Description

Book Synopsis
Die Studie untersucht die ironische Erzählweise Rembrandts und stellt dabei dessen Nachtwache ins Zentrum der Untersuchung. Zentral ist dabei die kritische Auseinandersetzung mit der klassizistischen Kunsttheorie eines Franciscus Junius. The study analyzes Rembrandt’s ironic narrative techniques, focusing on the artist’s group portrait the Night Watch. Central to the inquiry is the artist’s critical engagement with the classical art theory of Franciscus Junius.

Trade Review
"a far-ranging and highly erudite study … a major contribution to rhetorical theory in the visual arts and Rembrandt studies." – Amy Golahny, Lycoming College, in: Journal für Kunstgeschichte 19/4 (2015), pp. 376-385 "[Jürgen Müller] is well known for probing and original interpretations of both Bruegel and Erasmus, often in light of the ironic rhetoric of Erasmus of Rotterdam, and this book adds a keystone to his ongoing project of reading major artworks of the Netherlands through the lens of Erasmus. […] this book, like everything written by Jürgen Müller, offers fresh thinking and close observations, which challenge received wisdom. […] It should lead the thoughtful reader to return to Rembrandt (or Bruegel) for informed, renewed close inspection." – Larry Silver, University of Pennsylvania, in: Sehepunkte 15/12 (2015) "Das Resultat dieser anregenden Arbeit verdient Beachtung. Dank seiner Quellenkenntnis ist es dem Autor gelungen, Rembrandts raffinierte Verschleierung und spöttische Verarbeitung seiner Vorbilder überzeugend zu entschlüsseln und so dem bisher kaum bekannten Ironiker auf die Spur zu kommen." – Franz Zelger, in: Neue Zürcher Zeitung, 23 August 2016 "Jürgen Müller ist mit diesem Buch ein Wurf gelungen, der durch aufmerksamste Suche nach Vorbildern und Motiven Instrumente sinnstiftender und sinnerhellender Interpretationen gewonnen hat, die Rembrandt in neuem Licht als kunsttheoretisch denkenden Maler erscheinen lassen. […] Originell ist Müllers Buch zum einen vom Ansatz her und zum andern durch die Tatsache, dass hier endlich wieder einmal der kuhne Versuch einer rein intellektuellen Interpretation eines Hauptwerks der europaischen Kunst des Barock unternommen wird." – Andreas Prater, Universität Freiburg, in: Kunstchronik 69/4 (April 2016), pp. 180-187

Table of Contents
VORWORT EINLEITUNG Der scheißende Künstler Methodenfragen und Gang der Untersuchung I. Rembrandtmythen 1. Das Bild Rembrandts in der klassizistischen Kunstkritik 2. Das Amsterdamer Rembrandtdenkmal 3. Untergehende und Hinübergehende – Rembrandt als revolutionäres Genie 4. Wie Rembrandt zum Erzieher wurde 5. „Nichts von Wert“ – Hans Steinhoffs Film „Rembrandt“ von 1942 II. Ars humilis 1. Die Leidener Anfänge 2. Plötzlichkeit 3. Helldunkel als Erzählform 4. Nah und fern zum Bilde 5. Totlachen 6. Bildironie 7. Erasmus' Adagium „Sileni Alcibiadis“ oder „Schijn Bedrieght“ 8. Der Maler als Proteus III. Silenische Bilder 1. Das Problem der Nachahmung in der niederländischen Kunsttheorie 2. Imitatio oder Dissimulatio? Zur Praxis der Motivübernahme am Beispiel von Michelangelos Cascina-Schlacht 3. Obscuritas picturae 4. „Een antieckse Laechon“ 5. Die Blendung Simsons – schöner oder hässlicher Schmerz? 6. Der Raub des Ganymed – Klassizismus als Witz 7. Augenzwinkern 8. Die Judenbraut IV. Die Nachtwache 1. Rembrandt und Raffael 2. Personen und Figuren 3. Der Mythos von Rembrandts Nachtwache 4. Der Maler als Souverän 5. Komische Motive 6. Rembrandts Nachtwache und Raffaels Schule von Athen 7. Spielende Kinder und die Ikonographie des schlafenden Mars 8. „Handelinghe“ – von richtiger und falscher Nachahmung 9. Stil und Geschichte im „Welttheater“ Bibliographie Abbildungsverzeichnis

Der sokratische Künstler: Studien zu Rembrandts Nachtwache

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      Publisher: Brill
      Publication Date: 12/02/2015
      ISBN13: 9789004285255, 978-9004285255
      ISBN10:

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      Book Synopsis
      Die Studie untersucht die ironische Erzählweise Rembrandts und stellt dabei dessen Nachtwache ins Zentrum der Untersuchung. Zentral ist dabei die kritische Auseinandersetzung mit der klassizistischen Kunsttheorie eines Franciscus Junius. The study analyzes Rembrandt’s ironic narrative techniques, focusing on the artist’s group portrait the Night Watch. Central to the inquiry is the artist’s critical engagement with the classical art theory of Franciscus Junius.

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      "a far-ranging and highly erudite study … a major contribution to rhetorical theory in the visual arts and Rembrandt studies." – Amy Golahny, Lycoming College, in: Journal für Kunstgeschichte 19/4 (2015), pp. 376-385 "[Jürgen Müller] is well known for probing and original interpretations of both Bruegel and Erasmus, often in light of the ironic rhetoric of Erasmus of Rotterdam, and this book adds a keystone to his ongoing project of reading major artworks of the Netherlands through the lens of Erasmus. […] this book, like everything written by Jürgen Müller, offers fresh thinking and close observations, which challenge received wisdom. […] It should lead the thoughtful reader to return to Rembrandt (or Bruegel) for informed, renewed close inspection." – Larry Silver, University of Pennsylvania, in: Sehepunkte 15/12 (2015) "Das Resultat dieser anregenden Arbeit verdient Beachtung. Dank seiner Quellenkenntnis ist es dem Autor gelungen, Rembrandts raffinierte Verschleierung und spöttische Verarbeitung seiner Vorbilder überzeugend zu entschlüsseln und so dem bisher kaum bekannten Ironiker auf die Spur zu kommen." – Franz Zelger, in: Neue Zürcher Zeitung, 23 August 2016 "Jürgen Müller ist mit diesem Buch ein Wurf gelungen, der durch aufmerksamste Suche nach Vorbildern und Motiven Instrumente sinnstiftender und sinnerhellender Interpretationen gewonnen hat, die Rembrandt in neuem Licht als kunsttheoretisch denkenden Maler erscheinen lassen. […] Originell ist Müllers Buch zum einen vom Ansatz her und zum andern durch die Tatsache, dass hier endlich wieder einmal der kuhne Versuch einer rein intellektuellen Interpretation eines Hauptwerks der europaischen Kunst des Barock unternommen wird." – Andreas Prater, Universität Freiburg, in: Kunstchronik 69/4 (April 2016), pp. 180-187

      Table of Contents
      VORWORT EINLEITUNG Der scheißende Künstler Methodenfragen und Gang der Untersuchung I. Rembrandtmythen 1. Das Bild Rembrandts in der klassizistischen Kunstkritik 2. Das Amsterdamer Rembrandtdenkmal 3. Untergehende und Hinübergehende – Rembrandt als revolutionäres Genie 4. Wie Rembrandt zum Erzieher wurde 5. „Nichts von Wert“ – Hans Steinhoffs Film „Rembrandt“ von 1942 II. Ars humilis 1. Die Leidener Anfänge 2. Plötzlichkeit 3. Helldunkel als Erzählform 4. Nah und fern zum Bilde 5. Totlachen 6. Bildironie 7. Erasmus' Adagium „Sileni Alcibiadis“ oder „Schijn Bedrieght“ 8. Der Maler als Proteus III. Silenische Bilder 1. Das Problem der Nachahmung in der niederländischen Kunsttheorie 2. Imitatio oder Dissimulatio? Zur Praxis der Motivübernahme am Beispiel von Michelangelos Cascina-Schlacht 3. Obscuritas picturae 4. „Een antieckse Laechon“ 5. Die Blendung Simsons – schöner oder hässlicher Schmerz? 6. Der Raub des Ganymed – Klassizismus als Witz 7. Augenzwinkern 8. Die Judenbraut IV. Die Nachtwache 1. Rembrandt und Raffael 2. Personen und Figuren 3. Der Mythos von Rembrandts Nachtwache 4. Der Maler als Souverän 5. Komische Motive 6. Rembrandts Nachtwache und Raffaels Schule von Athen 7. Spielende Kinder und die Ikonographie des schlafenden Mars 8. „Handelinghe“ – von richtiger und falscher Nachahmung 9. Stil und Geschichte im „Welttheater“ Bibliographie Abbildungsverzeichnis

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