Description

Book Synopsis
Dinge verraten etwas über Gesellschaften und ihre Mitglieder. Sie repräsentieren Wissen und Geschichte(n), verdichten Identitätserfahrungen und markieren sowohl Zugehörigkeiten wie auch Abgrenzungen. Dinge weisen über sich hinaus, sie tragen Bedeutungen in sich, die im Umgang mit ihnen zum Leben erweckt werden. Der Essayband richtet gezielt einen ‚befremdenden‘ Blick auf Artefakte des Alltags, die eher selten Gegenstand kultur- und sozialwissenschaftlicher Reflexion werden, wie etwa Musikinstrumente und -produkte, Nahrungsmittel und Esswerkzeuge, Kleidungsstücke oder Kommunikationsmittel. Diese werden zum Ausgangspunkt genommen, um über die Personen, die mit ihnen umgehen, ihre Beziehungen zueinander und ihre gesellschaftlichen Vorstellungen, die sie dabei leiten, nachzudenken.

Table of Contents
Alltäglichkeit des Materiellen.- Fragmente, Kontaktzonen, Zeit-Schichten. Wie ein Museumsgebäude kulturelles Erbe ausstellt.- Yao Dong (窑洞): Die sich eingrabende Architektur und Gesellschaft in Zentralchina.- Die Zelle als Wunderkammer im strafenden System – Zum Umgang mit Dingen in Haftanstalten und deren Bedeutung.- Das Ding mit dem Museum.- Die Männerumkleide – ein inverses Panoptikon.- Balkone – über die Aneignung urbaner Architektur durch das Wohnen.- Der Duft von Vinyl. Zur Materialität des Musikkonsums.- Electric Soundland. Die E-Gitarre in der Revolte.- Das Mobiltelefon als digitaler Dauerbegleiter.- Tabula rasa – Wie man die schulische Wandtafel und andere alltägliche Dinge beforschen kann.- Menülöffel und Teufelsgabel – Kultursoziologisches zum Essbesteck.- Steine, die Nüsse zum Knacken bringen.- Mutabor – oder wie viele Geschichten stecken in einem Goldgewicht.- Fremde Früchte. Wie die Cashew-Nuss zur Mitspielerin im lokalen Praxisgeschehen wurde.- Traveling Fashion. Materialisierungen von Transkulturalität und Globalisierung.- Jakobsmuschel und Blasenpflaster – Von heiligen und profanen Dingen auf der Pilgerreise.- Flasche leer – Geschichte(n) voll. Dinge der Migration und ihre museale Bedeutung.- Flüchtige Reste. Die Bootsfriedhöfe von Lampedusa.

Dinge befremden: Essays zu materieller Kultur

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      Publisher: Springer Fachmedien Wiesbaden
      Publication Date: 20/05/2016
      ISBN13: 9783658104504, 978-3658104504
      ISBN10: 3658104503

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      Book Synopsis
      Dinge verraten etwas über Gesellschaften und ihre Mitglieder. Sie repräsentieren Wissen und Geschichte(n), verdichten Identitätserfahrungen und markieren sowohl Zugehörigkeiten wie auch Abgrenzungen. Dinge weisen über sich hinaus, sie tragen Bedeutungen in sich, die im Umgang mit ihnen zum Leben erweckt werden. Der Essayband richtet gezielt einen ‚befremdenden‘ Blick auf Artefakte des Alltags, die eher selten Gegenstand kultur- und sozialwissenschaftlicher Reflexion werden, wie etwa Musikinstrumente und -produkte, Nahrungsmittel und Esswerkzeuge, Kleidungsstücke oder Kommunikationsmittel. Diese werden zum Ausgangspunkt genommen, um über die Personen, die mit ihnen umgehen, ihre Beziehungen zueinander und ihre gesellschaftlichen Vorstellungen, die sie dabei leiten, nachzudenken.

      Table of Contents
      Alltäglichkeit des Materiellen.- Fragmente, Kontaktzonen, Zeit-Schichten. Wie ein Museumsgebäude kulturelles Erbe ausstellt.- Yao Dong (窑洞): Die sich eingrabende Architektur und Gesellschaft in Zentralchina.- Die Zelle als Wunderkammer im strafenden System – Zum Umgang mit Dingen in Haftanstalten und deren Bedeutung.- Das Ding mit dem Museum.- Die Männerumkleide – ein inverses Panoptikon.- Balkone – über die Aneignung urbaner Architektur durch das Wohnen.- Der Duft von Vinyl. Zur Materialität des Musikkonsums.- Electric Soundland. Die E-Gitarre in der Revolte.- Das Mobiltelefon als digitaler Dauerbegleiter.- Tabula rasa – Wie man die schulische Wandtafel und andere alltägliche Dinge beforschen kann.- Menülöffel und Teufelsgabel – Kultursoziologisches zum Essbesteck.- Steine, die Nüsse zum Knacken bringen.- Mutabor – oder wie viele Geschichten stecken in einem Goldgewicht.- Fremde Früchte. Wie die Cashew-Nuss zur Mitspielerin im lokalen Praxisgeschehen wurde.- Traveling Fashion. Materialisierungen von Transkulturalität und Globalisierung.- Jakobsmuschel und Blasenpflaster – Von heiligen und profanen Dingen auf der Pilgerreise.- Flasche leer – Geschichte(n) voll. Dinge der Migration und ihre museale Bedeutung.- Flüchtige Reste. Die Bootsfriedhöfe von Lampedusa.

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