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Mein Drama findet nicht mehr statt dieser Ausspruch in Heiner Müllers Hamletmaschine steht stellvertretend für die Position des deutschsprachigen Theater-Textes im 20. Jahrhundert. Denn in der heutigen Dramengeschichtsschreibung wird als nach- oder nicht mehr dramatisch beschrieben, was seit der vorletzten Jahrhundertwende an Texten für das Theater entstanden ist. Frank Wedekind oder Bertolt Brecht, Peter Weiss, Heiner Müller oder Thomas Brasch, Friedrich Dürrenmatt, Rainald Goetz oder Elfriede Jelinek haben Texte verfasst, die in einem Jahrhundert zweier Weltkriege und systematischer Genozide gesellschaftliche Modelle entwarfen, die das Theater herausforderten. Sie arbeiteten mit Geschichte und mit Utopien, spielten mit der Negation des Subjekts in einer Zeit, die die Freiheit des Individuums betonte und zugleich in Frage stellte wie keine andere seit der Aufklärung, führten die Sprache in einem Prozess rasanter medialer Veränderung ad absurdum und beraubten sie ihrer Funktion, menschliche Interaktion auf der Bühne darzustellen. Der Band zeigt zentrale Aspekte dramatischer und theatraler Prozesse im 20. Jahrhundert auf der Grundlage zahlreicher Werkanalysen auf.

«Mein Drama Findet Nicht Mehr Statt»:

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      Publisher: Peter Lang AG
      Publication Date: Publication Date: 23/05/2006
      ISBN13: 9783631541159, 978-3631541159
      ISBN10: 3631541155

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      Book Synopsis
      Mein Drama findet nicht mehr statt dieser Ausspruch in Heiner Müllers Hamletmaschine steht stellvertretend für die Position des deutschsprachigen Theater-Textes im 20. Jahrhundert. Denn in der heutigen Dramengeschichtsschreibung wird als nach- oder nicht mehr dramatisch beschrieben, was seit der vorletzten Jahrhundertwende an Texten für das Theater entstanden ist. Frank Wedekind oder Bertolt Brecht, Peter Weiss, Heiner Müller oder Thomas Brasch, Friedrich Dürrenmatt, Rainald Goetz oder Elfriede Jelinek haben Texte verfasst, die in einem Jahrhundert zweier Weltkriege und systematischer Genozide gesellschaftliche Modelle entwarfen, die das Theater herausforderten. Sie arbeiteten mit Geschichte und mit Utopien, spielten mit der Negation des Subjekts in einer Zeit, die die Freiheit des Individuums betonte und zugleich in Frage stellte wie keine andere seit der Aufklärung, führten die Sprache in einem Prozess rasanter medialer Veränderung ad absurdum und beraubten sie ihrer Funktion, menschliche Interaktion auf der Bühne darzustellen. Der Band zeigt zentrale Aspekte dramatischer und theatraler Prozesse im 20. Jahrhundert auf der Grundlage zahlreicher Werkanalysen auf.

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