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Mit dieser Arbeit liegt erstmals eine ausfuhrliche Entstehungsgeschichte und Wurdigung eines der sogenannten 'kleinen' Dokumente des Zweiten Vatikanischen Konzils (1962-1965) vor: "Optatam totius", uber die Priesterausbildung (28. Oktober 1965). Uber den Reformbedarf der Seminare war man sich einig. In welche Richtung sollte die Erneuerung zielen? Zwei Richtungen rangen um eine neue Magna charta seit dem beruhmten Seminardekret von Trient (1563). Gleichzeitig wird ein neuer Blick auf die Kirchenversammlung eroffnet: Die Arbeit einer Kommission an einem der pastoralen Texte - eine Arbeit damals und heute im Schatten der sogenannten 'grosen' Debatten und Beschlusse. Eine Rezeption des Konzils aber muss bei all seinen Dokumenten ansetzen.Wer sollte das Konzil umsetzen, die Erneuerung verheutigen? In der Hauptsache waren die Priester gefragt. Darum legten viele der Konzilsprotagonisten diesem kleinen Text eine grose Bedeutung bei. Das Seminardekret hat eine Dezentralisierung eingeleitet und Weichen fur eine menschlich, pastoral und geistlich ausgerichtete Ausbildung gestellt. Die weltkirchliche Rahmengesetzgebung wartete auf seine ortskirchliche Umsetzung. Welche Ziele hatte das Konzil tatsachlich im Sinn fur die Seminare? "Optatam totius" kann neu entdeckt werden als Orientierung in der andauernden Diskussion um die Priesterseminare heute. Zugleich markiert dieses Dekret den Wandel in der katholischen Theologie im 20. Jahrhundert."Mit beispielhafter Ausdauer und im Streben nach groster Genauigkeit verfolgt Dr. Greiler die Vorgeschichte, den Werdegang und auch die Nachwirkung des Konzilsdekretes uber die Ausbildung der Priester. Die Arbeit gibt einen Einblick in das angestrengte, nicht immer harmonische Muhen vieler Glieder der Kirche, die zu verschiedener Zeit und auf mannigfache Weise fur oder in einer Versammlung arbeiteten, die sich letztlich vom Heiligen Geist getragen wusste, in der aber menschliche Vermittlung nach besten Kraften zu leisten war...Wurden die bald nach Konzilsende auftauchenden Probleme zu wenig im voraus gespurt? - Als erste Antwort die Gegenfrage: Konnte die Kommission die 1968 hereinbrechende Sturmflut einer auch die Kirche in Mitleidenschaft ziehenden und bis heute fortwirkenden "Kulturrevolution" voraussehen? Durfte man damals annehmen, dass auch im kirchlichen Bereich Autoritat und Gehorsam in ihrer Wertung und in ihrer Ausubung so leidvoll geschwacht werden?"Aus dem Vorwort von Kardinal Augustin Mayer OSB, Sekretar der Konzilskommission fur die Studien und Seminare.

Das Konzil Und Die Seminare: Die Ausbildung Der

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      Publisher: Peeters Publishers
      Publication Date: 24/10/2003
      ISBN13: 9789042913134, 978-9042913134
      ISBN10: 9042913134

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      Book Synopsis
      Mit dieser Arbeit liegt erstmals eine ausfuhrliche Entstehungsgeschichte und Wurdigung eines der sogenannten 'kleinen' Dokumente des Zweiten Vatikanischen Konzils (1962-1965) vor: "Optatam totius", uber die Priesterausbildung (28. Oktober 1965). Uber den Reformbedarf der Seminare war man sich einig. In welche Richtung sollte die Erneuerung zielen? Zwei Richtungen rangen um eine neue Magna charta seit dem beruhmten Seminardekret von Trient (1563). Gleichzeitig wird ein neuer Blick auf die Kirchenversammlung eroffnet: Die Arbeit einer Kommission an einem der pastoralen Texte - eine Arbeit damals und heute im Schatten der sogenannten 'grosen' Debatten und Beschlusse. Eine Rezeption des Konzils aber muss bei all seinen Dokumenten ansetzen.Wer sollte das Konzil umsetzen, die Erneuerung verheutigen? In der Hauptsache waren die Priester gefragt. Darum legten viele der Konzilsprotagonisten diesem kleinen Text eine grose Bedeutung bei. Das Seminardekret hat eine Dezentralisierung eingeleitet und Weichen fur eine menschlich, pastoral und geistlich ausgerichtete Ausbildung gestellt. Die weltkirchliche Rahmengesetzgebung wartete auf seine ortskirchliche Umsetzung. Welche Ziele hatte das Konzil tatsachlich im Sinn fur die Seminare? "Optatam totius" kann neu entdeckt werden als Orientierung in der andauernden Diskussion um die Priesterseminare heute. Zugleich markiert dieses Dekret den Wandel in der katholischen Theologie im 20. Jahrhundert."Mit beispielhafter Ausdauer und im Streben nach groster Genauigkeit verfolgt Dr. Greiler die Vorgeschichte, den Werdegang und auch die Nachwirkung des Konzilsdekretes uber die Ausbildung der Priester. Die Arbeit gibt einen Einblick in das angestrengte, nicht immer harmonische Muhen vieler Glieder der Kirche, die zu verschiedener Zeit und auf mannigfache Weise fur oder in einer Versammlung arbeiteten, die sich letztlich vom Heiligen Geist getragen wusste, in der aber menschliche Vermittlung nach besten Kraften zu leisten war...Wurden die bald nach Konzilsende auftauchenden Probleme zu wenig im voraus gespurt? - Als erste Antwort die Gegenfrage: Konnte die Kommission die 1968 hereinbrechende Sturmflut einer auch die Kirche in Mitleidenschaft ziehenden und bis heute fortwirkenden "Kulturrevolution" voraussehen? Durfte man damals annehmen, dass auch im kirchlichen Bereich Autoritat und Gehorsam in ihrer Wertung und in ihrer Ausubung so leidvoll geschwacht werden?"Aus dem Vorwort von Kardinal Augustin Mayer OSB, Sekretar der Konzilskommission fur die Studien und Seminare.

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