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Book Synopsis
Die sogenannten "Tischreden" werden in der Luther- und Reformationsforschung vorrangig als "Materialsammlung" verwendet. Zu kurz kommt dabei die Frage, wie methodisch verantwortet mit diesen Überlieferungen umzugehen ist. Hier setzt Ingo Klitzsch an und geht innovative Wege. Er berücksichtigt Ansätze der kulturgeschichtlich ausgerichteten Erinnerungsforschung sowie exegetische und literaturwissenschaftliche Einsichten und zeigt auf, dass dieser Quellenbestand der zeitgenössischen Kompilationsliteratur im Allgemeinen und der Apophthegmatik im Besonderen zuzurechnen ist. Von hier entwickelt er Rahmenbedingungen einer gattungsadäquaten Methodik, die er exemplarisch anwendet. Erstmals wird deutlich, in welch hohem Maße und auf welche Weise die verschiedenen Überlieferungen durch die Interessen ihrer "Tradenten" geprägt sind: Die Überlieferungen sind weniger Zeugnisse einer ipsissima vox Lutheri als einer vielschichtigen Luthermemoria und ihrer Trägerkreise.

Redaktion und Memoria: Die Lutherbilder der

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      Publisher: JCB Mohr (Paul Siebeck)
      Publication Date: 11/02/2020
      ISBN13: 9783161590375, 978-3161590375
      ISBN10: 3161590376

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      Book Synopsis
      Die sogenannten "Tischreden" werden in der Luther- und Reformationsforschung vorrangig als "Materialsammlung" verwendet. Zu kurz kommt dabei die Frage, wie methodisch verantwortet mit diesen Überlieferungen umzugehen ist. Hier setzt Ingo Klitzsch an und geht innovative Wege. Er berücksichtigt Ansätze der kulturgeschichtlich ausgerichteten Erinnerungsforschung sowie exegetische und literaturwissenschaftliche Einsichten und zeigt auf, dass dieser Quellenbestand der zeitgenössischen Kompilationsliteratur im Allgemeinen und der Apophthegmatik im Besonderen zuzurechnen ist. Von hier entwickelt er Rahmenbedingungen einer gattungsadäquaten Methodik, die er exemplarisch anwendet. Erstmals wird deutlich, in welch hohem Maße und auf welche Weise die verschiedenen Überlieferungen durch die Interessen ihrer "Tradenten" geprägt sind: Die Überlieferungen sind weniger Zeugnisse einer ipsissima vox Lutheri als einer vielschichtigen Luthermemoria und ihrer Trägerkreise.

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