Description
Book SynopsisDer Band vereint die Ergebnisse zweier Tagungen in Paris und Dresden, die sich mit dem ambivalenten, zwischen Kunstwerk und Reproduktion changierenden Charakter der Druckgraphik und der Vielfalt ihrer Funktionen seit dem 16. Jahrhundert beschaftigt haben. Besondere Beachtung finden dabei einerseits Strategien des Um- und UEberschreibens, der Inszenierung und Reprasentation, andererseits innovative technische Erfindungen, theoretische Diskurse zur Einbettung der Graphik in das System der artes liberales sowie das exemplarische Verhaltnis von Vor- und Abbild. Die Beitrage spannen einen weiten Bogen von den Autonomiebestrebungen der graphisch tatigen Kunstler, die um 1660 mit der Befreiung von den Regeln der Zunft einen Hoehepunkt erlebten, bis hin zu den Erneuerungen und Entwicklungen der Technik im 19. und fruhen 20. Jahrhundert.