Description

Book Synopsis
Wer die aktuellen Entwicklungen in den internationalen Handelsbeziehungen verstehen will, kommt nicht umhin, sich mit dem Thema „Wirtschaftskrieg“ auseinanderzusetzen. Ulrich Blum untersucht in diesem Buch das Wesen des Wirtschaftskriegs, das zugehörige Menschen- und Ordnungsbild, die Institutionen, den Erklärungsbeitrag der Staatsphilosophien aus der Sicht der modernen Ökonomik und anderer sozialwissenschaftlicher Theorien sowie der Militärwissenschaften. Sodann analysiert er den Wirtschaftskrieg als Führungsaufgabe in komplexen Märkten, die Bedingungen für Erfolg, sowie die Sicht der Unternehmen und des Staats, insbesondere im Blick auf den verbundenen Instrumenteneinsatz.
Eine Vielzahl historischer und aktueller Beispiele untermauert die Ausführungen und verweist auf die Dringlichkeit, sich mit der Abgrenzung zwischen Wettbewerb und Wirtschaftskrieg, beides Teile der Rivalität, zu befassen: Lässt sich intensiver Wettbewerb durch kluge Regelsetzung nachhaltig aufrechterhalten oder tendiert er regelmäßig zur Radikalisierung, wie gerade das letzte Jahrzehnt zeigt? Für den militärischen Konflikt ist seit Clausewitz bekannt, dass bewaffnete Auseinandersetzungen grundsätzlich zur Eskalation neigen – nur die Politik als letztgültiger Zweck kann sie einhegen. Der ökonomische Wettbewerb bedarf ganz analog eines klaren ordnungsökonomischen und politischen Rahmens, um nicht zum Wirtschaftskrieg zu eskalieren, was vor allem angesichts der aktuell beobachtbaren Hybridisierung von Konflikten zunehmend schwerfällt.



Trade Review
“... Der Band bietet eine intensive Betrachtung der internationalen Wirtschaftsbeziehungen und beleuchtet u. a. die Rolle von Staat und Unternehmen in diesem „Wirtschaftskrieg“ ...” (Controller Magazin, Heft 2, März-April 2022)

Table of Contents
Prolog.- Wirtschaftskrieg als neues ökonomisches Paradigma.- Die Geburt des Wirtschaftskriegs aus dem Geiste der Rivalität.- Das Menschen- und das Ordnungsbild im Wirtschaftskrieg.- Der institutionelle Rahmen des Wirtschaftskriegs.- Kooperative und agonale Theorien des Staats.- Fähigkeit, Bereitschaft und Wille zum Wirtschaftskrieg.- Führung und Entscheidung im Wirtschaftskrieg.- Das Kriegstheater der Wirtschaft.- Das Unternehmen im Wirtschaftskrieg.- Der Staat im Wirtschaftskrieg.- Cyberkrieg und Hochtechnologiekonflikte.- Die Zombifizierung oder das Zerstören von Ordnung.- Epilog.

Wirtschaftskrieg: Rivalität ökonomisch zu Ende

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      Publisher: Springer-Verlag Berlin and Heidelberg GmbH & Co. KG
      Publication Date: 28/11/2020
      ISBN13: 9783658283636, 978-3658283636
      ISBN10: 3658283637

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      Book Synopsis
      Wer die aktuellen Entwicklungen in den internationalen Handelsbeziehungen verstehen will, kommt nicht umhin, sich mit dem Thema „Wirtschaftskrieg“ auseinanderzusetzen. Ulrich Blum untersucht in diesem Buch das Wesen des Wirtschaftskriegs, das zugehörige Menschen- und Ordnungsbild, die Institutionen, den Erklärungsbeitrag der Staatsphilosophien aus der Sicht der modernen Ökonomik und anderer sozialwissenschaftlicher Theorien sowie der Militärwissenschaften. Sodann analysiert er den Wirtschaftskrieg als Führungsaufgabe in komplexen Märkten, die Bedingungen für Erfolg, sowie die Sicht der Unternehmen und des Staats, insbesondere im Blick auf den verbundenen Instrumenteneinsatz.
      Eine Vielzahl historischer und aktueller Beispiele untermauert die Ausführungen und verweist auf die Dringlichkeit, sich mit der Abgrenzung zwischen Wettbewerb und Wirtschaftskrieg, beides Teile der Rivalität, zu befassen: Lässt sich intensiver Wettbewerb durch kluge Regelsetzung nachhaltig aufrechterhalten oder tendiert er regelmäßig zur Radikalisierung, wie gerade das letzte Jahrzehnt zeigt? Für den militärischen Konflikt ist seit Clausewitz bekannt, dass bewaffnete Auseinandersetzungen grundsätzlich zur Eskalation neigen – nur die Politik als letztgültiger Zweck kann sie einhegen. Der ökonomische Wettbewerb bedarf ganz analog eines klaren ordnungsökonomischen und politischen Rahmens, um nicht zum Wirtschaftskrieg zu eskalieren, was vor allem angesichts der aktuell beobachtbaren Hybridisierung von Konflikten zunehmend schwerfällt.



      Trade Review
      “... Der Band bietet eine intensive Betrachtung der internationalen Wirtschaftsbeziehungen und beleuchtet u. a. die Rolle von Staat und Unternehmen in diesem „Wirtschaftskrieg“ ...” (Controller Magazin, Heft 2, März-April 2022)

      Table of Contents
      Prolog.- Wirtschaftskrieg als neues ökonomisches Paradigma.- Die Geburt des Wirtschaftskriegs aus dem Geiste der Rivalität.- Das Menschen- und das Ordnungsbild im Wirtschaftskrieg.- Der institutionelle Rahmen des Wirtschaftskriegs.- Kooperative und agonale Theorien des Staats.- Fähigkeit, Bereitschaft und Wille zum Wirtschaftskrieg.- Führung und Entscheidung im Wirtschaftskrieg.- Das Kriegstheater der Wirtschaft.- Das Unternehmen im Wirtschaftskrieg.- Der Staat im Wirtschaftskrieg.- Cyberkrieg und Hochtechnologiekonflikte.- Die Zombifizierung oder das Zerstören von Ordnung.- Epilog.

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