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Vandenhoeck & Ruprecht GmbH & Co KG Wahrheit - Geschwindigkeit - Pluralität: Chancen und Herausforderungen durch den Buchdruck im Zeitalter der Reformation
New technologies for the transmission of information promote the exchange of information. That is a very natural statement for the 20th and 21st centuries. It goes without saying that it also applies to the 16th century and the early modern period as a whole. A well-known example of this is the improvement in printing techniques through the use of movable type. This led to the fact that new media emerged and established themselves permanently, such as the pamphlet and the "Neue Zeitung". Other already known genera such as songs and sermons acquired a new meaning in the controversies of the time due to the changed communication situation. This resulted in a variety of opportunities and challenges, because the use of this new media, such as the transformation of existing media formats and their widespread use, set in motion or promoted political, social, legal and religious change processes. The articles in the anthology want these new ones Shed light on communication forms and methods as well as the change processes for the 16th century. This is done by analyzing change and transformation processes through the use of known and the creation of new media formats, the handling of diversity of opinion and the associated plurality of interpretations of current events as well as the emergence of a new culture of debate and new attempts at order.
£93.74
Vandenhoeck & Ruprecht GmbH & Co KG Veröffentlichungen des Instituts fur Europäische Geschichte Mainz: Die politischen Beziehungen Landgraf Philipps des Grobmutigen
Landgraf Philipp von Hessen wurde in der Forschung bislang als der aus religiösen GrÃ"nden prinzipiell opponierende Dauerrivale des Kaisers im Reich dargestellt. Dagegen zeigt die vorliegende Studie unter Zuhilfenahme neuer methodischer Ansätze und durch die zeitliche Verortung zwischen der Restitution Herzog Ulrichs von WÃ"rttemberg (1534) und dem Abschluss des "Geheimvertrages" mit dem Kaiser (1541) als markanten Zäsuren in den politischen Beziehungen des Landgrafen zum Kaiserhaus, dass der Landgraf als ein Politiker porträtiert werden muss, der seine politischen Entscheidungen je nach Interessenlage traf und vor dem Hintergrund politischer Konjunkturen seine Beziehungen neu austarierte und sein Handeln Ã"berdachte.
£166.35
Vandenhoeck & Ruprecht GmbH & Co KG Controversia et Confessio. Theologische Kontroversen 1548 - 1577/80
Im Jahr 1555 hielt der Leipziger Theologieprofessor Johann Pfeffinger eine Disputation ëber den freien Willen des Menschen ab. Dabei betonte er, im Anschluss an die Lehre Philipp Melanchthons, dass bei der Bekehrung des Menschen auch der menschliche Wille eine Rolle spiele. Die Publikation dieser Disputation im Jahr 1558 war der Auslöser des Synergistischen Streits (1555/58-1564). Dass man sich so intensiv auseinandersetzte, lag daran, dass diese theologische Problematik im Grunde weit ëber den Zusammenhang der "conversio" hinausging und zugleich die grundsätzliche, anthropologisch bedeutsame Frage tangierte, ob sich der Mensch frei und aus eigenem Antrieb dem Guten zuwenden könne. Den Spaltungen, den dieser Streit besonders innerhalb des Herzogtums Sachsen herauffëhrte, versuchte Herzog Johann Friedrich der Mittlere teils durch Vermittlungsbemëhungen, teils durch Entlassungen von Pfarrern und Professoren entgegenzuwirken. Im fënften Band der Edition "Controversia et Confessio" werden die fër den Streit ausschlaggebenden Texte von Johann Pfeffinger, Nikolaus von Amsdorf, Victorin Strigel, Matthias Flacius, Nikolaus Gallus und anderen Theologen geboten. Auch das "Weimarer Konfutationsbuchs", das hier erstmals kritisch ediert wird, ist in diesem Zusammenhang von Bedeutung.
£136.54
Vandenhoeck & Ruprecht GmbH & Co KG Controversia et Confessio. Theologische Kontroversen 1548-1577/80
How far could the Protestant territories of the Reich exhibit compromise toward the imperial religious politics without repudiating their own beliefs? This is a portrayal of the argumentation these Protestants used, based on their polemics.Volume 2 of the series "Controversia et Confessio" is devoted to the Adiaphoristic Controversy that occurred between 1548 and 1560. Based on the 11 edited polemics one can discern the various positions, each with their own characteristic chain of argumentation. At the center of attention lies the question of how far the Protestant territories of the Reich can assimilate to the imperial religious politics without denying their own beliefs. Short introductions to the individual sources are offered to orient the reader to the respective historical context and - inasmuch as is known - to the respective author. A summary of the contents as well as an overview of the source material and the background of the edition are also provided.
£282.46
Vandenhoeck & Ruprecht GmbH & Co KG Controversia et Confessio. Theologische Kontroversen 1548-1577/80
Vor dem Hintergrund der Kontroverse um die Notwendigkeit guter Werke (Majoristischer Streit, unsere Edition Bd. 3) brachen weitergehende Fragen auf. Im Zentrum des Antinomistischen Streits (1556-1571) stand die Frage nach Funktion, Bedeutung und Gebrauch des Gesetzes und des Evangeliums für das Leben der Christen. Insbesondere war strittig, ob der Mensch nach seiner Bekehrung einer besonderen Anleitung zum gottgefälligen Leben durch das Gesetz bedürfe. Die Diskussion wurde ausgelöst durch den Abschied der Eisenacher Synode von 1556, der die Sorge um die rechte Verhältnisbestimmung von Gesetz und Evangelium ansprach. Verschiedene Aspekte diesesProblems wurden an unterschiedlichen Orten des Reichs besonders intensiv debattiert, wobei die Begrifflichkeiten teils sehr schwankend waren. Der Gefahr von Spaltungen innerhalb der Gemeinwesen durch die andauernden theologischen Streitigkeiten suchten die jeweiligen Obrigkeiten teils durch Vermittlung, teils auch durch Zwangsmaßnahmen entgegenzuwirken, so dass es mehrfach zur Entlassung von Predigern kam. Im vierten Band der Edition "Controversia et Confessio" sind für den Streit bedeutsame Texte von Matthias Flacius, Anton Otho, Nikolaus von Amsdorf, Abdias Praetorius, Andreas Musculus, Joachim Mörlin, Andreas Fabricius, Jakob Sybold, Paul Crell, Johann Wigand, Christoph Pezel und anderen versammelt.
£201.03