Criticism and exegesis of sacred texts Books
JCB Mohr (Paul Siebeck) Petrus Alexandrinus: Studien zum historischen und
Book Synopsis2Petr, dessen Existenz erst von Origenes zweifelsfrei bezeugt wird, gilt aufgrund seines scheinbar kaum näher bestimmbaren historischen Kontextes in der neutestamentlichen Exegese als "text without a home" (Michael Gilmour). Durch die intensive Analyse der Beziehungen des 2Petr zu anderen petrinischen Pseudepigraphen des frühen Christentums und die umfassende Überprüfung (möglicher) früher Spuren einer Rezeption dieses Briefes gelangt Wolfgang Grünstäudl zu der These, 2Petr sei als Text des alexandrinischen Christentums in der zweiten Hälfte des zweiten Jahrhunderts entstanden. Für die weitere exegetische Arbeit am 2Petr sind dabei vor allem die Nachweise einer literarischen Abhängigkeit des 2Petr von der griechisch-äthiopischen Petrusapokalypse und der theologischen Nähe zum Umfeld des Clemens von Alexandrien von besonderer Bedeutung.Ausgezeichnet mit dem Manfred Lautenschlaeger Award for Theological Promise 2014, dem Armin Schmitt Preis für biblische Textforschung und dem Kardinal-Innitzer-Förderungspreis.
£102.00
JCB Mohr (Paul Siebeck) Hermeneutik der frühchristlichen
Book SynopsisDer vorliegende Sammelband zur Hermeneutik der frühchristlichen Wundererzählungen bündelt den aktuellen Forschungsstand und führt die Diskussion weiter. Neben der Erörterung von Grundfragen werden die frühchristlichen Wundergeschichten vor dem Hintergrund ihres antiken Umfelds beleuchtet. Dabei kommen auch religionsgeschichtliche Aspekte (Wunder im Kaiserkult; Verhältnis der frühchristlichen Wundergeschichten zur hellenistischen Medizin; Beziehung Jesu zu anderen Wundertätern der Antike) in den Blick. Es schließen sich Erwägungen zur sprachlichen Gestalt, narratologischen Struktur und literarischen Form der Wundergeschichten an. Den Abschluss bildet eine Reihe von Beiträgen, die sich gezielt mit der Gegenwartsbedeutung der frühchristlichen Wundergeschichten beschäftigen. Neben tiefenpsychologischen, feministischen und kulturanthropologischen Zugängen kommt dabei auch die Bedeutung der Wundergeschichten für die Praxisfelder Schule und Diakonie zur Sprache.
£189.00
JCB Mohr (Paul Siebeck) Wie Geschichten Geschichte schreiben:
Book SynopsisNeuere sprachphilosophische und literaturwissenschaftliche Einflüsse auf die Geschichtswissenschaft fordern zu neuen Lektüren frühchristlicher Texte im Hinblick auf das Verhältnis von Faktualität und Fiktionalität. Die Beiträge dieses Bandes reflektieren diese Impulse aus wissenschaftstheoretischer Sicht und führen frühchristliche Texte in diesen Diskurs ein: Wie werden faktuale und fiktionale Weisen der literarischen Repräsentation für Erzählfiguren, Ereignisse, Themen und Motive umgesetzt? Welche Absichten werden dadurch verfolgt? Welche Effekte erzielt? Einblicke in den Metadiskurs und die Rezeptionsgeschichte zum Thema runden den Band ab.
£116.00
JCB Mohr (Paul Siebeck) Sapientia Salomonis (Weisheit Salomos)
Book SynopsisDie Sapientia Salomonis (Weisheit Salomos) wurde seit der Antike in der christlichen Bibel als Teil des Alten Testaments überliefert und hat auf diesem Wege das Denken, die religiösen Vorstellungen und die Ethik der christlichen Welt bis heute tief geprägt. Ursprünglich stammt die Schrift aber aus dem hellenistischen Judentum, wahrscheinlich aus Alexandria um die Zeitenwende, und ist damit ein klassisches Beispiel für die Durchdringung biblisch-jüdischer Überlieferung und griechisch-römischer Kultur. Charakteristisch zeigt sich das in der Schrift an der Rezeption biblischer (z.T. schon altorientalischer) Weisheitsüberlieferungen und ihrer Kombination mit Themen, Begriffen und Sprachformen der griechischen Philosophie. Für die Schriften des Neuen Testaments wurde diese Verbindung orientalischer und griechischer Kultur, die wir unter dem Begriff "Hellenismus" fassen, zu einer prägenden geistig-kulturellen Voraussetzung.
£107.07
JCB Mohr (Paul Siebeck) Das Johannesevangelium
Book SynopsisHartwig Thyen geht in seinem Kommentar zum Johannesevangelium weniger auf die Genese des Evangeliums und seine mutmaßlichen Quellen ein. Er interpretiert das vierte Evangelium vielmehr als hochpoetischen literarischen Text und untersucht das intertextuelle Spiel mit den drei synoptischen Vorgängern. Da er das Evangelium als literarisches Werk betrachtet, liefert sein Kommentar Vorschläge zu einer von vielen möglichen Lektüren des Johannesevangeliums.
£73.22
JCB Mohr (Paul Siebeck) Monotheismus, ein ganz leeres Wort? : Versuche
Book SynopsisRecht und Grenzen der Kategorie des Monotheismus werden in der Forschung in jüngerer Zeit intensiv diskutiert. Dies betrifft eine Reihe von Gebieten, etwa die biblische Exegese, die Kirchengeschichte vor allem der Spätantike und die systematische Theologie. Erik Peterson ist einer der ersten, die sich im 20. Jahrhundert mit dieser Kategorie befasst haben. Seine Monotheismus-Theorie ist Monotheismus-Kritik ‒ nicht nur des politischen Monotheismus, wie der Titel seines berühmt gewordenen Buches von 1935 lautet. Evangelische und katholische Theologen aus den Gebieten der Exegese, der Dogmatik, der Patristik und des Kirchenrechtes gehen in diesem Band seinen Theorien nach. Besondere Aufmerksamkeit wird dem Phänomen und der Theorie der Akklamation in Spätantike und Gegenwart gewidmet. In den verschiedenen Beiträgen, die auf eine in Rom gehaltene, internationale Tagung zurückgehen, wird ein häufig erwähntes, jedoch selten erforschtes Kapitel der jüngsten europäischen Theologiegeschichte beleuchtet.
£999.99
JCB Mohr (Paul Siebeck) Dieu éducateur: Une novelle approche d'un concept
Book SynopsisDepuis les études de Bertram, on pense que l'utilisation de παιδεύω dans la Septante témoigne d'un changement dans la pensée religieuse juive de la période hellénistique. L'idée hébraïque d'un Dieu qui corrige (יסר) son peuple laisse la place à un Dieu qui l'éduque (παιδεύω) vers la vertu. Pourtant, παιδεύω est clairement utilisé dans la Septante pour désigner une correction corporelle, sens qu'il ne possède pas en grec classique. Patrick Pouchelle tente une nouvelle approche: après avoir établi dans la Septante la correspondance entre יסר et παιδεύω, il va analyser la racine יסר dans l'hébreu classique et les mots de la famille de παιδεύω dans le grec classique et la koinè. Il tâchera d'expliquer pourquoi les traducteurs ont choisi παιδεύω pour traduire יסר. L'auteur émet une nouvelle hypothèse: dans la Septante, Dieu "éducateur" est un dieu qui corrige, comme dans la bible hébraïque. Cependant, le choix de παιδεύω insiste sur la relation entre Dieu et son peuple perçue comme celle d'un père envers son fils, selon une nuance qu'on retrouve dans la littérature de Sagesse.God, the Educator. A New Approach to a Concept of Biblical Theology between Hebrew Bible, Septuagint and Classical Greek Literature.Was the God illustrated in the Septuagint the Hebrew idea of a God who disciplines or did he represent the Greek ideal of education? Patrick Pouchelle suggests a new approach to this issue. By establishing the lexical equivalence between יסר and παιδεύω, he aims to explain why the Greek translators have rendered יסר as παιδεύω and thus link it to the Hebrew bible.
£128.49
JCB Mohr (Paul Siebeck) Geschichte und Gebet: Die Rezeption der
Book SynopsisAnja Klein legt eine literar- und theologiegeschichtliche Analyse der Geschichtspsalmen Ex 15, Ps 78, 105, 106, 114, 135 und 136 vor, die durch einen Ausblick auf Neh 9 ergänzt wird. Neben der redaktionsgeschichtlichen Differenzierung der Texte widmet sie sich in dieser Arbeit der Erhellung der Schriftbezüge in den einzelnen Psalmen. Dabei zeigt sie, dass die Rezeption der biblischen Geschichte mit dem Meerlied Ex 15 im Kontext der erzählenden Überlieferung beginnt und von hier Eingang in den Psalter findet. In der Entstehung von Ex 15 ist eine Durchdringung der Exodusprosa mit Formen und Sprache der Psalmen zu beobachten, die sich als wechselseitiges Auslegungsverhältnis beschreiben lässt und zum literarischen Ausgangspunkt der Verbindung von Geschichte und Gebet wird. Die Texte im Psalmenbuch führen diese Auslegungslinie mit unterschiedlichen Schwerpunkten weiter, so dass sich im literarischen Wachstum ein fortlaufender Diskurs über die biblische Geschichte ergibt. Dieser dynamische Auslegungsvorgang bewegt sich zwischen der ihrerseits gewachsenen Überlieferung der biblischen Geschichte in Pentateuch und Vorderen Propheten und den Psalmen selbst. Er kann als Prozess der Identitätssuche und Identitätsbestimmung des biblischen Judentums beschrieben werden, das sich in diesen Texten der Geschichte mit seinem Gott vergewissert. In ihrer Form als Gebetstexte evozieren die Geschichtspsalmen einen kultischen Rückraum und erlauben die persönliche Aneignung der geschichtlich begründeten Identität im Vollzug des spiritualisierten Gebets.
£141.00
JCB Mohr (Paul Siebeck) Codex apocryphus gnosticus Novi Testamenti: Band
Book SynopsisDer vorliegende Band enthält den koptischen Text mit gegenübergestellter deutscher Übersetzung von insgesamt neun koptisch-gnostischen und koptisch-manichäischen Evangelien und Apostelgeschichten. Den Einzeltexten sind ausführliche Einleitungen vorangestellt, die sich neben Herkunft und Entstehungszeit mit dem literarischen Charakter der Schriften befassen. Die Texte werden nach Kollation der Faksimileausgaben oder der Handschriften mit ausführlichem textkritischen Apparat geboten, die Übersetzungen sind mit sachlichen bzw. sprachlichen Annotationen oder Erläuterungen versehen. Register der Eigennamen und der Bibelstellen beschließen den Band. Enthalten sind unter anderem das Evangelium nach Maria (BG), die Evangelien nach Thomas und Philippus, das Evangelium der Wahrheit (NH), das Evangelium des Judas (Cod. Tchacos) und die Acta Petri (BG und NH).
£155.00
JCB Mohr (Paul Siebeck) Jesaja 53 als theologische Mitte der
Book SynopsisRouven Genz präsentiert einen Neuansatz in der Acta-Forschung, indem er die Apostelgeschichte als nicht primär historisch, sondern theologisch motiviertes Werk qualifiziert und ihren Autor als schriftgelehrten Exegeten würdigt. Genz' Schwerpunkt liegt auf der Untersuchung der Rezeption von Texten aus dem Jesaja-Buch. Im Zentrum steht die Erzählung von Philippus und dem äthiopischen Kämmerer in Apg 8, die mit dem Rekurs auf Jes 53 das theologische Anliegen des Lukas beispielhaft manifestiert. Die jesajanische Tradition im Allgemeinen sowie die Gottesknechtsvorstellung im Besonderen erweisen sich auch darüber hinaus als hermeneutischer Schlüssel für die lukanische Christologie und Ekklesiologie: Lukas versteht Jesus im jesajanischen Sinn als den Knecht Gottes und seine Nachfolger als Knechte des Knechts. Auch seine soteriologischen Prämissen gewinnt Lukas aus den jesajanischen Texten: Den Tod Jesu begreift er als Sühnetod.
£126.00
JCB Mohr (Paul Siebeck) Der Philipperbrief des Paulus in der
Book SynopsisDie Beiträge dieses Bandes gehen mehrheitlich auf eine Fachtagung zurück, die im Herbst 2013 in Zürich stattfand. Sie thematisieren am Beispiel des Philipperbriefes die Verflechtung der Denk- und Sprachwelt des Paulus mit den vielfältigen intellektuellen Traditionen und sozialen Konventionen seines hellenistisch-römischen Kontextes. Die einzelnen Aufsätze spiegeln den Reichtum dieser Bezüge und nehmen unter anderem philosophische und ethische, sozialgeschichtliche und rechtshistorische sowie rhetorische und kommunikationsstrategische Aspekte in den Blick.
£175.00
JCB Mohr (Paul Siebeck) Epigraphik und Neues Testament
Book SynopsisUnter den Ansätzen, das frühe Christentum innerhalb seines lebensweltlichen Kontexts zu verstehen, ist die Untersuchung des epigraphischen Materials noch nicht fortgeschritten, sodass ein weites Forschungsfeld brach liegt. Der vorliegende Sammelband mit Beiträgen einer Konferenz an der Universität Wien vom Februar 2014 macht einen wichtigen Schritt bezüglich einer verbesserten Wahrnehmung dieses wesentlichen Bereichs antiker Dokumente. Dabei wirken neutestamentliche und epigraphische Blickwinkel und Forschungsansätze eng zusammen. So finden sich in diesem Band Erörterungen methodischer Fragen, die eine systematische Bearbeitung des inschriftlichen Materials im Blick haben, und Einzelstudien, die sich mit Gattungen von Inschriften befassen oder thematischen Ansätzen folgen.
£111.00
JCB Mohr (Paul Siebeck) Brautpreis und Mitgift: Gedanken zum Eherecht in
Book SynopsisAusgehend von den eherechtlichen Klauseln in altbabylonischen und mittelassyrischen Rechtstexten und einem Blick auf die Alalah-Texte, Texte aus der Euphratschleife (Emar) und die Amarnabriefe untersucht Reinhard Hillmann das Eherecht in Ugarit, wobei er auch im Alten Testament der Eisenzeit eine eherechtliche Verbindung mit der vorhergehenden babylonisch-mittelassyrischen Tradition nachzuweisen sucht. Genesis 34:11b-12 erfährt eine neue Behandlung. Der Autor entkräftet die Meinung, dass in Ugarit der Brautpreis vom Vater der Braut an die Familie des Ehemanns zurückgegeben wird. Daneben ergeben sich durch seine Analyse verschiedene Aspekte ugaritischer Ehebräuche, wobei der Nikkal-Text (CAT 1.24) sowie CAT 1.100 im Mittelpunkt stehen. Hillmann deutet CAT 1.100 als Libretto zu einem mythologischen Spiel bei akuter Schlangengefahr, die durch die Vermählung von Horon mit der Beschützerin des Weideviehs beseitigt wird.
£131.00
JCB Mohr (Paul Siebeck) Grundfragen der historischen Exegese:
Book SynopsisDieser Band versammelt elf Aufsätze des Tübinger Alttestamentlers Erhard Blum aus den Jahren 1975 bis 2014. Er ergänzt die bereits vorliegende Sammlung "Textgestalt und Komposition" mit Arbeiten zu den Kanonteilen Tora und Vordere Propheten (FAT 69) um Studien, die übergreifenden Aspekten der Auslegung des Alten Testaments gewidmet sind. Diese beschäftigen sich unter anderem mit dem Charakter der alttestamentlichen Geschichtsüberlieferungen und mit methodischen Kategorien wie Synchronie oder Formgeschichte. Hinzu kommen stärker philologisch ausgerichtete Untersuchungen etwa zur Gottesbezeichnung Elohim oder dem althebräischen Verbalsystem. Einen dritten Schwerpunkt bilden hermeneutische Arbeiten, die Implikationen der christlichen Auslegung des Alten Testaments im Rahmen der Begegnung mit dem Judentum bedenken.
£116.00
JCB Mohr (Paul Siebeck) Saul: Israels König in Tradition, Redaktion und
Book SynopsisIn dieser Studie fragt Hannes Bezzel nach Saul, dem ersten König Israels, nicht als einer historischen Gestalt der "frühen Königszeit", sondern als literarischer Person, deren Entwicklung er diachron in den Blick nimmt. Einsatzpunkt ist die "frühe Rezeptionsgeschichte" bis zum Ende des ersten nachchristlichen Jahrhunderts. An den jeweils unterschiedlichen Saulbildern im Väterlob Ben Siras, in Qumran (besonders in 4Q252), im Liber Antiquitatum Biblicarum und in den Antiquitates Judaicae des Flavius Josephus arbeitet Bezzel Motive und Methoden des interpretierenden Umgangs mit der ambivalenten Gestalt Sauls heraus, die denen "innerbiblischer" Rezeptionsprozesse vergleichbar sind. Von hier ausgehend wird das Phänomen der " rewritten Bible / scripture " zunächst in die Chronik, dann in die Redaktionsgeschichte der Samuelbücher hinein weiter verfolgt. In seiner Analyse findet Hannes Bezzel eine ältere Saulüberlieferung in I Sam 9-10,16*; 11*; 14,47-51*. Der junge Benjaminit wird von einem Gottesmann auf eine Heldentat vorbereitet, schlägt die Ammoniter, wird König und als solcher retrospektiv mit einem rundweg positiven Nachruf bedacht. Im Rahmen eines erweiterten Samuel-Saul-Kranzes (I Sam 1*; 4*; 9-10,16*; 13-14*; 29*; 31*) wurde über die Figur Samuels mit der Ladeüberlieferung und einer Geschichte über Jonatan die Philisterthematik eingeführt. Auch gegen sie ist Saul zunächst im Kampf erfolgreich, er stirbt jedoch samt seinen Söhnen auf Gilboa. Erst in einem dritten Schritt wurde dieser Erzählkranz im Kontext der "Aufstiegsgeschichte" mit der Davidüberlieferung verbunden. Ab jetzt steht die geschichtstheologische Frage im Raum, warum der erste König Israels, obwohl Gesalbter JHWHs, nicht von seinem Sohn, sondern von David beerbt wurde.
£116.00
JCB Mohr (Paul Siebeck) Die Verwandlung Jesu Christi:
Book SynopsisDie gegenwärtige orthodoxe Exegese ist noch immer fast ausschließlich von der Wiedergabe patristischer Bibelauslegungen und ihrer Hermeneutik geprägt, während die westliche Exegese seit der Aufklärung einen tiefgreifenden hermeneutischen Reflexionsprozess durchlaufen und ein entsprechendes methodisches Instrumentarium entwickelt hat. Was für die orthodoxe Exegese typisch ist, wird von akademischer westlicher Exegese als unzureichend empfunden und vice versa. In seiner Untersuchung wirft Cosmin Pricop die Frage auf, wie sich diese Herangehensweisen gegenseitig bereichern können. Er korreliert patristische Bibelauslegung mit wissenschaftlichen Methoden westlicher Exegese am Beispiel der Verwandlungserzählung und zeigt auf, wie sie sich wechselseitig ergänzen können. Im Horizont dieser Perspektiven ist Pricops Studie als ökumenischer Beitrag konzipiert.Die Arbeit wurde von der Kurt-Hellmich-Stiftung in Regensburg mit dem zweiten Preis zur Würdigung hervorragender wissenschaftlicher Arbeiten und Leistungen auf dem Gebiet der ökumenischen Theologie ausgezeichnet.
£128.43
JCB Mohr (Paul Siebeck) Pentateuchstudien
Book SynopsisDer vorliegende Band umfasst einundzwanzig Studien zur Komposition und Redaktion des Pentateuch/Hexateuch, die der Münsteraner Alttestamentler Rainer Albertz im Umkreis seiner Arbeit am Exoduskommentar in den letzten zehn Jahren verfasst hat. Acht fremdsprachlich veröffentlichte Beiträge erscheinen hier erstmals in einer überarbeiteten deutschen Fassung; fünf weitere werden hier erstmals veröffentlicht. Aus der forschungsgeschichtlich- und problemorientierten Zusammenschau zeichnet sich ein kompositions- und redaktionsgeschichtliches Modell für die Entstehung des Pentateuch ab, das an die Stelle der klassischen Drei-Quellen-Theorie treten könnte. Am Ende wird eine Übersicht über die vorgenommenen Textzuweisungen zu den erkennbaren überlieferungsgeschichtlichen und redaktionellen Entwicklungsstufen des Pentateuch geboten, welche die Leistungsfähigkeit des vorgelegten Modells leichter abschätzbar macht.
£168.64
JCB Mohr (Paul Siebeck) Juden - Heiden - Christen?: Religiöse Inklusionen
Book SynopsisDie Trias von Juden, Heiden, Christen scheint die religiöse Welt der römischen Kaiserzeit klar und überschaubar zu ordnen. Bei näherem Hinsehen zeigt sich jedoch, dass dieses Modell zu sehr simplifiziert, da es weder den Selbst- und den Fremdbeschreibungen in ihrer Vielfalt gerecht wird, noch den jeweiligen Identitätskonzepten oder den Mechanismen diverser Exklusionen und Inklusionen. Der vorliegende Band verdeutlicht dies am Beispiel interdisziplinärer Einzelstudien aus Kleinasien, aber auch anhand konzeptioneller Überlegungen. Zusammenfassend machen die Herausgeber neue Vorschläge zur Terminologie.
£230.42
JCB Mohr (Paul Siebeck) Die Septuaginta - Orte und Intentionen: 5.
Book SynopsisDie Septuaginta ist als jüdische Bibelübersetzung ab dem 3. Jahrhundert v.Chr. entstanden und wurde zur zentralen Grundlage des Judentums in der griechisch-sprachigen Welt. Textgeschichtlich ist sie für das Alte Testament die wichtigste Quelle neben dem hebräisch-masoretischen Text und den nur sehr unvollständig erhaltenen biblischen Texten aus Qumran. Zudem gibt sie Einblick in die Theologie und das Schriftverständnis des antiken Judentums. Neutestamentliche Autoren zitieren das Alte Testament häufig in Gestalt der Septuaginta; in den orthodoxen Kirchen gilt sie bis heute als offizieller Text des Alten Testaments.Die Septuaginta-Forschung bildet einen eigenständigen Bereich, der im Schnittfeld steht mit antiker Judaistik und den historisch-exegetisch orientierten Wissenschaften innerhalb der Theologie. Der vorliegende Band ist erwachsen aus der 5. Internationalen Tagung des Projektes Septuaginta Deutsch im Juli 2014 in Wuppertal.
£243.00
JCB Mohr (Paul Siebeck) Die Makkabäer
Book SynopsisFür die formative Phase sowohl des antiken Judentums als auch des frühen Christentums stellt die Makkabäerzeit in vielerlei Hinsicht eine Referenzgröße dar. Neben der politischen Bedeutung, die ein eigenständiger jüdischer Staat im Zeitalter des Hellenismus besaß, sind als solche paradigmatische Entwicklungen das komplexe Ineinander von Ethnos und Bekenntnis im Judentum, die Durchsetzung der Tora und der Bibel als verbindliche Textcorpora oder die Herausbildung religiöser Institutionen und Parteien zu nennen. Im Bereich der Theologie wirkten die Diskurse der Makkabäerzeit entscheidend auf die jüdische und christliche Eschatologie, Martyrologie und Soteriologie ein.Der vorliegende Band versucht erstmalig eine Gesamtschau dieser Epoche in mehrdimensionaler Sicht: In thematisch ausgerichteten, interdisziplinären Gruppen befassen sich ausgewiesene Expertinnen und Experten sowohl synchron mit der Zeitgeschichte und Literatur als auch diachron mit der weitreichenden Rezeption der Makkabäerbücher und ihrer Zeit.
£204.00
JCB Mohr (Paul Siebeck) Glaube: Das Verständnis des Glaubens im frühen
Book Synopsis"Glaube" wurde im frühen Christentum zum zentralen religiösen Begriff und zur beherrschenden Bezeichnung des Gottesverhältnisses. Keine jüdische oder griechisch-römische Schrift vor oder neben dem Neuen Testament verwendet das Wortfeld "Glaube" in vergleichbarer Dichte. Zugleich ist die frühchristliche Rede vom Glauben eingebunden in ein komplexes Geflecht von Vorstellungen und Bildern, die den Verstehenshorizont der Adressatinnen und Adressaten bedingen und dem Wort "Glaube" kommunikative Bedeutung verleihen. Der vorliegende Band enthält Untersuchungen zum Verständnis des Glaubens in den Schriften des Neuen Testaments sowie in grundlegenden Texten des Alten Testaments, des antiken und rabbinischen Judentums, der griechisch-römischen Welt, der Apostolischen Väter und der Alten Kirche. Kirchengeschichtliche und systematisch-theologische Reflexionen zum Glaubensbegriff beschließen ihn.
£248.00
JCB Mohr (Paul Siebeck) Liebe als Agape: Das frühchristliche Konzept und
Book SynopsisEines der großen und folgenreichen Konzepte zum Thema "Liebe" stammt von den Verfassern des Neuen Testaments. Das Agape-Konzept gehört dem 1. Jahrhundert n.Chr. an, reicht in seinen Traditionen weit ins Alte Israel zurück und wirkt gleichzeitig in dem christlichen Liebesbegriff und in den christlichen Kirchen bis in die Gegenwart weiter. Es gibt kein anderes Konzept von Liebe, das in der westlichen Welt und darüber hinaus eine derartige historische Tiefendimension hat und zugleich die globale Christenheit der Gegenwart prägt, wie das Konzept des Neuen Testaments. Oda Wischmeyer widmet sich in dieser Monographie dem frühchristlichen Konzept und seinen historischen Kontexten im frühen Judentum und in der kaiserzeitlichen Ethik (Plutarch). Zugleich will sie dazu beitragen, das Thema Agape nicht nur im frühen Christentum zu situieren, sondern das frühchristliche Konzept auch in die gegenwärtigen Diskurse zu bringen. Dazu werden wichtige zeitgenössische Positionen zur Deutung der Liebe von Nikolaus Luhmann bis zu Martha Nussbaum einerseits und der Enzyklika "Deus caritas est" von 2005 andererseits skizziert und mit dem frühchristlichen Konzept konfrontiert. Ziel ist dabei nicht nur eine Neujustierung des historisch-exegetischen Panoramas, sondern darüber hinaus auch eine deutliche Konturierung des neutestamentlichen Konzepts im Kontext aktueller Konstruktionen von Liebe in Soziologie, Psychologie, Philosophie, Ethik und Emotionenforschung.
£63.54
JCB Mohr (Paul Siebeck) Ekphrasis, Vision, and Persuasion in the Book of
Book SynopsisRobyn J. Whitaker demonstrates how a rhetorical analysis of the visions of God in the Book of Revelation reveals the persuasive role of the visions of God and the Lamb in John's argument against cultic images and worship. Through the rhetorical technique of ekphrasis, the author adapts his Jewish sources to make present a God who is perceived to be spatially or temporally absent. In doing so, he offers a verbal-visual image that seeks to combat the power of imperial cult images. Locating the text in its religious and rhetorical context, Robyn J. Whitaker argues that the author participates in an ongoing debate over whether writers or sculptors (artists) could best represent the gods; that is, whether God is best represented by words or images. John ultimately mounts an argument for the epiphanic power of words and of his text in particular as a way to encounter divine presence and, moreover, to facilitate worship of the divine.
£999.99
JCB Mohr (Paul Siebeck) Psalmen und Chronik
Book SynopsisPsalter und Chronik stehen im dritten Kanonteil der hebräischen Bibel, wo sie den Anfang und den Schluss der Ketubim markieren. Sie haben eine Reihe von gemeinsamen sprachlichen und inhaltlichen Merkmalen, die sie in der Literatur des zweiten Tempels als verwandte Textcorpora ausweisen. Noch sichtbarer wird ihre Nähe, wenn man sie als einen konkreten Fall des wechselseitigen Verhältnisses von Poesie und Prosa in antik(-jüdischer) Überlieferung betrachtet und dabei schließlich genauer beleuchtet, wie stark die Geschichtsdarstellung der Chronik Psalmen als deutende Doxologien einsetzt (alle aus den theokratischen Büchern 4 und 5 des Psalters). Umgekehrt lohnt der Vergleich von Geschichtskonzepten der Psalmen mit chronistischen Perspektiven. Dieser Band dokumentiert die Beiträge einer Tagung an der Ludwig-Maximilians-Universität München, bei der erstmals durch internationale Spezialisten Aspekte des Verhältnisses von Psalmen und Chronik grundsätzlich und im Detail diskutiert wurden.
£128.79
JCB Mohr (Paul Siebeck) Metapher - Narratio - Mimesis - Doxologie:
Book SynopsisMetapher - Narratio - Mimesis - Doxologie - in diesem Band werden die Vorträge der vier Symposien der Mainz Moral Meetings aus den Jahren 2012-2014 zu diesen Begründungsformen antiker christlicher Ethik zusammengefasst. Ein interdisziplinärer Zugang durch Bibelwissenschaft und Patristik, Judaistik, Altphilologie, Philosophie, Systematische Theologie und weitere Disziplinen erschließt die Formen, in denen das frühe Christentum moralische Relevanz erzeugt und kommuniziert hat. Hierbei werden Alternativen zur seit der Aufklärung dominanten rationalistisch-argumentativen Ethik-Begründung (z.B. des Utilitarismus) aufgezeigt, die sogar den gegenwärtigen Ethikdiskurs bereichern können. Die Autorinnen und Autoren der Beiträge untersuchen die Metaphern, durch die ethische Überzeugungskraft erlangt wird, die impliziten Wertediskurse der "narrativen Ethik", die Anpassung des Selbst bzw. des Handelns an eine Person oder ein Ideal im Rahmen einer "mimetischen Ethik" und schließlich die im Sprechakt des Lobens und Feierns offerierte Handlungsbegründung der "doxologischen Ethik". Dabei zeigt sich, dass die Sprachformen nicht nur unbedeutende Vehikel, sondern maßgebliche Ausdrucksmedien der Ethik darstellen. Die Beiträge untersuchen, worin genau die Differenz, worin Mehrwert oder Grenzen derartiger metaphorischer, narrativer, mimetischer oder doxologischer Ethiken bestehen.
£170.00
JCB Mohr (Paul Siebeck) Figuren als Handlungsmodelle: Simon Petrus, die
Book SynopsisFredrik Wagener vereint in der vorliegenden Arbeit Figurenanalyse und ethische Lektüre des Johannesevangeliums. Er stellt dazu ein umfassendes Repertoire an Werkzeugen vor, mit denen sowohl Laien als auch Fachleute biblische Erzählungen, aber auch andere Erzähltexte untersuchen können. Exemplarische Anwendungen, Abbildungen und Tabellen machen diesen Teil zu einem praktischen Instrumentarium. Das Herzstück des Buches bildet ein ausführlicher exegetischer Teil zu den vier im Untertitel benannten Figuren. Sämtliche Szenen, in denen sie auftreten, werden analysiert und in Bezug auf moralische Aussagen, Regeln, Handlungsimpulse oder ethische Reflexionsanregungen ausgelegt. Die Figuren erscheinen dadurch als Vorbilder oder Abschreckungsbeispiele, als Identifikationsangebote oder symbolische Reflexionsmedien. So wird ein weiter Horizont des ethischen Gehalts des Johannesevangeliums aufgezeigt.
£168.73
JCB Mohr (Paul Siebeck) Gottesdienst und Engel im antiken Judentum und
Book SynopsisGewisse frühjüdische und neutestamentliche Texte beschreiben eine Verbindung der himmlischen und irdischen Gemeinde im Gottesdienst oder setzen diese voraus. Exegetisch erlangte das Thema insbesondere durch die Textfunde von Qumran Aufmerksamkeit. Die Thematik ist aber auch relevant für das ökumenische Gespräch mit den östlich-orthodoxen Kirchen, in deren Liturgien gerade die Teilnahme der himmlischen Welt am irdischen Gottesdienst eine herausragende Rolle spielt. Systematisch spielte die Fragestellung zudem im Werk des katholischen Theologen Erik Peterson und seiner Diskussion mit Karl Barth eine Rolle.Der vorliegende Sammelband dokumentiert die Beiträge einer Tagung an der Theologische Fakultät der Universität Zürich zur Beziehung von Gottesdienst und Engeln in antik-jüdischer, rabbinischer, neutestamentlicher, frühchristlicher, liturgiegeschichtlicher und systematischer Perspektive.
£152.69
JCB Mohr (Paul Siebeck) Die Areopagrede des Paulus und Reden bei
Book SynopsisVítor Hugo Schell betrachtet die Apostelgeschichte als historisches Kunstwerk und versucht, durch die Analyse der Areopagrede im 17. Kapitel, neue Facetten der literarischen Strategien ihres Verfassers zu entdecken. Durch einen Vergleich mit Josephus gewinnt er eine neue Perspektive der wissenschaftlichen Betrachtung der Apg und der Areopagrede. Die Areopagrede wird den Reden aus Bellum und Antiquitates, den zwei längsten Darstellungen des Josephus und den einzigen erhaltenen Beispielen einer begrenzten "Untergattung" innerhalb der frühjüdischen Historiographie, gegenübergestellt. Dabei lautet eine der grundlegenden Fragen des Autors: Wie tragen die Reden bei Josephus zum besseren Verständnis der Areopagrede aber auch zum Verständnis des Verfassers der Apg, sowie des Josephus als antikem Geschichtsschreiber bei? Vítor Hugo Schells Vergleich von formalen und thematischen Merkmalen der Areopagrede mit entsprechenden Merkmalen bei Josephus leistet einen spezifischen Beitrag für die Interpretation dieser Rede und des gesamten lukanischen Werkes.
£102.00
JCB Mohr (Paul Siebeck) Dualismus, Dämonologie und diabolische Figuren:
Book SynopsisDualistische Weltdeutungen und dämonische oder diabolische Figuren begegnen in frühjüdischen und urchristlichen Texten in großer Zahl und Vielfalt. Der vorliegende Band untersucht den Hintergrund und die Entstehung dieser Vorstellungen im antiken Judentum und erläutert neutestamentliche Überlieferungen im Horizont ihrer frühjüdischen Kontexte. Besondere Beachtung findet dabei die Frage nach den Ursprüngen des Bösen und seiner Überwindung, nach der Stellung eschatologischer Gegenspieler und der Funktion von Dämonen. Textliche Schwerpunkte sind die Schriftrollen von Qumran und andere frühjüdische Texte sowie die Jesusüberlieferung. Abschließend reflektieren vier Beiträge den Stellenwert dämonologischer Vorstellungen in der heutigen theologischen Reflexion und die Möglichkeiten eines praktisch-theologischen Umgangs mit ihnen. Mit Beiträgen von:Michael Becker, Stefan Beyerle, John J. Collins, Craig A. Evans, Philipp David, Jan Dochhorn, Jörg Frey, Monika E. Götte, Christian Grappe, Theresa Heilig, Albert Hogeterp, Esther Marie Joas, Jutta Leonhardt-Balzer, Enno Edzard Popkes, Hartmut Rosenau, Maike Schult, Eibert Tigchelaar
£128.93
JCB Mohr (Paul Siebeck) Scribal Culture and Intertextuality: Literary and
Book SynopsisIn this work, JiSeong James Kwon examines a variety of scholarly arguments concerning the distinctive literary and historical relationship between the book of Job and the second part of the book of Isaiah (Isaiah 40-55), so-called Deutero-Isaiah. The general methodology in a comparative study between biblical texts has been the author-oriented approach which traces the complex interrelationships between corresponding texts, considering many verbal and thematic similarities, but this approach often arises from the misleading concepts of literary dependence from an early source to a later one. In this book, the author argues that scribes were writers of biblical materials and belonged to a group of the literate elite in Judahite society, and that resemblances between the two books result from the production of a scribal culture. This view may shed a light on traditional researches influenced by form-criticism, which divides the literate groups in Israelite society into different professional groups—priests, sages, and prophets. The proposed approach of the scribal culture has also resulted in a different way of interpreting the association with ancient Near Eastern literature which is supposed to be closely related to the two books. Similarities with non-Israelite sources have been suggested by scholars as unequivocal evidence of literary dependence or influence, but a careful examination of those extra-biblical compositions possibly affirms that scribes would have a broad awareness of other ancient texts. Finally, shared ideas and interests between the two books do offer insights into the theological views of the scribes in the Persian period. We may see the historical development of scribal ideas by comparing the two books with other biblical texts and by confirming the diversity and discrepancy within them.
£999.99
JCB Mohr (Paul Siebeck) Theories of Poverty in the World of the New
Book SynopsisDavid J. Armitage explores interpretations of poverty in the Greco-Roman and Jewish contexts of the New Testament, and, in the light of this, considers how approaches to poverty in the New Testament texts may be regarded as distinctive. Explanations for the plight of the poor and supposed solutions to the problem of poverty are discussed, noting the importance in Greco-Roman settings of questions about poverty's relation to virtue and vice, and the roles of fate and chance in impoverishment. Such debates were peripheral for strands of the Jewish tradition where poverty discourse was shaped by narrative frameworks incorporating transgression, curse, and the anticipated rescue of the righteous poor. These elements occur in New Testament texts, which endorse wider Jewish concern for the poor while reconfiguring hope for the end of poverty around an inaugurated eschatology centred on Jesus.
£999.99
JCB Mohr (Paul Siebeck) From Adapa to Enoch: Scribal Culture and
Book SynopsisSeth L. Sanders offers a history of first-millennium scribes through their heavenly journeys and heroes, treating the visions of ancient Mesopotamian and Judean literature as pragmatic things made by people. He presents each scribal culture as an individual institution via detailed evidence for how visionary figures were used over time. The author also provides the first comprehensive survey of direct evidence for contact between Babylonian, Hebrew, and Aramaic scribal cultures, when and how they came to share key features. Rather than irrecoverable religious experience, he shows how ideal scribal "selves" were made available through rituals documented in texts and institutions that made these roles durable. He examines how these texts and selves worked together to create religious literature as the world came to be known differently: a historical ontology of first-millennium scribal cultures. The result is as much a history of science as a history of mysticism, providing insight into how knowledge of the universe was created in ancient times.
£999.99
JCB Mohr (Paul Siebeck) Ein Jesusbild im Horizont des
Book SynopsisZu den dunklen Flecken, denen sich verantwortungsbewusste Exegese zu stellen hat, gehört die Rolle, die die Bibel bei antisemitisch denkenden Exegeten mit Bezug zum Nationalsozialismus spielte. Elisabeth Lorenz beschäftigt sich erstmals mit den Texten der "Botschaft Gottes". Diese 1940 erschienene Auszugsbibel enthält stark redigierte und zum Teil neu angeordnete Texte aus dem Neuen Testament. Herausgeber ist das deutsch-christlich geprägte "Institut zur Erforschung und Beseitigung des jüdischen Einflusses auf das deutsche kirchliche Leben". Federführend war Walter Grundmann, ein lange nach dem Krieg noch einflussreicher Exeget und damaliger Jenaer Professor "für Neues Testament und Völkische Exegese". Im Vordergrund der Analysen steht die exegetische Aufarbeitung der Texte: Die Autorin untersucht die den Texten zu Grunde liegende Übersetzungs- und Redaktionshermeneutik.
£131.00
JCB Mohr (Paul Siebeck) Gottes Macht im Psalter
Book SynopsisJudith Krawelitzki zeigt in dieser Studie, dass die explizite Rede von Gottes Macht im Psalter nicht nur ihren Schwerpunkt, sondern auch ihren Ursprung hat. Dort lassen sich drei eng miteinander verbundene Aspekte erkennen, unter denen Gottes Macht wahrgenommen worden ist: Macht als Wesenseigenschaft Gottes, Macht als Anteilgabe an den Menschen sowie Gottes Handeln in der Welt und am Menschen als Erweis seiner Macht. Entscheidend ist, dass Gottes Macht dem Wesen nach immer Rettungsmacht ist und darin Ausdruck seiner Liebe. Diese im Psalter ausgebildete Theologie hat die übrigen Schriften des Alten Testaments geprägt. Dabei ist eine deutliche Rückbindung an die Gebetssprache erhalten geblieben. Offenkundig hat Macht als Verstehens- und Deutungsrahmen für Gottes Wesen und Wirken nachhaltig erschließende Kraft gehabt.
£102.00
JCB Mohr (Paul Siebeck) Semantik und Ethik des Wortfeldes Ergon im
Book SynopsisIn dieser Studie stellt Alexander Drews den Gebrauch, die Semantik und die moralische Signifikanz des Wortfeldes Ergon im Johannesevangelium heraus. Dabei diskutiert er alle relevanten Belegstellen und vergleicht ihre Bedeutung mit dem berühmten Ergon -Argument von Aristoteles und einem antiken Textkorpus. Das Herzstück der Arbeit ist ein ausführlicher exegetischer Teil, in dem das Wortfeld auf seine ethische Wirkung hin ausgewertet wird. Als zentral wird hier der Abschnitt in Joh 3,18-21 gesehen, der eine Perspektive vom 'Raum des Lichts', vom 'Raum der Dunkelheit' und einem 'ambivalenten Handlungsraum' eröffnet und damit dem Leser Handlungsimpulse bietet. Methodisch beschreitet der Autor Neuland, indem er in Bezug auf die Semantik die Korpuslinguistik erprobt und in Bezug auf die Ethik die Methodologie zur 'impliziten Ethik' von Ruben Zimmermann anwendet.
£102.00
JCB Mohr (Paul Siebeck) Die Rezeption der Psalmen in den Qumranschriften,
Book SynopsisChristiane Böhm untersucht in dieser Studie den Umgang mit den Psalmen in der Gemeinschaft von Qumran, bei Philo von Alexandrien und bei Paulus. 11QPsa, der Allegorische Kommentar Philos und die paulinischen Briefe bilden paradigmatische Textkorpora, die unterschiedliche Strömungen im antiken Judentum repräsentieren und jeweils ein spezifisches Verständnis der Psalmen zu erkennen geben.Die Interpretation der Psalmen in Qumran, bei Philo und Paulus spiegelt einen innerjüdischen Diskurs über ihre wirklichkeitserschließende und identitätsstiftende Funktion im Deutehorizont gruppenspezifischer Glaubenswelten. Alle drei untersuchten Textkorpora lassen eine unterschiedliche Sicht auf die Psalmen erkennen. Zudem wird ersichtlich, wie das, dem Psalter innewohnende, Sinnpotential jeweils voll ausgeschöpft wird.
£97.00
JCB Mohr (Paul Siebeck) God and the Idols: Representations of God in 1
Book SynopsisThe interpretation of 1 Cor 8-10 as a coherent argument is complicated by several factors, most significantly the apparent contradictions in the text (primarily an issue within chapter 8) and the remarkable changes in Paul's tone (primarily an issue with how 10:1-22 relates to 8:1-13 and 10:23-11:1). Trent A. Rogers argues that Paul consistently prohibits believers from eating εἰδωλόθυτα (offerings made to idols) by appealing first to their obligation to love other believers and then to their obligation of exclusive faithfulness to Christ. The approach of his analysis is to examine how the representation of God functions in Paul's argument, especially in comparison to other Hellenistic Jewish polemics against idolatry. While this is an argument made about particular practices, it is an argument made on theological grounds, and these theological underpinnings have been largely unexplored. Paul's argument draws on streams of interpretation already existing in Judaism. But the role of Christ radically shapes Paul's theological grid and takes his polemic against idolatry in new directions.
£999.99
JCB Mohr (Paul Siebeck) Aspekte der Seelsorge in den paulinischen
Book SynopsisIn dieser Studie untersucht Hajnalka Ravasz Prozesse der Seelsorge in den paulinischen Gemeinden unter Rückgriff auf sozialpsychologische Theorien. Nach epistemologischer Einleitung fragt sie nach der Relevanz der Vorbilder, der Rolle des Seelsorgers, den Trauerprozessen und der Praxis der Seelsorge in den paulinischen Gemeinden. Der Begriff "Seelsorge" findet sich in der Bibel zwar nicht; Spuren gelungener und misslungener Seelsorgeprozesse sind aber im 1. Thessalonicherbrief des Paulus greifbar. Neben einer gründlichen Exegese der einschlägigen Texte werden sozialpsychologische Theorien vorgestellt und für die Textanalyse angewendet. So deckt die Autorin soziale Beziehungssysteme auf und zeigt die Interaktionen des Apostels mit seinen Gemeinden einschließlich der konfliktbeladenen Beziehungskonstellationen. Dadurch eröffnet sie neue Sichtweisen auf den Heidenapostel und seine Gemeinden und regt zum intra- und interdisziplinären Dialog an.
£97.00
JCB Mohr (Paul Siebeck) Biblical Ethics and Application: Purview,
Book SynopsisThe authors of this volume discuss the relevance and influence of various Old and New Testament documents, and early Christian and Jewish texts in terms of their impact in shaping the moral character, identity, and behaviour of the specific communities in which they were produced as well as their ethical application throughout the centuries. Against a narrow understanding of ethics, the term "application" is not used to analyse the texts of the Bible as step-by-step manuals for moral conduct. Rather, the contributors engage with biblical texts within the framework of a complex hermeneutical process of application of the relevance of these texts in contemporary ethical discourse. It is only when we understand more precisely what the texts themselves offer in terms of their self-understanding that we can reflect critically upon such hermeneutical processes and the appropriation of these biblical texts in contemporary ethical debates in different cultures as well as in current ethical theories and moral philosophy.
£999.99
JCB Mohr (Paul Siebeck) Das Markusevangelium als Erzählung
Book SynopsisDer vorliegende Aufsatzband vereint dreizehn Beiträge Paul-Gerhard Klumbies' zur Interpretation des Markusevangeliums als Erzählung. Thematische Schwerpunkte bilden die Fragen nach dem erzählerischen Gesamtkonzept der ältesten Evangelienschrift, ihrer Gattungszugehörigkeit, der Raumordnung, der Ethik, der Kreuzestheologie. Mehrere Einzelexegesen legen den Fokus zudem auf die Wunderthematik. Zwei forschungsgeschichtliche Studien sowie ein religionspädagogischer Impuls ergänzen die Sammlung.Alle Aufsätze behandeln das Markusevangelium als ein Erzählwerk des achten Jahrzehnts. Einzelheiten im markinischen Text werden nicht historisch als Verweise auf eine Wirklichkeit Ende der zwanziger Jahre ausgewertet, sondern als Elemente der erzählten Welt wahrgenommen. Der markinische Erzähler bietet seiner Leserschaft aus der Rückschau der siebziger Jahre eine ätiologische Erzählung über den Ursprung des Christusglaubens in der Lebensgeschichte Jesu.
£126.00
JCB Mohr (Paul Siebeck) Sacramental Charity, Creditor Christology, and
Book SynopsisIn this work, Anthony Giambrone investigates the appropriation and development of Jewish charity discourse in Luke's Gospel. In contrast to previous scholarship, neither the coherence of Lukan "wealth ethics" nor its contemporary actualization defines his study. Instead, the sacramental significance of almsgiving becomes the starting point for a more theologically oriented exegesis. The end result recognizes Luke's "Christological mutation" of the inherited tradition.The text is organized around three exegetical probes, each handling parabolic material: i.e. Luke 7:36-50, 10:25-37, and 16:1-31. The author advances an approach to these parables that highlights Christological allegory (metalepsis) as a Lukan narrative device. A break is thus implied with the dominant rationalist constructions of Luke's parabolic art and ethics. Also in contrast to a dominant trend, stress is laid upon Luke's Jewish rather than Greco-Roman context. To expose the distinctly Jewish character of his charity theology, each probe centers upon an Old Testament text and line of Second Temple reception linked to Luke: i.e. Isa 61:1-2 and 11Q13; Lev 19:18 and CD 6:20; and Prov 10:2 and Tobit.
£117.18
JCB Mohr (Paul Siebeck) Der früheste Evangelist: Studien zum
Book SynopsisIn der vorliegenden Aufsatzsammlung arbeitet Eve-Marie Becker die Sicht auf Markus als den frühesten Evangelisten aus, der mit seiner Evangelienerzählung eine neue literarische Form schafft, die sich in den weiteren Rahmen der frühkaiserzeitlichen Historiographie einzeichnen lässt. So dient der in diesem Band gewählte Zugang zum frühesten Evangelium erstens der Kontextualisierung und allgemeinen literatur- und gattungsgeschichtlichen Einordnung der Evangelienform in die frühkaiserzeitliche hellenistisch-römische Literatur. Zweitens bearbeitet die Autorin in den vorliegenden Aufsätzen die literatur- wie geschichtswissenschaftlich relevante Frage nach dem Verhältnis des Markusevangeliums zur antiken Historiographie: Welcher historiographischer Methoden und Deutungen sowie literarischer Formen bedient sich der früheste Evangelist? Welche pragmatische Absicht verfolgt Markus als historiographischer Autor? Die hier versammelten Textuntersuchungen reichen vom incipit des Evangeliums (Mk 1,1) bis zum wohl intentional offen gestalteten Ende der Schrift in Mk 16,8.
£155.00
JCB Mohr (Paul Siebeck) Der zweite Petrusbrief und das Neue Testament
Book SynopsisDer zweite Petrusbrief wurde und wird häufig als randständiger Text innerhalb des später kanonisch gewordenen Schrifttums wahrgenommen, der nicht so recht in das Gesamt des Neuen Testaments zu passen scheint. Deshalb überprüfen die hier versammelten Beiträge einerseits, ob und inwiefern dieser späte und pseudepigraphe Text mit anderen neutestamentlichen Schriften in Beziehung steht, und andererseits, wodurch sich das ganz spezielle literarische und theologische Profil des 2 Petr im Rahmen der frühchristlichen Literatur auszeichnet. Das thematische Spektrum umfasst dabei intertextuelle und traditionsgeschichtliche Verknüpfungen, kanon- und inspirationstheologische Fragen, die "New Perspective on Second Peter", Analysen des Figureninventars sowie die Präsenz des 2 Petr in frühneuzeitlichen hebräischen Übersetzungen des Neuen Testaments. Auf diese Weise lädt dieser Band dazu ein, in Zukunft noch stärker Anregendes und Irritierendes an diesem Text zu entdecken und in der kritischen Auseinandersetzung mit ihm zu würdigen.
£155.00
JCB Mohr (Paul Siebeck) Gott wahrnehmen: Die Sinne im Johannesevangelium.
Book SynopsisWunderbar wohlschmeckender Wein auf der Zunge, Todesgeruch in der Nase und den Finger in der Wunde zur Vergewisserung der Botschaft des neuen Lebens: Ausgerechnet das "geistliche Evangelium" enthält ausgesprochen sinnlich-körperliche Erzählungen. Rainer Hirsch-Luipold interpretiert sie als Antwort auf die erkenntnistheoretische Problemanalyse: "Keiner hat Gott jemals gesehen" (Joh 1,18). Vom Gedanken der Fleischwerdung des göttlichen Logos her entwickelt das vierte Evangelium eine christologisch zentrierte Ästhetik des Unsichtbaren. Über Augen, Mund und Nase der ersten Zeugen erhalten die Leserinnen und Leser die Möglichkeit der Wahrnehmung Gottes in der Begegnung mir Jesus. Gemäß der soteriologischen Pragmatik des Evangeliums werden sie dadurch über Gotteserkenntnis und Glauben zum Leben geführt. Ausgehend von drei exemplarischen Erzählungen entwirft der Autor eine Gesamtsicht der literarischen Technik, Pragmatik und Theologie des vierten Evangeliums.
£150.00
JCB Mohr (Paul Siebeck) Juda und Samaria: Zum Verhältnis zweier
Book SynopsisBenedikt Hensel präsentiert im vorliegenden Werk neue Erkenntnisse zur Entstehung des Alten Testaments und des Judentums. Ausgehend von der samarischen JHWH-Gemeinde vom Garizim (die später als "Samaritaner" bezeichnet wird) untersucht Hensel deren Verhältnis zu ihrem judäischen Pendant in nach-exilischer Zeit (6.-1. Jh.v.Chr.) anhand sämtlicher derzeit zur Verfügung stehender archäologischer, ikonographischer, numismatischer und epigraphischer Quellen aus der Region Samaria. Zugleich wertet er die literarischen Zeugnisse der alttestamentlichen und späteren jüdischen Traditionen aus, namentlich Esra-Nehemia, die Chronik und 2 Kön 17. Die dabei aufgezeigten religionssoziologischen und -politischen Entwicklungen in Palästina lassen den Schluss zu, dass im nach-exilischen Palästina zwei jahwistische Großgruppen in Juda und Samaria parallel nebeneinander existierten, die miteinander im Austausch standen. Neu ist vor allem die Erkenntnis, dass die Kontakte beider Gruppen entgegen der derzeitigen Mehrheitsmeinung ohne dezidiert politische oder religiöse Konflikte verliefen. Der Autor zeigt so, in welch entscheidendem Maße die samarische Gemeinde auf die formative Periode des Judentums in literarhistorischem und theologiegeschichtlichem Sinne Einfluss hat und wie die spätere Geschichtsschreibung diesen Einfluss zurückdrängte.Diese Arbeit wurde mit dem Hauptpreis der Armin Schmitt Stiftung für biblische Textforschung 2018 ausgezeichnet.
£198.91
JCB Mohr (Paul Siebeck) Das Endgericht bei Paulus: Framesemantische und
Book SynopsisEin ausführlicher Überblick über die Forschung seit 1930 zeigt einerseits, dass in der Paulusforschung seit längerem die Annahme vorherrscht, Paulus habe keine in sich konsistente Lehre vom Endgericht vertreten, sondern je nach Kontext auf unterschiedliche, einander teilweise widersprechende Motive zurückgegriffen. Andererseits spielt das Endgericht in der Paulusdarstellung der "New Perspective on Paul" kaum eine Rolle. Christian Stettler zeigt zunächst durch die Analyse von paulinischen Schlüsseltexten, dass Paulus nicht von unterschiedlichen oder gar widersprüchlichen "Gerichtskonzeptionen", sondern von einer in sich konsistenten Gerichtserwartung ausging. Sodann analysiert der Autor sämtliche paulinischen Aussagen und Anspielungen mit Bezug auf das Endgericht mit Hilfe der neueren kognitiven Semantik, insbesondere der Frame-Semantik, die Sprache als Zugang zu enzyklopädischen Wissenskonzepten versteht. Dadurch wird es ihm möglich, die von Paulus in seinen Anspielungen vorausgesetzte Konzeption von Endgericht detailliert zu rekonstruieren und mit anderen frühjüdischen und urchristlichen Konzeptionen zu vergleichen. In einem dritten Schritt vertieft der Autor die gewonnenen Erkenntnisse durch weitere exegetische Analysen, welche sich kritisch mit Ergebnissen der konfessionellen Paulusexegese und der "New Perspective" auseinandersetzen und zu einer differenzierteren Sicht führen.
£155.00
JCB Mohr (Paul Siebeck) Von Jesus zur neutestamentlichen Theologie:
Book SynopsisDer zweite Band der Kleinen Schriften des Zürcher Neutestamentlers versammelt 22 Beiträge aus fast 20 Jahren, die sich historisch und philologisch dem theologischen Anspruch der Texte des Neuen Testaments widmen. Der Bogen reicht dabei von der impliziten Christologie und der apokalyptischen Eschatologie in der Verkündigung Jesu über die Modelle der Deutung seines Todes, den religiösen Hintergrund und den geistigen Weg des Paulus und Fragen seiner Rechtfertigungs- und Kreuzestheologie bis hin zum Heilsverständnis, der Ekklesiologie und Eschatologie des Neuen Testaments und zu Fragen der Konstruktion einer Theologie des Neuen Testaments. Leitende Überzeugung ist dabei, dass das Neue Testament historisch und theologisch zu lesen ist und dass seine Interpretation auch für Fragen der gegenwärtigen Glaubenspraxis fruchtbar zu machen ist.
£248.00
JCB Mohr (Paul Siebeck) Theologie des Lebens bei Paulus und Johannes: Ein
Book SynopsisAusgehend von exegetischen Beobachtungen an zentralen Texten paulinischer Schriften und des Johannesevangeliums zeigt Nadine Ueberschaer auf, dass sowohl Paulus als auch Johannes auf der Grundlage frühchristlicher, vorpaulinischer Glaubenssummarien eine Theologie des Lebens entwickeln. Indem sie unabhängig voneinander das Kerygma von Jesu Tod und Auferstehung mit der Lebensbegrifflichkeit deutend fortschreiben, entstehen paulinische und johanneische Glaubenssummarien, in denen die soteriologische Gabe des Lebens für die Glaubenden entfaltet wird. In einem theologisch-konzeptionellen Vergleich werden so erstmals umfassend Analogien des Lebensbegriffs der Paulusbriefe und des Johannesevangeliums herausgearbeitet.
£145.00