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Book Synopsis
Naturwahrnehmung und -deutung unterliegen kulturellem Wandel. Die vorliegende Studie untersucht aus historisch-anthropologischer Perspektive die unterschiedlichen Sichtweisen auf und Umgangsweisen mit dem Lebewesen -Pflanze in der Zeit zwischen etwa 1780 und 1840, in der sich eine besonders bemerkenswerte Hinwendung breiter Bildungsschichten zum botanischen Wissen, zum Sammeln, Ziehen und Pflegen von Pflanzen feststellen lässt.Dieses weit verbreitete spätaufklärerische und besonders im bërgerlichen Milieu entwickelte Interesse fër die Pflanzen und alles Botanische wird von der Autorin umfassend nachgezeichnet. Wissensgeschichtliche Zusammenhänge des zirkulierenden Pflanzenwissens der Aufklärung und der Sattelzeit sowie der vielfach religiös motivierten Naturforschung werden dabei ebenso thematisiert wie die konkreten Handlungszusammenhänge des Botanisierens, der -botanischen Geselligkeit oder der entstehenden Zimmerpflanzenkultur. Die um 1800 diskutierten Vorstellungen einer -Verwandtschaft unter den Lebewesen oder gar der -Pflanzenseele werfen grundsätzliche Fragen nach dem Wandel der Mensch-Pflanze Beziehung am Übergang zur Moderne auf.

Botanophilie: Mensch und Pflanze in der

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      Publisher: Bohlau Verlag
      Publication Date: 16/09/2019
      ISBN13: 9783412515751, 978-3412515751
      ISBN10: 3412515752
      Also in:
      Anthropology

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      Book Synopsis
      Naturwahrnehmung und -deutung unterliegen kulturellem Wandel. Die vorliegende Studie untersucht aus historisch-anthropologischer Perspektive die unterschiedlichen Sichtweisen auf und Umgangsweisen mit dem Lebewesen -Pflanze in der Zeit zwischen etwa 1780 und 1840, in der sich eine besonders bemerkenswerte Hinwendung breiter Bildungsschichten zum botanischen Wissen, zum Sammeln, Ziehen und Pflegen von Pflanzen feststellen lässt.Dieses weit verbreitete spätaufklärerische und besonders im bërgerlichen Milieu entwickelte Interesse fër die Pflanzen und alles Botanische wird von der Autorin umfassend nachgezeichnet. Wissensgeschichtliche Zusammenhänge des zirkulierenden Pflanzenwissens der Aufklärung und der Sattelzeit sowie der vielfach religiös motivierten Naturforschung werden dabei ebenso thematisiert wie die konkreten Handlungszusammenhänge des Botanisierens, der -botanischen Geselligkeit oder der entstehenden Zimmerpflanzenkultur. Die um 1800 diskutierten Vorstellungen einer -Verwandtschaft unter den Lebewesen oder gar der -Pflanzenseele werfen grundsätzliche Fragen nach dem Wandel der Mensch-Pflanze Beziehung am Übergang zur Moderne auf.

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