Description

Book Synopsis
Der reich illustrierte Band schlägt eine Brücke zwischen Psychiatriealltag und Kunst: Bekannte und nie gezeigte Werke aus der Sammlung Prinzhorn des Universitätsklinikums Heidelberg führen eindrucksvoll vor, wie Psychiatriepatienten ihre Situation, ihren Arzt und das Leben in der Anstalt um 1900 wahrgenommen haben. Ergänzt werden diese beklemmend-faszinierenden Zeichnungen um Texte, Dokumente und Fotos, die Einblick geben in die biografischen Hintergründe der Patientinnen und Patienten und in überlieferte Diagnosen und Therapien an den Kliniken und Anstalten.Psychiatrie trifft Kunst, Medizingeschichte trifft Schicksale: Ein Buch zum Eintauchen für alle, die an der Geschichte der Psychiatrie aus der Perspektive von Insassen der "Irrenanstalten" interessiert sind - und zugleich ein Beitrag zur Geschichte der Outsider Art.


Trade Review
“... Dieses Buch ist eine großartige Fundgrube für die Alltagsgeschichte der Psychiatrie und für regional- und institutionsgeschichtliche Studien.” (Thomas R. Müller, in: soziale psychiatrie, Jg. 43, Heft 2, 2019)


“... Den Autorinnen gelingt es in außergewöhnlicher Weise, die unterschiedlichen Charaktere der psychisch kranken Künstlerinnen und Künstler mit den zum Teil nicht mehr vorstellbaren Zuständen in den psychiatrischen Anstalten zu vermitteln. Auf diese Weise wird die Kunst aus dem Elfenbeinturm herausgeholt und die Beschäftigung mit Psychiatriegeschichte zu einer erbaulichen Angelegenheit erhoben.” (Michael Konrad, in: Psychiatrische Praxis, Jg. 46, Heft 1-2, 2019)

“… Das Buch leistet so unverzichtbare Hilfestellungen zum Verständnis dieser einzigartigen Zeugnisse. Es ist nicht nur jenen zu empfehlen, die an der Kunst von Psychiatrieerfahrenen interessiert sind und die Kreativität als Behandlungsmethode und Verstehenszugang nutzen, sondern auch all denjenigen, die Psychiatriegeschichte verstehen und aus ihr lernen wollen. Vielleicht wird der Band ja eine »Bilderbibel« für psychiatrisch Tätige und andere Kunstinteressierte …” (Wolfram Voigtländer, in: Psychosoziale Umschau, Jg. 33, Heft 2, 2018)

Table of Contents
Geleitwort.- 1 Anstaltsansichten: “Irrenhausschuppen“ und „Narrenhäuser“.- 2. „Einweisung: Wer naht noch zu so später Stunde?“.- 3. Behandlungsmethoden: “Wer hat so etwas erlaubt?“.- 4. Zelle und Anstaltsgarten – Blick nach Innen und Außen: "Ihr untergebener Gefangener!“.- 5. Alltag in der Anstalt: „jren ißt etc. Menchlich“.- 6. „Ärzte, Pfleger, Mitpatienten und das Selbst im Porträt: Personenconfrontationen“.- 7. Arztrezeptionen zwischen Erlöser und Antichrist: „Warum macht ihr Gelerte=Schafsköpf einen Verrückten nicht gesund ihr Arschlöcher“.- 8. Krankheitserklärungen und Bewältigungsstrategien: „Herrn Dr. Printzhorn so sieht es in mir aus“.- 9.(Aufbegehren mit) Ironie, Karikatur, Spott: „z. Zt. Narrenschindenau b. Heidelberg Irrenklinik“.- 10. Bitten und Beschwerden: „Bitte! Bitte! Bitte!...“.- Anhang: iste der Anstalten und Privatpersonen, die Werke in die Heidelberger Bildersammlung gaben.- Liste historischer Diagnosen.- Personenverzeichnis

Vergissmeinnicht - Psychiatriepatienten und

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    A Paperback / softback by Ingrid von Beyme, Sabine Hohnholz

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      Publisher: Springer-Verlag Berlin and Heidelberg GmbH & Co. KG
      Publication Date: 25/04/2018
      ISBN13: 9783662555316, 978-3662555316
      ISBN10: 366255531X

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      Book Synopsis
      Der reich illustrierte Band schlägt eine Brücke zwischen Psychiatriealltag und Kunst: Bekannte und nie gezeigte Werke aus der Sammlung Prinzhorn des Universitätsklinikums Heidelberg führen eindrucksvoll vor, wie Psychiatriepatienten ihre Situation, ihren Arzt und das Leben in der Anstalt um 1900 wahrgenommen haben. Ergänzt werden diese beklemmend-faszinierenden Zeichnungen um Texte, Dokumente und Fotos, die Einblick geben in die biografischen Hintergründe der Patientinnen und Patienten und in überlieferte Diagnosen und Therapien an den Kliniken und Anstalten.Psychiatrie trifft Kunst, Medizingeschichte trifft Schicksale: Ein Buch zum Eintauchen für alle, die an der Geschichte der Psychiatrie aus der Perspektive von Insassen der "Irrenanstalten" interessiert sind - und zugleich ein Beitrag zur Geschichte der Outsider Art.


      Trade Review
      “... Dieses Buch ist eine großartige Fundgrube für die Alltagsgeschichte der Psychiatrie und für regional- und institutionsgeschichtliche Studien.” (Thomas R. Müller, in: soziale psychiatrie, Jg. 43, Heft 2, 2019)


      “... Den Autorinnen gelingt es in außergewöhnlicher Weise, die unterschiedlichen Charaktere der psychisch kranken Künstlerinnen und Künstler mit den zum Teil nicht mehr vorstellbaren Zuständen in den psychiatrischen Anstalten zu vermitteln. Auf diese Weise wird die Kunst aus dem Elfenbeinturm herausgeholt und die Beschäftigung mit Psychiatriegeschichte zu einer erbaulichen Angelegenheit erhoben.” (Michael Konrad, in: Psychiatrische Praxis, Jg. 46, Heft 1-2, 2019)

      “… Das Buch leistet so unverzichtbare Hilfestellungen zum Verständnis dieser einzigartigen Zeugnisse. Es ist nicht nur jenen zu empfehlen, die an der Kunst von Psychiatrieerfahrenen interessiert sind und die Kreativität als Behandlungsmethode und Verstehenszugang nutzen, sondern auch all denjenigen, die Psychiatriegeschichte verstehen und aus ihr lernen wollen. Vielleicht wird der Band ja eine »Bilderbibel« für psychiatrisch Tätige und andere Kunstinteressierte …” (Wolfram Voigtländer, in: Psychosoziale Umschau, Jg. 33, Heft 2, 2018)

      Table of Contents
      Geleitwort.- 1 Anstaltsansichten: “Irrenhausschuppen“ und „Narrenhäuser“.- 2. „Einweisung: Wer naht noch zu so später Stunde?“.- 3. Behandlungsmethoden: “Wer hat so etwas erlaubt?“.- 4. Zelle und Anstaltsgarten – Blick nach Innen und Außen: "Ihr untergebener Gefangener!“.- 5. Alltag in der Anstalt: „jren ißt etc. Menchlich“.- 6. „Ärzte, Pfleger, Mitpatienten und das Selbst im Porträt: Personenconfrontationen“.- 7. Arztrezeptionen zwischen Erlöser und Antichrist: „Warum macht ihr Gelerte=Schafsköpf einen Verrückten nicht gesund ihr Arschlöcher“.- 8. Krankheitserklärungen und Bewältigungsstrategien: „Herrn Dr. Printzhorn so sieht es in mir aus“.- 9.(Aufbegehren mit) Ironie, Karikatur, Spott: „z. Zt. Narrenschindenau b. Heidelberg Irrenklinik“.- 10. Bitten und Beschwerden: „Bitte! Bitte! Bitte!...“.- Anhang: iste der Anstalten und Privatpersonen, die Werke in die Heidelberger Bildersammlung gaben.- Liste historischer Diagnosen.- Personenverzeichnis

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