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Book Synopsis
Kann man heute noch personal von Gott sprechen? Spätestens seit den Tagen der Aufklärung erscheint dies fraglich. Christian Polke beginnt mit einer Untersuchung der Kontexte, in denen sich personale Gottesrede bildet. Er zeigt, dass der Mensch seinen religiösen Welt- und Selbstzugang als symbolisches Ausdruckswesen (Cassirer) wesentlich in Gestalt von Ritualen und Narrativen formt. Im Gefolge der biblischen Traditionen bilden die Praxen des Betens und Erzählens den Ausgangspunkt für eine Hermeneutik der Personalität Gottes, die auch unser Verständnis von Zeit, Geschichte und (menschlichem) Selbst prägt. Von Gottes Personsein kann dann nur so gesprochen werden, dass er nicht welt- noch menschenlos gedacht, weder zeit- noch geschichtslos begriffen und stets in Interaktion mit der Welt und den Menschen stehend verstanden wird. Unter Aufnahme zentraler Denkmotive des klassischen amerikanischen Pragmatismus (W. James, J. Royce) lässt sich so ein Verständnis von Personalität entfalten, das - prozesshaft angelegt und sozial verfasst - Gott und Mensch gleichermaßen umfasst. Seinen Kern findet es in der Idee des "verantwortlichen Selbst" (H.R. Niebuhr).

Expressiver Theismus: Vom Sinn personaler Rede

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    A Paperback / softback by Christian Polke

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      Book details

      Published 17 May 2021
      ISBN-13 9783161582547
      978-3161582547
      ISBN-10 3161582543

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      Book Synopsis
      Kann man heute noch personal von Gott sprechen? Spätestens seit den Tagen der Aufklärung erscheint dies fraglich. Christian Polke beginnt mit einer Untersuchung der Kontexte, in denen sich personale Gottesrede bildet. Er zeigt, dass der Mensch seinen religiösen Welt- und Selbstzugang als symbolisches Ausdruckswesen (Cassirer) wesentlich in Gestalt von Ritualen und Narrativen formt. Im Gefolge der biblischen Traditionen bilden die Praxen des Betens und Erzählens den Ausgangspunkt für eine Hermeneutik der Personalität Gottes, die auch unser Verständnis von Zeit, Geschichte und (menschlichem) Selbst prägt. Von Gottes Personsein kann dann nur so gesprochen werden, dass er nicht welt- noch menschenlos gedacht, weder zeit- noch geschichtslos begriffen und stets in Interaktion mit der Welt und den Menschen stehend verstanden wird. Unter Aufnahme zentraler Denkmotive des klassischen amerikanischen Pragmatismus (W. James, J. Royce) lässt sich so ein Verständnis von Personalität entfalten, das - prozesshaft angelegt und sozial verfasst - Gott und Mensch gleichermaßen umfasst. Seinen Kern findet es in der Idee des "verantwortlichen Selbst" (H.R. Niebuhr).

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