Description

Book Synopsis

Konsum war und ist schon immer mehr als nur Bedürfnisbefriedigung. Er ist Ort der Auseinandersetzung um die legitime Ordnung der Gesellschaft und somit ein gesellschaftstheoretisches Thema par excellence. Ausgehend von Foucaults Konzept der Gouvernementalität untersucht die Studie in historischer Perspektive Diskurse, Institutionen, Praktiken und Artefakte, mittels derer versucht wurde, den Konsum zu lenken. Sie zeigt, dass jede der in dieser Studie analysierten gesellschaftlichen Formationen eine ihrem Selbstverständnis entsprechende Vorstellung über die Bedeutung des Konsums und Unterscheidung in richtigen und falschen Konsum besaß und dieser Vorstellung und Unterscheidung gemäß versucht hat, auf Konsum einzuwirken. Neben einem historischen wird diese Studie aber auch durch ein zeitdiagnostisches Interesse geleitet. So wird die Erschaffung einer Gesellschaft des Marktes und Wettbewerbs sowie von ebenso unternehmerischen und unabhängigen wie sozial und ökologisch verantwortungsbewussten KonsumentInnen als Fluchtpunkt der gegenwärtigen, neoliberalen Regierung des Konsums analysiert.



Table of Contents
Von der Luxuskritik zur Analytik der Reichtümer.- Liberalismus und bürgerlicher Konsum: Die Befreiung der Bedürfnisse?.- Die Regierung des Sozialen I: Bedarfsdeckung.- Die Regierung des Sozialen II: Bedarfsweckung.- Die neoliberale Regierung des Konsums.

Die Regierung des Konsums

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      Publisher: Springer Fachmedien Wiesbaden
      Publication Date: 25/08/2014
      ISBN13: 9783658064525, 978-3658064525
      ISBN10: 3658064528

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      Book Synopsis

      Konsum war und ist schon immer mehr als nur Bedürfnisbefriedigung. Er ist Ort der Auseinandersetzung um die legitime Ordnung der Gesellschaft und somit ein gesellschaftstheoretisches Thema par excellence. Ausgehend von Foucaults Konzept der Gouvernementalität untersucht die Studie in historischer Perspektive Diskurse, Institutionen, Praktiken und Artefakte, mittels derer versucht wurde, den Konsum zu lenken. Sie zeigt, dass jede der in dieser Studie analysierten gesellschaftlichen Formationen eine ihrem Selbstverständnis entsprechende Vorstellung über die Bedeutung des Konsums und Unterscheidung in richtigen und falschen Konsum besaß und dieser Vorstellung und Unterscheidung gemäß versucht hat, auf Konsum einzuwirken. Neben einem historischen wird diese Studie aber auch durch ein zeitdiagnostisches Interesse geleitet. So wird die Erschaffung einer Gesellschaft des Marktes und Wettbewerbs sowie von ebenso unternehmerischen und unabhängigen wie sozial und ökologisch verantwortungsbewussten KonsumentInnen als Fluchtpunkt der gegenwärtigen, neoliberalen Regierung des Konsums analysiert.



      Table of Contents
      Von der Luxuskritik zur Analytik der Reichtümer.- Liberalismus und bürgerlicher Konsum: Die Befreiung der Bedürfnisse?.- Die Regierung des Sozialen I: Bedarfsdeckung.- Die Regierung des Sozialen II: Bedarfsweckung.- Die neoliberale Regierung des Konsums.

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