Description

Book Synopsis
Zu Beginn des 20. Jahrhunderts richtete sich das Interesse der Altertumswissenschaft erstmals auf die auffallend häufigen Kinderdarstellungen in der hellenistischen Kunst und Literatur. Infolge der zunehmenden Spezialisierung und Abgrenzung der Fachdisziplinen voneinander blieben seitdem die Thesen Hans Herters und Wilhelm Kleins unwidersprochen, die das Phänomen mit einer Hinwendung des hellenistischen Menschen zur Familie als Kompensation für den „Verlust der Polis“ oder aber mit einer epochenspezifischen Tendenz zur Parodie (besonders bei den Darstellungen kindlicher Götter und Helden) begründeten. Aktuelle Ergebnisse der verschiedenen Altertumswissenschaften (Polisforschung, Archäologie der Votiv- und Sepulkralkunst, Villenforschung, Ägyptologie) fordern jedoch dringend eine Neuinterpretation der relevanten Texte der hellenistischen Literatur von philologischer Seite. Diese können nicht länger einseitig als Dokumente epochenspezifischer Sentimentalität, selbstironischer „Dekonstruktion“ oder metapoetischen Sendungsbewußtseins gelesen werden. Eine besondere Betrachtung verdient die Gestalt des Kindgottes Eros, der bei Apollonios Rhodios ebenso wie in der Epigrammatik eine zentrale Rolle spielt.

Bürger, Gott und Götterschützling: Kinderbilder der hellenistischen Kunst und Literatur

    Product form

    £103.55

    Includes FREE delivery

    RRP £109.00 – you save £5.45 (5%)

    Order before 4pm tomorrow for delivery by Wed 24 Jun 2026.

    A Hardback by Sabine Schlegelmilch

    15 in stock

      Trusted by thousands of customers. See 2,385+ Customer Reviews

      View other formats and editions of Bürger, Gott und Götterschützling: Kinderbilder der hellenistischen Kunst und Literatur by Sabine Schlegelmilch

      Publisher: De Gruyter
      Publication Date: 16/11/2009
      ISBN13: 9783110217650, 978-3110217650
      ISBN10:

      Description

      Book Synopsis
      Zu Beginn des 20. Jahrhunderts richtete sich das Interesse der Altertumswissenschaft erstmals auf die auffallend häufigen Kinderdarstellungen in der hellenistischen Kunst und Literatur. Infolge der zunehmenden Spezialisierung und Abgrenzung der Fachdisziplinen voneinander blieben seitdem die Thesen Hans Herters und Wilhelm Kleins unwidersprochen, die das Phänomen mit einer Hinwendung des hellenistischen Menschen zur Familie als Kompensation für den „Verlust der Polis“ oder aber mit einer epochenspezifischen Tendenz zur Parodie (besonders bei den Darstellungen kindlicher Götter und Helden) begründeten. Aktuelle Ergebnisse der verschiedenen Altertumswissenschaften (Polisforschung, Archäologie der Votiv- und Sepulkralkunst, Villenforschung, Ägyptologie) fordern jedoch dringend eine Neuinterpretation der relevanten Texte der hellenistischen Literatur von philologischer Seite. Diese können nicht länger einseitig als Dokumente epochenspezifischer Sentimentalität, selbstironischer „Dekonstruktion“ oder metapoetischen Sendungsbewußtseins gelesen werden. Eine besondere Betrachtung verdient die Gestalt des Kindgottes Eros, der bei Apollonios Rhodios ebenso wie in der Epigrammatik eine zentrale Rolle spielt.

      Recently viewed products

      © 2026 Book Curl

        • American Express
        • Apple Pay
        • Diners Club
        • Discover
        • Google Pay
        • Maestro
        • Mastercard
        • PayPal
        • Shop Pay
        • Union Pay
        • Visa

        Login

        Forgot your password?

        Don't have an account yet?
        Create account