Description
Trade Review'Cette étude précise, consciencieuse, qui s'appuie sur une bonne connaissance de l'ensemble de l'oeuvre de Sénèque, rendra service à tous ceux qui s'intéressent à la langue, et plus spécialement aux lexique, des oeuvres de cet auteur.' Claude Moussy, Revue des Etudes Latines, 69 'Félicitons notre savante collègue pour la disposition progressive et rigoureuse de son catalogue.' Pol Tordeur, L'Antiquité Classique, 1990.
Table of ContentsDie erneuten Bemühungen um ein genaues Textverständnis der Seneca-Tragödien zeigen, wie dringend Sprache und Stil dieser Dramen der Untersuchung bedürfen. Im Teil über den Wortschatz weist diese Studie nach, was Seneca neu gegenüber seinen Vorbildern Vergil, Horaz und Ovid aus der Dichtersprache, der Prosa oder in geringerem Umfang als Neubildungen in seine poetische Diktion einbrachte. In den Beobachtungen zur Syntax verdeutlichen Beispiele aus dem Gebrach des Ablativs die Entwicklung zum Nominalstil. Die zehn stilistischen Kapitel erhellen den rhetorischen Charakter der Tragödien. Zudem entwickeln sie Entscheidungskriterien für die Beurteilung des überlieferten Texts, wo mangelhaftes Verständnis für Senecas Neigung zu Variation und Abundanz wiederholt sprachlich und metrisch einwandfreie Verse als Interpolationen aussonderte. Die Anhänge zum Hercules Oetaeus und zur Octavia untersuchen den Wortschatz und geben neue Anhaltspunkte für die Echtheits- und Datierungsfragen. Ausführliche Sach- und Wortregister sowie ein vollständiger Stellenindex erschliesseb den Gebrauch der Studie auch für übergreifende Probleme der lateinischen Dichtersprache.