Description

Book Synopsis
It has for decades been part of the canon of maxims of basic research that most images of rulers in early medieval book illustrations have been transmitted in liturgical manuscripts, i.e. manuscripts originally intended for divine worship. There have however to date been few investigations which draw serious consequences from this and which also view miniatures of rulers in the light of their functional aspects, for example as ‘memorial depictions’ (O.G. Oexle), or on the basis of the social reality of the pious motives behind their presentation. This study gives a more precise explanation of the function and purpose of ruler-images by examining a few selected early medieval miniatures. It analyzes the historical and social contexts of their genesis and the liturgical and commemorative aims of their use against the setting of the social form of remembrance of confraternity.

Table of Contents
Abbildungen . . . ix Tabellen . . . . xi Vorwort . . . . xiii Erstes Kapitel: Einleitung . . . . 1 1. Prasenz, Abwesenheit und Vergegenwartigung des fruhmittelalterlichen Herrschers: Zugange der Forschung . . . . 3 2. Alles Stiftung—oder? Untersuchungsansatz . . . . 27 Zweites Kapitel: Herrscher als Bruder und Herrscherinnen als Schwestern der Monche: Idealtypische Bestimmung eines fruhmittelalterlichen Rituals. . . . 41 1. Wie wurde eine Gebetsverbruderung abgeschlossen? . . . 41 2. Verbruderungsvertrage. . . . 45 2.1. Herzog Burchard I. und St. Gallen . . . . 50 2.2. Markgraf Gero und St. Gallen . . . 52 3. Historiographische Berichte . . . . 61 3.1. KonigTheudebert I. und der Hl. Maurus: Ein Fall von ‘ritualgeleiteter Vergangenheitskonstruktion’ . . . 62 3.2. Konig Konrad I. in St. Gallen: Gebetsverbruderung als erzahlte Konfliktlosung . . . . 69 3.3. Kaiserin Gisela und ihr Sohn Heinrich in St. Gallen: Gebetsverbruderung imKonflikt . . . . 83 3.4. Kaiser Heinrich II. in Cluny? Noch ein Fall ‘ritualgeleiteter Vergangenheitskonstruktion’ oder Ubernahme aus einer alteren Tradition . . . 86 4. Briefe . . . 111 4.1. Seneschall Adalhard und Reichenau . . . . 114 4.2. Kaiserin Agnes und Fruttuaria (I) . . . 116 4.3. Bernhard von Clairvaux und der irische Konig Dermot MacMurrough . . . 119 5. Urkunden . . . . 121 5.1. Kaiserin Agnes und Fruttuaria (II) . . . . 122 5.2. Kaiser Otto II. und St. Bavo in Gent . . . 127 6. Consuetudines und Formulare. . . . 131 6.1. Consuetudines aus Cluny . . . . 133 6.2. Constitutiones Lanfranci . . . . 142 7. Liturgische Texte . . . . 149 8. Das Ritual der Verbruderung: Zusammenfassung . . . 157 Drittes Kapitel: Kaiser Lothar I. in seinem Evangeliar fur St. Martin vor Tours (Paris, Bibliotheque Nationale de France, Fonds latin 266) . . . 163 1. Beschreibung der Handschrift und des Herrscherbildes . . . 163 2. Herstellungsort und Datierung der Handschrift . . . 167 3. Historischer Kontext . . . . 172 4. Gebetsverbruderung undHerrscherbild . . . 185 5. Funktionaler Kontext—liturgischer Gebrauch der Handschrift . . . . 192 6. Zusammenfassung und Ausblick . . . 202 Viertes Kapitel: Kaiser Heinrich II. in seinem Regensburger Evangeliar fur Montecassino (Rom, Biblioteca Apostolica Vaticana, Ottobonianus latinus 74) . . . . 205 1. Beschreibung der Handschrift und des Herrscherbildes . . . 205 2. Datierung der Handschrift und Identifizierung des Herrschers . . . 217 3. Historischer Kontext . . . . 222 4. Gebetsverbruderung undHerrscherbild . . . 227 5. Funktionaler Kontext—liturgischer Gebrauch der Handschrift . . . . 245 6. Zusammenfassung. . . 247 Fünftes Kapitel: Konig Heinrich III. und seine Mutter, die Kaiserin Gisela, in seinem Evangelistar aus Echternach (Staats- und Universitatsbibliothek Bremen,Ms. b. 21) . . . 251 1. Beschreibung der Handschrift und der Herrscherbilder . . . 251 2. „Tugend undHeiligkeit“? Bisherige Deutungen. . . . 260 3. Funktionaler Kontext: Schenkungszusammenhange und -zwecke—liturgischer Gebrauch . . . . 267 4. Datierungsversuche . . . 274 5. Historischer Kontext . . . . 281 6. Gebetsverbruderung undHerrscherbilder . . . 287 7. Zusammenfassung. . . 298 Sechstes Kapitel: ‘Causae pingendi’—Resumee . . . 301 Quellen- und Literaturverzeichnis . . . . 311 Abkurzungen und Siglen . . . 311 1. Quellen . . . . 312 1.1. Handschriften . . . . 312 1.2. Editionen . . . 313 2. Literatur. . . . 322 Index der Personen- und Ortsnamen . . . 369 Abbildungen . . . . anschliessend an Seite 378

Die liturgische Gegenwart des abwesenden Königs: Gebetsverbrüderung und Hersscherbild im frühen Mittelalter

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      Publisher: Brill
      Publication Date: 05/10/2010
      ISBN13: 9789004189232, 978-9004189232
      ISBN10:

      Description

      Book Synopsis
      It has for decades been part of the canon of maxims of basic research that most images of rulers in early medieval book illustrations have been transmitted in liturgical manuscripts, i.e. manuscripts originally intended for divine worship. There have however to date been few investigations which draw serious consequences from this and which also view miniatures of rulers in the light of their functional aspects, for example as ‘memorial depictions’ (O.G. Oexle), or on the basis of the social reality of the pious motives behind their presentation. This study gives a more precise explanation of the function and purpose of ruler-images by examining a few selected early medieval miniatures. It analyzes the historical and social contexts of their genesis and the liturgical and commemorative aims of their use against the setting of the social form of remembrance of confraternity.

      Table of Contents
      Abbildungen . . . ix Tabellen . . . . xi Vorwort . . . . xiii Erstes Kapitel: Einleitung . . . . 1 1. Prasenz, Abwesenheit und Vergegenwartigung des fruhmittelalterlichen Herrschers: Zugange der Forschung . . . . 3 2. Alles Stiftung—oder? Untersuchungsansatz . . . . 27 Zweites Kapitel: Herrscher als Bruder und Herrscherinnen als Schwestern der Monche: Idealtypische Bestimmung eines fruhmittelalterlichen Rituals. . . . 41 1. Wie wurde eine Gebetsverbruderung abgeschlossen? . . . 41 2. Verbruderungsvertrage. . . . 45 2.1. Herzog Burchard I. und St. Gallen . . . . 50 2.2. Markgraf Gero und St. Gallen . . . 52 3. Historiographische Berichte . . . . 61 3.1. KonigTheudebert I. und der Hl. Maurus: Ein Fall von ‘ritualgeleiteter Vergangenheitskonstruktion’ . . . 62 3.2. Konig Konrad I. in St. Gallen: Gebetsverbruderung als erzahlte Konfliktlosung . . . . 69 3.3. Kaiserin Gisela und ihr Sohn Heinrich in St. Gallen: Gebetsverbruderung imKonflikt . . . . 83 3.4. Kaiser Heinrich II. in Cluny? Noch ein Fall ‘ritualgeleiteter Vergangenheitskonstruktion’ oder Ubernahme aus einer alteren Tradition . . . 86 4. Briefe . . . 111 4.1. Seneschall Adalhard und Reichenau . . . . 114 4.2. Kaiserin Agnes und Fruttuaria (I) . . . 116 4.3. Bernhard von Clairvaux und der irische Konig Dermot MacMurrough . . . 119 5. Urkunden . . . . 121 5.1. Kaiserin Agnes und Fruttuaria (II) . . . . 122 5.2. Kaiser Otto II. und St. Bavo in Gent . . . 127 6. Consuetudines und Formulare. . . . 131 6.1. Consuetudines aus Cluny . . . . 133 6.2. Constitutiones Lanfranci . . . . 142 7. Liturgische Texte . . . . 149 8. Das Ritual der Verbruderung: Zusammenfassung . . . 157 Drittes Kapitel: Kaiser Lothar I. in seinem Evangeliar fur St. Martin vor Tours (Paris, Bibliotheque Nationale de France, Fonds latin 266) . . . 163 1. Beschreibung der Handschrift und des Herrscherbildes . . . 163 2. Herstellungsort und Datierung der Handschrift . . . 167 3. Historischer Kontext . . . . 172 4. Gebetsverbruderung undHerrscherbild . . . 185 5. Funktionaler Kontext—liturgischer Gebrauch der Handschrift . . . . 192 6. Zusammenfassung und Ausblick . . . 202 Viertes Kapitel: Kaiser Heinrich II. in seinem Regensburger Evangeliar fur Montecassino (Rom, Biblioteca Apostolica Vaticana, Ottobonianus latinus 74) . . . . 205 1. Beschreibung der Handschrift und des Herrscherbildes . . . 205 2. Datierung der Handschrift und Identifizierung des Herrschers . . . 217 3. Historischer Kontext . . . . 222 4. Gebetsverbruderung undHerrscherbild . . . 227 5. Funktionaler Kontext—liturgischer Gebrauch der Handschrift . . . . 245 6. Zusammenfassung. . . 247 Fünftes Kapitel: Konig Heinrich III. und seine Mutter, die Kaiserin Gisela, in seinem Evangelistar aus Echternach (Staats- und Universitatsbibliothek Bremen,Ms. b. 21) . . . 251 1. Beschreibung der Handschrift und der Herrscherbilder . . . 251 2. „Tugend undHeiligkeit“? Bisherige Deutungen. . . . 260 3. Funktionaler Kontext: Schenkungszusammenhange und -zwecke—liturgischer Gebrauch . . . . 267 4. Datierungsversuche . . . 274 5. Historischer Kontext . . . . 281 6. Gebetsverbruderung undHerrscherbilder . . . 287 7. Zusammenfassung. . . 298 Sechstes Kapitel: ‘Causae pingendi’—Resumee . . . 301 Quellen- und Literaturverzeichnis . . . . 311 Abkurzungen und Siglen . . . 311 1. Quellen . . . . 312 1.1. Handschriften . . . . 312 1.2. Editionen . . . 313 2. Literatur. . . . 322 Index der Personen- und Ortsnamen . . . 369 Abbildungen . . . . anschliessend an Seite 378

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