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Book Synopsis
In diesem Open-Access-band geht es um die Thematisierung des Verhältnisses zwischen den gegenwärtig getrennten „Zwei Kulturen“ und Umrisse ihrer neuen Synthese in Richtung auf eine zeitgenössische, auf Interdisziplinarität gegründeten „Dritten Kultur“ als Zusammenschau von Literaturwissenschaft, Philosophie und Naturwissenschaft. Dabei wird Kafka als ein Autor ernst genommen, dessen Nähe zu Autoren der Romantik (Kleist etwa als einer seiner „Blutsbrüder“) ihn dazu bestimmte, deren zentrales Interesse an der Elektrizität (in Form des Mesmerismus beispielsweise) zu teilen. Als eine Weiterführung hinein in die neueste Moderne gelangt Kafkas besondere Begegnung mit Einstein und dessen Relativitätstheorie zur Darstellung, deren Einwirkung insbesondere auf Kafkas Spätwerk dargelegt wird. Als moderne Spielform solch „electrisch“- transdisziplinär orientierten literarischen Schreibens wird diesen Ausführungen Botho Strauß` gegenwärtiges Novellenwerk zur Seite gestellt.


Table of Contents
Einleitung: Zur Methodik mit Blick auf die Variationen des Prometheus-Mythos.- Annäherungen an Prometheus.- Variationen des Lichts. Auf dem Weg zu einem „electrischen Prometheus“: Das göttliche Licht der Gerechtigkeit.- Kafkas Lichtroman „Der Verschollene“, oder: Eine amerikanische Richterwahl im falschen Licht, Amazonenkampf versus Jiu-Jitsu.- Heinrich von Kleist und Franz Kafka: „Blutsbrüder“ unter sich.- Kafkas „mesmeristischer“ Kleist, ein artverwandtes Geschöpf im Geiste noch früher Romantik. Von Ritter zu Brecht und Dürrenmatt, oder: Die Spaltkraft der Atombombe.- Noch einmal Theoretisches, nunmehr mit Blick auf Friedrich Nietzsche und Botho Strauβ. Ein notwendiger Exkurs mitten ins Herz einer vermeintlichen Finsternis.- Botho Strauβ` “elektrische“ Novellen.- Zur Position des „elektrischen“ Erzählers.- Frühromantisches im Mittelaltergewand.- Eingeschobene Gedanken zum „Bildungsroman“. Zur Genrefrage.- Kafka als Lektor eines Röntgenstrahlen-Romans. Die Beziehung zu Ernst Weiss.- Ein „asiatischer“ Mozart bei Weiss und bei Kafka.- Ernst Weiss: Die Kunst des Erzählens. Fragen der Assimilation am Beispiel des „deutschen“ Mozart.- Ein (gemeinsamer?) „chinesischer“ Mozart.- Taoismus, Hermeneutik und moderne Physik. Noch ein notwendiger Exkurs.- Kafkas Blumfeld-Erzählung im Rahmen von Kafkas „Neutönertum“. Eine Entdeckung.- Die Lichtgeschwindigkeit ist unerreichbar – bis heute. Zu Kafkas zentraler literaturtheoretischer Kategorie eines immerwährenden „Ansturms gegen die Grenze.- Die Lichtgeschwindigkeit ein „neuer Gott“? Von Einstein zu Kafka noch immer via Ludwig Hopf.- Konsequenzen, die der Autor Kafka zog, oder: Das physikalische, elektromagnetische Experiment als Inspirationsquelle – eine Beweisführung aus dem Geiste der „Dritten Kultur.- Eine epochale „Verwandlung“ und mitten darin: Hans Magnus Enzensbergers Geniestreich.- Coda und zugleich Schlussakkord.

Umrisse einer Dritten Kultur im

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      Publisher: Springer-Verlag Berlin and Heidelberg GmbH & Co. KG
      Publication Date: 12/10/2021
      ISBN13: 9783662632031, 978-3662632031
      ISBN10: 3662632039

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      Book Synopsis
      In diesem Open-Access-band geht es um die Thematisierung des Verhältnisses zwischen den gegenwärtig getrennten „Zwei Kulturen“ und Umrisse ihrer neuen Synthese in Richtung auf eine zeitgenössische, auf Interdisziplinarität gegründeten „Dritten Kultur“ als Zusammenschau von Literaturwissenschaft, Philosophie und Naturwissenschaft. Dabei wird Kafka als ein Autor ernst genommen, dessen Nähe zu Autoren der Romantik (Kleist etwa als einer seiner „Blutsbrüder“) ihn dazu bestimmte, deren zentrales Interesse an der Elektrizität (in Form des Mesmerismus beispielsweise) zu teilen. Als eine Weiterführung hinein in die neueste Moderne gelangt Kafkas besondere Begegnung mit Einstein und dessen Relativitätstheorie zur Darstellung, deren Einwirkung insbesondere auf Kafkas Spätwerk dargelegt wird. Als moderne Spielform solch „electrisch“- transdisziplinär orientierten literarischen Schreibens wird diesen Ausführungen Botho Strauß` gegenwärtiges Novellenwerk zur Seite gestellt.


      Table of Contents
      Einleitung: Zur Methodik mit Blick auf die Variationen des Prometheus-Mythos.- Annäherungen an Prometheus.- Variationen des Lichts. Auf dem Weg zu einem „electrischen Prometheus“: Das göttliche Licht der Gerechtigkeit.- Kafkas Lichtroman „Der Verschollene“, oder: Eine amerikanische Richterwahl im falschen Licht, Amazonenkampf versus Jiu-Jitsu.- Heinrich von Kleist und Franz Kafka: „Blutsbrüder“ unter sich.- Kafkas „mesmeristischer“ Kleist, ein artverwandtes Geschöpf im Geiste noch früher Romantik. Von Ritter zu Brecht und Dürrenmatt, oder: Die Spaltkraft der Atombombe.- Noch einmal Theoretisches, nunmehr mit Blick auf Friedrich Nietzsche und Botho Strauβ. Ein notwendiger Exkurs mitten ins Herz einer vermeintlichen Finsternis.- Botho Strauβ` “elektrische“ Novellen.- Zur Position des „elektrischen“ Erzählers.- Frühromantisches im Mittelaltergewand.- Eingeschobene Gedanken zum „Bildungsroman“. Zur Genrefrage.- Kafka als Lektor eines Röntgenstrahlen-Romans. Die Beziehung zu Ernst Weiss.- Ein „asiatischer“ Mozart bei Weiss und bei Kafka.- Ernst Weiss: Die Kunst des Erzählens. Fragen der Assimilation am Beispiel des „deutschen“ Mozart.- Ein (gemeinsamer?) „chinesischer“ Mozart.- Taoismus, Hermeneutik und moderne Physik. Noch ein notwendiger Exkurs.- Kafkas Blumfeld-Erzählung im Rahmen von Kafkas „Neutönertum“. Eine Entdeckung.- Die Lichtgeschwindigkeit ist unerreichbar – bis heute. Zu Kafkas zentraler literaturtheoretischer Kategorie eines immerwährenden „Ansturms gegen die Grenze.- Die Lichtgeschwindigkeit ein „neuer Gott“? Von Einstein zu Kafka noch immer via Ludwig Hopf.- Konsequenzen, die der Autor Kafka zog, oder: Das physikalische, elektromagnetische Experiment als Inspirationsquelle – eine Beweisführung aus dem Geiste der „Dritten Kultur.- Eine epochale „Verwandlung“ und mitten darin: Hans Magnus Enzensbergers Geniestreich.- Coda und zugleich Schlussakkord.

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