Description

Book Synopsis

Wir vermitteln Vermittlerwissen

Wenn zwei sich streiten, vermittelt der Dritte
Jeder kennt Konflikte – beruflich oder privat –, die er gern lösen würde, ohne gleich einen Anwalt zu konsultieren oder gar einen Prozess anzustrengen. Monika Oboth und Al Weckert informieren in dieser zweiten, aktualisierten und überarbeiteten Auflage anhand von vielen Beispielen über Einsatzmöglichkeiten, Inhalt und Methoden von Mediation als Mittel zur außergerichtlichen Konfliktklärung. Ob bei Trennung, Scheidung oder Erbstreitigkeiten, bei Konflikten in der Schule oder im Beruf oder bei Streitigkeiten zwischen Vertragspartnern – dieses unbürokratische Verfahren ermöglicht es Konfliktparteien, selbst ihre Lösungen zu finden. Für all jene, die sich als Mediator zusätzlich qualifizieren wollen – Lehrer, Sozialpädagogen, Therapeuten, Personalentwickler oder Juristen – beschreiben die Autoren auch das Profil und das Handwerkszeug von Mediatoren. Sie erfahren:

  • Wie die fünf Phasen der Mediation ablaufen
  • Welche Gesprächstechniken und Frageformen ange-wendet werden
  • Warum Mediation nachhaltig Beziehungen verbessert
  • Wie eine für alle zufrieden-stellende Lösung erreicht wird
  • Wie Mediation in Unternehmen gelingt


Table of Contents

Über die Autoren 7

Einführung 25

Über dieses Buch 25

Törichte Annahmen über den Leser 25

Wie Sie dieses Buch nutzen 26

Wie dieses Buch aufgebaut ist 26

Teil I: So funktioniert Mediation 27

Teil II: Praxis und Methoden 27

Teil III: Anwendungsgebiete 27

Teil IV: Profil des Mediators 28

Teil V: Mediation in Organisationen 28

Teil VI: Der Top-Ten-Teil 29

Symbole, die in diesem Buch verwendet werden 29

Teil I So funktioniert Mediation 31

Kapitel 1 Wofür steht Mediation? 33

Was ist Mediation? 33

Alle Streitparteien gewinnen hinzu 34

Die sieben Grundgedanken der Mediation 35

Das Gebot der Freiwilligkeit 37

Neutralität und Allparteilichkeit 38

Eigenverantwortlichkeit der Streitparteien 40

Festgelegte Schritte 40

Der sichere Rahmen 41

Fehlende Normierung 42

Mediation ist zukunftsorientiert 42

Was Mediation für die Streitparteien erreichen kann 43

»Übersetzung« von Schuldzuweisungen und Anklagen 43

Eine veränderte Kommunikation 43

Konfliktveränderung 43

Ziele außerhalb des Verfahrens 44

Kapitel 2 Ursprünge der Mediation 47

Entwicklung der Mediation 47

Die Wurzeln der Mediationsbewegung 48

Von der Blutrache zum Ausgleichsgedanken 48

Zwischenzeitliche Abkehr vom Vermittlungsgedanken 49

Politische Vermittlung als Ausnahme vom Trend 49

Mediation in der Moderne 50

Die USA als Vorläufer 50

Der Vermittlungsgedanke in Deutschland 52

Mediation in Deutschland 52

Aktuelle Verbreitung von Mediation 53

Einflüsse auf die Mediationsbewegung 54

Neue Erkenntnisse über das Verhandeln 55

Das Harvard-Konzept 55

Gesellschaftliche Bedeutung von Mediation 56

Alternative zum Gerichtsverfahren 56

Die Ausbildung zum Mediator 57

Völkerrecht und Mediation 57

Perspektiven 58

Kapitel 3 Wann hilft Mediation? 61

Die Funktionsweise menschlicher Systeme 61

Konflikte wirken im System 62

Wie Vermittlung in Systeme eingreift 62

Das Täter-Opfer-Dreieck 63

Wie Konflikte die Wahrnehmung verzerren 64

Vermittlung als Prozess 64

Klassische Ansätze, um mit Konflikten umzugehen 66

Alternative Konfliktbeilegung 67

Die Verbindung von Mediation mit anderen Methoden 69

Mediation und Moderation 69

Mediation und Supervision 69

Mediation und Coaching 70

Mediation und Teamentwicklung 71

Mediation und Organisationsentwicklung 71

Prüfkriterien für den Einsatz von Mediation 72

Vorteile von Mediation für Mensch und System 73

Mediation spart Mittel 73

Mediation stärkt die Eigenverantwortlichkeit 74

Mediation gewährleistet Vertraulichkeit 74

Mediation erzeugt Lerneffekte 75

Kapitel 4 Das Konfliktmodell der Mediation 77

Konflikt und Mediation 77

Der Weg in den Streit 79

Wahrnehmung im Konflikt 80

Die Bedeutung der Gedanken 80

Die Bedeutung der Gefühle 80

Die Bedeutung des Willens 81

Die Bedeutung des Verhaltens 82

Stufen der Konflikteskalation 82

Eskalationsstufe 1: Verhärtung 82

Eskalationsstufe 2: Debatte und Polemik 83

Eskalationsstufe 3: Taten statt Worte 83

Eskalationsstufe 4: Images und Koalitionen 84

Eskalationsstufe 5: Gesichtsverlust 84

Eskalationsstufe 6: Drohstrategien 85

Eskalationsstufe 7: Begrenzte Vernichtungsschläge 85

Eskalationsstufe 8: Zersplitterung 85

Eskalationsstufe 9: Gemeinsam in den Abgrund 86

Angst und ihre Folgen 86

Die Arbeitsweise des Gehirns im Konflikt 87

Herausforderung zur Anpassung 88

Überwindung des Positionsdenkens 88

Starke Gefühle konstruktiv nutzen 89

Kapitel 5 Die fünf Phasen der Mediation 91

Phase 1: Das Verfahren wird vorgestellt 91

Aufbau von Vertrauen 91

Erwartungen an die Mediation 92

Eine kurze Darstellung des Verfahrens 92

Phase 2: Die Themen klären 94

Einstieg in die Konfliktschilderung 94

Warum Eskalation ein positives Zeichen ist 95

Phase 3: Den Konflikt bearbeiten 95

Darstellung der Sichtweisen 96

Der Blick hinter die Positionen 96

Das Nadelöhr des Konflikts 96

Phase 4: Nach Lösungen suchen 97

Moderationsformen der Ideenproduktion 99

Umgang mit Eskalation in der Lösungsphase 100

Phase 5: Vereinbarungen treffen 100

Eindeutige Formulierungen für den Maßnahmenkatalog 100

Abschluss und Nachgespräch 102

Teil ii Praxis und Methoden der Mediation 103

Kapitel 6 Vorbereitung einer Mediation 105

Das Vorgespräch 105

Den Konfliktparteien Sicherheit geben 106

Die Kick-Off-Veranstaltung 106

Einzelgespräche vor Mediationsbeginn 107

Was bei der Auftragsklärung erfragt wird 108

Das schriftliche Mediationsangebot 110

Gestaltung des Raumes für die Mediation 111

Auswahl des Mobiliars 112

Essen und Trinken 112

Technik und weitere Materialien 112

Auswahl des Ortes und Raumgröße 113

Teilnehmerauswahl und sicherer Rahmen 114

Sicherer Rahmen 115

Kosten einer Mediation 115

Kapitel 7 Gewaltfreie Kommunikation 117

Was ist Gewaltfreie Kommunikation? 117

Der Gewaltbegriff in der Gewaltfreien Kommunikation 118

Konflikte sind der tragische Ausdruck unerfüllter Bedürfnisse 118

Urteilsfreie Beobachtung 119

Gefühle statt Schuldzuweisungen 120

Bedürfnisse hinter Positionen 122

Der Blick auf Kraftquellen statt auf Defizite 122

Die Bitte in der Verhandlung 124

Qualität in der Verbindung durch Freiwilligkeit 124

Kategorien von Bitten in der Gewaltfreien Kommunikation 126

Kriterien der Formulierung 126

Die Bedeutung von Wahlmöglichkeiten 127

Wichtige Sätze der Gewaltfreien Kommunikation 127

Fragen zu Beobachtungen 127

Fragen nach Gefühlen 127

Fragen zu indirekten Gefühlsäußerungen 128

Fragen zu Bedürfnissen 128

Fragen zu Bitten der Konfliktparteien 128

Kapitel 8 Kommunikationsmodelle und Gesprächstechniken 129

Hintergrundwissen für Mediatoren 129

Die Landkarte ist nicht die Landschaft 129

Der blinde Fleck in der eigenen Wahrnehmung 130

Das Eisbergmodell der Kommunikation 132

Einflüsse der Themenzentrierten Interaktion 133

Was folgt aus diesen Modellen für die Mediation? 133

Das Dramadreieck der Transaktionsanalyse 134

Der Teufelskreis sogenannter »Gegenreaktionen« 135

Die vier Seiten einer Nachricht 135

Das Wertequadrat 136

Zyklen der Teamentwicklung 137

Nützliche Gesprächstechniken 138

Aufnehmendes, einfühlsames Zuhören 139

Aktives Zuhören 139

Empathisches Spiegeln 140

Das Nadelöhr des Konflikts 141

Körpersprache 142

Emotionale Resonanz 143

Aufgaben der Moderation 143

Fragetechniken 143

Gefahren der »Warum-Frage« 144

Offene »W-Fragen« 144

Kontrollierter Dialog 144

Kapitel 9 Der Tanz auf dem Vulkan 147

Der Umgang mit starken Gefühlen 147

Für und Wider von Methoden 148

Starke Gefühle und Eskalation 148

Klagen in Bedürfnisse umformulieren 149

Umgang mit Eskalation in sechs Schritten 150

Aggression konstruktiv nutzen 151

Umgang mit Aggression in sechs Schritten 152

Übungen zum Umgang mit Aggression 153

Übung zum Umgang mit Aggression in einer Zweiergruppe 153

Übung zum Umgang mit Eskalation in einer Großgruppe 154

Übung zu indirekten Gefühlsäußerungen 155

Vom Mangelland ins Fülleland 155

Die Magie der positiven Formulierungen 156

Vom Gestern ins Heute 157

Übung zum Umgang mit alten Geschichten 157

Kapitel 10 Lösungssuche und Vereinbarungen 159

Kreativitätstechniken 159

Kartenabfrage 160

Brainstorming 161

Brainwriting 161

Methode 6-3-5 162

Mindmapping 162

Bemerkungen zu Kreativitätstechniken 162

Die Abschlussvereinbarung 163

Mit oder ohne Rechtsberatung? 163

Beratungsanwälte 165

Rechtliche Aspekte 165

Das Recht in der Mediation 166

Anwaltsmediatoren 166

Rechtliche Aspekte einzelner Mediationsphasen 167

Gerechtigkeitskriterien 167

Verfahrensgerechtigkeit 167

Vergeltungsgerechtigkeit 168

Verteilungsgerechtigkeit 168

Austauschgerechtigkeit 169

Der Mediationsvertrag 170

Teil III Anwendungsgebiete Der Mediation 173

Kapitel 11 Mediation in Familie, Partnerschaft, Erziehung 175

Mediation bei Trennung und Scheidung 175

Vorteile von Mediation bei Ehescheidung 176

Mediation und Rechtssystem 177

Das Trennungsdrama nicht ehelicher Väter und ihrer Kinder 178

Bedeutung für die Mediation 179

Entzerrung von Paarkonflikt und Elternebene 181

Mediation und Therapie 181

Konfliktdynamik in Partnerschaften 181

Dynamiken zwischen den Betroffenen 182

Innere Dynamiken der Betroffenen 182

Inhalte einer Mediationsvereinbarung 182

Erzeugung von Akzeptanz 183

Kosten und Rahmenbedingungen 183

Weitere Einsatzfelder der Familienmediation 184

Mediation in der Erziehung 185

Kapitel 12 Mediation und Wirtschaft, Gesundheitswesen, Organisationsentwicklung 187

Wirtschaftsmediation in Deutschland 187

Einsatzfelder von Wirtschaftsmediation 188

Akzeptanz von Wirtschaftsmediation 188

Konfliktkostensenkung durch Konfliktmanagement 189

Innerbetriebliche Konflikte und deren Kosten 190

Faktoren für Konfliktkosten 191

Investitionen zur Senkung von Konfliktkosten 192

Mediation im Gesundheitswesen 192

Wirtschaftsfaktor Gesundheitswesen 193

Konfliktursachen im Gesundheitswesen 193

Konfliktfronten im Gesundheitswesen 194

Konfliktlösungsmodelle 195

Mediation und Gewaltfreie Kommunikation 195

Mediation als Organisationsentwicklung 196

Erfahrungslernen für die tägliche Zusammenarbeit 196

Kapitel 13 Mediation und Recht 199

Mediation im Erbrecht 199

Einflüsse der Beziehungsebene auf die Sachebene 199

Möglichkeiten für Mediation im Arbeitsrecht 200

Betriebsinterne Mediation 200

Insolvenzrecht 201

Mediation im Schuldenbereinigungsplanverfahren 201

Verhandlungsleitung bei Unternehmensinsolvenz 201

Erfolgsmodell Mediation im Wirtschaftsrecht 202

Erfolgsaussichten von Wirtschaftsmediation 203

Geeignete Fälle für Wirtschaftsmediation 203

Einsatz von Mediationsklauseln 203

Mediation im Versicherungsrecht 204

Interessenlage der Beteiligten 204

Praxis der Schadensregulierung 204

Prozesskostenminimierung und faire Ergebnisse 204

Gerichtsnahe Mediation 205

Auswahl von geeigneten Verfahren 205

Täter-Opfer-Ausgleich (TOA) 205

Vorteile für die Betroffenen 205

Besonderheiten und Ablauf beim Täter-Opfer-Ausgleich 206

Notare als Mediatoren 206

Eignung von Mediation für die Vertragsmediation 206

Konfliktmediation 207

Das deutsche Mediationsgesetz 207

Inhalte des Mediationsgesetzes 207

Kapitel 14 Mediation und Planen, Bauen, Umwelt 211

Umweltmediation ist mehr als Naturschutz 211

Die neue politische Rolle der Bürger 212

Besonderheiten von Umweltkonflikten 212

Definition von Umweltmediation 212

Einsatzfelder von Umweltmediation 213

Aufgaben des Mediationsteams 213

Umweltmediation in der Praxis 215

Umgang mit Ergebnissen 215

Mediation im Verwaltungsrecht 216

Voraussetzungen für die Mitarbeit 216

Einsatzmodelle für Mediation im Verwaltungsrecht 216

Praxis der Verwaltungsmediation 217

Zeitpunkt des Einsatzes 217

Typische Einsatzfelder der Mediation im Verwaltungsrecht 217

Mediation am Bau 219

Akteure der Baumediation 219

Typische Konfliktthemen bei der Baumediation 219

Folgen von Gerichtsprozessen 220

Vorteile von Mediation 220

Kapitel 15 Mediation und Gemeinwesen, Nachbarschaft, Bildung 223

Mediation im Gemeinwesen 223

Anlässe für Mediation im Gemeinwesen 223

Modelle der Verankerung 224

Modelle der Organisationsform 224

Nachbarschaftsmediation 225

Ersatzkriegsschauplätze vor Gericht 225

Konsequenzen von Prozessen 226

Vorteile der Mediation bei Nachbarschaftsstreit 227

Sportmediation 227

Typische Sportkonflikte 227

Impulse durch Sportmediation 228

Mediation im Bildungssektor 228

Planungsphase für Mediation an Schulen 228

Vorteile von Streitschlichterprogrammen 229

Verknüpfung mit dem System Schule 229

Projektlehrkräfte und Kollegium 230

Schrittweise Verankerung des Projekts 230

Interkulturelle Mediation 231

Kulturbegriff 231

Definition von interkultureller Mediation 232

»Kulturcollagen« in einer globalisierten Welt 232

Übungen zum Thema Kulturbewusstsein 233

Missverständnisse zwischen Menschen unterschiedlicher Herkunftsländer 233

»Interkulturelle« Konflikte 235

Tipps zur » interkulturellen« Mediationskompetenz 235

Teil IV Profil Des Mediators 239

Kapitel 16 Persönlichkeitsentwicklung im Mediationsberuf 241

Notwendige Kompetenzen 241

Ehrliche Wertschätzung als Grundhaltung 242

Öffnung zulassen 243

Wertschätzende Grundhaltung als Rollenmodell 244

Präsenz und Kontakt 244

Schutz für alle Beteiligten 244

Vertrauen in den Prozess 245

Bearbeitung eigener Konfliktmuster 246

Unbewusste körpersprachliche Botschaften 246

Konflikte in der Herkunftsfamilie 246

Die Macht der Projektionen 247

Arbeit mit inneren Stimmen 248

Einfühlung in eigene Stimmungen 249

Selbsteinfühlung im Zusammenhang mit Mediation 250

Anleitung zur Selbsteinfühlung 250

Das Leben feiern 251

Die Bedeutung von Rollenspielen 252

Ablauf eines Rollenspiels 253

Kapitel 17 Verbände und Standards 255

Große Mediationsverbände im deutschsprachigen Raum 255

Bundesverband Mediation e. V. (BM) 255

Bundes-Arbeitsgemeinschaft für Familien-Mediation e. V. (BAFM) 256

Bundesverband Mediation in Wirtschaft und Arbeitswelt e. V. (BMWA) 257

Schweizerischer Dachverband Mediation (SDM-FSM) 258

Österreichischer Bundesverband für Mediation (ÖBM) 258

Weitere Mediationsverbände 259

Vereine und Fördergemeinschaften 263

Ausbildungsstandards 266

Verhaltenskodex für Mediatoren 267

Kapitel 18 Mediatoren als Unternehmer 271

Kreative Geschäftsideen 271

Der Mediationsmarkt 272

Die Konkurrenz freiberuflicher Mediation 273

Die eigenen Stärken erkennen 273

Der Einstieg in die Selbstständigkeit 275

Einnahmequellen von Freiberuflern 275

Unternehmerisches Bewusstsein 276

Buchhalter, Serviceleiter und Produktentwickler 276

Werbestratege und Personalchef 277

Einen Businessplan erstellen 279

Effektives Zeitmanagement 280

Sich (echte) Ziele setzen 280

Prioritäten setzen 282

Zeitdiebe ausmisten 283

Schluss mit dem Aufschieben von Aufgaben 284

Kapitel 19 Mediationsmarkt und Berufsbilder 285

Der Mediationsmarkt wächst 285

Voraussetzungen für weiteres Wachstum 286

Unterschiedliche Berufsbilder 286

Teil V Mediation in Organisationen 299

Kapitel 20 Systemische Besonderheiten von Organisationskonflikten 301

Systemische Betrachtung von Konflikten 301

Ebenen der systemischen Betrachtung 302

Wo setzt ein Mediationsverfahren an? 302

Fragen von Organisationsmediatoren 303

Vorbereitung auf Organisationsmediation 307

Fragen zum Arbeitsauftrag 307

Fragen zum Organigramm 307

Fragen zu Handlungsspielräumen des Mediationsteams 307

Fragen zu internen Rahmenbedingungen 308

Kapitel 21 Hierarchien und Gruppendynamik 309

Hierarchien und Ränge 309

Festgelegte (angeborene) Ränge 310

Selbst geschaffene Ränge 310

Ränge, die gegeben wie auch selbstbestimmt sein können 310

Privilegien und Verantwortung 311

Konflikte aus systemischer Sicht 312

Umgang mit Rängen in der Mediation 312

Höhere Ränge - Führungskräfte 313

Niedrigere Ränge (Mitarbeiter) 314

Dynamik von Konflikten in Gruppen 315

Tabus, Rollen und Kräfteverteilung 315

Mechanismen der Eskalation 316

Furcht vor der Themenflut 317

Kapitel 22 Methoden für Gruppen und Teams 319

Der erste Eindruck vom Konflikt 320

Mögliche Äußerungen von Streitparteien 320

Phase 1: Das Verfahren vorstellen 321

Phase 2: Themen benennen und auswählen 321

Bewertung von Themen 323

Phase 3: Die Erhellung der Konfliktthemen 324

Übersetzungshilfe durch das Mediationsteam 324

»Doppeln« in der Praxis 326

»Doppeln« überwindet Sprachlosigkeit 326

Phase 4: Problemlösung mit »Kuchenstücken« 328

Rückkehr zu Phase 3: Weitere Themen bearbeiten 329

Vom Kampf zur Kooperation 329

Phase 5: Vereinbarungen 331

Kapitel 23 Moderationstechnik und Aufgabenverteilung 333

Große Gruppen brauchen eine Arbeitsstruktur 333

Vorbereitung einer Co-Mediation 334

Wie Co-Mediation in der Praxis funktioniert 335

Mediationsteams können sich aufteilen 336

Besondere Methoden für große Gruppen 337

Einzelgespräche – Chance und Risiko 339

Wann Einzelgespräche sinnvoll sind 339

Visualisierung ist in jeder Mediationsphase wichtig 341

Chancen und Risiken der Visualisierung 342

Kapitel 24 Interne Mediation 345

Konfliktbearbeitung in Organisationen 345

Trennende und zusammenführende Konfliktbearbeitung 346

Sach- und personenbezogene Konfliktbearbeitung 346

Teil vi Der Top-Ten-Teil 359

Kapitel 25 Zehn Tipps für die Wahl des richtigen Mediators 361

Recherche und Vorauswahl 361

Zielgruppe des Mediators 361

Ausbildung nach Standards eines Bundesverbands 361

Kapitel 26 Zehn Kriterien für die Wahl einer Mediationsausbildung 365

Ausbildungsrichtung 365

Qualitätssicherung eines Bundesverbands 365

Methodische Gestaltung 365

Kapitel 27 Erste Hilfe bei schwierigen Mediationssituationen 369

Angriffe auf das Mediationsteam 369

Erste Hilfe: Einfühlung 369

Aus dem Raum herauslaufen 369

Kapitel 28 Zehn »Tipps«, wie Sie Mediation in den Sand setzen können 375

Kapitel 29 Kontaktadressen für Mediation im deutschsprachigen Raum 377

Stichwortverzeichnis 380

Mediation für Dummies

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      Publication Date: Publication Date: 06/08/2014
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      ISBN10: 3527710647

      Description

      Book Synopsis

      Wir vermitteln Vermittlerwissen

      Wenn zwei sich streiten, vermittelt der Dritte
      Jeder kennt Konflikte – beruflich oder privat –, die er gern lösen würde, ohne gleich einen Anwalt zu konsultieren oder gar einen Prozess anzustrengen. Monika Oboth und Al Weckert informieren in dieser zweiten, aktualisierten und überarbeiteten Auflage anhand von vielen Beispielen über Einsatzmöglichkeiten, Inhalt und Methoden von Mediation als Mittel zur außergerichtlichen Konfliktklärung. Ob bei Trennung, Scheidung oder Erbstreitigkeiten, bei Konflikten in der Schule oder im Beruf oder bei Streitigkeiten zwischen Vertragspartnern – dieses unbürokratische Verfahren ermöglicht es Konfliktparteien, selbst ihre Lösungen zu finden. Für all jene, die sich als Mediator zusätzlich qualifizieren wollen – Lehrer, Sozialpädagogen, Therapeuten, Personalentwickler oder Juristen – beschreiben die Autoren auch das Profil und das Handwerkszeug von Mediatoren. Sie erfahren:

      • Wie die fünf Phasen der Mediation ablaufen
      • Welche Gesprächstechniken und Frageformen ange-wendet werden
      • Warum Mediation nachhaltig Beziehungen verbessert
      • Wie eine für alle zufrieden-stellende Lösung erreicht wird
      • Wie Mediation in Unternehmen gelingt


      Table of Contents

      Über die Autoren 7

      Einführung 25

      Über dieses Buch 25

      Törichte Annahmen über den Leser 25

      Wie Sie dieses Buch nutzen 26

      Wie dieses Buch aufgebaut ist 26

      Teil I: So funktioniert Mediation 27

      Teil II: Praxis und Methoden 27

      Teil III: Anwendungsgebiete 27

      Teil IV: Profil des Mediators 28

      Teil V: Mediation in Organisationen 28

      Teil VI: Der Top-Ten-Teil 29

      Symbole, die in diesem Buch verwendet werden 29

      Teil I So funktioniert Mediation 31

      Kapitel 1 Wofür steht Mediation? 33

      Was ist Mediation? 33

      Alle Streitparteien gewinnen hinzu 34

      Die sieben Grundgedanken der Mediation 35

      Das Gebot der Freiwilligkeit 37

      Neutralität und Allparteilichkeit 38

      Eigenverantwortlichkeit der Streitparteien 40

      Festgelegte Schritte 40

      Der sichere Rahmen 41

      Fehlende Normierung 42

      Mediation ist zukunftsorientiert 42

      Was Mediation für die Streitparteien erreichen kann 43

      »Übersetzung« von Schuldzuweisungen und Anklagen 43

      Eine veränderte Kommunikation 43

      Konfliktveränderung 43

      Ziele außerhalb des Verfahrens 44

      Kapitel 2 Ursprünge der Mediation 47

      Entwicklung der Mediation 47

      Die Wurzeln der Mediationsbewegung 48

      Von der Blutrache zum Ausgleichsgedanken 48

      Zwischenzeitliche Abkehr vom Vermittlungsgedanken 49

      Politische Vermittlung als Ausnahme vom Trend 49

      Mediation in der Moderne 50

      Die USA als Vorläufer 50

      Der Vermittlungsgedanke in Deutschland 52

      Mediation in Deutschland 52

      Aktuelle Verbreitung von Mediation 53

      Einflüsse auf die Mediationsbewegung 54

      Neue Erkenntnisse über das Verhandeln 55

      Das Harvard-Konzept 55

      Gesellschaftliche Bedeutung von Mediation 56

      Alternative zum Gerichtsverfahren 56

      Die Ausbildung zum Mediator 57

      Völkerrecht und Mediation 57

      Perspektiven 58

      Kapitel 3 Wann hilft Mediation? 61

      Die Funktionsweise menschlicher Systeme 61

      Konflikte wirken im System 62

      Wie Vermittlung in Systeme eingreift 62

      Das Täter-Opfer-Dreieck 63

      Wie Konflikte die Wahrnehmung verzerren 64

      Vermittlung als Prozess 64

      Klassische Ansätze, um mit Konflikten umzugehen 66

      Alternative Konfliktbeilegung 67

      Die Verbindung von Mediation mit anderen Methoden 69

      Mediation und Moderation 69

      Mediation und Supervision 69

      Mediation und Coaching 70

      Mediation und Teamentwicklung 71

      Mediation und Organisationsentwicklung 71

      Prüfkriterien für den Einsatz von Mediation 72

      Vorteile von Mediation für Mensch und System 73

      Mediation spart Mittel 73

      Mediation stärkt die Eigenverantwortlichkeit 74

      Mediation gewährleistet Vertraulichkeit 74

      Mediation erzeugt Lerneffekte 75

      Kapitel 4 Das Konfliktmodell der Mediation 77

      Konflikt und Mediation 77

      Der Weg in den Streit 79

      Wahrnehmung im Konflikt 80

      Die Bedeutung der Gedanken 80

      Die Bedeutung der Gefühle 80

      Die Bedeutung des Willens 81

      Die Bedeutung des Verhaltens 82

      Stufen der Konflikteskalation 82

      Eskalationsstufe 1: Verhärtung 82

      Eskalationsstufe 2: Debatte und Polemik 83

      Eskalationsstufe 3: Taten statt Worte 83

      Eskalationsstufe 4: Images und Koalitionen 84

      Eskalationsstufe 5: Gesichtsverlust 84

      Eskalationsstufe 6: Drohstrategien 85

      Eskalationsstufe 7: Begrenzte Vernichtungsschläge 85

      Eskalationsstufe 8: Zersplitterung 85

      Eskalationsstufe 9: Gemeinsam in den Abgrund 86

      Angst und ihre Folgen 86

      Die Arbeitsweise des Gehirns im Konflikt 87

      Herausforderung zur Anpassung 88

      Überwindung des Positionsdenkens 88

      Starke Gefühle konstruktiv nutzen 89

      Kapitel 5 Die fünf Phasen der Mediation 91

      Phase 1: Das Verfahren wird vorgestellt 91

      Aufbau von Vertrauen 91

      Erwartungen an die Mediation 92

      Eine kurze Darstellung des Verfahrens 92

      Phase 2: Die Themen klären 94

      Einstieg in die Konfliktschilderung 94

      Warum Eskalation ein positives Zeichen ist 95

      Phase 3: Den Konflikt bearbeiten 95

      Darstellung der Sichtweisen 96

      Der Blick hinter die Positionen 96

      Das Nadelöhr des Konflikts 96

      Phase 4: Nach Lösungen suchen 97

      Moderationsformen der Ideenproduktion 99

      Umgang mit Eskalation in der Lösungsphase 100

      Phase 5: Vereinbarungen treffen 100

      Eindeutige Formulierungen für den Maßnahmenkatalog 100

      Abschluss und Nachgespräch 102

      Teil ii Praxis und Methoden der Mediation 103

      Kapitel 6 Vorbereitung einer Mediation 105

      Das Vorgespräch 105

      Den Konfliktparteien Sicherheit geben 106

      Die Kick-Off-Veranstaltung 106

      Einzelgespräche vor Mediationsbeginn 107

      Was bei der Auftragsklärung erfragt wird 108

      Das schriftliche Mediationsangebot 110

      Gestaltung des Raumes für die Mediation 111

      Auswahl des Mobiliars 112

      Essen und Trinken 112

      Technik und weitere Materialien 112

      Auswahl des Ortes und Raumgröße 113

      Teilnehmerauswahl und sicherer Rahmen 114

      Sicherer Rahmen 115

      Kosten einer Mediation 115

      Kapitel 7 Gewaltfreie Kommunikation 117

      Was ist Gewaltfreie Kommunikation? 117

      Der Gewaltbegriff in der Gewaltfreien Kommunikation 118

      Konflikte sind der tragische Ausdruck unerfüllter Bedürfnisse 118

      Urteilsfreie Beobachtung 119

      Gefühle statt Schuldzuweisungen 120

      Bedürfnisse hinter Positionen 122

      Der Blick auf Kraftquellen statt auf Defizite 122

      Die Bitte in der Verhandlung 124

      Qualität in der Verbindung durch Freiwilligkeit 124

      Kategorien von Bitten in der Gewaltfreien Kommunikation 126

      Kriterien der Formulierung 126

      Die Bedeutung von Wahlmöglichkeiten 127

      Wichtige Sätze der Gewaltfreien Kommunikation 127

      Fragen zu Beobachtungen 127

      Fragen nach Gefühlen 127

      Fragen zu indirekten Gefühlsäußerungen 128

      Fragen zu Bedürfnissen 128

      Fragen zu Bitten der Konfliktparteien 128

      Kapitel 8 Kommunikationsmodelle und Gesprächstechniken 129

      Hintergrundwissen für Mediatoren 129

      Die Landkarte ist nicht die Landschaft 129

      Der blinde Fleck in der eigenen Wahrnehmung 130

      Das Eisbergmodell der Kommunikation 132

      Einflüsse der Themenzentrierten Interaktion 133

      Was folgt aus diesen Modellen für die Mediation? 133

      Das Dramadreieck der Transaktionsanalyse 134

      Der Teufelskreis sogenannter »Gegenreaktionen« 135

      Die vier Seiten einer Nachricht 135

      Das Wertequadrat 136

      Zyklen der Teamentwicklung 137

      Nützliche Gesprächstechniken 138

      Aufnehmendes, einfühlsames Zuhören 139

      Aktives Zuhören 139

      Empathisches Spiegeln 140

      Das Nadelöhr des Konflikts 141

      Körpersprache 142

      Emotionale Resonanz 143

      Aufgaben der Moderation 143

      Fragetechniken 143

      Gefahren der »Warum-Frage« 144

      Offene »W-Fragen« 144

      Kontrollierter Dialog 144

      Kapitel 9 Der Tanz auf dem Vulkan 147

      Der Umgang mit starken Gefühlen 147

      Für und Wider von Methoden 148

      Starke Gefühle und Eskalation 148

      Klagen in Bedürfnisse umformulieren 149

      Umgang mit Eskalation in sechs Schritten 150

      Aggression konstruktiv nutzen 151

      Umgang mit Aggression in sechs Schritten 152

      Übungen zum Umgang mit Aggression 153

      Übung zum Umgang mit Aggression in einer Zweiergruppe 153

      Übung zum Umgang mit Eskalation in einer Großgruppe 154

      Übung zu indirekten Gefühlsäußerungen 155

      Vom Mangelland ins Fülleland 155

      Die Magie der positiven Formulierungen 156

      Vom Gestern ins Heute 157

      Übung zum Umgang mit alten Geschichten 157

      Kapitel 10 Lösungssuche und Vereinbarungen 159

      Kreativitätstechniken 159

      Kartenabfrage 160

      Brainstorming 161

      Brainwriting 161

      Methode 6-3-5 162

      Mindmapping 162

      Bemerkungen zu Kreativitätstechniken 162

      Die Abschlussvereinbarung 163

      Mit oder ohne Rechtsberatung? 163

      Beratungsanwälte 165

      Rechtliche Aspekte 165

      Das Recht in der Mediation 166

      Anwaltsmediatoren 166

      Rechtliche Aspekte einzelner Mediationsphasen 167

      Gerechtigkeitskriterien 167

      Verfahrensgerechtigkeit 167

      Vergeltungsgerechtigkeit 168

      Verteilungsgerechtigkeit 168

      Austauschgerechtigkeit 169

      Der Mediationsvertrag 170

      Teil III Anwendungsgebiete Der Mediation 173

      Kapitel 11 Mediation in Familie, Partnerschaft, Erziehung 175

      Mediation bei Trennung und Scheidung 175

      Vorteile von Mediation bei Ehescheidung 176

      Mediation und Rechtssystem 177

      Das Trennungsdrama nicht ehelicher Väter und ihrer Kinder 178

      Bedeutung für die Mediation 179

      Entzerrung von Paarkonflikt und Elternebene 181

      Mediation und Therapie 181

      Konfliktdynamik in Partnerschaften 181

      Dynamiken zwischen den Betroffenen 182

      Innere Dynamiken der Betroffenen 182

      Inhalte einer Mediationsvereinbarung 182

      Erzeugung von Akzeptanz 183

      Kosten und Rahmenbedingungen 183

      Weitere Einsatzfelder der Familienmediation 184

      Mediation in der Erziehung 185

      Kapitel 12 Mediation und Wirtschaft, Gesundheitswesen, Organisationsentwicklung 187

      Wirtschaftsmediation in Deutschland 187

      Einsatzfelder von Wirtschaftsmediation 188

      Akzeptanz von Wirtschaftsmediation 188

      Konfliktkostensenkung durch Konfliktmanagement 189

      Innerbetriebliche Konflikte und deren Kosten 190

      Faktoren für Konfliktkosten 191

      Investitionen zur Senkung von Konfliktkosten 192

      Mediation im Gesundheitswesen 192

      Wirtschaftsfaktor Gesundheitswesen 193

      Konfliktursachen im Gesundheitswesen 193

      Konfliktfronten im Gesundheitswesen 194

      Konfliktlösungsmodelle 195

      Mediation und Gewaltfreie Kommunikation 195

      Mediation als Organisationsentwicklung 196

      Erfahrungslernen für die tägliche Zusammenarbeit 196

      Kapitel 13 Mediation und Recht 199

      Mediation im Erbrecht 199

      Einflüsse der Beziehungsebene auf die Sachebene 199

      Möglichkeiten für Mediation im Arbeitsrecht 200

      Betriebsinterne Mediation 200

      Insolvenzrecht 201

      Mediation im Schuldenbereinigungsplanverfahren 201

      Verhandlungsleitung bei Unternehmensinsolvenz 201

      Erfolgsmodell Mediation im Wirtschaftsrecht 202

      Erfolgsaussichten von Wirtschaftsmediation 203

      Geeignete Fälle für Wirtschaftsmediation 203

      Einsatz von Mediationsklauseln 203

      Mediation im Versicherungsrecht 204

      Interessenlage der Beteiligten 204

      Praxis der Schadensregulierung 204

      Prozesskostenminimierung und faire Ergebnisse 204

      Gerichtsnahe Mediation 205

      Auswahl von geeigneten Verfahren 205

      Täter-Opfer-Ausgleich (TOA) 205

      Vorteile für die Betroffenen 205

      Besonderheiten und Ablauf beim Täter-Opfer-Ausgleich 206

      Notare als Mediatoren 206

      Eignung von Mediation für die Vertragsmediation 206

      Konfliktmediation 207

      Das deutsche Mediationsgesetz 207

      Inhalte des Mediationsgesetzes 207

      Kapitel 14 Mediation und Planen, Bauen, Umwelt 211

      Umweltmediation ist mehr als Naturschutz 211

      Die neue politische Rolle der Bürger 212

      Besonderheiten von Umweltkonflikten 212

      Definition von Umweltmediation 212

      Einsatzfelder von Umweltmediation 213

      Aufgaben des Mediationsteams 213

      Umweltmediation in der Praxis 215

      Umgang mit Ergebnissen 215

      Mediation im Verwaltungsrecht 216

      Voraussetzungen für die Mitarbeit 216

      Einsatzmodelle für Mediation im Verwaltungsrecht 216

      Praxis der Verwaltungsmediation 217

      Zeitpunkt des Einsatzes 217

      Typische Einsatzfelder der Mediation im Verwaltungsrecht 217

      Mediation am Bau 219

      Akteure der Baumediation 219

      Typische Konfliktthemen bei der Baumediation 219

      Folgen von Gerichtsprozessen 220

      Vorteile von Mediation 220

      Kapitel 15 Mediation und Gemeinwesen, Nachbarschaft, Bildung 223

      Mediation im Gemeinwesen 223

      Anlässe für Mediation im Gemeinwesen 223

      Modelle der Verankerung 224

      Modelle der Organisationsform 224

      Nachbarschaftsmediation 225

      Ersatzkriegsschauplätze vor Gericht 225

      Konsequenzen von Prozessen 226

      Vorteile der Mediation bei Nachbarschaftsstreit 227

      Sportmediation 227

      Typische Sportkonflikte 227

      Impulse durch Sportmediation 228

      Mediation im Bildungssektor 228

      Planungsphase für Mediation an Schulen 228

      Vorteile von Streitschlichterprogrammen 229

      Verknüpfung mit dem System Schule 229

      Projektlehrkräfte und Kollegium 230

      Schrittweise Verankerung des Projekts 230

      Interkulturelle Mediation 231

      Kulturbegriff 231

      Definition von interkultureller Mediation 232

      »Kulturcollagen« in einer globalisierten Welt 232

      Übungen zum Thema Kulturbewusstsein 233

      Missverständnisse zwischen Menschen unterschiedlicher Herkunftsländer 233

      »Interkulturelle« Konflikte 235

      Tipps zur » interkulturellen« Mediationskompetenz 235

      Teil IV Profil Des Mediators 239

      Kapitel 16 Persönlichkeitsentwicklung im Mediationsberuf 241

      Notwendige Kompetenzen 241

      Ehrliche Wertschätzung als Grundhaltung 242

      Öffnung zulassen 243

      Wertschätzende Grundhaltung als Rollenmodell 244

      Präsenz und Kontakt 244

      Schutz für alle Beteiligten 244

      Vertrauen in den Prozess 245

      Bearbeitung eigener Konfliktmuster 246

      Unbewusste körpersprachliche Botschaften 246

      Konflikte in der Herkunftsfamilie 246

      Die Macht der Projektionen 247

      Arbeit mit inneren Stimmen 248

      Einfühlung in eigene Stimmungen 249

      Selbsteinfühlung im Zusammenhang mit Mediation 250

      Anleitung zur Selbsteinfühlung 250

      Das Leben feiern 251

      Die Bedeutung von Rollenspielen 252

      Ablauf eines Rollenspiels 253

      Kapitel 17 Verbände und Standards 255

      Große Mediationsverbände im deutschsprachigen Raum 255

      Bundesverband Mediation e. V. (BM) 255

      Bundes-Arbeitsgemeinschaft für Familien-Mediation e. V. (BAFM) 256

      Bundesverband Mediation in Wirtschaft und Arbeitswelt e. V. (BMWA) 257

      Schweizerischer Dachverband Mediation (SDM-FSM) 258

      Österreichischer Bundesverband für Mediation (ÖBM) 258

      Weitere Mediationsverbände 259

      Vereine und Fördergemeinschaften 263

      Ausbildungsstandards 266

      Verhaltenskodex für Mediatoren 267

      Kapitel 18 Mediatoren als Unternehmer 271

      Kreative Geschäftsideen 271

      Der Mediationsmarkt 272

      Die Konkurrenz freiberuflicher Mediation 273

      Die eigenen Stärken erkennen 273

      Der Einstieg in die Selbstständigkeit 275

      Einnahmequellen von Freiberuflern 275

      Unternehmerisches Bewusstsein 276

      Buchhalter, Serviceleiter und Produktentwickler 276

      Werbestratege und Personalchef 277

      Einen Businessplan erstellen 279

      Effektives Zeitmanagement 280

      Sich (echte) Ziele setzen 280

      Prioritäten setzen 282

      Zeitdiebe ausmisten 283

      Schluss mit dem Aufschieben von Aufgaben 284

      Kapitel 19 Mediationsmarkt und Berufsbilder 285

      Der Mediationsmarkt wächst 285

      Voraussetzungen für weiteres Wachstum 286

      Unterschiedliche Berufsbilder 286

      Teil V Mediation in Organisationen 299

      Kapitel 20 Systemische Besonderheiten von Organisationskonflikten 301

      Systemische Betrachtung von Konflikten 301

      Ebenen der systemischen Betrachtung 302

      Wo setzt ein Mediationsverfahren an? 302

      Fragen von Organisationsmediatoren 303

      Vorbereitung auf Organisationsmediation 307

      Fragen zum Arbeitsauftrag 307

      Fragen zum Organigramm 307

      Fragen zu Handlungsspielräumen des Mediationsteams 307

      Fragen zu internen Rahmenbedingungen 308

      Kapitel 21 Hierarchien und Gruppendynamik 309

      Hierarchien und Ränge 309

      Festgelegte (angeborene) Ränge 310

      Selbst geschaffene Ränge 310

      Ränge, die gegeben wie auch selbstbestimmt sein können 310

      Privilegien und Verantwortung 311

      Konflikte aus systemischer Sicht 312

      Umgang mit Rängen in der Mediation 312

      Höhere Ränge - Führungskräfte 313

      Niedrigere Ränge (Mitarbeiter) 314

      Dynamik von Konflikten in Gruppen 315

      Tabus, Rollen und Kräfteverteilung 315

      Mechanismen der Eskalation 316

      Furcht vor der Themenflut 317

      Kapitel 22 Methoden für Gruppen und Teams 319

      Der erste Eindruck vom Konflikt 320

      Mögliche Äußerungen von Streitparteien 320

      Phase 1: Das Verfahren vorstellen 321

      Phase 2: Themen benennen und auswählen 321

      Bewertung von Themen 323

      Phase 3: Die Erhellung der Konfliktthemen 324

      Übersetzungshilfe durch das Mediationsteam 324

      »Doppeln« in der Praxis 326

      »Doppeln« überwindet Sprachlosigkeit 326

      Phase 4: Problemlösung mit »Kuchenstücken« 328

      Rückkehr zu Phase 3: Weitere Themen bearbeiten 329

      Vom Kampf zur Kooperation 329

      Phase 5: Vereinbarungen 331

      Kapitel 23 Moderationstechnik und Aufgabenverteilung 333

      Große Gruppen brauchen eine Arbeitsstruktur 333

      Vorbereitung einer Co-Mediation 334

      Wie Co-Mediation in der Praxis funktioniert 335

      Mediationsteams können sich aufteilen 336

      Besondere Methoden für große Gruppen 337

      Einzelgespräche – Chance und Risiko 339

      Wann Einzelgespräche sinnvoll sind 339

      Visualisierung ist in jeder Mediationsphase wichtig 341

      Chancen und Risiken der Visualisierung 342

      Kapitel 24 Interne Mediation 345

      Konfliktbearbeitung in Organisationen 345

      Trennende und zusammenführende Konfliktbearbeitung 346

      Sach- und personenbezogene Konfliktbearbeitung 346

      Teil vi Der Top-Ten-Teil 359

      Kapitel 25 Zehn Tipps für die Wahl des richtigen Mediators 361

      Recherche und Vorauswahl 361

      Zielgruppe des Mediators 361

      Ausbildung nach Standards eines Bundesverbands 361

      Kapitel 26 Zehn Kriterien für die Wahl einer Mediationsausbildung 365

      Ausbildungsrichtung 365

      Qualitätssicherung eines Bundesverbands 365

      Methodische Gestaltung 365

      Kapitel 27 Erste Hilfe bei schwierigen Mediationssituationen 369

      Angriffe auf das Mediationsteam 369

      Erste Hilfe: Einfühlung 369

      Aus dem Raum herauslaufen 369

      Kapitel 28 Zehn »Tipps«, wie Sie Mediation in den Sand setzen können 375

      Kapitel 29 Kontaktadressen für Mediation im deutschsprachigen Raum 377

      Stichwortverzeichnis 380

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