Description
Book SynopsisHelmut Werner, selbst ein anerkannter Anorganiker, beleuchtet in seinem Buch die Entwicklung der anorganischen Chemie in Deutschland von den ersten wirklich wissenschaftlichen Schritten im frühen 19. Jahrhundert bis hin zu den modernen Forschungsthemen des beginnenden 21. Jahrhunderts. Dabei stehen stets die Wissenschaftler im Vordergrund, die mit ihren Leistungen und Schwerpunktsetzungen die wissenschaftliche Landschaft über ihren Tod hinaus geprägt haben. Dem Autor gelingt es so, die Geschichte einer Wissenschaft lebendig werden zu lassen.
Trade Review"Dieses umfangreiche Sachbuch gibt einen guten Überblick über weltweit anerkannte Anorganiker Deutschlands und bietet nicht nur Chemiestudenten ein interessantes Nachschlagewerk zu Persönlichkeiten, die auf dem Gebiet der anorganischen Chemie aktiv waren und deren Forschungsthemen."
Materials and Corrosion (03/2018)
"Der Autor hat mit seinen Recherchen ein gewaltiges Pensum absolviert und die Ergebnisse ansprechend formuliert."
Physik in unserer Zeit (01.12.2017)
"(...) zeichnet die Entwicklung der anorganischen Chemie in Deutschland von den ersten wirklich wissenschaftlichen Schritten im frühesten 19. Jh. bis hin zu den modernen Forschungsthemen des beginnenden 21. Jh. nach. Im Vordergrund der historischen Betrachtung stehen dabei über die gesamte Zeitspanne hinweg die einzelnen Wissenschaftler, die mit ihren jeweiligen Leistungen und Schwerpunktsetzungen die wissenschaftliche Landschaft geprägt haben. Mit dieser Fokussierung auf die handelnden Personen erzählt Werner die Geschichte dieser Wissenschaft lebendig. Das Buch ist eine historische, spannende Darstellung der Anorganik.
METALL (24.03.2017)
"Das Werk ist eine historische Darstellung der Anorganik, die zugleich grundlegendes Wissen über diese Wissenschaft spannend aufbereitet."
PROCESS (01.02.2017)
Table of ContentsVorwort XI
Teil I Historischer Abriss der Entwicklung der anorganischen Chemie in Deutschland 1
1 Prolog 2
2 Vorfahren 5
3 Das 19. Jahrhundert: Die anorganische Chemie bekommt Konturen 11
4 Das erste Drittel des 20. Jahrhundert: Ein schrittweiser Aufschwung 29
4.1 Die Chemie der Borane und Silane:Meisterleistungen der Experimentierkunst 32
4.2 Otto Ruff und der Höhenflug der Fluorchemie 37
4.3 Die Koordinationschemie fasst Fuß 39
4.4 Metallorganik trifft Koordinationschemie: Die Chemie der Metallcarbonyle 43
4.5 Pionierarbeiten in der Festkörperchemie 45
5 1933–1945: Eine bedrückende Zeit 52
5.1 Die allgemeine Situation 52
5.2 Alte und neue Forschungsprojekte 58
6 1945–1960: Die Aufbaujahre 66
6.1 Ein schwieriger Beginn 66
6.2 Die vorherrschenden Forschungsthemen 69
6.3 Ein Schritt in Neuland 71
7 1960–1975: Die Renaissance der anorganischen Chemie 76
7.1 Der erste Paukenschlag: Die Synthese stabiler Verbindungen der „edlen“ Gase 77
7.2 Der zweite Paukenschlag: Die Entdeckung der Carben- und Carbinkomplexe 78
7.3 Renaissance der Nichtmetallchemie 80
7.4 Frische Impulse in der Festkörperchemie 81
7.5 Fortschritte in der metallorganischen Chemie 82
8 1975–1990: Eine neue Generation rückt nach 85
8.1 Der Sturz des Doppelbindungsverbots 86
8.2 Weitere Glanzpunkte in der Nichtmetallchemie 89
8.3 Ein altes und doch neues Gebiet: Molekulare Metallcluster 93
8.4 Experiment und Theorie in der Festkörperchemie 94
8.5 Neue Facetten in der Organometall- und Koordinationschemie 98
9 Die anorganische Chemie an den Universitäten in der DDR 105
9.1 Unruhige Jahre 105
9.2 Forschungsaktivitäten im real existierendem Sozialismus 111
10 Anorganische Chemie vor und nach der Jahrtausendwende 118
10.1 Festkörperchemie und Nanomaterialien 118
10.2 Metalloide, „Wagenräder“ und Riesencluster 124
10.3 Chemie der Nichtmetalle: Unverändert aktuell 126
10.4 Elementorganische undMetallorganische Chemie 131
10.5 Ein neuer Zweig: Bioanorganische Chemie 137
Teil II Die Entwicklung der anorganischen Chemie an den deutschen Universitäten und Technischen Hochschulen 147
11 Rheinisch-Westfälische Technische Hochschule Aachen 148
12 Humboldt-Universität zu Berlin 162
13 Technische Universität Berlin 177
14 Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn 192
15 Technische Universität Braunschweig 199
16 Technische Universität Clausthal 209
17 Technische Universität Darmstadt 217
18 Technische Universität Dresden 226
19 Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg 238
20 JohannWolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main 250
21 Technische Universität Bergakademie Freiberg 256
22 Albert-Ludwigs-Universität Freiburg 266
23 Justus-Liebig-Universität Gießen 274
24 Georg-August-Universität Göttingen 280
25 Ernst-Moritz-Arndt-Universität Greifswald 292
26 Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg 298
27 Universität Hamburg 307
28 Gottfried Wilhelm Leibniz Universität Hannover 319
29 Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg 329
30 Friedrich-Schiller-Universität Jena 343
31 Karlsruher Institut für Technologie (KIT) 355
32 Christian-Albrechts-Universität Kiel 367
33 Universität Köln 374
34 Universität Leipzig 384
35 Johannes Gutenberg-Universität Mainz 396
36 Philipps-Universität Marburg 404
37 Ludwig-Maximilians-Universität München 417
38 Technische Universität München 435
39 Westfälische Wilhelms-Universität Münster 450
40 Universität Rostock 466
41 Universität Stuttgart 472
42 Eberhard Karls Universität Tübingen 484
43 Julius-Maximilians-Universität Würzburg 497
44 Die ehemals deutschen Universitäten Königsberg und Breslau und die Technischen Hochschulen Breslau und Danzig 509
Teil III Die „jungen“ Universitäten 515
45 Universität Augsburg 516
46 Universität Bayreuth 520
47 Freie Universität Berlin 527
48 Universität Bielefeld 535
49 Ruhr-Universität Bochum 542
50 Universität Bremen 550
51 Technische Universität Chemnitz 555
52 Technische Universität Dortmund 558
53 Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf 567
54 Universität Duisburg-Essen 572
55 Universität Hohenheim 578
56 Technische Universität Kaiserslautern 582
57 Universität Kassel 586
58 Universität Konstanz 589
59 Otto-von Guericke-Universität Magdeburg 594
60 Carl von Ossietzky Universität Oldenburg 596
61 Universität Osnabrück 600
62 Universität Paderborn 602
63 Universität Potsdam 606
64 Universität Regensburg 609
65 Universität des Saarlandes 614
66 Universität Siegen 621
67 Universität Ulm 625
68 Bergische Universität Wuppertal 628
69 Max-Planck-Institute 633
Epilog 641
Quellenverzeichnis 644
Stichwortverzeichnis 651
Namensverzeichnis 664