Description
Book SynopsisDie hier versammelten Beiträge spiegeln den aktuellen Stand der Debatte um Intersektionalität 20 Jahre nach Prägung des Begriffes im Schwarzen Feminismus in den USA. Bei seiner transatlantischen Reise durchlief der Ansatz Metamorphosen und fiel in Europa auf vorbereiteten Boden, insbesondere in anglophonen und deutschsprachigen feministischen Diskursen. Klasse, Geschlecht, Ethnizität und „Rasse“, Sexualität, Behinderung, Alter und andere Dimensionen von Ungleichheit und Identität werden inzwischen in intersektioneller Perspektive untersucht. In diesem Band wird der Ansatz vorgestellt und in transdisziplinären und transnationalen Analyseperspektiven wie Diskurstheorie, Biographieforschung, Wissenssoziologie, Rahmenanalyse und Sozialstrukturanalyse verortet; auch werden kritische Interventionen zu Problemen und Grenzen dieses Konzepts diskutiert.
Table of ContentsI. Die transatlantische Reise von Intersektionalität – Geografi en und Räume der Debatte.- Mit Beiträgen von Kimberlé W- Crenshaw, Kathy Davisund Myra Marx Ferree.- II. Neue Forschungsfelder der Intersektionalität: Männlichkeiten und Heteronormativität.- Mit Beiträgen von Mechthild Bereswill und Anke Neuber, Jeff Hearn, Dubravka Zarkov, Kira Kosnick, Ann Phoenix.- III. Intersektionalität vorantreiben: Potentiale, Grenzen und kritische Fragen.- Mit Beiträgen von Nira Yuval-Davis, Paula-Irene Villa, Gudrun-Axeli Knapp, Katharina Wagenbach.