (1999), S. 111-113"(...) Die Studie stellt nicht nur eine beachtliche Verdeutlichung der paulinischen Ekklesiologie dar, sie vermag von Paulus her auch Impulse für das Gespräch zwischen Christen und Juden herausarbeiten, an denen die theologische Arbeit in Zukunft nicht wird vorbeigehen können."Claus-Peter März in Ökumenische Rundschau 1/98, S. 154-155"(...) Kraus hat mit überzeugender Argumentation gezeigt, daß die Gottesvolk-Vorstellung die Grundkategorie der paulinischen Ekklesiologie von Anfang an darstellt, der alle anderen Aussagen (z.B. Kirche als Leib Christi) zugeordnet sind. Seine Habilitationsschrift ist ein wichtiger Beitrag zum paulinischen Kirchenverständnis."Heinz Giesen in Ordenskorrespondenz 2/18 (1997), S. 239-240
£69.55
JCB Mohr (Paul Siebeck) Paulus und Jesus: Eine Untersuchung zur
Book Synopsis"... Methodisch legt sich Jüngel fest, Paulus und Jesus als zwei einander folgende Sprachereignisse einer Sprachgeschichte zu verstehen, d.h. zu untersuchen, was in der Verkündigung Jesu und in der paulinischen Rechtfertigungslehre zur Sprache gekommen ist, und von daher die Unterschiede im Wie beider Sprachereignisse zu erklären.Diese Fragestellung erweist sich als höchst ertragreich für zentrale theologische Themen: Eschatologie, Weg von der Verkündigung Jesu zum verkündigten Christus, Glaube, Ursprung und Christologie. Weil es hier um das Ganze der Theologie geht, darum wird hier - abgesehen vom historischen Bezug - Aktuellstes verhandelt. Das und die Art und Weise, wie Jüngel die Fragen angeht, erklärt hinlänglich die eindrückliche Druckgeschichte."H. Riniker in Kirchenblatt für die reformierte Schweiz 136 (1980), Heft 18
£48.39
JCB Mohr (Paul Siebeck) Sages and Commoners in Late Antique 'Erez Israel:
Book SynopsisStuart S. Miller addresses a number of issues in the history of talmudic Palestine that are at the center of contemporary scholarly debate about the role rabbis played in society. In sharp contrast to recent claims that the rabbis were a relatively small and insular group with little influence, this book demonstrates that their movement was both more expansive and diffuse than a mere counting of named rabbis suggests. It also underscores some of the dynamics that allowed rabbinic circles to spread their teachings and to ultimately consolidate into an effective and productive movement.Many overlooked terms and passages in which rabbis and the members of their circles appear in the Talmud Yerushalmi are investigated, and special attention is given to the identity of persons who are collectively referred to after their places of residence ("Tiberians," "Sepphoreans," "Southerners," etc.) While the results confirm the insular nature of the interests of the rabbis, they also point to the definition and coherence that this insularity provided their movement. Therein lies the secret of the "success" of rabbinic Judaism, which never depended upon sheer numbers but rather on the internal strength and sense of purpose of rabbinic circles. Subjects that are considered include: rabbinic "households," the identity of the 'ammei ha-'arez and their relationship to the rabbis, village sages and their connection to urban rabbis, and the venue of rabbinic "teachings," "instructions," "expositions," "pronouncements," and stories.
£195.27
JCB Mohr (Paul Siebeck) The Old Testament Miracle-Workers in Early
Book SynopsisErkki Koskenniemi analyzes the most important early Jewish texts, which attribute miracles to people mentioned in the Old Testament. He investigates the miracles of Moses, Elijah and Elisha, but also, for example, the extra-biblical deeds of men like Abraham, David and Solomon. The author looks at the development of the traditional elements of the miracle stories and the theological intentions of every writer who deals with these stories.The Jewish tradition of miracle-workers is rich and multifaceted. There was no rule that the biblical stories should be retold as they were written. Miracles could thus be connected with different types of historiography or even, in one case, with a tragedy, which was an imitation of Aeschylus' great work. It didn't take long for the growing tradition to develop new shades and colors for the old stories: for example, the struggle with evil powers is involved in the retold stories. Several authors also hoped for the repetition of the saving miracles of the past, especially of the Exodus, God's help in the desert and the great deeds of Elijah. The investigation of this rich tradition helps us to better understand the early Jewish belief as well as the early Christian world.
£999.99
JCB Mohr (Paul Siebeck) Weisung für Israel: Studien zu religiösem Lehren
Book SynopsisKarin Finsterbusch untersucht die Aussagen des Deuteronomiums zu religiösem Lehren und Lernen. Versammelt vor Mose in Moab bekommt Israel vor dem Einzug in das Land nach der deuteronomischen Fiktion ein neues "Profil": Mose lehrt Israel nach JHWHs Weisung - dies ist die Geburtsstunde Israels als religiöser Lehr- und Lerngemeinschaft. Als solche soll das Volk nach JHWHs Willen fortan leben, nur als solche kann es überleben. Überleben hat wesentlich mit Bewahrung von Identität zu tun. Genau dies garantieren die vieldimensionalen deuteronomischen Vorschriften zu religiösem Lehren und Lernen: Sie überlassen weder die Kenntnis der eigenen fundierenden Geschichte noch die Kenntnis der zu haltenden Gebote noch die religiöse Haltung, aus der heraus die Gebote zu befolgen sind (JHWH-Furcht), dem Zufall. Leben die Israelitinnen und Israeliten als Lehr- und Lerngemeinschaft im Sinn des Deuteronomiums, werden sie niemals vergessen, woher sie kommen, wer sie sind und wer sie morgen sein werden. Zur Konturierung dieser deuteronomischen Konzeption zieht die Autorin ausgewählte biblische Schriften (Jesaja, Jeremia und Proverbienbuch) heran, in denen sich wichtige Aussagen zum Thema religiöses Lehren und Lernen finden.
£129.20
JCB Mohr (Paul Siebeck) Theologie des Neuen Testaments: Band I: Die
Book SynopsisFerdinand Hahn bietet mit diesem Lehrbuch eine Gesamtübersicht über das Neue Testament. Der erste Band beginnt mit einer Darstellung der Vielfalt des urchristlichen Zeugnisses in Gestalt einer Theologiegeschichte des Urchristentums. Hier stellt der Autor die Frage nach der theologischen Relevanz der Botschaft Jesu und behandelt die Verkündigung der aramäisch und der griechisch sprechenden Gemeinden. Er geht auf die paulinische und deuteropaulinische Theologie und die außerpaulinischen Schriften des hellenistischen Judenchristentums ebenso ein wie auf die synoptischen Evangelien samt Apostelgeschichte und die johanneische Theologie. Abgeschlossen wird Band I mit einem Ausblick auf die Übergangszeit zur Alten Kirche.Im zweiten Band folgt eine ausführliche Erörterung der Einheit des neutestamentlichen Zeugnisses anhand von Einzelthemen. In fünf Teilen bespricht Ferdinand Hahn das Alte Testament als Bibel des Urchristentums, die Offenbarung Gottes in Jesus Christus, und danach die soteriologische, die ekklesiologische und die eschatologische Dimension des Offenbarungsgeschehens. So wird in Verbindung mit der Einzelinterpretation die fundamentaltheologische Aufgabe der neutestamentlichen Exegese herausgearbeitet. Ziel des Werkes ist es, die Leser möglichst nahe an den neutestamentlichen Text und dessen Probleme heranzuführen.
£253.65
JCB Mohr (Paul Siebeck) Abduktives Denken und talmudische Argumentation:
Book SynopsisAbduktion als eine kreative und zugleich disziplinierte Verfahrensweise zur Auffindung von Hypothesen weist eine logische Struktur aus, die am Ergebnis ansetzt und über eine "Regel" auf den (konkreten) Fall hinführt. Im talmudischen Rechtsdiskurs ist diese Schlussfigur ein normativ angelegter, problemorientierter hermeneutischer Topos, in dessen Rahmen ein Einverständnis über den Geltungsanspruch der zu deutenden Norm durch eine so genannte "Reparatur" der Ausgangsdaten herbeigeführt wird.Ronen Reichman zeigt abduktives Denken im Talmud als Gegenpol zu den Denkschranken des Rechtspositivismus auf. Ausgehend von der pragmatischen Bedeutungstheorie Habermas' ("wir verstehen einen Sprechakt, wenn wir wissen, was ihn akzeptabel macht") erarbeitet er, wie die abduktive Interpretation die interne Verknüpfung zwischen Geltung und Bedeutung aufrechterhält. Durch die Abgrenzung abduktiven Schließens von den deduktiven und induktiven Schlussformen einerseits und die Einbeziehung der pragmatischen Bedeutungstheorie andererseits bietet die Studie eine neue systematische Herangehensweise zur Erschließung talmudischer Rechtshermeneutik.
£126.00
JCB Mohr (Paul Siebeck) Avot de-Rabbi Natan: Synoptische Edition beider
Book SynopsisDie hier vorgelegte, umfassende Edition beider Versionen von Avot de-Rabbi Natan tritt die Nachfolge der verdienstvollen, aber seit langem veralteten Edition Salomon Schechters von 1887 an. Sie stellt der künftigen wissenschaftlichen Arbeit eine gegenüber Schechter bedeutend erweiterte Textgrundlage zur Verfügung. Moderner Editionstechnik rabbinischer Werke entsprechend stellt sie die Textzeugen nebeneinander, ohne ihre Lesarten zu verändern oder zu bewerten. Die Synopsen erlauben erstmals einen Überblick über die gesamte direkte handschriftliche Evidenz und lassen dabei die Uneinheitlichkeit der Überlieferung jeder der beiden Versionen klar erkennen. Avot de-Rabbi Natan A wird in einer großen, doppelseitig angelegten Synopse mit zwei Anhängen dargeboten, Avot de-Rabbi Natan B in einer wegen der geringeren Zahl der Textzeugen weniger umfangreichen Synopse. Parallelenlisten und ein benutzerfreundliches Verweissystem am Rande der Synopsen ermöglichen einen problemlosen Vergleich der Versionen. Die Einleitung beschreibt eingehend alle verwendeten Handschriften.
£374.00
JCB Mohr (Paul Siebeck) The Tenants in the Vineyard: Ideology, Economics,
Book SynopsisJohn S. Kloppenborg gives a detailed analysis of one of the most difficult of Jesus' parables, the parable of the Tenants (Mark 12:1-12; Gospel of Thomas 65). He examines the ways in which Christians have typically read and mis-read the parable, and places the parable firmly in the context of the practices of ancient viticulture. The author models a new approach to the interpretation of the parables of Jesus. First, he critically engages the history of interpretation of the text, inquiring into the ideological interests that the parable has engaged during the history of its use in Christian churches and in political discourse. Second, he reconstructs the social world in which the parable was first told, in particular the economic, social, and legal aspects of ancient viticulture. He demonstrates that the parable of the Tenants has mostly been interpreted from the standpoint of those who wield social and political power, a strange irony considering the social status of the Jesus of history and the literary uses of the parable. All of the features common to the parable as it is told by Mark and the Gospel of Thomas make it a perfectly realistic story. It is only Mark's editing of the story that takes it beyond the realistic idiom characteristic of Jesus' other parables. The book concludes with a dossier of 58 papyrus documents relating to various aspects of viticulture and agrarian conflict.It was awarded the 2007 Francis W. Beare Book Award by the Canadian Society of Biblical Studies.
£233.75
JCB Mohr (Paul Siebeck) Heresy and Identity in Late Antiquity
Book SynopsisThe authors of the essays collected here explore the ways in which late antique groups defined their own socio-political borders and created secure in-group identities by means of discourses on "heresy" and "heretics." A wider definition of "heresy" and "heretics" as real or constructed "internal opposition" and "internal enemies" leads to a new understanding of ancient sources as well as to new comparative possibilities. Some of the contributing authors look at the social setting of heresiology, and examine how it served to regulate interaction between communities. Others consider the different functions of "heresy"-making discourse as a simultaneous process of describing and disqualifying groups of perceived dissenters. Combining presentations from various fields, the authors reconsider the phenomenon of 'heresy' in late antiquity in the broadest possible scope. They focus on examples of the ways in which late antique groups defined themselves as righteous, in the process of describing imagined communities as vicious. They analyze cases in which authors or groups sought to present dangerous encounters by describing the "other" in highly conventionalized terms established through heresiological traditions and the creation of clichés and stock characters. The authors also examine cases in which heresy-making discourses effectively "push with the left and bring in with the right," as the Babylonian Talmud has it, inasmuch as the proclamation of a radical divorce from 'heretics' allowed for the domestication of their ideas and practices.
£999.99
JCB Mohr (Paul Siebeck) Jews or Christians?: The Followers of Jesus in
Book SynopsisWhen was Christianity born? When was it that Christianity, born as a particular current within Judaism, constituted itself as a religion different and separate from the Jewish religion? The question has been asked, and the problem has therefore been considered, since the historical-critical investigation of Christian origins began. However the problem has become acute only in the last few decades, because of the occurrence of a whole series of circumstances and of reflections that have deeply changed the historiographic understanding regarding Judaism in the first century, and thus the origins of Christianity as well. Traditional opinion considered the founders of Christianity to be Jesus of Nazareth and Paul of Tarsus. Recent studies however affirm that a Christian religion as distinct from the Jewish religion can be spoken of only much later, and that for the entire first century, and for at least a part of the second century, Christianity was nothing more than a sect within Judaism. Dealing with the problem from an historical point of view, and thus considering not only Christianity of Jewish origin but also that of gentile origin, Giorgio Jossa demonstrates that the birth of a Christian identity as distinct from Jewish identity must actually be dated back to the first period of life of the community of Jesus.
£106.39
JCB Mohr (Paul Siebeck) Israel, Kirche und die Völker im
Book SynopsisDem für das theologische Verständnis des Matthäusevangeliums zentralen Problem, worin der Übergang des vorösterlich dezidiert auf Israel konzentrierten Wirkens Jesu und seiner Jünger zur universalen nachösterlichen Mission begründet ist, wird in der Matthäusforschung häufig mit dem Postulat begegnet, dass der universale Missionsbefehl in Mt 28,18-20 als Antwort auf die am Ende kollektive Ablehnung zu lesen sei, die Jesus in Israel erfahren habe. Im Rahmen einer kritischen Auseinandersetzung mit diesem Ansatz analysiert Matthias Konradt die theologischen Motive der matthäischen Betonung der Zuwendung Jesu zu Israel sowie die Reaktionen auf Jesu Wirken in Israel und die Texte, die für die These der Ablösung Israels als Volk Gottes in Anspruch genommen worden sind. Er entwickelt eine alternative Deutung: Die für die Identität der Gemeinde bleibend bedeutsame Heilszuwendung zu Israel und die nachösterliche Ausweitung des Heils auf die Völker werden bei Matthäus über die narrative Konzeption vermittelt, in der er die messianische Identität Jesu als Sohn Davids und Sohn Gottes entfaltet. Auf dieser Basis untersucht der Autor das Verhältnis von Kirche und Israel im Matthäusevangelium. Dabei zeigt sich, dass sich mit der Entstehung der ecclesia eine grundlegende Transformation der vom Evangelisten beanspruchten theologischen Traditionen Israels verbindet, ohne dass freilich die Kirche im Sinne einer Substitutions- oder Sukzessionstheorie als neues oder wahres Israel erscheint.
£136.00
JCB Mohr (Paul Siebeck) Josephus und das Neue Testament: Wechselseitige
Book SynopsisDie Werke des jüdischen Historikers Flavius Josephus gehören zu den wichtigsten Quellen für die Kenntnis des Judentums im 1. Jh. n. Chr. Sie beschreiben jene Welt, in der auch die Jesusbewegung beginnt und in der sich die christlichen Gemeinden der Frühzeit entwickeln. Im Rahmen eines Projektes zum "Corpus Judaeo-Hellenisticum Novi Testamenti" (CJHNT), das eine Aufarbeitung der jüdischen Literatur aus hellenistisch-römischer Zeit für die Interpretation der neutestamentlichen Schriften zum Inhalt hat, spielt Josephus deshalb eine herausragende Rolle. Die Beiträge des vorliegenden Tagungsbandes, die auf das Greifswalder Symposium im Mai 2006 zurückgehen, thematisieren vor allem die 'wechselseitigen Wahrnehmungen' zwischen den Werken des Josephus und den Schriften des Neuen Testamentes. Theologen, Judaisten, Althistoriker, Philologen und Kunstgeschichtler treten hier in ein fruchtbares interdisziplinäres Gespräch, in dem sie die frühere selektive 'Benutzung' des Josephus hinter sich lassen. Was die Josephusforschung in den letzten Jahrzehnten an intensiver Arbeit geleistet hat, stellt ein Potential dar, das mit diesem Gesprächsforum für die Arbeit des CJHNT auf neue Weise nutzbar wird.
£179.45
JCB Mohr (Paul Siebeck) Sünde und Vergebung: Eine Rekonstruktion der
Book SynopsisDas Herz der Tora schlägt am Sinai. Gleichwohl wurde bisher kein Pentateuchmodell von einer Analyse der Sinaiperikope her entwickelt. Michael Konkel stellt anhand einer synchronen wie diachronen Detailanalyse der hinteren Sinaiperikope (Ex 32-34) die wichtigsten aktuellen Pentateuchmodelle auf den Prüfstand. Er entwickelt ein eigenes redaktionsgeschichtliches Modell und befragt die einzelnen rekonstruierten Kompositionsstufen auf ihre theologische Leistungsfähigkeit hin. Entgegen dem derzeitigen Trend zur Spätdatierung gelingt ihm der Nachweis einer vorexilischen Komposition in Ex 32*, die die Schrecken des Untergangs des Nordreichs (722 v. Chr.) und des Sanherib-Feldzugs (701 v. Chr.) verarbeitet. Erstmalig wird dort eine gemeinsame Schuldgeschichte von Nord- und Südreich konstruiert, bei der die Gerichtsprophetie des Nordreichs an den Sinai wandert. Noch in vorexilischer Zeit wird diese Komposition mit Ex 34* fortgeschrieben und auf Basis der sogenannten Gnadenformel und des Privilegrechts eine Zukunftsperspektive für Israel eröffnet. Darüber hinaus ist mit einem breiten Anteil nachpriesterschriftlicher Redaktion zu rechnen. Kennzeichen der heute vorliegenden Gesamtkomposition aus spätnachexilischer Zeit sind zum einen eine Enneateuchperspektive, die intertextuelle Verweise vom Buch Genesis bis zum Ende der Königebücher setzt, zum anderen eine hoch differenzierte Gnadentheologie, die sowohl die Vorgaben des Deuteronomismus wie auch der Priesterschrift sprengt und zu einer neuen Synthese führt.
£110.20
JCB Mohr (Paul Siebeck) Der Philosoph und sein Bild
Book SynopsisDer Band präsentiert einige Vortragstexte (or. 54, 55, 70, 71 und 72) des Redners und Philosophen Dion von Prusa (um 40 - nach 111 n. Chr.) - auch genannt Chrysostomos ("Goldmund") -, die bisher noch nie im Detail kommentiert worden sind. Sie zeichnen ein Bild des Philosophen nicht als eines abstrakten Denkers, sondern als eines neuen Odysseus, Herakles, aber auch Sokrates und Diogenes, der sich einmischt und schon durch sein Auftreten und sein Erscheinungsbild die Menschen provoziert und zum Überdenken und Verbessern des eigenen Lebens anregt; sie entwerfen ein Ideal praktischer Ethik, dem Dion selbst sich verpflichtet fühlte und das auch weit über seine eigene Zeit und die vielgestaltige Gesellschaft der römischen Kaiserzeit hinaus wirken kann.
£999.99
JCB Mohr (Paul Siebeck) Der Philosoph und sein Bild
Book SynopsisDer Band präsentiert einige Vortragstexte (or. 54, 55, 70, 71 und 72) des Redners und Philosophen Dion von Prusa (um 40 - nach 111 n. Chr.) - auch genannt Chrysostomos ("Goldmund") -, die bisher noch nie im Detail kommentiert worden sind. Sie zeichnen ein Bild des Philosophen nicht als eines abstrakten Denkers, sondern als eines neuen Odysseus, Herakles, aber auch Sokrates und Diogenes, der sich einmischt und schon durch sein Auftreten und sein Erscheinungsbild die Menschen provoziert und zum Überdenken und Verbessern des eigenen Lebens anregt; sie entwerfen ein Ideal praktischer Ethik, dem Dion selbst sich verpflichtet fühlte und das auch weit über seine eigene Zeit und die vielgestaltige Gesellschaft der römischen Kaiserzeit hinaus wirken kann.
£69.21
JCB Mohr (Paul Siebeck) Massekhet Ta'anit: Volume II/9: Text,
Book SynopsisTal Ilan discusses tractate Ta'anit of the Babylonian Talmud, which deals with ritual fasting, usually in the case of rain failure. In this commentary, the author presents and discusses texts from the tractate which are relevant to women and gender. These include legal proclamations on the participation of women in public fasts, stories on pious men, whose proper conduct toward women make them ideal intermediaries for bringing rain and discussions of gendered rabbinic terms such as Bat Qol, usually translated as 'heavenly voice' but which literally translated means 'a daughter's voice'. The overall impression of this tractate is that it emphasizes the way the relationship between rainfall and the dry ground was imagined by the rabbis in a gendered metaphor of sexual relations in which rain is male and the land is female. This theme repeats itself in the tractate throughout.
£999.99
JCB Mohr (Paul Siebeck) Das Priesterverständnis des Flavius Josephus
Book SynopsisDie Gestalt des antiken jüdischen Historikers Flavius Josephus erschließt sich am homogensten von seiner Priesterschaft und von seinem Priesterverständnis her, nicht aber durch seine Zuordnung zu einer der politisch-religiösen Parteien. Die Hohenpriester sind wesentliche Protagonisten der Geschichtsschreibung des Josephus. Er selbst ordnet sich dem hasmonäischen Priesteradel zu und sucht die Nähe zur politischen Macht. Josephus beruft sich auf seinen Status als Priester auch ohne aktive Kultausübung. Dieser Status ist zuerst und unverlierbar in seiner priesterlichen Abstammung begründet. Josephus orientiert seine Sicht gegenüber römischen Lesern häufig an kultischen Gesichtspunkten sowie am Status und der Funktion von Priestern.Oliver Gußmann untersucht die Bedeutung der hohenpriesterlichen Amtsnachfolge und Genealogie bei Josephus, die Verbindung von Priestertum und Prophetie und das Modell eines jüdischen Gemeinwesens, das Josephus als Theokratie versteht. Josephus stellt die Jerusalemer Tempelarchitektur und den Ornat des Hohenpriesters mit Detailkenntnissen dar und deutet sie symbolisch. Die Hohenpriestergewänder kommunizieren nicht nur politische Botschaften gegenüber den Römern nach außen, sondern sie ordnen auch die jüdische Gesellschaft nach innen und haben kultisch mit den Vorstellungen von Reinheit und Sühne des Volkes und der Ordnung der Schöpfung zu tun. Damit leistet Oliver Gußmann einen Beitrag zur Josephusforschung und zur Erhellung der religiös-kulturellen Vorstellungswelt des antiken Judentums im ersten Jahrhundert n. Chr.Diese Arbeit wurde mit dem Adolf-Schlatter-Preis zur Förderung christlicher Theologie des Jahres 2009 ausgezeichnet
£999.99
JCB Mohr (Paul Siebeck) Herod's Judaea: A Mediterranean State in the
Book SynopsisSamuel Rocca presents an in - depth analysis of Herodian society. The most important facet of this analysis was the relationship between Herod as ruler and the Jewish subjects over whom he ruled. Yet to understand the relationship between Herod and his subjects, between ruler and ruled, it is necessary, as part of the general background, to undertake a general analysis of Herodian Judaea and its relationship with the classical world, beginning with Augustan Rome, which was then the center of power, and followed by the main centers within the Mediterranean basin and the Hellenistic East.The author contends that Herod, though a Jewish ruler, regarded both Alexander the Great-the embodiment of the Hellenistic ruler-and Augustus as ideal models who were worthy of imitation. These models of inspiration influenced the shape of society in Herodian Judaea as a whole. In fact, Herod pushed Judaea towards major Hellenization, albeit with many elements more akin to Rome. This trend of Hellenization was present well before the Herodian period but intensified under Herod's rule. It seems that one of the reasons for the intensification of this trend was King Herod's domination of Judaean society, which allowed him to dictate socio-cultural trends to a greater extent than Augustus was able to do in Rome.Samuel Rocca deals with Herod as the head of Jewish society in Judaea, and hence this study is first and foremost a study of Herodian society. Thus he analyzes the Herodian ideology of rule, the court, the army, the administration, the economy, the ruling political bodies, the city as a microcosm, the religion, and the burial customs. This book anchors Herodian Judaea as firmly as possible within the surrounding Mediterranean world and therefore within the realities of Hellenistic Roman civilization in order to better understand its multi-faceted dimensions as part of the surrounding contemporary world, and not simply as an entity belonging to a biblical - New Testament reality.
£177.21
JCB Mohr (Paul Siebeck) Theologische Ethik der Gegenwart: Ein Überblick
Book SynopsisDas Buch bietet einen breiten Überblick über prominente Ansätze theologischer Ethik aus dem deutschsprachigen Raum. Dabei geht es zum einen um ethische Grundlegungsfragen, die die Aufgabe theologischer Ethik, das Verhältnis von philosophischer und theologischer Ethik, die anthropologischen Voraussetzungen, die Konstitution des Sittlichen, das protestantische Profil und die ökumenische Dimension theologischer Ethik betreffen. Zum anderen werden zentrale materiale Einzelthemen behandelt wie die radikale ethische Forderung der Bergpredigt, das Ethos der Menschenrechte, der Toleranzgedanke, das Verständnis sozialer Gerechtigkeit und die Aufgaben Öffentlicher Theologie im Umgang mit dem Problem der Armut.Die Beiträger des Bandes geben Einblicke in die Anliegen, Methoden und thematischen Schwerpunkte führender theologischer Ethiker im Umgang mit der Pluralität gegenwärtiger wissenschaftlicher und gesellschaftspolitischer Herausforderungen.
£999.99
JCB Mohr (Paul Siebeck) Handbuch der Textfunde vom Toten Meer: Band 1:
Book SynopsisDas auf mehrere Bände angelegte Handbuch der Textfunde vom Toten Meer bietet die erste literaturgeschichtliche Einleitung in die Handschriften von Qumran und den anderen Fundorten vom Toten Meer. Band 1 ist den Textzeugen alttestamentlicher Bücher und ihrer Textgeschichte gewidmet.Ursprünglich hat jedes biblische Buch seine eigene individuelle Textgeschichte durchlebt. Erst mit dem Abschluß des Kanons verschmelzen diese individuellen Texte zu den mittelalterlichen Texttypen des hebräischen TaNaKh, des griechischen Alten Testaments und des samaritanischen Pentateuchs. Insbesondere die Bibliothek von Qumran zeigt, daß die vorkanonische Textgeschichte der biblischen Bücher von einer großen textlichen Pluralität gekennzeichnet ist. In einigen Fällen geben die Handschriften von Qumran sogar Einblick in die redaktionelle Entstehung biblischer Bücher.In einem ersten Schritt wendet sich Armin Lange an die Wissenschaftler und Spezialisten. Er beschreibt für jedes biblische Buch detailliert die Textzeugen aus der Bibliothek von Qumran und den anderen Fundorten und klassifiziert diese texttypologisch. In einem zweiten Schritt möchte er dies einer breiteren Öffentlichkeit zugänglich machen, fragt nach der Bedeutung der Textfunde vom Toten Meer für die Textgeschichte jedes biblischen Buches und zeigt die Konsequenzen für die Interpretation dieser Bücher auf. In einer ausführlichen Einleitung arbeitet er die Bedeutung der Textfunde vom Toten Meer für die Textgeschichte des Alten Testaments heraus.
£96.90
JCB Mohr (Paul Siebeck) Übersetzung des Talmud Yerushalmi: II. Seder
Book SynopsisDie Übersetzung des Talmud Yerushalmi stellt eines der herausragenden Projekte der Judaistik in Deutschland dar. Die kommentierte Übersetzung dieses neben dem Babylonischen Talmud älteren palästinischen Sammelwerkes ist ein weiterer wichtiger Beitrag zu seiner Erschließung. Die vorliegende Übersetzung des Traktates Ta'aniyot (Fasten) behandelt die Gebote und Regelungen in Bezug auf Fasten und Fastentage. Der Traktat beginnt mit den Bestimmungen über den richtigen Zeitpunkt, an dem eine Erwähnung von Regen oder eine Bitte um Regen in das Achtzehngebet einzuschalten sind. Des Weiteren wird erörtert, wann man bei ausbleibendem Regen um Regen bittet, wann man seinetwegen fastet und wie das Fasten bei ausbleibendem Regen auszusehen hat. Anschließend werden das ordnungsgemäße siebentägige Fasten bei ausbleibendem Regen beschrieben, die da dabei zu sprechenden Gebete aufgeführt, die Tage genannt, an denen auch die diensttuenden Priester fasten sollen, und jene Tage, die generell vom Fasten auszunehmen sind. Darauf folgen Anweisungen, aus welchen Anlässen darüber hinaus zu fasten ist, Überlieferungen über Honi den Kreiszieher und Angaben darüber, wann dass Fasten bei einsetzendem Regen abzubrechen ist. Der Traktat schließt mit Anordnungen über die so genannten Standmannschaften im Tempeldienst mit den für sie geltenden Fastenbestimmungen und über die Tage 17. Tammuz, 9. und 15. Av. Mit seinen zahlreichen erzählenden Passagen ist der Traktat eine Fundgrube für das Verständnis und Rekonstruktion des antiken Judentums. Der Kommentar basiert auf traditionellen Erklärungen und berücksichtigt auch Diskussionen in der neueren wissenschaftlichen Sekundärliteratur.
£119.70